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„Innovative Citizen“ – Festival für Freunde von Technik und Innovation zum vierten Mal im und am Dortmunder U

Pilze selber züchten im Workshop

Pilze selber züchten im Workshop – eines von vielen Angeboten. Foto: Veranstalter

Für alle begeisterten FreundInnen von Technik und Innovation, die nicht ohne kritischen Blick auf die Folgen ihrer Verwendung schonungslos klotzen und sie auch nicht einfach nur konsumieren wollen: Das Festival für eine demokratischere Technik kommt wieder zum Dortmunder U. Bereits zum vierten Mal konzipiert zusammen mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT, vom 30. November bis zum 3. Dezember. Erstmals gibt es auch einen internationalen Ableger: vom 13. bis 22. November in Saragossa.

Das Festival-Konzept, kreativ umgesetzt in vielfältige Angebote

In Vorträgen, Gesprächen und Workshops geht es vier Tage lang um die Möglichkeiten und Chancen moderner Technik. Darum, wie man sie geschickt, aber kritisch einsetzt und zugleich ein Stück autonomer wird.

Ob man selbst Getränke fermentiert, einen Roboter baut oder aus Abfall Designer-Lampen bastelt: Ziel ist es, die klassischen Grenzen zwischen Konsument und Produzent, Laie und Experte hinter sich zu lassen. Informierte, technikaffine und kritische BürgerInnen können die Dinge in innovativ-kreativer Absicht selbst in die Hand nehmen.

Abgerundet wird das Programm durch einen „Energetischen Salon“ und ein Theaterstück zur Weltrettung, ein Frühstück für Maker und viele Partys. Neben dem Dortmunder U werden erstmals mit der Werkhalle am Union Gewerbehof und – durch Anbindung an das von der EU geförderte Projekt smARTplaces – ETOPIA-Center for Art&Technology (Saragossa) auch weitere Standorte dabei sein.

Die Themenschwerpunkte bei Workshops und Vorträgen

  • Food & Farming beschäftigt sich mit der Zukunft des Essens und der Lebensmittelproduktion, z.B. Urban Aquafarming, Fermentieren oder Pilzzucht.
  • The Circular City: es geht um eine Gegenbewegung zur Wegwerfkultur. Wie beim Trash-Up!-Festival im Dortmunder Depot: Anstatt kaputte oder ungeliebte Produkte einfach in den Müll zu werfen, erfährt man in Upcycling-Workshops, wie man sie wieder nutzbar macht – und sich selbst dadurch ein Stück unabhängiger.
  • Urbane Produktion: Es wird gezeigt, wie 3D-Drucker die Fertigung in der Stadt revitalisieren oder Roboter für den Gartenbau eingesetzt werden können.
  • Workshops zu innovativen Textilien: für all diejenigen, denen eine einfache Jeans zu langweilig ist.
  • Für die Workshops und einige Vorträge ist eine Anmeldung erforderlich. Einige Angebote sind kostenpflichtig.

 

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