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25 Jahre Partnerschaft zwischen Dortmund und Xi’an – ein Platz als Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit

In der Nordstadt gibt es jetzt den „Platz von Xi’an" - direkt zwischen Auslandgesellschaft und Hauptbahnhof.

In der Nordstadt gibt es jetzt den „Platz von Xi’an“ – zwischen Auslandsgesellschaft und Hauptbahnhof gelegen.

Die Stadt Dortmund die chinesische Stadt Xi’an feiern 25 Jahre Städtepartnerschaft. Um die Freundschaft zu untermauern, wurde jetzt der Platz zwischen Steinwache und Hauptbahnhof in der Nordstadt in „Platz von Xi’an“ umbenannt.

Eintragung der Gäste in das Goldene Buch der Stadt Dortmund

Geschenke aus der Partnerstadt: Zwei Nachbildungen von Terrakotta-Kriegern „bewachen" seit Jahren das Dortmunder Rathaus.

Geschenke aus China. Fotos: Alex Völkel

Einen entsprechenden Ratsbeschluss hatte der Dortmunder Rat im vergangenen Jahr auf Vorschlag des Integrationsrates gefasst. Die im Stadtbild von Dortmund noch fehlenden Partnerstädte Novi Sad (Serbien), Trabzon (Türkei) und eben I’an gewürdigt werden.

Die offizielle Benennung des Platzes für Xi’an fand allerdings erst jetzt (25. April 2017) statt – im Beisein einer Delegation aus der chinesischen Partnerstadt sowie im Beisein von zahlreichen VertreterInnen des Verwaltungsvorstandes, des Rates der Bezirksvertretung der Auslandsgesellschaft und anderer beteiligter Gruppen und Persönlichkeiten – unter anderem Ballett-Chef Xin Peng Wang.

Am Abend fand dann auch eine Feierstunde im Rathaus statt. Ehrengast und Festrednerin war Tao Lili, stellvertretende chinesische Generalkonsulin. Das musikalische Rahmenprogramm gestaltete die Huade-Schule. Außerdem gab es Tanz- und Ballettbeiträge. Zuvor trugen sich die Gäste in das Goldende Buch der Stadt ein.

In Redebeiträgen wurde an die Anfänge der Partnerschaft erinnert. Erste Kontakte zwischen beiden Städten gab es schon Mitte der achtziger Jahre. Nachdem sich der Volkskongress Xi’an 1989 für eine Partnerschaft mit Dortmund ausgesprochen hatte, beschloss 1991 auch der Rat der Stadt Dortmund die neue Partnerschaft mit der chinesischen Metropole, die vor allem wegen der historischen Terrakotta-Armee weltberühmt ist.

Am 22. Juli 1992 unterzeichneten der damalige OB Günter Samtlebe und Xi’ans OB Cui Lintao die Partnerschaftsurkunden. Die langjährige Freundschaft umfasst wirtschaftliche Beziehungen, sportlichen Austausch und kulturelle Aktivitäten.

Ausstellung von Terrakotta-Kriegern in Dortmund war eine Sensation

Geschenke aus der Partnerstadt: Zwei Nachbildungen von Terrakotta-Kriegern „bewachen" seit Jahren das Dortmunder Rathaus.

Zwei Nachbildungen von Terrakotta-Kriegern „bewachen“ seit Jahren das Dortmunder Rathaus.

So war zum Beispiel 1990 eine Weltsensation aus Xi’an in Dortmund zu Gast: Das Museum am Ostwall zeigte in der Ausstellung „Jenseits der großen Mauer. Der erste Kaiser von China und seine Terrakotta-Armee“ Original-Exponate. Vor dem Museum bildeten sich lange Schlangen. Noch heute stehen Nachbildungen im Dortmunder Rathaus, um an die Verbindung zu erinnern.

Eine wichtige Rolle spielen auch die Austausche zwischen Schulen und Jugendbegegnungen. Auch zum Dortbunt-Festival war im vergangenen Jahr eine Delegation zu Gast. Im Sommer soll die Partnerschaft auch in China gefeiert werden – im Beisein einer Delegation aus Deutschland.

Die chinesische Delegation aus Xi’an besteht aus Li Bin, Vize-Generalsekretär der Volksregierung der Stadt Xi’an, Cai Lanfang, Vize-Präsidentin der Gesellschaft der Xi’aner Bürger für Freundschaft mit dem Ausland, Son Zhigang, Vize-Intendant von TV Xi’an, Xiong Jie, Abteilungsleiterin für Internationales Investment des Handelsamtes, und Shen Pengxiang, Mitarbeiter der Gesellschaft für Partnerstadt und Freundschaft, Büro für Ausland und Überseechinesen der Stadt Xi’an.

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