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„Thesenanschlag“ an der Tür der Pauluskirche in Dortmund mahnt mit zwölf Punkten zum Schutz der Tiere

"Thesenanschlag" zum besseren Umgang von Mensch und Tier durch Pfarrer Friedrich Laker an die Tür der Pauluskirche in der Nordstadt. Mit dabei Sandra Laker mit Hündin Lilli und zwei ausgewachsenen Ziegen von Sabine Spieker. Foto: Joachim vom Brocke

„Thesenanschlag“ zum besseren Umgang von Mensch und Tier durch Pfarrer Friedrich Laker. Mit dabei Sandra Laker mit Hündin Lilli und zwei ausgewachsenen Ziegen von Sabine Spieker. Foto: Joachim vom Brocke

Von Joachim vom Brocke

„Wenn Schlachthäuser gläsern wären, hätte sich längst etwas geändert“, meinte Friedrich Laker, Pfarrer in der Pauluskirche an der Schützenstraße. Anlass: ein „Thesenanschlag“ mit zwölf Punkten an die Tür der Pauluskirche zum Schutz der Tiere.

Einfluss auf Politik, Landwirtschaft und Forschung nehmen

Mit dabei: Ehefrau Sandra Laker mit Hündin Lilli, Sabine Spieker mit zwei großen Ziegen sowie Mitarbeitende vom Kirchentag „Mensch, Tier, Schöpfung“, der am 9. Oktober im evangelischen Gotteshaus in der Nordstadt durchgeführt worden war.

Der Aufruf wurde am Abend des 1. Advent bundesweit an die Leitungen der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), der katholischen Bischofskonferenz und die Leitungen aller ev. Landeskirchen sowie den Medien geschickt.

„Ziel ist es“, so Friedrich Laker, „damit die Kirchenleitungen aufzurufen, endlich ihre Stimmen hörbar und nachhaltig gegen das millionenfache Leid in der Massentierhaltung und den Tierersuchen zu erheben“. Darüber hinaus solle auch Einfluss auf Politik, Landwirtschaft und Forschung genommen werden.

Bislang, so kritisierte der Pfarrer, habe sich bis auf ganz wenige Ausnahmen bei diesem Thema in den Leitungsgremien der Kirche kaum etwas bewegt.

Kritik an der „industriellen Ausbeutung von Tieren“

Der Kirchentag Mensch und Tier findet erstmalig statt,Die Verfasser des Aufrufes, dazu gehört auch Pfarrer i.R. Dr. Ulrich Seidel, Vorsitzender der Aktion „“Kirche und Tiere e.V.“, sehen in Massentierhaltung und Tierversuche eine „tiefe Verletzung der Mitgeschöpflichkeit“ und der Würde des Lebens.

Vor dem Hintergrund, dass täglich 1,5 Millionen Tiere getötet werden oder dem Schreddern von Küken müsse sich der Mensch fragen: „Wie gehen wir mit der Schöpfung um“, sagte Friedrich Laker und kritisierte die „industrielle Ausbeutung“ von Tieren. Mit den BesucherInnendes letzten Kirchentages Mensch und Tier wurde der Text des Aufrufes diskutiert und abgestimmt.

Die Verfasser sehen mit ihrem Aufruf in der reformatorischen Tradition, „mutig und unverdrossen drängende theologische Themen anzusprechen und sich den dabei unweigerlich entstehenden Konflikten zu stellen“.

Die zwölf Punkte des Aufrufes im Wortlaut:

Der „Aufruf des Dortmunder Kirchentages für Mensch und Tier im Oktober 2016 an die Kirchenleitungen in Deutschland“ wurde unterschrieben von Pfarrer Friedrich Laker vom Dortmunder Kirchentag Mensch, Tier, Schöpfung, sowie von Pfarrer i.R. Dr. Ulrich Seidel, Vorsitzender der Aktion Kirche und Tiere e.V.

 I. „Ich glaube, dass Gott mich geschaffen hat samt allen Kreaturen“. (Martin Luther)

 II. Immer mehr Menschen betrachten die industrielle Massentierhaltung, die Tierversuche und das damit verbundene qualvolle Leben und Sterben der Tiere als tiefe Verletzung der Mitgeschöpflichkeit. Sie halten es für unvereinbar mit der Würde es Menschen und der Würde der Tiere, das immense Leid weiterhin tatenlos hinzunehmen.

 III. So wird auch Kritik an den Kirchen immer lauter. Viele Menschen fragen, warum Theologie und Kirche nicht hörbar und nachhaltig ihre Stimmen gegen das millionenfache Leid erheben.

 IV. Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Moral können sich nicht allein auf den Mitmenschen beschränken, sondern müssen alle Geschöpfe einbeziehen. Wir halten daran fest, dass Tiere sind wie wie: leidensfähig, intelligent und sozial, als beseelte Individuen geschaffen.

 V. Am Verhalten gegenüber unseren „Geschwistern der Schöpfung“ (Franz von Assisi) wird sich erweisen, wie glaubwürdig unser Bekenntnis zum Schöpfergott wirklich ist.

 VI. Wir rufen die Kirchenleitungen auf, sich endlich diesen drängenden Fragen zu stellen. Wir erwarten von der Kirche als moralischer Autorität, dass sie in einem intensiven Dialog Einfluss nimmt auf Politik und Landwirtschaft mit dem Ziel, radikal neue Wege beim Umgang mit Nutztieren zu gehen.

 VII. Ebenso fordern wir einen intensiven Dialog mit Politik und Wissenschaft über die unzähligen qualvollen Tierversuche. Sie müssen hinsichtlich ihrer vorgeblichen Unverzichtbarkeit kritisch hinterfragt und schrittweise abgeschafft werden.

 VIII. Kirche muss Anwältin sein derer, die nicht für sich selbst sprechen können: „Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind“. (Sprüche 31, 8)

 VX. Ausdrücklich mahnen wir Gemeinden, Christinnen und Christen an, Konsequenzen im persönlichen Verhalten zu ziehen. Angesichts eines unvertretbar hohen Konsums tierischer Produkte – mit all den negativen Folgen für Menschen, Tiere, Klima und nicht zuletzt den Welthunger – sind alle aufgerufen, ihr Verhalten zu ändern.

 X. Bei allem kann die „Ethik des Genug“, die von der Aktion „Brot für die Welt“ postuliert wird, die Basis für ein neues Denken und Handeln sein.

XI. Dieser Aufruf sieht sich in der Tradition der Reformation, mutig und unverdrossen drängende theologische Themen anzusprechen und sich den dabei unweigerlich entstehenden Konflikten zu stellen.

 XI: Dieser Aufruf sieht sich in der Tatsache der Reformation, mutig und unverdrossen drängende theologische Themen anzusprechen und sich den dabei unweigerlich entstehenden Konflikten zu stellen.

 XII. In seiner Enzyklika „Laudatio si“ zitiert Papst Franziskus die Erd-Charta von 2000: „Lasst uns unsere Zeit so gestalten, dass man siechen sie erinnern wird als eine Zeit, in der neue Ehrfurcht vor dem Leben erwachte“.  

13 Gedanken über “„Thesenanschlag“ an der Tür der Pauluskirche in Dortmund mahnt mit zwölf Punkten zum Schutz der Tiere

  1. Antonietta

    Die Tierhaltung, und damit der Konsum tierischer Produkte, ist einer der Hauptverursacher für die größten Probleme unserer Zeit: vom Klimawandel über die Rodung der Wälder, bis hin zur Ressourcenverschwendung und Trinkwasserproblematik. Wenn Ihnen etwas an unserem Planeten liegt, leben Sie vegan.

    1. Doris Kramer

      Danke Antoietta,
      an vegan bin ich leider erst einmal gescheitert. Nun ernähre ich mich vegetarisch, doch langsam nähere ich mich wieder der veganen Ernährung.
      Ist es nicht komisch, hier zeigt sich dass das Gute GUT ist!
      Ohne „böse“ Menschen, ohne Geld- und machtgierige Menschen, hätte diese bestialische Tierquälerei nicht statt gefunden.
      Der „dumme Bauer“ wurde mal wieder richtig eingeschätzt!
      Ein Schachzug des „Bösen“ ???
      Sind wir schon Schachmatt???

  2. Eckard Wendt

    Die Idee des Thesenanschlags ist großartig! Ich befürchte allerdings, daß die Aktion verpufft, weil bei den Verantwortlichen der Landeskirchen und der EKD mehr Angst vor dem Liebesentzug (spricht Austrittsdrohungen), zu dem der Bauernverband und andere Lobbyverbände aufrufen werden, mehr Wirkung entfalten wird. Das kennen wir vom Wort für ein „Ethos der Mitgeschöpflichkeit“, das die Nordelbische Kirche 1998 herausgegeben hatte.
    Es ist ja leider von vielen Christen immer noch nicht verstanden, geschweige denn verinnerlicht worden, daß Gott als Schöpfer aller Dinge alle seine Werke liebt (s. das stereotyp wiederkehrende „Und Gott sah, daß es gut war.“ 1. Mose 1, 10 sowie 12, 18, 21 und 25) . Wer kann da erwarten, daß diese Erkenntnis bis in die Herzen dieser Christen vordringt?
    Ich wünsche dieser Aktion viele Nachahmer und werde Vergleichbares regional anregen
    Eckard Wendt

    1. Friedrich Laker

      Vielen Dank, Herr Wendt! Wir werden nicht nachlassen, zu drängen und werden notfalls Gespräche vor Ort mit den Kirchenleitungen einfordern und erwarten schriftlich-verbindliche „Versprechungen“. Es ist aber auch uns klar: es ist ein steiniger Weg – aber einer, den wir nicht nachlassen, zu gehen!

    2. Doris Kramer

      Guten Morgen Herr Wendt,
      warum stellen Sie das Gute in Frage?
      Es geht nicht darum wer stärker ist, Regierung oder Christen?

      Es sind doch ganz einfache Worte, die angebracht wären.
      Nämlich 10 Gebote die in dieser Welt reichen sollten!
      Eines davon heißt „Du sollst nicht töten!“

      Und jeder Tropfen höhlt den Stein!
      Ich habe viele getroffen, zu viele Menschen mit ähnlichen Aussagen!
      Warum schreiben Sie Ihre Befürchtungen und stellen sich nicht einfach auf die Seite der „Kämpfer“!
      Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

      Bitte nicht persönlich nehmen, doch es ist mir nicht ganz klar auf welcher Seite ein Mensch mit dieser Einstellung ist!
      Wartet er erst einmal ab, woher der Wind weht????

  3. Doris Kramer

    Dieser Aufruf ließ ein Fünkchen Hoffnung in mir aufkeimen!
    Hoffnung darauf, dass das Gute im Menschen noch nicht ganz verloren ist!
    Hoffnung darauf, dass Tiere nicht mehr leiden müssen.
    Hoffnung, dass dieses Geschenk Gottes, dass unser blauer Planet nicht von den Menschen vernichtet wird.
    „Macht Euch die Erde untertan!“

    Eine Regierung, mit dem C wie Christlich, die Tiere quälen lässt für für Geld und Macht,
    die durch Enthaltung der Stimme zulässt, dass Glyphosat weiter verkauft werden darf,
    die dadurch das Wildbienen und Insekten sterben hinnimmt, ist nicht meine Regierung.

    Meine Regierung, wird immer ein Vertreter des Guten sein, sofern es sie gibt,!
    Es gibt eine Partei für Mensch, Umwelt und Naturschutz, die mein Favorit ist!
    Zwischen Teufel und Beelzebub werde ich NICHT wählen!
    Meinen herzlichen Dank, auch im Namen der geschundenen, gequälten , ermordeten Tiere!
    Bitte kämpfen Sie weiter!
    Ich mache mit!

  4. Dietrich Schwägerl

    Sehr geehrter Herr Pfarrer Laker mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
    für diese großartige Aktion können Ihnen alle ethisch orientierten Menschen nur zutiefst dankbar sein!

    Die Einsicht, dass die Tiere unsere Geschwister sind, findet immer mehr Anhänger; ihre Leidensfähigkeit und insgesamt und unsere Gemeinsamkeiten mit ihnen werden mit zunehmender Aufmerksamkeit beachtet.

    Freilich stehen dabei viele abseits: die Stumpfen, denen alles egal ist, dann diejenigen, die ihren Profit mit dem Leid der Tiere machen – und weitgehend leider auch die Kirchen, die eigentlich die Aufgabe moralischer Instanzen zu erfüllen hätten. Der anthropozentrische Art-Egoismus, die Selbstbeweihräucherung der Menschen als der „Gottebenbildlichen“ steht im Weg. Diese Überheblichkeit richtet ungeheuer viel Unheil an und schadet der Kirche selber außerordentlich, weil sich dadurch immer mehr ganz bewusst Engagierte von ihr abwenden. Wer bleibt ihnen dann noch?

    Die Bischöfe dürfen all das auch im Interesse ihres eigenen Hauses nicht länger ignorieren. Denn wie soll eine Kirche überleben, die nur von Egoisten und Lauen getragen wird!

  5. Christine Hafner

    Gäbe es mehr mutige Pfarrer wie Pfarrer Lakner, wäre ich nie aus der Kirche ausgetreten! Es ist eine traurige Tatsache, dass die Kirchenoberen ihre Stimme nicht laut und deutlich für die Tiere erheben. Das Schlüsselerlebnis für meinen Kirchenaustritt war eine Osterprozession: das ganze Dorf lief fromm hinter dem Pfarrer her und alle beteten lautstark… und danach gingen sie allesamt die eigens für Ostern getöteten Lämmer essen. Und keine der Kirchenobrigkeiten sagt etwas dagegen… z.B. „Du sollst nicht töten!“.

  6. Frieda Gröger

    Ich hörte es in der „aktuellen Stunde“, dass der Herr Pfarrer Laker diese „Thesen“ an die Tür der Pauluskirche in Dortmund anbrachte. Ich spreche ihm hiermit meine große Hochachtung aus.
    Das ist für mich ein Wunder, ein Hoffnungsschimmer, dass sich dadurch vielleicht etwas ändern kann, ich hoffe sehr, dass das auch genügend Menschen lesen. Wurde nicht bisher in den Kirchen hauptsächlich und fast nur an die Menschen gedacht?
    Es ist ja gut und richtig, für die Menschen zu predigen und ihnen Trost und Hoffnung zu geben, das wird ja in den Kirchen lange schon gemacht.
    Darüber darf man aber die Tierwelt , die so leiden muss, nicht vergessen, denn auch Tiere haben eine Seele und sie können sich nicht wehren .
    Wichtig wäre aber auch, dass gerade unsere Politiker endlich dazu äussern und die Menschen aufrütteln aus ihrer Gleichgültigkeit und sich selber auch.
    Ich las:
    War uns der Anblick des den Göttern geopferten Stieres ein Gräuel geworden, so wird nun in sauberen, mit Wasser durchspültenSchlachthäusern ein tägliches Blutbad der Beachtung aller derer entzogen, die beim Mittagsmahl die sich bis zur Unkenntlichkeit hergerichteter Leichenteile ermordeter Haustiere wohlschmecken lassen sollen.
    Es solte fortan nur daran gelegen sein, der Religion des Mitleidens, den Bekennern des Nützlichkeitsdogmas zum Trotz , einen kräftigen Boden zu neuer Pflege bei uns gewinnen zu lassen.
    Was erwarten wir denn von einer Religion, wenn wir das Mitleid mit den Tieren ausschließen?
    (Richard Wagner)
    und gerade das habe ich immer in der Kirche vermisst!

  7. Gudrun Enders

    „Beschluss der Ev.-Luth. Landessynode Sachsens

    Drucksache Nr. 123

    Umgang mit Tieren in der industriellen Massentierhaltung

    In Anbetracht eines weiteren Ausbaues der industriellen Massentieranlagen unterstützt die Synode Kirch-gemeinden und Bürgerinitiativen in ihrem Engagement gegen die Errichtung solcher Anlagen und für eine artgerechte Haltung der Tiere und bittet die Kirchgemeinden, kein Kirchenland für die industrielle Mas-sentierhaltung zur Verfügung zu stellen.
    Angesichts der globalen Auswirkungen des hohen Fleischkonsums hierzulande, ermutigt die Synode Christinnen und Christen zu einem anderen Lebensstil, der den Fleischkonsum einschränkt oder meidet. An dieser Stelle stehen auch kirchliche Einrichtungen in einer besonderen Verpflichtung als Zeichen un-serer weltweiten christlichen Verantwortung.

    Begründung:
    In zunehmendem Maße bewegt die Öffentlichkeit der Umgang mit Tieren in der agrarindustriellen Mas-sentierhaltung zur Aufrechterhaltung einer bisher nicht dagewesenen „Fleischproduktion“ auf Kosten der Tiere in Haltung, Aufzucht, Problemen mit dem Medikamenteneinsatz und Schlachtung. Diese Produkti-onsweise verletzt die gottgewollte Schöpfungsgemeinschaft von Mensch und Tier.

    Dresden, am 12. November 2011“

    ________________________________________

    Das obige Schreiben ist vom 12.11.2011. Das aktuelle vom 29. 11. 2016. Geändert hat sich nichts. Oder ist mir da etwas entgangen?

  8. W. Moryson

    Man sollte das eine tun, ohne das andere zu lassen.
    TierRechte gut und schön. Gibt es ein Menschenrecht? Natürlich gibt es Menschenrechte! Leider nur theoretisch, weil jeder für sich, jeder Staat für sich, das anders definiert.
    Gibt es ein Tierschutzgesetz? ja! Gibt es ein Kinderschutzgesetz? nein!

    Letztendlich gilt immer noch: „Erst kommt das Fressen und dann die Moral“

    1. Doris Kramer

      Guten Morgen W. Moryson,,
      zu Ihrer Aussage und Meinung folgende Zitate:
      „“Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. (Albert Einstein)““
      und
      „“Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte. (Marie von Ebner-Eschenbach)““
      und zuletzt noch…..
      „“Man ist in Deutschland allzu bereit, sich offenkundig zum Bösen zu bekennen, solange es so aussieht, als wollte diesem die Geschichte recht geben.
      (Thomas Mann)““

      Trotzdem wünsche ich Ihnen ein gutes Neues Jahr 2017!

  9. Karin Koehler

    Solange es so viel Ungerechtigkeit in der menschluchen Gesellschaft gibt, wird sich am Leid der Tiere wenig aendern…eins bedingt das ANDERE!
    Wenn es weniger Bequeme Jasager geben wuerde, haette sich in der korrupten Politik, die alles Unrechte erlaubt, schon einiges geaendert: uneingeschraenkter und massloser Lobbyismus, Tierquaelgesetz, Wirtschaftswachstum auf Kosten der Natur, absurde Subventionen fuer die Massentierhaltung usw. usf.
    So wird der Tierschutz bzw. die Achtung vor der Natur und den Mitgeschoepfen eine Nebenerscheinung bleiben, wenn naemlich nicht das angestaenkert wir, wo es wirkungsvoll ist, und dafuer Nachteile in Kauf genommen werden: Naemlich gegen die Maechtigen in Politik und Wirtschaft und der gesamte Geldadel.

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