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Umweltzone: Ein „Umweltblitzer“ soll den Schwerlastverkehr aus der Brackeler Straße vertreiben

Umweltzone - Umweltblitzer

In Hagen hat man in der Umweltzone schon 2012 einen „Umweltblitzer“ installiert, der Fahrzeuge mit mehr als 2,8 Tonnen aufnimmt. 

Nach wie vor liegen an der Brackeler Straße hohe Luftschadstoffbelastungen vor. Sie führten immer wieder in den letzten Jahren zu Grenzwertüberschreitungen. Als Mitverursacher an der Brackeler Straße spielen dabei Lkw, die sich nicht an das Durchfahrverbot (Fahrzeuge > 2,8 t, Verschärfung seit April diesen Jahres) halten, eine große Rolle. Der Verwaltungsvorstand hat deshalb heute die Anschaffung einer automatisch arbeitenden Dauer-Verkehrsüberwachungsanlage (Blitzanlage) beschlossen.

Laserbasierte Technik soll gezielt Laster in der Umweltzone blitzen

Verstärkte Straßenreinigung soll den Feinstaub binden

Die Messstation ermittelt die Feinstaubbelastung.

Die laserbasierte Technik ermöglicht es, neben der Kontrolle von Geschwindigkeiten auch Fahrzeuge mit einem Gewicht größer als 2,8 Tonnen zu identifizieren und zu „blitzen“. Die Ordnungswidrigkeit wird somit im Nachgang geahndet.

Temporäre Kontrollaktionen von Polizei und Stadt haben in der Vergangenheit lediglich kurzfristig zur Verbesserung der Situation beigetragen, werden aber bis zur Installation der Blitzanlage fortgeführt.

Der Einsatz dieser Anlagen hat sich bereits in Dortmunds Nachbarstadt Hagen bewährt. In der Vomestadt hat man sie auf dem Ring bereits im Sommer 2012 in Betrieb genommen, um eine Durchfahrt zu ahnden.

Installation der Anlage für vier Fahrspuren kostet 150.000 Euro

Zahlreiche Studien belegen, dass Luftschadstoffbelastungen – hervorgerufen durch Feinstaub und Stickstoffdioxid – stark gesundheitsschädlich sind. Es ist erwiesen, dass Lkw maßgeblich Verursacher solcher schädlichen Luftschadstoffemissionen sind.

Die Anschaffung der Anlage inklusive der Überwachung von Durchfahrtsverstößen für vier Fahrspuren schlagen mit einer Investition von 150 000 Euro zu Buche. Die Anlage soll im Februar 2014 ihren Betrieb aufnehmen.

 

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