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Volksbegehren „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung – G9 jetzt“ nimmt an Fahrt auf

Mit diesem Bild wirbt die Initiative für das Abitur nach neun Jahren. Foto: g9-jetzt-nrw.de

Mit diesem Bild wirbt die Initiative für das Abitur nach neun Jahren. Foto: g9-jetzt-nrw.de

Das Volksbegehren „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung – G9 jetzt“ nimmt an Fahrt auf. In Dortmund liegen die Listen zur Erfassung der Eintragsberechtigten im Dienstleistungszentrum der Innenstadt und in den neun Bezirksverwaltungsstellen zu den aktuellen Öffnungszeiten aus.

Dortmund bietet die Unterschriftenmöglichkeit an zehn statt nur an zwei Stellen an

OB Ullrich Sierau hat als einer der Ersten in Dortmund für die Wiedereinführung unterschrieben. Foto: Roland Gorecki

OB Ullrich Sierau hat bereits für die Wiedereinführung unterschrieben. Foto: Roland Gorecki

Die gesetzlichen Anforderungen (mind. zwei Stellen im Stadtgebiet, Auslegung an den Werktagen und einer mindestens bis 18 Uhr) werden erfüllt.

Die Eintragung der Personen, die sich an dem Volksbegehren beteiligen möchten, wird im Dienstleistungszentrum in der Innenstadt in der „Gruppe 1“ und in den neun Bezirksverwaltungsstellen vorwiegend an den Informationsschaltern bzw. durch alle Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter abgewickelt.

Eintragungsberechtigt ist, wer Deutscher im Sinne des §116 Absatz 1 Grundgesetz ist, das 18. Lebensjahr bis zur Auslegungsfrist vollendet und seit mindestens 16 Tagen zum Ende der Auslegungsfrist seinen Hauptwohnsitz in NRW hat. Zudem muss er in das Wählerverzeichnis eingetragen sein oder im Besitz eines Eintragungsscheines.

Zu den ersten Unterzeichnern gehörte Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der sich schon im Vorfeld für die Abschaffung des sogannten Turbo-Abis ausgesprochen hatte.

An vier Sonntagen ist eine Eintragung in die Listen an fünf Stellen möglich

An vier Sonntagen muss ebenfalls eine Auslage erfolgen – geplant sind der 19. Februar, der 26. März, der 30. April und der 28. Mai. Auch hier gilt, dass an mindestens zwei Standorten, jedoch lediglich für vier Stunden eine Auslegung der Listen erfolgen muss.

In Dortmund werden dementsprechend die Bezirksverwaltungsstellen Eving (Norden), Brackel (Osten), Hörde (Süden) und Lütgendortmund (Westen) sowie das Dienstleistungszentrum in der Innenstadt in der Zeit von 10 bis 14 Uhr geöffnet sein.

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Volksbegehren „Abitur nach 13 Jahren – mehr Zeit für gute Bildung – G9 jetzt“ startet am 2. Februar in Dortmund

2 Gedanken über “Volksbegehren „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung – G9 jetzt“ nimmt an Fahrt auf

  1. Bürgerdienste Stadt Dortmund Beitrags Autor

    Bürgerdienste für das Volksbegehren „G9“ am Sonntag, 19. Februar, geöffnet

    Die erste von vier landesweiten Möglichkeiten für das Volksbegehren „G9“ anzuzeigen besteht für Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 19. Februar.

    In der Zeit von 10 bis 14 Uhr werden die Bürgerdienste an den Standorten Dienstleistungszentrum Innenstadt, Brackel, Eving, Hörde und Lütgendortmund für die Bürgerinnen und Bürger zur Eintragung geöffnet sein. Zur Eintragung ist lediglich der Personalausweis oder Reisepass vorzuzeigen. Eintragungen sind persönlich vorzunehmen; die Ausstellung einer Vollmacht zur Eintragung ist nicht möglich.

    Eintragungsberechtigt ist, wer Deutscher im Sinne des § 116 Absatz 1 Grundgesetz ist, das 18. Lebensjahr bis zum Ende der Auslegungsfrist vollendet und seinen Hauptwohnsitz in Dortmund hat.

  2. SPD-Ortsverein Dortmund-Nord Beitrags Autor

    SPD Ortsverein Nord diskutiert am 07.03.2017 „Volksbegehren – G9 jetzt in NRW“

    Mit der Unterschriftensammlung zum „Volksbehren – G9 jetzt in NRW“ beschäftigt sich der SPD-Ortsverein Dortmund-Nord in seiner nächsten Mitgliederversammlung am Dienstag, 07.03.2017.

    Die Sozialdemokraten haben mit Dr. Bennhardt, Schulleiter des Helmholz-Gymnasiums, einen engagierten Schulleiter eingeladen, der über die derzeitige Situation am Helmholtz-Gymnasium informieren wird. Darüber hinaus wird er aus seiner persönlichen Sicht erläutern, ob die Rückkehr zu einer Regelschulzeit von 9 Jahren am Gymnasium erwünscht und praktikabel wäre.

    Im Anschluss wird diskutiert. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr in der Altenbegegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt, Schumannstr. 6.

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