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Achtung: Schule beginnt! 
Polizei und Ordnungsamt machen zum Schulanfang verstärkt Geschwindigkeitsmessungen

Die i-Dötzchen sind unterwegs - deshalb sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein.

Die i-Dötzchen sind ab Donnerstag unterwegs – deshalb sollten AutofahrerInnen besonders vorsichtig sein.

Die Sommerferien sind zu Ende und die Schule beginnt: Am Mittwoch (30. August 2017) geht es wieder los. Einen Tag später beginnt für die I-Männchen ein neuer Lebensabschnitt. Viele kleine und „große“ Kinder sind an diesen und den folgenden Tagen wieder morgens und nachmittags im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs.

Allein in Dortmund gab es 28 Unfälle auf dem Schulweg

Die Polizei Dortmund ruft daher zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit aller Autofahrer auf. Gerade Kinder können viele Verkehrssituationen, insbesondere Geschwindigkeiten und Abstände, noch nicht richtig einschätzen. So laufen die Kleinsten möglicherweise zwischen parkenden Autos auf die Straße, ohne vorher genau auf den Verkehr zu achten. Zudem sind viele Kinder auf ihrem neuen Weg zur Schule von vielen Umwelteinflüssen abgelenkt.

Erwachsene am Steuer eines Autos sollten daher besondere Rücksicht walten lassen: „Fahren Sie immer aufmerksam und rechnen Sie mit möglichen Unsicherheiten der jungen Verkehrsanfänger“, rät die Polizei. Im vergangenen Jahr kam es allein in Dortmund zu 28 Unfällen auf dem Weg zur Schule.

Es wird zum Schulstart wieder zahlreiche Verkehrskontrollen geben

„Wie bei jedem Verkehrsunfall gilt gerade bei Schulwegunfällen: Jeder Unfall ist einer zu viel! Helfen sie uns mit, es erst gar nicht zu einem Unfall unter Beteiligung eines Kindes kommen zu lassen“, betont Polizeipräsident Gregor Lange zum Schulstart. „Wir müssen gemeinsam für einen sicheren Schulweg unserer Kinder sorgen! Daher werden wir als Polizei Dortmund, wie jedes Jahr, den Fokus auf die Verkehrssicherheit für unsere Schulanfänger legen.“

Daher gibt es an und um Schulen herum wieder eine breite Palette an Kontrollmaßnahmen und Aktionen im Rahmen der Verkehrsunfallprävention.

Tipps der Polizei für Eltern von jungen Schülerinnen und Schülern:

  • „Schulwegtraining“ ist eine sichere Sache: Je häufiger Ihr Kind mit Ihnen den Weg in die Schule geht oder mit dem Fahrrad fährt, desto sicherer wird es. Legen Sie dabei am besten eine Route fest, die Ihr Kind grundsätzlich gehen sollte. Achten Sie dabei auf mögliche Gefahrenpunkte. Allerdings sollten Sie auch alternative Wege trainieren, falls beispielsweise eine Straße gesperrt ist.
  • Denken Sie daran, dass Kinder durch ihre geringere Körpergröße eine völlig andere Perspektive haben. Erklären Sie daher betont „kindgerecht“ und nicht nur sprichwörtlich „auf Augenhöhe“.
  • Üben Sie vor allem das richtige Überqueren der Fahrbahn: Auch wenn die Ampel grün zeigt, sollten Kinder nicht einfach loslaufen. Der Blick nach links und rechts kann Schlimmeres verhüten!
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut sichtbar im Straßenverkehr ist. Sinnvoll sind hier vor allem Reflektoren an Kleidung und Schultasche.
  • Schnallen Sie sich und Ihr Kind an, wenn Sie es mit dem Auto zur Schule bringen oder von dort abholen. – Achten Sie auf Halterverbote im Eingangsbereich von Schulen, damit die SchülerInnen nicht durch „Elterntaxis“ gefährdet werden!
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