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Die Internationalen Wochen der Auslandsgesellschaft bauen Brücken zwischen den Kulturen dieser Welt

Präsentieren die Internationalen Wochen: Klaus Wegener, Claudia Steinbach, David Babin und Pascale Gauchard

Präsentieren die Wochen: Klaus Wegener, Claudia Steinbach, David Babin und Pascale Gauchard. Foto: Hartmann

Brücken zwischen den Kulturen dieser Welt baut die Auslandsgesellschaft NRW (AGNRW) an der Steinstraße in der Nordstadt schon seit 67 Jahren. Über das Jahr verteilt bietet das Institut mit seinen bilateralen Gesellschaften und Länderkreisen Veranstaltungen in jeder Form zu den Kulturen unserer Welt.

Die Internationalen Wochen starten am 16. Januar mit einer erzählerischen Tour de France

Tour de France in Erzählungen und Musik von Odile Néri-Kaiser und Ulrich Schlumberger am 16. Januar

Tour de France in Erzählungen und Musik von Odile Néri-Kaiser und Ulrich Schlumberger. Fotos: Veranstalter

Geballt, an 15 Abenden, präsentiert das Haus nun Konzerte, Literaturabende, Benefiz- und Festveranstaltungen und landeskundliche oder politische Vorträge.

Zum zweiten Mal starten die Internationalen Wochen der AGNRW zu Beginn des neuen Jahres. Beginn ist am Samstag den 16. Januar mit Erzählkünstlerin Odile Néri-Kaiser

Die Französin nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch ihr Heimatland.

Die Tour de France in Erzählungen wird begleitet durch die Musik des renommierten Akkordeonisten Ulrich Schlumberger.

Über Europa und die weite Welt geht die Reise zu einem humorvollen Gang durch die Botanik

Abschlusskonzert der Wochen mit dem Duo Bohemico am 31. Januar

Abschlusskonzert mit dem Duo Bohemico. 

Über Italien, Griechenland, wiederum Frankreich, Afghanistan geht es in den Botanischen Garten Rombergpark im Süden Dortmunds.

In den Pflanzenschauhäusern weiß der gute Geist von Brünninghausen, Caroline Vom Romberg, aus 250 jährige Erfahrungen vieles zu berichten. Auf der Weltreise unter Glas unterhält sie mit Anekdoten des tollen Bomberg, Alexander von Humboldt und Georg Forster.

Die Entdeckerreise zwischen Kakteen und Palmen, zwischen Amazonas und Schondelle, gestaltet von der Schauspielerin Caroline Keufen und Parkleiter Patrick Knopf, verspricht einen sachkundigen, hintergründigen, aber vor allem , humorvollen Gang durch die Botanik.

Die Veranstaltung ist am Sonntag, dem 24. Januar. Die Internationalen Wochen enden mit dem Abschlusskonzert des Duos Bohemico.

Die jungen tschechischen Künstler Anna Jakubcová (Querflöte) und Pavel Cuchal (Gitarre) präsentieren ihre Heimatmusik vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Flüchtlinge und Neuzuwanderer aus den Deutschkursen gestalten einen Abend

Musik aus Lateinamerika am 29. Januar

Musik aus Lateinamerika gibt es am 29. Januar. 

Ein Ikebana-Workshop, chinesische Meditation und Kalligrafie und Musik aus Lateinamerika runden das vielseitige Programm der Wochen ab.

Am 21 Januar gibt es einen musikalischen Abend, der von Flüchtlingen und Neuzuwanderern gestaltet wird.

540 Menschen nehmen täglich an den Deutschkursen der Auslandsgesellschaft Intercultural Academy an der Steinstraße teil.

„Neben der Vermittlung der Sprache ist es wichtig den Menschen auch kulturelle Inhalte zu bieten“, unterstreicht der AGNRW-Präsident Klaus Wegener die besondere Einladung an die Flüchtlinge in unserer Stadt zu den Veranstaltungen der Internationalen Wochen.

„Hier bietet sich die Möglichkeit, Menschen zu treffen, die schon länger in der Stadt leben“, so Wegener. Viele der Veranstaltungen finden im Haus an der Steinstraße statt.

Mehr Informationen:

  • Der Veranstalter empfiehlt, sich zu den Veranstaltungen rechtzeitig anzumelden.
  • Das Programm ist in der Auslandsgesellschaft erhältlich.
  • Infos: www.agnrw.de,
  • Anmeldungen: Tel. 0231 838 00 54, kourilova@agnrw.de.

2 Gedanken über “Die Internationalen Wochen der Auslandsgesellschaft bauen Brücken zwischen den Kulturen dieser Welt

  1. AGNRW

    Nachhaltige Hilfe in Afghanistan – 26 Jahre Chak-e-Wardak Hospital
    Benefizveranstaltung (Vortrag, Film, Diskussion)

    Zu Gast: Karla Schefter

    Fr 22.01.2016, 19:00 Uhr
    Eintritt: € 5 (wird gespendet)
    Ort: Auslandsgesellschaft NRW e.V., Steinstraße 48, 44147 Dortmund

    Trotz vielfacher Kriegswirren und mehrfachen Regierungswechseln habe sich als Überlebensstrategie die strikte Neutralität des Projektes immer wieder bewährt, kommentiert die Projektleiterin Karla Schefter den Erfolg des Krankenhauses.

    Seit 26 Jahren ist es ununterbrochen in Betrieb und hat mehr als eine Million Menschen behandelt! Mehr noch: Das Chak-e-Wardak, das sind 77 Beschäftigte darunter 16 Frauen und Auszubildende, die jeweils das Einkommen für bis 30 Personen großen Sippen sichern. Dies in einer Region mit einer Arbeitslosigkeit von über 50%. Damit ist das Hospital der größte Arbeitgeber in der Region!

    Wenn nachhaltige Hilfe in den Herkunftsländern als Mittel gegen Flüchtlingsströme in Europa hoch gepriesen wird, dann gehört das Chak-e-Wardak Hospital ganz oben auf die Liste der besten Beispiele. Umso unverständlicher ist es, dass die Bundesregierung seit Jahren ihre Unterstützung verweigert!
    An diesem Abend informiert Karla Schefter über die aktuelle Situation. Außerdem wird der neue Film des Dokumentarfilmemachers Achim Kampmann über das Krankenhaus gezeigt.

  2. AGNRW

    Abschlusskonzert der Internationalen Wochen 2016
    Duo Bohemico – Anna Jakubcová (Querflöte), Pavel Cuchal (Gitarre)

    So 31.01.2016, 18:00 Uhr
    Ort: Auslandsgesellschaft NRW e.V., Steinstraße 48, 44147 Dortmund

    Die jungen tschechischen Künstler Anna Jakubcová (Querflöte) und Pavel Cuchal (Gitarre) präsentieren ihre Heimatmusik vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

    Während des gemeinsamen Studiums an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gründeten sie im Jahr 2010 das Duo Bohemico. Seitdem setzen sie sich mit Komponisten, die auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik und Ungarns (Territorium der damaligen Österreichisch-Ungarischen Monarchie) geboren wurden, auseinander. Es erklingen bekannte sowie vergessene Kompositionen, die in manchen Fällen durch die politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts beeinflusst wurden. Die Komponisten mussten ihre Heimat gegen das Exil tauschen, um die Freiheit zum Komponieren zu gewinnen.
    Eintritt: € 5 / frei für Mitglieder und Sprachkursteilnehmer

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