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Bürgerfunker in Dortmund erinnern am Montag auf Radio 91,2 an den verstorbenen Künstler Walter Liggesmeyer

Der jüngst verstorbene Walter Liggesmeyer - im Bild mit Klaus Lenser und Georg Deventer.

Der jüngst verstorbene Walter Liggesmeyer – im Bild mit Klaus Lenser und Georg Deventer (v.li.n.re.).

Eine Sendung zum Gedenken an Walter Liggesmeyer, den am 27. Mai verstorbenen Dortmunder Maler und Schriftsteller, bringt der Bürgerfunk am Montag (19. Juni) um 20.04 Uhr. Empfangen werden kann der Beitrag auf dem Kanal von Radio 91,2.

Vielfältige Musik- und Kunstprojekte im Mittelpunkt

Klaus Lenser und Hans-Joachim Thimm berichten im DO-MU-KU-MA (dem Dortmunder Musik- und Kulturmagazin) über kulturelle und politische Veranstaltungen in der Stadt. Schwerpunktthema ist diesmal eine Erinnerung an Walter Liggesmeyer, der im Alter von 79 Jahren gestorben ist und der nicht nur eine beachtliche Anzahl von farbgewaltigen Bildern hinterlassen hat, sondern auch Mitinitiator der Dortmunder Manifeste gegen Gewalt und Hass gehörte.

Das Autorenteam Klaus Lenser und Hans-Joachim Thimm berücksichtigen in ihren Beiträgen für den Bürgerfunk besonders Aktionen und Feste für Vielfalt und Demokratie, die Landhauslesungen in der LWL-Klinik in Dortmund, Gedenkveranstaltungen, das Projekt des Jugendringes „Botschafter der Erinnerung“ oder lokale Musik- und Kunstprojekte, wie zum Beispiel die offenen Nordstadtateliers.

Im Bürgerfunk Dortmund auf Radio 91,2 sind mehrere Radiogruppen aktiv. Der Allgemeine Rundfunkverein Dortmund (www.ardev.de) hat sich zum Ziel gesetzt, alle Schichten der Bevölkerung den Zugang zum lokalen Rundfunk zu ermöglichen und das bereits seit 25 Jahren.

Medientrainer machen Bürgerfunker fit – Lokales Informationsangebot ergänzen

Unterschiedlichste Gesprächspartner haben Hans-Joachim Thimm (li.) und Klaus Lenser (re.) in ihre Sendung geholt.

Unterschiedlichste Gesprächspartner haben Hans-Joachim Thimm (li.) und Klaus Lenser (re.) in ihre Sendung geholt.

Radio von Bürgern für Bürger ist das Prinzip. Bürgerfunker sind keine ausgebildeten Profis. Es sind Anfänger und Fortgeschrittene, die durch einen Medientrainer das Handwerk des „Radio machen“ lernen und kostenlos qualifiziert werden.

Eine Radiogruppe, die senden möchte, muss aus drei volljährigen DortmunderInnen bestehen. Mit dem von der Landesanstalt für Medien erteilten Zertifikat („Radioführerschein“) erreicht die Radiogruppe ihr Ziel, die eigene Radiosendung über die NRW-Lokalfunk auszustrahlen.

„Der Bürgerfunk im lokalen Hörfunk“, so heißt es im Landesmediengesetz NRW, „dient dazu, das lokale Informationsangebot zu ergänzen und den Erwerb von Medienkompetenz, insbesondere von Schülerinnen und Schülern, zu ermöglichen und damit auch zur gesellschaftlichen Meinungsbildung beizutragen“.

Mehr Informationen:

  • Sendungen der letzten Wochen stehen als Podcast zur Verfügung: https://beta.nrwision.de – Audio ankreuzen, Suchbegriff DO-MU-KU-MA.
  • Außerdem gibt es Infos zu bevorstehenden Sendungen und zur Musikauswahl auf Facebook: Allgemeiner Rundfunkverein Dortmund e.V. und auf der Facebookseite des Dortmunder Musik- und Kulturmagazins.

Mehr zum Thema auf nordstadtblogger.de:

Trauer um den Dortmunder Maler und Schriftsteller Walter Liggesmeyer – langjähriger gesellschaftspolitischer Einsatz

II. Dortmunder Manifest gegen Hass und Gewalt vorgestellt

Das III. Dortmunder Manifest ist von der Flüchtlingsfrage motiviert: „Wehe, wenn du keine Heimat hast“

„Benefiz für Unicef“: Aktion mit Künstlerinnen und Künstlern aus Dortmund erlöste 6363 Euro für den guten Zweck

Ein Gedanke zu “Bürgerfunker in Dortmund erinnern am Montag auf Radio 91,2 an den verstorbenen Künstler Walter Liggesmeyer

  1. DO-MU-KU-MA Beitrags Autor

    Weitere Sendung des Dortmunder Musik- und Kulturmagazins:
    Zett Eins (Klangpoet) im Interview

    Beim 3. Internationalen Brückenfest in Dortmund- Hörde am 8.Juli wird die Dortmunder Band „Klangpoet“ auftreten – mit neuem Sound . Vor vier Jahren versuchte diese internationale Band, sich mithilfe einer Wildcard mit dem Song „What I’ve got“ für den ESC zu qualifizieren. Mit dem „Dortmund-Song“ erlangte die Band lokale Berühmtheit

    Bis Ende 2016 war Klangpoet eine 4-köpfige Gruppe aus Dortmund, die hauptsächlich auf Deutsch sang. 2017 entschieden sich Leonie, Zett, Haui & Ekrem neue Wege zu gehen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. So trennten sich die Wege zwar, jedoch bleibt die Freundschaft. Zett Eins, der bisher auch als Bandleader der Gruppe bekannt war, startet nun solo als Klangpoet durch – deutsche und englische Texte mit melodischen Flows und coolen Beats.

    Zett Eins berichtet im Interview von seinen Anfängen als Kind der Nordstadt im Dietrich-Keuning-Haus, seinen Projekten und Plänen. Er freut sich auf das Brückenfest und probt für seinen Auftritt im DKH, wo Klaus Lenser ihn zum Interview traf.

    Die Sendung läuft am 26. Juni um 20.04 Uhr im Dortmunder Musik- und Kulturmagazin um 20.04 Uhr im Bürgerfunk Dortmund auf Radio 91.2 (Livestream radio 912.de)

    Den Beitrag gibt es bereits jetzt als Podcast auf der neuen Bürgermedienplattform NRW: https://beta.nrwision.de Audio ankreuzen, Suchbegriff : Zett

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