Samstag gibt’s eine Kundgebung unter dem Motto „Dortmund Adalet – Dortmund für Gerechtigkeit“

Aus Solidarität mit Ekrem İmamoğlu und der türkischen Demokratie:

Grafik: DIDF

Demokrat:innen aus Dortmund rufen für den kommenden Samstag (5. April 2025) zu einer Kundgebung unter dem Motto „Dortmund Adalet – Dortmund für Gerechtigkeit“ auf. Die Veranstaltung soll ein starkes Zeichen der Solidarität mit Ekrem İmamoğlu, dem Bürgermeister von Istanbul, dessen Inhaftierung einen weiteren Angriff auf die türkische Demokratie darstellt, setzen. Die Kundgebung beginnt um 13 Uhr an der Katharinentreppe. Zudem findet am 17. April ein Gespräch (digital) mit Can Dündar und Anja Osterhaus zur aktuellen Situation in der Türkei statt.

Gemeinsam für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit 

Grafik: DIDF

„Die Inhaftierung von Ekrem İmamoğlu ist nicht nur ein Angriff auf einen demokratisch gewählten Politiker, sondern auf die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und die Freiheit aller Menschen, sich für Gerechtigkeit einzusetzen“, erklärt die Initiatorin der Kundgebung, Nursen Konak.

„Als Demokrat:innen in Dortmund stehen wir an der Seite aller, die sich für diese Werte stark machen – hier vor Ort, in Deutschland und weltweit“, betont sie. Alle Bürger:innen seien eingeladen, ihre Solidarität zu zeigen und gemeinsam für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit einzutreten.

„Es ist wichtig, dass wir als Zivilgesellschaft laut und deutlich Stellung beziehen, besonders in Zeiten, in denen Demokratie und Menschenrechte weltweit immer wieder unter Druck geraten. Wir müssen uns aktiv für diese Werte einsetzen, damit die Freiheit und die Rechte der Menschen nicht weiter eingeschränkt werden“, so Nursen Konak weiter.

Gespräch zur aktuellen Situation in der Türkei mit Can Dündar 

Ebenfalls um die Inhaftierung von Ekrem İmamoğlu und die aktuelle Situation in der Türkei geht es bei einer Online-Diskussionsrunde, zu der die Auslandsgesellschaft einlädt. Prominenter Gesprächsgast ist Can Dündar.

Can Dündar. Foto: Leopold Achilles
Der Journalist Can Dündar steht am 17. April um 18.30 Uhr Rede und Antwort. Leopold Achilles | Nordstadtblogger

Der bekannte Journalist wurde 2015 wegen angeblicher Spionage in der Türkei angeklagt. Seit  2016 lebt und arbeitet Can Dündar unter Polizeischutz in Deutschland. In der Türkei ist er zu 27 Jahren Freiheitsentzug verurteilt.

Anja Osterhaus, Geschäftsführerin von Reporter ohne Grenzen (RSF) ist bei dem Gespräch dabei. Die Moderation übernimmt Ralph Sina. Das Gespräch findet am 17. April um 18.30 Uhr digital statt – um eine vorherige Anmeldung bei der Auslandsgesellschaft wird gebeten: Plum@auslandsgesellschaft.de

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