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Der Dortmunder Hafen meldet gute Zahlen für das erste Halbjahr 2016  – Container stehen wieder an der Spitze

Das Container-Terminal Dortmund (CTD) platzt aus allen Nähten. Der Hafenbahnhof soll Entlastung bringen.

Das Container-Terminal Dortmund (CTD) platzt aus allen Nähten. Der Hafenbahnhof soll Entlastung bringen.

Rund 1.338.000 Tonnen Güter wurden im ersten Halbjahr im Dortmunder Hafen umgeschlagen – damit liegt der Umschlag um 18 Prozent höher als geplant. Letztes Jahr wurden bis zur Jahresmitte 1.438.000 Tonnen umgeschlagen.

Die Umschlagszahlen des ersten Halbjahres 2016 übersteigen die Planzahlen

Der neue Hafenbahnhof ist fast fertig. Rund 100.000 Ladeeinheiten sollen hier im ersten Bauabschnitt pro Jahr umgeschlagen werden.

Der neue Hafenbahnhof ermöglicht einen größerem Containerumschlag  von der Schiene auf die Straße.

Im Vergleich dazu ist der Schiffsgüterumschlag inklusive beladener Container um sieben Prozent bzw. um 100.000 Tonnen im ersten Halbjahr 2016 gesunken.

„Die Umschlagszahlen des ersten Halbjahres 2016 übersteigen unsere Planzahlen. Das ist ein positives Ergebnis. Dennoch haben wir mit einem Umschlagsrückgang im Vergleich zum letzten Halbjahr gerechnet. Zum einen waren die Ergebnisse des letzten Jahres besonders zufriedenstellend“, sagt Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG.

„Der Schiffsgüterumschlag inklusive beladener Container für 2015 ist seit der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 unser zweitbestes Ergebnis. Zum anderen bleibt der Dortmunder Hafen, wie alle anderen Häfen auch, von der generellen Stahlkrise nicht verschont. Dementsprechend können wir zufrieden sein“, so Büscher.

Mehr Container, Mineralöle und Importkohle – weniger Schrott, Eisen und Stahl

Hafen Dortmund

Das Containerterminal des Dortmunder Hafens ist stetig gewachsen. Fotos: Alex Völkel

Die beladenen Container stehen wie letztes Jahr an der Spitze der Gütergruppen. Insgesamt wurden 417.000 Tonnen in beladenen Containern im Dortmunder Hafen von Januar bis einschließlich Juni 2016 umgeschlagen – das sind 12 Prozent oder 56.100 Tonnen weniger als im ersten Halbjahr 2015.

Zuwächse von Januar bis Juni 2016 verzeichneten folgende Gütergruppen: Mineralöle mit 15 Prozent bzw. 38.100 Tonnen, Importkohle mit 6 Prozent bzw. 3.200 Tonnen und Baustoffe mit 5 Prozent bzw. 11.900 Tonnen.

Ausschlaggebend für die Rückgänge in den Gütergruppen Schrott, -12 Prozent bzw. -21.700 Tonnen, und Eisen und Stahl, -36 Prozent bzw. -62.000 Tonnen, sind die generelle Stahlkrise und die Schließung der Hoesch Spundwand und Profil GmbH.

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