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Botschaft der leisen Farben in der Nordstadt: Ausstellung von Monika Pfeiffer im Rahmen der Reihe „Depot stellt vor“

Monika Pfeiffer stellt nicht nur Bilder, sondern auch Arbeiten aus Glas und Stein aus.

Monika Pfeiffer stellt nicht nur Bilder, sondern auch Arbeiten aus Glas und Stein aus.

Von Thomas Engel

Die Bildende Künstlerin Monika Pfeiffer eröffnet am kommenden Freitag, den 6. Oktober 2017, um 19 Uhr ihre Ausstellung mit dem Thema „Ruhe“ in der Galerie Dieter Fischer im Kulturort Depot im Dortmunder Norden. Sie zeigt ihre Arbeiten in der Reihe „Depot stellt vor“.

Farben und Texturen des Innehaltens: Wie kann sich „Ruhe“ vermitteln?

Die Künsterlin erläutert die Technik von Schwerpunktbildungen an einem Beispiel.

Die Künstlerin erläutert die Technik von Schwerpunktbildungen an einem Beispiel.

In der bis zum 22. Oktober laufenden Ausstellung zeigt die im Atelier „13 oben“ beheimatete Künstlerin vor allem neuere Arbeiten aus dem Jahr 2017. Ihre Bilder und Plastiken kreisen um das Thema „Ruhe“.

Mit diesem Leitmotiv fertigte die ehemalige stellvertretende Direktorin an einer Dortmunder Hauptschule im Stadtteil Nette ihre Werke, die nun im Kulturort Depot zu sehen sein werden.

Ihre Motive entspringen der Motivation, Ausdrücke von Ruhe zu schaffen und zu vermitteln. Dies gelingt ihr mit einer Reihe von teils monochromen Bildern unterschiedlicher Oberflächenstruktur. Mehrheitlich arbeitet sie aber mit verschiedenen, präzise aufeinander abgestimmten Farben und Pastelltönen bei der Gestaltung der einzelnen Flächen.

Dem Betrachter ein Gefühl des Innehalten-Könnens zu vermitteln, soll ebenfalls durch die spezifische Textur der einzelnen Werke und einem ihnen daher eigenen Schwerpunkt erreicht werden.

Wann kommt der Prozess der künstlerischen Gestaltung zu einem Ende?

Wichtig ist dabei der Künstlerin, dass bei der Betrachtung ihrer Werke deren Werkcharakter sichtbar gemacht wird. Dies bedeutet, mit der jeweiligen farblichen Komposition deutlich werden zu lassen, dass hier immer mehrere Farbschichten nach und nach aufeinander gearbeitet wurden.

Zwar habe sie, erläutert Monika Pfeiffer, beim Erarbeiten eines Bildes ein untrügliches Gefühl, ein „Wissen“ darüber, wann der Prozess abgeschlossen sei.

Gleichwohl komme es auch zuweilen vor, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt die Darstellung neu bearbeitet, weil die ursprüngliche Intention, Ruhepunkte zu vermitteln, nicht mehr zufrieden war. Kunst kann auch ein nie enden wollender Gestaltungsprozess sein.

Weitere Informationen:

  • Galerie Dieter Fischer im Kulturort Depot, Immermannstr. 29
  • Öffnungszeiten der Ausstellung: Di/Do/So von 15 bis 18 Uhr
  • Vernissage: Fr, 6. Oktober, 19 Uhr
  • Finissage: So, 22. Oktober 2017, 15 bis 18 Uhr

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