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Von den dunklen Seiten des Menschen Theaterstück „Böse. Dark Side“ feiert am Samstagabend Premiere im Depot

Skurille Typen und absurde Szenarien erwarten die ZuschauerInnen.

Skurille Typen und absurde Szenarien erwarten die ZuschauerInnen. Fotos: Leonie Krzistetzko

Von Leonie Krzistetzko

Unterhaltsam, etwas dunkel und aufregend. Das sind die Wörter mit denen Regisseur Rolf Dennemann das neue Theaterstück „Böse. Dark Side“ des Kollektivs “artscenico“ beschreibt. Die 75-minütige Kreation aus Tanz und Theater feiert am Samstag, 2. September 2017, im Theater im Depot an der Immermannstraße Premiere.

„Böse“: „Artscenico“-Theaterstück zeigt Skurriles und Absurdes

Rolf Dennemann

Rolf Dennemann

Rolf Dennemann ist Regisseur des Stückes und künstlerischer Leiter von „artscenico performing arts“. „Artscenico“ ist ein Label, das sich seit 1991 auf die Durchführung und Organisation überwiegend ortsspezifischer, interdisziplinärer Projekte mit oft internationaler Beteiligung spezialisiert hat.

Dennemann selbst arbeitet seit 1979 als Schauspieler, war schon in Filmen mit Adolf Winkelmann und Fatih Akin zu sehen. Für artscenico steht er auch gelegentlich selbst auf der Bühne. Bei „BÖSE“ übernehmen das drei andere Darsteller für ihn.

Die Protagonisten des Stückes mimen die Schauspieler Elisabeth Pleß und Linus Ebner sowie der Tänzer Paul Hess. Die Darsteller begeben sich in verschiedene Rollen. Gezeigt werden skurrile und absurde Typen und Situationen, die versuchen hinters Licht zu führen.

Ein interessantes Stück ohne Plot

Für das Stück gab es keine dramatische Vorlage. Stattdessen entwickelte es sich entwickelte sich mit den Beteiligten im Prozess des Probens Stück für Stück ein Mosaik, dass dann zu einem Gesamtkunstwerk wurde.

„Es gibt keinen Plot. Es gibt ein Thema. Es gab nur die Idee die dunkle Seite mit verschiedensten Mitteln zu betrachten, wie Bewegung, Maske, Text Licht und Musik“, so Dennemann. „Es ist künstlerisch eine andere Herausforderung als vom Blatt zu spielen und dann noch etwas sagen zu können, das können wir präsentieren“.

„Böse“ ist Teil drei der Trilogie um Seelentiefe von „Artscenico“ 

„Artscenico“ hat sich seit zwei Jahren dem Inneren des Menschen gewidmet und es zum themenschwerpunkt seiner Theaterstücke gemacht. So ist „Böse“ als Endstück einer Trilogie zu betrachten, dessen erste Teile „Missing Links“ und „Die Messe“ der Zuschauer zum Verständnis des dritten Teils nicht gesehen haben muss.

Für einen Künstler seien vor allem die Seiten interessant, die man nicht genau sehe, erklärt Dennemann. „Jeder hat etwas Böses in Sich, was zum Glück nicht immer so rauskommt“, sagt er. Ob der Zuschauer das, was er sieht, böse oder nicht findet kann er selbst entscheiden.

Tickets für die Premiere erhältlich – weitere Termine in Essen, Bochum und Dortmund

Die Schauspieler Elisabeth Pleß und Linus Ebner sind die Protagonisten des Stücks.

Die Schauspieler 01 sind die Protagonisten des Stücks.

Die Premiere des Stückes findet am Samstag, den 02. September um 20 Uhr statt. Es sind noch Karten verfügbar. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 15 Euro / ermäßigt 8 Euro und an der Abendkasse 17 Euro / 10 Euro ermäßigt.

Die nächste Vorstellung wird am Sonntag, 3. September, stattfinden. Beginn ist dieses Mal um 18 Uhr. Danach tourt das Kollektiv mit seinem Stück nach Essen und Bochum, bis es am 18. November wieder nach Dortmund kommt.

Die Tickets für die Abendkasse können im Depot unter der Nummer 0231 / 98 22 336 oder ticket@theaterimdepot.de reserviert werden. Der Kartenvorverkauf ist über DORTMUNDticket möglich Max-von-der-Grün-Platz 5-6, per Telefon : 0231 / 18999-444 oder Mail an ticket@dortmund-tourismus.de.

 

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