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NEU: VIDEO – 750 TeilnehmerInnen beim Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf vom Stadion Rote Erde in die Bittermark

Großes Interesse gab es am 14. Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf. Fotos: Wolfgang Girowietz

Großes Interesse gab es am 14. Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf. Fotos: Wolfgang Gurowietz

Großes Interesse am Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf: 750 LäuferInnen, WalkerInnen, WandererInnen und RadfahrerInnen haben an Karfreitag an der 14. Auflage der Veranstaltung vom Stadion Rote Erde in die Bittermark teilgenommen.

Lauf starkes Signal für ein friedliches und gewaltfreies Miteinander – nicht nur im Stadion

Nicht Zeiten und Platzierungen, sondern das gemeinsame Gedenken und Zeichen setzen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von der NaturFreunde Dortmund-Kreuzviertel, dem Fan-Projekt Dortmund e.V., dem BVB-Fanclub Heinrich Czerkus und Borussia Dortmund. organisiert wird.

Heinrich Czerkus (1894-1945) war Platzwart von Borussia Dortmund, Widerstandskämpfer gegen Hitler und wurde – wie 300 Kriegsgefangene und politische Gegner – kurz vor dem Einmarsch der Allierten in der Bittermark ermordet und verscharrt.

Wie in all den Jahren zuvor versteht sich der Lauf daher als ein starkes Signal für ein friedliches und gewaltfreies Miteinander innerhalb und außerhalb des Stadions.

Startschuss durch die BVB-Legenden Knut Reinhardt und Sigi Held

Im Sinne seines Namensgebers richtet er sich entschieden gegen Rechts, gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Form von Diskriminierung.

Alle, die dazu einen Beitrag leisten wollten, waren herzlich eingeladen, mitzulaufen: mit ihren Fahnen, Trikots und Schals, von welchem Verein, Club etc. auch immer.

Den Startschuss übernahmen die BVB-Legenden Knut Reinhardt und Sigi Held im Beisein zahlreicher LandtagskandidatInnen.

Der Lauf endete in der Bittermark, wo die offizielle Gedenkveranstaltung von der Stadt Dortmund und dem Internationalen Rombergpark-Komitee stattfand.

Mehr zum Gedenken an Karfreitag auf nordstadtblogger.de:

FOTOSTRECKE Karfreitag-Gedenkfeier in der Bittermark mit hörenswerten Reden vor zahlreichen BesucherInnen

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