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Lauf des BVB-Fanclubs Heinrich Czerkus Dortmund brachte 1800 Euro für fußballerische Präventionsarbeit in Südafrika

Die Übergabe durch Wilfried Harthan (Naturfreunde) und Wolfgang Gurowietz (Heinrich Czerkus Fanclub) an Rolf-Arnd Marewski (v.l.).

Wilfried Harthan (Naturfreunde), Wolfgang Gurowietz (Czerkus Fanclub) und Rolf-Arnd Marewski (vorne v.l.).

Im Rahmen einer kleinen Feier wurden die beim Heinrich-Czerkus-Lauf eingenommenen Spenden in Höhe von 1.800 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins Borussia Commondale, Rolf-Arnd Marewski, übergeben. Der Förderverein unterstützt die Arbeit mit Jugendlichen in Südafrika, um sie von der Straße auf den Fußballplatz „zu locken“.

Teamgeist, Fairplay, Gesundheitsaufklärung und Drogenprävention

Der dabei erlebte Teamgeist ermöglicht ihnen Erfahrungen die weit über den Schlusspfiff hinausgehen, um Teamgeist und Fairplay zu stärken. Gesundheitsaufklärung und (Drogen-)Prävention werden ebenso angeboten.

Die Übergabe fand am letzten Spieltag der Bundesligasaison statt. Der BVB-Fanclub hatte seine Mitglieder und die Vertreter der Mitveranstalter des Gedächtnislaufes (Naturfreunde Kreuzviertel, BVB-Fanprojekt und BVB-Fanabteilung) in die Gartenanlage „Sonnenblick“ am Rande der Bolmke eingeladen.

Dort, unmittelbar hinter dem Westfalenstadion, sollte die abgelaufene Saison bei Bratwürstchen, Salat und Getränken noch einmal gemütlich analysiert und diskutiert werden. Die Übergabe der Spende übernahmen Wilfried Harthan (Naturfreunde) und Wolfgang Gurowietz (Heinrich-Czerkus-Fanclub).

Czerkus-Lauf erinnert an die Ermordung von Widerstandskämpfern und Zwangsarbeitern

Der Czerkus-Lauf findet alljährlich an Karfreitag zum Gedenken an den ehemaligen BVB-Platzwart und Widerstandskämpfer Heinrich Czerkus statt, der mit 300 anderen Widerstandskämpfern, Zwangsarbeitern und Andersdenkenden vom Naziregime in den letzten Tagen des Krieges im Rombergpark erschossen und in der Bittermark verscharrt wurden.

Der Gedächtnislauf hatte in diesem Jahr etwa 1.000 TeilnehmerInnen angezogen und ist mittlerweile eine etablierte Gedenkveranstaltung, die ein Zeichen gegen jede Art von Rassismus, Diskriminierung und rechte Gesinnung setzten will.

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