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PSD Bank: 50.000 Euro für soziales Engagement in Dortmund

Die PSD Bank Rhein-Ruhr stellt wie bereits vor zwei Jahren auch 2015 eine Summe von 50.000 Euro als Preisgelder zur Verfügung, um gemeinsam mit der Stadt Dortmund soziales Engagement in der Stadt auszuzeichnen und förderungswürdige Projekte zu unterstützen.

14 Vereine und Initiativen werden ausgezeichnet

Um Preisgelder zwischen 2.000 und 6.000 Euro hatten sich insgesamt 40 Vereine und Initiativen beworben, deren Gemeinnützigkeit nachgewiesen ist.

Die Aktion „Stadt Dortmund – PSD Bank Förderpreis Soziale Stadt 2015“ berücksichtigt insgesamt 14 Vereine und Initiativen.

Im Fokus der Jury, bestehend aus Vertretern der Stadt Dortmund, der PSD Bank, des Integrationsrates und Trägern der Freien Wohlfahrtsverbände, standen die Bereiche Arbeit und Beschäftigung, Stärkung von Eltern und Kindern und Förderung des sozialen Zusammenhalts.

Die Vertreter von 14 Vereinen und Initiativen auf der Rathaustreppe: Gemeinsame Freude über 50.000 Euro. OB Ullrich Sierau (vorn) und PSD-Vorstand August-Wilhelm Albert (oben rechts) freuten sich mit. Foto: Weckelmann/Veranstalter

Die Vertreter von 14 Vereinen und Initiativen auf der Rathaustreppe: Gemeinsame Freude über 50.000 Euro. OB Ullrich Sierau (vorn) und PSD-Vorstand August-Wilhelm Albert (oben rechts) freuten sich mit. Foto: Weckelmann/Veranstalter

Die Höchstsumme von jeweils 6.000 Euro entfiel auf folgende Initiativen:

  • „Hallo Nachbarn“ – Brücken schlagen im Stadtbezirk Scharnhorst. Thema: Integration von Flüchtlingskindern und Kindern aus Scharnhorst durch Spielmaterial und Tiere.
  • „Die Urbanisten“ – Setzen sich für ein intaktes Umfeld im Quartier ein. Anlage von urbanen Gemeinschaftsgärten auf Brachflächen, Spielplätzen usw. Workshops im Bereich Natur – Wissensvermittlung.
  • „Gesundes Frühstück – starke Kinder“ – Ein Frühstücksprojekt des CJD Dortmund und der Grundschule Friedensschule. Kinder in der Friedensschule im Stadtteil Marten werden mit Frühstück versorgt. Schließung einer Lücke im Hinblick auf Zugang zu Bildung und Chancengleichheit.

Jeweils 4.000 Euro erhielten:

  • „Super Snap Paradise“ – Das Künstlerkollektiv LABSA e.V. will über Kulturprojekte zur Integration von jungen Flüchtlingen beitragen. Kommunikation in Gruppenarbeit und Intensivworkshops
  • „Neue Horizonte – Bildung als Chance“ – Der Jugendförderkreis Dortmund e.V. fördert schwache Schülerinnen und Schüler ebenso wie Schüler, die nach höheren Abschlüssen streben.
  • „Hilfe bevor es brennt“ – Der gleichnamige Verein bietet einTraining zur Stärkung der sozialen Kompetenz von Kindern und Jugendlichen im Lebensumfeld der Schule an.
  • „Yad be yad – Hand in Hand“ – Das Projekt der Jüdischen Gemeinde Dortmund will Kindern und Jugendlichen mit Handicap duch Tanz und Sport den Zugang zum Gemeindealltag ebnen.
  • „Nachbarschaftstreff Fischsiedlung in Eving“ – Ziel des Nachbarschaftstreffs ist es, die Integration zu fördern, Chancengleichheit zu schaffen und soziales Miteinander zu unterstützen. Mittel dazu sind u.a. Bastel-, Koch- und Spielangebote, Fußballturniere und gezielte Lernförderung.

Jeweils 2.000 Euro entfielen auf diese Vereine:

  • „Soziales Zentrum Dortmund e.V.“ – Jugendliche produzieren gemeinsam das Magazin „Nordstadt life“ und setzen sich so inhaltlich mit aktuellen Themen aus dem Stadtbezirk auseinander.
  • „Projekt Ankommen e.V.“ – Das Projekt gibt den Flüchtlingen Hilfestellung, die aus der Notunterkunft in die eigene Wohnung ziehen: Freizeitgestaltung, Deutschunterricht, Vermittlung von Patenschaften und mehr.
  • „Spurensuche – Spurensicherung“ – Der Verein internationaler Freundschaften setzt sich biografisch mit der Einwanderung der 50er und 60er Jahre auseinander, unterstützt Reflektion und leistet praktische Hilfe.
  • „Raum vor Ort – Begegnung und Lernen im Schleswiger Viertel“ – Bietet Neuzuwanderern bedarfsorientiert Sprach-, Näh-und Computerkurse an und leistet Familienberatung.
  • „Ehrenamtlicher Seniorenbegleitservice der Stadt Dortmund“ – Bietet Besuchs- Entlastungs- und Nachbarschatshilfen für Senioren. Vermittelt zwischen Menschen die „etwas Gutes“ tun wollen und Hilfebedürftigen.
  • „Die vom Gast-Haus“ – Das gut integrierte Projekt im Union-Viertel bietet Wohnungslosen eine Anlaufstelle – Medizin, Frühstück, sanitäre Leistungen.

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