Nordstadtblogger

Ein Umwelttag zum Mitmachen und Anpacken in der Nordmarkt-Grundschule

Die Schüler der Klasse 3b der Grundschule am Nordmarkt hatte einen Umweltschutztag. Foto: JvB

Die Schüler der Klasse 3b der Grundschule am Nordmarkt hatte einen Umweltschutztag. Fotos: vom Brocke

Von Joachim vom Brocke

Völlig abseits von Deutsch und Rechnen. Das war mal ein ganz besonderer Unterrichtstag für die Schüler der Klasse 3b der Grundschule am Nordmarkt. Ganze fünf Stunden lang drehte sich drinnen und draußen alles ums Thema Müll. Doch vor der Praxis gab’s zunächst trockene Theorie. Die Jungen und Mädchen erfuhren dabei, wie wichtig Mülltrennung ist und wie Recycling überhaupt funktioniert.

Schülerinnen und Schüler sind vom „Schrubber“ begeistert

Die Schüler der Klasse 3b der Grundschule am Nordmarkt hatte einen Umweltschutztag. Foto: JvBNach der Pause rollte dann ein großer EDG-Müllwagen und die wendige Kleinkehrmaschine („Schrubber“) auf den Schulhof. In knallgelben Warnwesten mit der Aufschrift „ReCycler“ machten sich die Schüler an drei Standorten an die Arbeit.

Ausgestattet mit kindgerechten Besen und Papierzangen sollte der „Schrubber“ Futter bekommen. Schnell waren im Team kleine Laubberge zusammengefegt, die von der flitzigen Kehrmaschine in Sekundenschnelle gefressen wurden.

Mülltonnen-Action:  „Das machen wir etwa 500 Mal am Tag“

Ganz besonders beeindruckte der große EDG-Müllwagen. Gleichermaßen interessierten sich Mädchen und Jungen über die Technik. „Die Mülltonne muss nur gerade eingeschoben werden“, erklärten die erfahrenen Experten, „dann geht alles fast wie von selbst“. Niemand wollte sich Blöße geben.

Wie gelernt Mülltonne vor den Haken schieben, auf den Knopf drücken und schon landet – nach ein wenig Rütteln – der Müll im Bauch des Wagens. Klingt einfach, doch selbst gemacht sieht es anders aus. Manches Mädchen (aber auch Jungen) bekamen nach dem Knopfdruck zunächst einen gehörigen Schrecken, wie schnell die Mülltonne gegriffen und zum Leeren hochgezogen wurden… „Das machen wir etwa 500 Mal am Tag“, meinte ein EDG-Experte.

Nordstadt-Schüler durften selbst bei der Kehrmaschine hinter das Steuer

Die Schüler der Klasse 3b der Grundschule am Nordmarkt hatte einen Umweltschutztag. Foto: JvB

Den großen EDG-Müllwerkern machte dieser Vormittag richtig Spaß. Fragen wurden beantwortet, ja selbst hinters Lenkrad durfte geklettert werden. Ebenso die Runden mit der Kleinkehrmaschine „Schlucker“ über den Schulhof war so richtig nach dem Geschmack der Schüler.

Etwas abseits wurde es später kniffliger. Beim EDG-Quiz mussten Fragen beantwortet werden: Was gehört in welche Tonne? Welche Farben haben die Mülltonnen, die vor deiner Haustür stehen? Was gehört in den Altpapiercontainer, was in die Biotonne? und vieles mehr.

Kleine Preise winkten, wie eine Ausweiskarte, umweltfreundliche Schulhefte, Memory-Spiel und jeder durfte die knallgelbe Warnweste „ReCycler“ behalten. Darüber hinaus gab es noch Broschüren für den Heimweg.

EDG hat mit dem fünfstündigen Unterricht an der Grundschule Neuland betreten

Die Schüler der Klasse 3b der Grundschule am Nordmarkt hatte einen Umweltschutztag. Foto: JvB

Christina Weiss und Klaus Heise von der EDG haben mit diesem fünfstündigen Unterricht an der Grundschule Nordmarkt Neuland betreten. „Wenn Interesse daran besteht, machen wir das später auch in anderen Schulen“, meinte Heise.

Schließlich gehe es darum, schon den Kindern die Bedeutsamkeit von Mülltrennung und richtiger Entsorgung zu erklären. Das Wissen können sie dann in die Familien bringen. Insgesamt bietet die EDG verschiedene Angebote für pädagogische Einrichtungen an.

Das komplette EDG-Angebot ist auf Internetseiten zusammengefasst:

www.sauberes-dortmund.de 

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