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13 Menschen aus 12 Nationen nehmen am ersten Sprachkurs der VHS in „Hannibal 2“ in der Nordstadt teil

Erster Sprachkurs der VHS startet in „Hannibal 2“.

Der erster Sprachkurs der VHS ist in der Quartiersanlaufstelle „Hannibal 2“ in der Nordstadt gestartet.

Seit September 2016 existiert „Hannibal 2 – Lebenswelten, Erfahrungen, Generationen“: Im Hannibal-Komplex an der Jägerstraße/Ecke Bornstraße in der Nordstadt haben Kinder und Eltern aus dem Quartier eine Anlaufstelle, die Lebenswelten und Generationen verbindet.

Der erste Sprachkurs der VHS Dortmund hat in „Hannibal 2“ begonnen

Menschen unterschiedlicher Herkunft und aller Altersgruppen kommen in der umgebauten ehemaligen Gaststätte zusammen, um von- und miteinander zu lernen. Dabei geht es um die Sprache, aber auch um kulturelle, soziale oder integrative Projekte. Begleitet werden die Bewohnerinnen und Bewohner von Fachkräften unterschiedlicher Träger des Netzwerks INFamilie.

Nun startete der erste Sprachkurs der VHS Dortmund in „Hannibal 2“ und damit eines der Herzstücke des Projekts. Dies nahmen u.a. Bürgermeisterin Birgit Jörder (Schirmherrin des Netzwerks INFamilie), Kordula Leyk (Leiterin des Familien-Projekts), AWO-Vorsitzende Gerda Kieninger, Thomas Kohlhage (Bezirksleiter der LEG), Jasmin Dieckerhoff und Stephan Straub (VHS) sowie weitere Beteiligte des Netzwerks INFamilie zum Anlass, der Einrichtung einen Besuch abzustatten.

Seit Ende Januar läuft ein „Allgemeiner Integrationskurs“ der VHS unter Leitung der Dozentin Yulia Bauer in den Räumlichkeiten. Daran nehmen 13 Menschen aus 12 Nationen teil – u.a. aus Syrien, Eritrea, Bulgarien, Italien, Spanien, Sri Lanka und Ägypten. Die meisten kommen aus dem nahen Umfeld, einer nimmt aber auch eine 30 Kilometer lange Anfahrt in Kauf.

Die Federführung für „Hannibal 2“ liegt beim Netzwerks INFamilie

Das Konzept für „Hannibal 2“ wurde erstellt unter Federführung des Netzwerks INFamilie – ein Zusammenschluss sozialer Akteure zur Unterstützung von Kindern und Familien für das Brunnenstraßen- und Hannibalviertel. Die beteiligten Institutionen kümmern sich gemeinsam um die Menschen, Inhalte, Zugänge und Tätigkeiten im Projekt.

„Hannibal 2“ finanziert sich über eine Projektförderung, Spenden, eine Kostenbeteiligung der sozialen Dienstleister und die Mietfreiheit bzw. symbolisch erhobene Miete durch die LEG. Die AWO trägt das Projekt und ist Mieter der Immobilie. Finanziert werden müssen Personal- und Kurskosten, Ausstattungs- und Instandhaltungskosten, Miet- und Nebenkosten und Reinigungskosten.

Das Projekt ist zunächst für drei Jahre ausgerichtet. Bei dem Gemeinschaftsprojekt kooperieren AWO, LEG Wohnen NRW GmbH, VHS, Familien-Projekt, dobeq und die Grundschule Kleine Kielstraße. „Hannibal 2 – LEG“ ist Teil des Landesmodellvorhabens „Kein Kind zurücklassen“, des Projekts „Nordwärts“ und des im Ausbau befindlichen Netzwerks INFamilie.

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