Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“
Hinweis: Wenn Sie auf die Fotostrecke gehen und das erste Bild anklicken, öffnet sich das Motiv und dazu das Textfeld mit Informationen – je nach Länge des Textes können Sie das Textfeld auch nach unten „ausrollen“. Je nachdem, welchen Browser Sie benutzen, können evtl. Darstellungsprobleme auftreten. Sollte dies der Fall sein, empfehlen wir den Mozilla Firefox-Browser zu nutzen.

Corona-Gedenken: Die „Fliegenden Bilder“ am Dortmunder U lassen weiße Luftballons emporsteigen
Die Stadt Dortmund hat sich an dem für Sonntag, 18. April, in Berlin vorgesehenen zentralen Corona-Gedenken in einer besonderen Form beteiligt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das Gedenken für die Toten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie initiiert, das in Berlin im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und einer staatlichen Gedenkfeier im Konzerthaus am Gendarmenmarkt stattgefunden hat.
In Dortmund hat Filmemacher Adolf Winkelmann auf Initiative von Oberbürgermeister Thomas Westphal eine öffentliche Gedenkbotschaft für die Fliegenden Bilder am U-Turm künstlerisch umgesetzt: Weiße Luftballons stiegen hoch und der Schriftzug „Dortmund trauert“ war zu lesen. Vor dem U-Turm und dem Stadthaus am Wall wurden zudem die Flaggen auf Halbmast gesetzt.
„Wir möchten an diesem Tag ein sichtbares Zeichen für die Verstorbenen, ihre Angehörigen und Freunde setzen“, so Oberbürgermeister Thomas Westphal. „Es gilt innezuhalten und der Toten zu gedenken. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind aber auch bei den Hinterbliebenen und nahestehenden Personen, die oftmals keine Gelegenheit hatten, ausreichend und in Würde Abschied zu nehmen und denen die Umstände der Pandemie vielfach auch die Gelegenheit genommen hat, angemessen trauern zu können.“
Foto: Gaye Suse Kromer/Dortmund-Agentur

DOKOM21 bietet neue Gigabit-Flatrate: Highspeed-Internet für zuhause
Privatkunden in Dortmund und Essen mit DOKOM21 Glasfaseranschluss profitieren von Höchstgeschwindigkeit und stabiler Bandbreite mit 1000 Mbit/s im Download
DOKOM21 bietet ab sofort eine neue Gigabit-Internet-Flatrate: Privatkundinnen und Privatkunden in Dortmund und Essen mit einem DOKOM21 Glasfaseranschluss können sich damit über Highspeed-Internet für zuhause freuen. Sie profitieren von einer permanent stabilen Bandbreite mit 1000 Mbit/s im Download und 200 Mbit/s im Upload.
„Für Homeoffice, Videokonferenzen, Homeschooling, Online-Gaming oder Streamen von Filmen im Internet – und das alles gerne auch gleichzeitig zuhause – bieten wir ab sofort unseren Privatkundinnen und Privatkunden in Dortmund und Essen mit einem DOKOM21 Glasfaseranschluss eine neue Gigabit-Internet-Flatrate. Mit einem Gigabit pro Sekunde im Download und 200 Megabit pro Sekunde im Upload profitieren sie damit zuhause von Highspeed-Internet per Glasfaser mit permanent stabiler Bandbreite für alle ihre individuellen Online-Bedürfnisse“, erklärt DOKOM21-Marketingleiter Markus Isenburg.
Die neue Gigabit-Internet-Flatrate ist in verschiedenen DOKOM21 Produkten buchbar: „Multimedia“ bietet den Kunden Kabel-TV, Telefonie und Internet in bester Qualität, mit „Internet pur“ steht eine reine Internet-Flatrate zur Verfügung.
Neue Gigabit-Internet-Flatrate ab sofort verfügbar
Die neue Gigabit-Internet-Flatrate ist ab sofort für Glasfaserkunden in Dortmund und Essen verfügbar. Beispielsweise ist das Angebot „Multimedia“ mit 1000 Mbit/s im Download und 200 Mbit/s im Upload in den ersten zwölf Monaten für monatlich 19,99 Euro erhältlich. Danach kostet es 89,99 Euro monatlich. Die DOKOM21 Website gibt darüber Auskunft, ob der Gigabit-Internet-Tarif aktuell am eigenen Wohnort verfügbar ist und auch direkt gebucht werden kann. DOKOM21 wird die Gebiete, in denen der Tarif verfügbar ist, künftig erweitern.
Für weitere Informationen stehen persönliche Ansprechpartner von DOKOM21 Interessierten montags bis freitags unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 930 10 50 gerne zur Verfügung. Gebucht werden kann die Gigabit-Internet-Flatrate auf der DOKOM21 Website im Bereich Privatkunden unter Produkte & Tarife.
www.dokom21.de
Bildzeile: DOKOM21-Marketingleiter Markus Isenburg (re.) und DOKOM21-Marketingmitarbeiterin Helen Waltener freuen sich über die neue Gigabit-Internet-Flatrate, die der regionale Telekommunikationsdienstleister ab sofort anbietet. Ob Homeoffice, Videokonferenzen oder Streamingangebote, Privatkundinnen und Privatkunden in Dortmund und Essen mit einem DOKOM21 Glasfaseranschluss profitieren damit von Highspeed-Internet für zuhause.
Foto: Roland Kentrup

Dortmunder Autor Thorsten Trelenberg bereichert Best-of-Band “Mettendchen aus dem Homeoffice”
Vor rund einem Jahr startete der westfälische Illustrator Peter Menne spontan das Projekt “KulturLieferservice”. Seine Karikaturen wurden so über Monate und Wochen hinweg zu einem humorvollen Pandemie-Tagebuch. Viele Kabarettisten und Schriftsteller aus der Region haben sich an diesem westfälischen Gemeinschaftsprojekt mit kurzen und witzigen Texten beteiligt. Neben Fritz Eckenga, Erwin Grosche, Johan König, Ralf Thenior, den Bullemännern und vielen anderen Mitwirkenden versorgt auch Flusspoet Thorsten Trelenberg den kreativen Illustrator mit literarischen Beiträgen. “Die unterhaltsamen Ergebnisse können dann als Email-Lieferservice bestellt werden. Aber auch auf Instagram und Facebook gibt es die Möglichkeit, dass Projekt zu besuchen.”, erzählt Trelenberg. Unter dem Titel “Mettendchen aus dem Homeoffice” ist jetzt ein Buch erschienen, das ein Best-of der Karikaturen, unter denen auch der Dortmunder Autor mehrfach vertreten ist, versammelt.
Peter Menne
Mettendchen aus dem Homeoffice
122 Seiten
Ardey Verlag
19,80 EUro
ISBN 978-3-87023-458-4
Der aktuelle Stand des Projektes auf:
Facebook (www.facebook.com/peter.menne.395)
Instagram (www.instagram.com/kulturlieferservice/)
Anmeldungen zum kostenlosen “KulturLieferservice”:
www.menne-illustration.de/kulturlieferservice
Bildzeile: Der Dortmunder Autor Thorsten Trelenberg.
Foto: Birgitta Nicolas

Cieslik rüstet den Borisgplatz
Der Dortmunder Norden hat seinen Ruf weg. Dreckig, Ungepflegt, als hätte man ihn vergessen.
Dass dies nicht der Fall ist, beweist nun das Projekt „Borsig-West“. Es soll ein Wandel geschehen.
Wohnräume und Fassaden werden modernisiert und saniert.
Seit vielen Jahren wird versucht, das Image des Borsigplatzes aufzubessern. Bereits vor ca. 30 Jahren durfte die Firma Cieslik mit ihren Gerüsten an der Neugestaltung teilhaben.
Besonders im letzten Jahr hat sich bezüglich Sanierung und Modernisierung einiges getan. Viele Fassaden rund um den Borsigplatz wurden mit riesigen Kunstwerken verschönert und mit Balkonen versehen. Als Dortmunder Unternehmen freut sich die Cieslik GmbH sehr, auch in diesem Jahr an der Verschönerung mitzuwirken. Bereits im letzten Jahr durfte sie Ihre Gerüste für das Projekt Borsig-West zu Verfügung stellen. Auch bei den nunmehr geplanten Modernisierungen und Erneuerungen werden ca. 18.000 m² Gerüst benötigt. Für die Cieslik GmbH ist es eine große Ehre, ihrer Heimatstadt etwas zurückgeben zu können und mit daran zu arbeiten, den schlechten Ruf des Nordens wieder ins rechte Licht zu rücken.
Foto: Gerüstbau Cieslik GmbH

Münch gibt zum Tag des Deutschen Bieres und Welttag des Buches am 23. April neues Bierkulturbuch heraus
„Das Kneipensitzen macht nur faul dumm und krank“. Hermann Löns, der Alkohol, das Bier und die niedersächsische Wirthauskultur
Wenn auch coronabedingt zum diesjährigen Tag des Deutschen Bieres und Welttag des Buches am 23. April auf einen Fassanstich verzichtet werden muss, will zumindest Detlef Münch mit dem Motto „bibe et scribe“ (Trinke und schreibe!) bzw. „bibe et legere“ (Trinke und lese!) mit einem neuen Bierkulturbuch an die 505 Jahre Deutsches Reinheitsgebot gedenken.
Detlef Münch (auf dem Foto mit Buch und Hermann-Löns-Bierkrug von 1989), gebürtiger Dortmunder, Verleger und Wissenschaftsautor entstammt einer fränkisch-westfälischen Brauereifamilie anno 1710, die bis 1970 auch in der Brauerei von Hövels, Thier & Co exakt 70 Jahre lang als Brauer und Küfer tätig war.
Seiner bibliophilen Liebe zu Buch und Bier verdankt das neueste Werk zu „Hermann Löns und dem Alkohol“ sein Entstehen.
Der Vater des oft nur als „Heidedichter“ bekannten Löns, stammt ursprünglich aus Bochum-Riemke, wo die Familie im benachbarten Herne-Eickel die Gaststätte „Löns-Mühle“ bis in die 1970er Jahre führte.
So ist das Bier das verbindende Löns´sche Element zum Ruhrgebiet, dem Münsterland, Niedersachsen und der Lüneburger Heide.
Denn kaum ein anderer dürfte um 1900 innerhalb von 20 Jahren in Niedersachsen so zahlreiche Gaststätten auf-gesucht haben wie Hermann Löns (1866 – 1914), der hier entweder berufsbedingt als Journalist und Schriftsteller recherchierte oder bei seinen unzähligen Jagd- und Angelausflügen sowie Radtouren übernachtete.
Als wahrheitsliebender Chronist schilderte er in Essays und Novellen die gemütlichen aber auch die negativen Seiten vor allem des ländlichen Wirtshauslebens im Dorfkrug, dem sozialen Mittelpunkt des Dorfes, oder in den für den beginnenden Fahrrad- und Wandertourismus ausgebauten Landgasthöfen.
Schon vor mehr als 100 Jahren warnte Löns sogar vor dem Verlust tradierter bierkultureller Werte, dem Ende des „alturgemütlichen Kneipenlebens“ und dem Desinteresse der Jugend daran. Er forderte den Erhalt von Traditionsgaststätten in ihrer ursprünglichen Gestalt und warb für die heimischen, niedersächsischen und west-fälischen Biere wie das Alt, das Broyhan, das Einbecker (Bockbier), die Hannöversche Lüttje Lage und das Söt (warmes Süßbier), die er allesamt über das Münchner und Pilsener stellte.
Er persiflierte die Biersteuer, Biertouristen, die aus Bayern importierten „Biermamsells“ und einen Hannöverschen „Bierkriegfrieden“ zwischen Biertrinkern, Brauereien und Wirten und formulierte humorvolle Benimmregeln für den Besuch von Bierfesten.
Seine Bier- und Wirtshausgeschichten von 1894 – 1914 und die Gaststättenberichte aus seinen Städteessays ergeben so ein beeindruckendes und umfassendes Bild der niedersächsischen Bier- und Gasthauskultur um 1900 vom Harz bis ins Ammerland, von Osnabrück, Einbeck, Hanno-ver und Celle bis in die Lüneburger Heide, die Löns stets bierlaunig mit viel Humor, Tragikomik und Lebensweisheit geschildert hat.
Löns ist in seiner Studentenzeit in Münster, der „Stadt der reinen Gemütlichkeit“ durch Professor Landois, der sich gerne mit einer Bierflasche „krönte“, zum Alkohol ge-kommen, trank am liebsten aus dem „Bullenkopp“ und sah der „Altbier-Prüfungskommission“ zu. In Göttingen war er Mitglied des berüchtigten studentischen „Klub der Bewußtllosen“, die den „Teufelsleck“ bevorzugten.
Löns selbst hatte zeit seines Lebens ein zeitlich stets differenziertes Verhältnis zum Alkohol und zu Kneipen-besuchen. So konnte er jahrelang abstinent sein und trank selbst im Wirtshaus dann nur Kaffee und Selterswasser. Anderseits schätze er seinen Stammtisch in Hannover und genoss gerne Warm- und Dünnbier in einer gemütlich-geselligen Gasthausatmosphäre, aber er trank in depressiven Lebensphasen in Bückeburg und Wiesbaden auch so viel, dass er manchmal tagelang arbeitsunfähig war und dadurch seinen Job verlor.
Unter seinem zeitweiligen übermäßigen Alkoholkonsum hat Löns selbst am meisten gelitten, sodass er die Warnung davor auch in seinen ersten beiden Romanen 1909 sowie einigen Novellen und sogar Gedichten eindrucksvoll belletristisch umgesetzt hat.
So hatte er ebenfalls schon richtig erkannt: „Es gibt überhaupt nichts, was im Übermaß nicht schädlich wäre. Alkoholismus ist eine Krankheit, weiter nichts, Symptom einer Willensschwäche, Mangel an Hemmungen.“
Auch mit seinem alkoholischen Lebensfazit „Das Kneipen-sitzen macht nur faul, dumm und krank“ hat Löns schon vor 100 Jahren das aktuelle Trinkmotto des Deutschen Brauerbundes vorweggenommen: „Bier bewusst genießen!“
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich und kann auch direkt beim Verlag unter www.bierkulturverlag.de bestellt werden.
Weitere Informationen bei Detlef Münch unter:
Tel. 0231-7519463
Tel. 0174-5826529
info@synergenverlag.de

Top-Spieler aus Barcelona komplettiert Dortmunder Bundesliga-Kader
Vom „Club Beisbol Softbol Barcelona“ wechselt Ivan Alba nun zu den Dortmund Wanderers. Der 24-jährige Catcher und Outfielder ist bereits der fünfte Neuzugang für das Bundesliga-Team aus der Dortmunder Nordstadt.
Coach Roy Wesche bekommt mit ihm einen Spieler, den sich jeder Verein wünscht. „Ivan ist wirklich ein Allrounder, der bei Positionsverschiebungen während eines Spiels viele Lücken im Team schließen kann“, freut sich Wesche über seinen neuen Schützling. Dabei verfügt der gebürtige Dominikaner über viel Erfahrung aus der 1. spanischen Liga und der Nationalmannschaft. Ivan Alba spielte seit 2007 für den katalanischen Baseball Club, der bis 2012 noch dem FC Barcelona angegliedert war, und durchlief die Jugendnationalmannschaften Spaniens. Vor ein paar Jahren war Ivan Alba schon einmal in Deutschland. Damals war er zu einem Trainings-Camp der US-Amerikanischen Profiliga MLB nach Regensburg eingeladen worden.
Für Dortmund hat sich Ivan Alba über persönliche Kontakte entschieden. „Ich habe zwei gute Freunde, die schon länger bei den Wanderers spielen. Sie haben schon immer gut über den Verein und die deutsche Liga gesprochen. Im Grunde haben sie mich überzeugt, es hier zu versuchen.“ Dabei gefällt ihm die Idee, dass im Team einige spanisch-sprechende Spieler sind. „Das“, findet er „macht es etwas einfacher und die Kommunikation ist schließlich sehr wichtig im Spiel. Die Sprache ist aber kein Grund für den Wechsel nach Dortmund. Ich möchte hier mein Englisch verbessern und natürlich auch ein wenig Deutsch lernen.“
Verbessern will sich Ivan Alba auch in sportlicher Hinsicht. Er freut sich auf die neuen Erfahrungen im Team und der Liga und er „will dem Team helfen, am Ende möglichst weit oben in der Tabelle zu stehen.“
Der Bundesliga-Kader der Dortmunder ist damit komplett. Wann die Saison aber tatsächlich starten kann, will der Verband am 27.04.2021 in einer Videokonferenz besprechen.
Bildzeile: Ivan Alba in Catcherausrüstung.
Foto: Dortmund Wanderers

Grünflächenamt sagt mit Blumen Danke
Die Auszubildenden des Grünflächenamtes haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um allen Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten ein Dankeschön für ihren Einsatz gegen das Corona-Virus auszusprechen. Eigens hierfür widmet die Ausbildungsabteilung des Grünflächenamts der Stadt Dortmund dem gesamten Gesundheitswesen unserer Stadt eine Frühjahrsbepflanzung.
Bei der Pflanzung des Beetes waren ein Praxisanleiter, sowie das dritte Lehrjahr des Ausbildungsbetriebes, sowie eine Kolonne des Unterhaltungsbezirkes involviert. Für das Beet am Stadtgarten wurden gepflanzt:
– Viola Wittrockiana Rot und Weiß ca. 1200 Stück
– Tulipa Coleur Cardinal ca. 100 Stück
– Narcissus Las Vegas und Ice King ca. 500 stück
Foto: Roland Gorecki

Neue Streifenwagen für die Autobahnpolizei
Starke Motorisierung, Allradantrieb, mehr Platz, ein besseres Packsystem, neue Führungs- und Einsatzmittel, vier On-Board-Kameras und vor allem: mehr Sicherheit für die Polizistinnen und Polizisten. Die neuen Streifenwagen vom Typ Mercedes Vito rollen jetzt auch auf unseren Autobahnen.
Im April übergab Polizeipräsident Gregor Lange symbolisch den Schlüssel für einen der neuen Mercedes Vito Autobahn-Streifenwagen. Zunächst werden hiervon im April acht und im Mai weitere elf Streifenwagen an das Polizeipräsidium Dortmund ausgeliefert. Langfristig wird der Mercedes Vito den bisherigen BMW Streifenwagen ersetzen. Bis Ende 2023 werden hierfür landesweit 180 Fahrzeuge ausgeliefert.
„Ich freue mich, den Kolleginnen und Kollegen die neuen Streifenwagen übergeben zu können und durfte mich von der Funktionalität der Fahrzeuge überzeugen. Die Streifenwagen bringen im Ergebnis vor allem eins: Mehr Sicherheit für die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten.“, so Polizeipräsident Gregor Lange.
Neben dem Platzgewinn führt der Wechsel vom Kombi zum Kleinbus vor allem zu einer deutlich höheren Präsenz im Einsatz. Denn durch die höhere Karosserie werden die Streifenwagen in ihrem Einsatz deutlich besser wahrgenommen. In einem optimierten Packsystem finden sich zudem neue Führungs- und Einsatzmittel: „Sichtbarkeit und Funktionalität sind auf der Autobahn lebenswichtig. Mit dem Vito werden auch neue Absperrmaterialen ausgegeben, die die Absicherung von Unfall- und Einsatzstellen deutlich verbessert!“, so der stellvertretende Leiter der Autobahnpolizei, Erster Polizeihauptkommissar Manfred Blunk.
Bildzeile: An der symbolischen Schlüsselübergabe beteiligt (von links): Polizeipräsident Gregor Lange, Polizeikommissarin Kira Lynn Guzik und Polizeioberkommissar Philipp Grasemann von der Autobahnpolizeiwache Kamen sowie Erster Polizeihauptkommissar Manfred Blunk.
Foto: Polizei Dortmund

Bauunternehmung Surhove feiert
75-jähriges Firmenjubiläum
Surhove GmbH wurde in Dortmund-Eving 1946 gegründet und ist seitdem erfolgreich als Familienbetrieb auf dem Arbeitsmarkt / Experte für Neubau, Industriebau und Sanierungen ist Mitglied der Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen / Innung gratuliert persönlich zum Jubiläum und übergibt Ehrenurkunde
Seit nunmehr 75 Jahren – in vierter Generation – existiert das Bauunternehmen Surhove und steht dabei für herausragende Leistungen im Industrie- und Immobilienbereich. Innungsgeschäftsführer Joachim Susewind von der Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen kam darum im April persönlich zum heutigen Firmensitz an der Lütge Heidestraße 66 in Dortmund, um zum Jubiläum zu gratulieren. „Wir von der Baugewerbe-Innung sind immer wieder begeistert, wenn Unternehmen sich so lange erfolgreich halten und weiterentwickeln und uns zeigen, was man mit Fleiß und Ideen alles erreichen kann. Wir gratulieren sehr herzlich“, freute sich der Geschäftsführer und übergab eine Ehrenurkunde an die Firmeninhaber der Surhove GmbH.
Aufbau in den Nachkriegsjahren
Die Erfolgsgeschichte der Surhove GmbH begann direkt nach dem Krieg. Die Bauwirtschaft lag am Boden, Baumaterialien gab es so gut wie keine und Dortmund lag in Trümmern. Trotz schwerer Zeiten gründete Maurermeister Walter Surhove Senior das Bauunternehmen am 1. Februar 1946. In den folgenden Jahren stiegen die Söhne Harry und Walter Junior mit ein und arbeiteten mit großem Elan am Aufbau der Firma und damit auch am Aufbau des Landes. Zunächst lag der Arbeitsschwerpunkt des Unternehmens im Neubau und der Bausanierung, später kamen der Industriebau und die schlüsselfertige Sanierung hinzu. Sohn Walter jun. wurde 1963 Gesellschafter in der Firma und übernahm die Verantwortung für das Unternehmen nach dem Tod des Gründers 1969. Er erweiterte den Betrieb und gründete 1972 die zweite Firma, Surhove Industriebau, sowie 1978 die WSU Baumaschinen- und Gerätevermietung GmbH. Sein Sohn Ralf Surhove wurde 1982 als Maurer in dritter Generation in der Firma tätig. 1984 legte er seine Meisterprüfung ab, zog 1988 nach Bayern und übernahm 1996 die Fa. Surhove & Co GmbH als Niederlassung in Großweil/Murnau. Sie ist bis heute das zweite sehr erfolgreiche Standbein der Firma. Dort ist inzwischen seit 2015 auch Sohn Daniel als Maurermeister in vierter Generation in die Fa. Surhove & Co eingestiegen. In Dortmund trat am 15.03.1983 Harry Körtge als Maurer in die Fa. Surhove ein und wurde aufgrund seines Engagements 1996 durch Walter Surhove jun. als Gesellschafter und Geschäftsführer in die Firma bestellt. Harry Körtge ist seitdem tatkräftig und erfolgreich für die Kunden und die Firma da. Sein langjähriges und erfahrenes Team an Mitarbeitern steht ihm dabei tatkräftig zur Seite.
Angebotsspektrum stets ausgebaut
„Unsere Erfolgsgeschichte verdanken wir nicht nur unserer Zuverlässigkeit und der Qualität unserer Arbeit, sondern letztlich unseren Kunden“, betont Harry Körtge, der mittlerweile 38 Jahre von der Pike an als Maurer, Polier, Bauleiter, Geschäftsführer und Gesellschafter in der Fa. Surhove in Dortmund ist. „Unsere Philosophie ist es, auf individuelle Kundenwünsche einzugehen und diese bestmöglich zu realisieren.“ Eng mit ihm zusammen arbeitet Ralf Surhove in Dortmund als begleitender Geschäftsführer und Gesellschafter. Das Unternehmen investiert fortlaufend und erweitert sein Angebotsspektrum ständig. Dazu gehören inzwischen neben Bauplanung und Bausanierung, die Bauwerkabdichtung sowie Generalunternehmer-Leistungen, die sowohl in Dortmund als auch in Großweil (Bayern) erbracht werden. Die Firma ist an beiden Standorten stetig gewachsen. Derzeit beschäftigt die Surhove GmbH in Dortmund und Großweil 30 bis 40 Mitarbeiter. Dabei spielt auch eine hochqualifizierte Ausbildung eine große Rolle. „Wir sind ein Traditionsunternehmen und geben unser Wissen gern an die junge Generation weiter“, betonen Inhaber Ralf Surhove und Harry Körtge. Dabei sei es ihnen wichtig, die neuesten Entwicklungen am Markt zu beobachten und in der Firma zu etablieren. Eine wertvolle Unterstützung ist dabei für das Unternehmen die Mitgliedschaft in der Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen. Der fachliche Austausch „von Kollege zu Kollege“ zeigt der Surhove GmbH bereits seit Jahren die neuesten Trends im Baubereich der Region.
Bildzeile: Gratulation zum 75-jährigen Betriebsjubiläum mit (v.l.) Geschäftsführer Harry Körtge, Ehefrau Monika Körtge, Irmgard Surhove und Senior Walter Surhove, Innungsgeschäftsführer Joachim Susewind von der Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen.
Foto: Innung

Dortmund wird offizieller Heimatflughafen des
„BVB Mannschafts-Airbus“
• Eurowings baut Angebot in Dortmund kräftig aus
• Alicante, Malaga, Catania, Neapel, Heraklion und Kavala neu ab Sommer 2021
• Lufthansa-Tochter stationiert ab Juni zweites Flugzeug in der Ruhrgebietsstadt
Die Fluggesellschaft Eurowings setzt auf Dortmund: Im Sommerflugplan 2021 weitet die Lufthansa-Tochter ihr Angebot deutlich aus und bietet Reisenden ab Dortmund sechs weitere attraktive Urlaubsziele in Spanien, Italien und Griechenland. Die neuen touristischen Destinationen Alicante, Malaga, Catania, Neapel, Heraklion und Kavala ergänzen die bisherigen Verbindungen, die Eurowings bereits erfolgreich zum Lufthansa-Drehkreuz München sowie nach Split und Mallorca durchführt. Dabei hat Eurowings insbesondere die Verbindungen zur beliebten Baleareninsel ausgebaut.
„BVB Mannschafts-Airbus“ regelmäßiger Gast in Dortmund
Zur Bedienung des ausgeweiteten Sommer-Programms wird Eurowings ab Juni 2021 ein zweites Flugzeug in der Ruhrgebietsmetropole stationieren. In diesem Kontext wird auch der „BVB Mannschafts-Airbus“ – aufgrund seiner schwarz-gelben Sonderlackierung ein europaweit bekanntes Fotomotiv – künftig in Dortmund regelmäßiger Gast sein und von seinem Heimatflughafen im Ruhrgebiet abheben. Damit haben Fußball-Fans aus dem Revier häufiger als bisher die Gelegenheit, „ihren BVB-Flieger“ anzutreffen.
„Dortmund ist nicht nur die Heimat unseres Partners Borussia Dortmund, hier liegen auch die Wurzeln der Eurowings“, so Eurowings CEO Jens Bischof. „Deshalb fühlen wir uns diesem Luftverkehrsstandort besonders eng verbunden und weiten unser Flugangebot mit aller gebotenen Vorsicht aus. Dabei halten wir strikt an unseren industrieweit führenden Hygienekonzepten fest. Gemeinsam mit allen Dortmunderinnen und Dortmundern freuen wir uns, dass der BVB-Mannschafts-Airbus jetzt häufiger hier abheben kann.“
Freier Mittelsitz auf allen Eurowings Flügen ab Dortmund buchbar
Wie auf allen Eurowings Flügen können Passagiere auch ab Dortmund einen freien Mittelsitz bereits ab 10 Euro vorab reservieren und online über eurowings.com hinzubuchen. Der freie Mittelsitz kann auch nachträglich über das Call Center oder sogar kurz vor Abflug am Check-in-Schalter gebucht werden. Eine Reservierung ist möglich, solange auf dem gebuchten Flug noch ausreichend Sitzplätze verfügbar sind. Entscheidet sich ein Passagier für das Angebot, wird der freie Sitzplatz mit der Buchung geblockt und damit garantiert nicht anderweitig vergeben.
Foto: Dortmund Airport / Sascha Kamrau

Ein Schmuckstück für die Garage
Kooperation von DEW21 und Hülpert Unternehmensgruppe will E-Umstieg einfach machen
Alexej Schleicher und Felix Hofmann freuen sich über eine Wallbox für die Garage, die sie bei einer Verlosung gewonnen haben. Andreas Heisiph, stellvertretender Teamleiter Neuwagen im Volkswagen Zentrum Dortmund, und Thomas Kleff, Leiter Vertrieb Energielösungen der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21), übergaben das zukunftsweisende Geschenk. Die zwei Gewinner haben sich ein E-Fahrzeug angeschafft, deshalb kommt die neue E-Ladestelle für die Garagenwand gerade recht.
„Wir möchten den Umstieg auf den alternativen Antrieb rundum einfach machen. Das Interesse ist groß, bei uns ist die Anzahl der Beratungen im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen,“ so Kleff. „Damit die zukünftigen E-Fahrer*innen schnell und unkompliziert umsatteln können, möchten wir ihnen alles aus einer Hand bieten, ohne dass sie durch lästige Details ausgebremst werden. Durch die Zusammenarbeit können wir unsere Beratung, die Umstellung in Kooperation mit dem Handwerk und jetzt auch den Praxistest in einem Zuge anzubieten.“
Auch die Hülpert Unternehmensgruppe überzeugt mit Service und Expertise im Bereich der Elektromobilität. „Die E-Mobilität spielt für den Straßenverkehr der Zukunft eine entscheidende Rolle und die Produktpalette an E-Autos wächst“, betont Heisiph. „„Wir laden bei uns vor Ort zum kostenlosen Probefahren ein und informieren unsere Kunden umfassend über die Möglichkeiten der Elektromobilität. Auch wer noch im Zweifel ist, ist häufig begeistert, wenn er mit maximalem Drehmoment und ohne Motorgeräusche unterwegs sein kann.“
In Dortmund bestätigt sich dabei die bundesweite Entwicklung: Die Elektromobilität im Fahrzeugsektor hat sich im Jahr 2020 stärker durchgesetzt als jemals zuvor – Tendenz weiter steigend. Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden in Deutschland im Jahr 2020 rund 700.000 rein elektrische PKW und Hybride neu zugelassen. Zum Vergleich: 2019 waren es nur rund 300.000.
Bildzeile: v.l. Alexej Schleicher und Felix Hofmann mit Thomas Kleff (DEW21) und Andreas Heisiph (Hülpert Unternehmensgruppe).
Foto: DEW21

In der zweiten Osterferienwoche hieß es für die Kinder im offenen Kinder- und Jugendtreff, Kinder der Vielfalt (KiVi), im Haus der Vielfalt des VMDO e.V in der Beuthstraße 21 „Kinderpiraten werden bunt – wir gestalten unser eigenes Piratenschiff!“. Mit der kreativen Unterstützung und unter der Leitung der Dortmunder Künstlerin Janine Depsaigne gelang es den Kinder so aus einem alten Holzschiff ein buntes Piratenschiff zu gestalten und das alles samt der passenden Kostümausstattung, sodass dem spielerischen Piratendasein nun nichts mehr im Weg steht. All das war durch die finanzielle Unterstützung des Stadtmarketings Innenstadt-West möglich, was den Kindern des KiVis so eine tolle kreative Projektwoche ermöglicht hat.
Bildzeile: v.l. Wilfried Möcking (Leiter Heinz-Werner-Meyer-Treff) , Friedrich Fuß (Bezirksbürgermeister Innenstadt-West), Janine Despaigne (Objektdesignerin) Felix Toker (Bereichsleitung Kinder und Jugend VMDO e.V.), Ralf Finke (Fachbereichsleiter Jugendförderung Innenstadt-West)
Foto: VMDO

Gebäudereiniger prüfen Auszubildende
in der alten Hauptschule in Derne
Erste Auszubildende absolvierten in ehemaligen Klassenzimmern erfolgreich ihre Zwischenprüfung / Gebäudereiniger-Innung Dortmund mietet Räume im leerstehenden Schulgebäude von der Stadt Dortmund für Prüfungszwecke an
So saubere Fenster und Böden hatte die alte Hauptschule in Dortmund-Derne vermutlich noch nie: Erstmals fanden jetzt in den hohen Räumen des Gebäudes an der Altenderner Straße Gesellenprüfungen der Gebäudereiniger-Innung Dortmund statt. Grund für den außergewöhnlichen Ort ist eine neue Gesellenprüfungsverordnung. Danach müssen alle Auszubildenden vergleichbare Prüfbedingungen vorfinden – möglichst praxisnah und kundenorientiert. „Wir standen vor der Frage, wie und wo wir das fachgerecht umsetzen können“, erklärt Obermeister Kai-Gerhard Kullik die Herausforderung der Innung. „Wir brauchten dazu große Flächen und hätten auch für viel Geld zum Beispiel ein Hotel mieten können, aber so haben wir dank Vermittlung durch den Fachbereich Liegenschaften der Stadt Dortmund ein perfektes Gebäude gefunden.“ Die Initiative zu dem außergewöhnlichen Prüfungsort entstand im Zuge einer Meisterprüfung, in deren Rahmen Tim Fotschki, Leiter der Abteilung Gebäudereinigung des Dortmunder Fritz-Henßler-Berufskollegs, die Idee hatte, Arbeitsproben in der alten Hauptschule durchzuführen. Zusammen mit Innungsvorstandsmitglied Ramon Knauf und Mit-Initiator und Innungsmitglied Thorsten Just setzte er die Idee in die Tat um.
Derne wird Prüfungsschwerpunkt
Fast alle Gesellenprüfungen sollen nun nach den Plänen der Innung bis auf Weiteres in Derne durchgeführt werden. Eine erhebliche Summe hat die Standesorganisation dazu in die Anschaffung neuer Reinigungsgeräte, Tablets, Leitern und Materialien investiert, die zu den Prüfungen zur Verfügung gestellt werden. Bei den ersten Prüfungen des „Teil 1“ der neuen gestreckten Gesellenprüfung* – der ehemaligen Zwischenprüfung – ging es Ende März dann auch gleich kräftig zur Sache. In einem simulierten Kundenauftrag mussten täglich rund 20 Auszubildende eine Woche lang gegenüber zwei Prüfungskommissionen zeigen, wie gut sie fachlich arbeiten können. „Die Prüflinge müssen in jeweils zwei Stunden einen theoretischen und einen praktischen Teil bestehen”, erklärt Ramon Knauf, Mitglied des Prüfungsausschusses der Innung. „Es gilt, das Reinigungsobjekt genau zu beurteilen, ein Aufmaß zu erstellen, die richtigen Reinigungsmittel zu wählen und den Auftrag – zum Beispiel eine Unterhaltsreinigung, die Reinigung von Fenstern oder Teppichböden – perfekt durchzuführen.“ Die Ergebnisse werden währenddessen von den Prüfern akribisch digital per Tablet und Laptop erfasst. Insgesamt lassen sich in der ehemaligen Hauptschule viele unterschiedliche Reinigungsaufträge auch mit unterschiedlichen Oberflächen perfekt darstellen. „Das Objekt ist für uns ideal“, freute sich auch Innungsgeschäftsführer Volker Walters anlässlich der ersten Prüfungen. „Und gleichzeitig erfüllen wir noch einen guten Zweck, indem wir die Immobilie pflegen und den Leerstand vermeiden.“ Unterstützt wird das Projekt logistisch vom Dortmunder Bildungskreis Handwerk e.V., der unter seinem Ausbilder Holger Czarnik das Management der Verbrauchsmaterialien und Lagerbestände innehat. Schon im Mai sollen nun die nächsten Prüfungen stattfinden.
Gebäudereiniger-Innung ist starker Verbund
Die Gebäudereiniger-Innung Dortmund ist ein starker Verbund der Handwerksunternehmen der Region. Sie vertritt die Gebäudereiniger-Betriebe in wichtigen regionalen und überregionalen Gremien und verleiht ihrer Stimme gesellschaftlich, wirtschaftlich und auch politisch Gewicht. Den Mitgliedsbetrieben bietet die Innung als Dienstleister einen wertvollen Erfahrungsaustausch. Sie kümmert sich um Aus- und Weiterbildung, aber auch um juristische Unterstützung, günstige Versicherungsleistungen und aktuelle Informationen zur Betriebsführung.
Bildzeile: Außergewöhnliche Idee für die Gesellenprüfungen im Gebäudereiniger-Handwerk umgesetzt: (v. l.) Tim Fotschki, Leiter der Abteilung Gebäudereinigung des Dortmunder Fritz-Henßler-Berufskollegs, Vorstandsmitglied Ramon Knauf und Mit-Initiator Thorsten Just.
Foto: Gebäudereiniger-Innung Dortmund

Sichere Zufahrt – leere Mülltonnen:
Maßnahmen zur Erreichbarkeit der Stellplätze für Abfallbehälter
Durch verschiedene Maßnahmen soll die gefahrlose Zufahrt zu den Stellplätzen für Abfallbehälter sichergestellt und damit deren Leerung ge-währleistet werden. Da die Rückwärtsfahrt die gefährlichste Bewegung eines Abfallfahrzeuges ist, wird hierauf vor allem ein besonderes Augenmerk gelegt. Für rund 100 besonders kritische Standorte werden nun Lösungen gesucht und schrittweise umgesetzt.
Die Aufgaben der EDG bei der Müllabfuhr sind klar definiert: Die flächendeckende Abfallentsorgung muss im gesamten Stadtgebiet sichergestellt werden. Bei den Fahrten zu den Behältern dürfen weder Passant*innen noch Mitarbeiter gefährdet werden. Es sollen die typischen Abfallsammelfahrzeuge eingesetzt werden, um Kosten und Gebühren für die Abfallentsorgung stabil zu halten.
Was aber ist, wenn die Stellplätze der Abfallbehälter nur durch längere Rückwärtsfahrten erreichbar sind?
Die Regel 114-601 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) besagt: Rückwärtsfahrten und das Zurücksetzen sind so gefährliche Vorgänge, dass sie nach Möglichkeit zu unterlassen sind. Sammeltouren sind so zu planen, dass möglichst keine Rückwärtsfahrten erforderlich sind.
Konkret bedeutet das:
Die Strecke, die rückwärts zurückgelegt wird, soll 150 Meter nicht überschreiten.
Es muss ein Sicherheitsabstand zu allen Objekten von mindestens 0,5 Metern vorhanden sein.
Im Gefahrenbereich dürfen sich keine Personen aufhalten.
Die Überprüfung aller Sammeltouren hat jedoch ergeben, dass diese Regelungen mit den üblichen Sammelfahrzeugen an rund 200 Straßenabschnitten nicht eingehalten werden können, 100 Straßen-abschnitte davon weisen besonders gravierende Probleme auf:
Rückwärtsfahr-Strecken sind häufig deutlich länger als 150 Meter.
Die Straßen sind nur knapp über drei Meter breit, das Fahrzeug allein hat eine Breite von 2,55 Metern, der sichere Abstand zu z. B. parkenden Autos ist kaum oder gar nicht einzuhalten.
Kurven und ggf. falsch abgestellte Fahrzeuge potenzieren die Probleme, die Einweiser sind zu-sätzlichen Gefahren durch Sichtbehinderungen ausgesetzt.
Welche Lösungen bieten sich an?
Die Straßen mit den benannten Problemen werden mit kleineren, wendigen Sammelfahrzeugen ange-fahren. Die Anschaffung von zusätzlichen sogenannten Engstellen-Fahrzeugen ist mit hohen Investiti-onskosten verbunden. Die Touren-Logistik für die verstreut liegenden Problemabschnitte ist aufwendig und kostenintensiv.
Um zusätzliche Belastungen der Gebührenzahler durch diese Kosten auszuschließen, setzt die Ver-kehrsbehörde in Abstimmung mit der EDG andere Lösungen um.
In den betroffenen Straßen werden die Strecken, die rückwärts gefahren werden müssten, reduziert. Dies gelingt z. B. durch:
zusätzliche Wendehammer/Wendebereiche (verbreitete Fahrbahnen)
Sperrflächen und Parkbegrenzungsmarkierungen, um Parkmöglichkeiten einzuschränken
Parkverbot-Schilder und Kontrolle von Falschparkern
in Einzelfällen und als letztes Mittel der Wahl das Abschleppen von widerrechtlich parkenden Fahrzeugen
Grundsätzlich bittet die EDG Anwohner*innen und Besucher*innen dringend darum, so zu parken, dass die Abfallbehälter erreicht werden können! Das heißt: Rücksicht nehmen! Straßen nicht blockieren und Zufahrten freihalten! Parkverbote und Sperrbereiche beachten!
Denn unabhängig von den geschilderten Problemen und Lösungsansätzen kommt es immer wieder vor, dass einzelne Stellplätze nicht erreicht werden können, da parkende Fahrzeuge den Weg versperren. Die Abfallbehälter können nicht geleert werden. Das ist ärgerlich für die Kunden, die durch so genann-te Störhinweise informiert werden, und – wenn sie nicht bis zum nächsten regulären Leerungstermin warten können – eine für sie kostenpflichtige Nachleerung beauftragen müssen.
Die Gebühren hierfür liegen bei den gängigen Behältergrößen zwischen 18,59 Euro (60-Liter-Restmüll-tonne) und 67,72 Euro (1.100-Liter-Restmülltonne).
Da die Fahrzeughalter i.d.R. nicht ermittelt und belanget werden können, bleiben die Kunden auf den Kosten sitzen.
Foto: EDG

Torsten Cremer neuer Vorsitzender des IHK-Haushaltsausschusses
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hamm folgt auf Martin Eul
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund hat Torsten Cremer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hamm, in einer digitalen Sitzung zum Vorsitzenden ihres Haushaltsauschusses berufen. Der 50-Jährige tritt damit die Nachfolge von Martin Eul an, der als Vorstandsvorsitzende der Dortmunder Volksbank zum Sommer in den Ruhestand geht. Der Haushaltsausschuss berät die IHK in Finanzfragen und bereitet die Beschlussfassung der Vollversammlung über die Feststellung der Wirtschaftsplanung und des Jahresabschlusses vor. Die IHK zu Dortmund ist für die gewerbliche Wirtschaft in den Städten Dortmund, Hamm sowie im Kreis Unna zuständig und unterhält neben ihrer Hauptstelle in Dortmund auch eine Zweigstelle am Ostring 15 in Hamm.
Foto: IHK Dortmund

DOGEWO21 schließt Modernisierung von 235 Wohnungen in Huckarder Quartier ab
Knapp zwei Jahre Bauzeit, drei zeitversetzte Bauabschnitte, 49 Häuser mit 235 Wohnungen – Ende März 2021 hat das Wohnungsunternehmen die Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten rund um den Burgheisterkamp in Huckarde beendet. Die Fassaden der Häuser im Quartier präsentieren sich in frischen Farben. Die Treppenhäuser wurden gestrichen und die Elektroausstattung erneuert. Gegensprechanlagen erhöhen das Sicherheitsempfinden der Mieter*innen. Die Erneuerung der Fenster sorgt für niedrigere Energiekosten. Und pünktlich zum Frühjahr verfügt die Mehrheit der Wohnungen, die Dachgeschosse ausgenommen, über einen Balkon – insgesamt sind das mehr als 200 neue Balkone.
DOGEWO21 hat hierfür knapp 4,6 Millionen Euro in ihren Bestand in Huckarde investiert.
Coronabedingt kam es bei den Arbeiten zu zeitlichen Verzögerungen von rund drei Monaten. Anfang April 2021 hat die Wiederherstellung der Außenanlagen begonnen. In diesem Rahmen werden außerdem Wege, Mülltonnenstellplätze und Parkplatzflächen umgestaltet. Im Anschluss werden rund 20 neue Bäume gepflanzt. Voraussichtlich im Frühjahr 2022 sind alle Innenhöfe und Außenanlagen fertiggestellt.
Bildzeile: Neue Balkone für das DOGEWO21-Quartier in Huckarde.
Foto: Dogewo21

Das Knusperhaus ist zurück
Schausteller trifft die Pandemie besonders hart: Seit mehr als einem Jahr
gibt es keine Jahrmärkte und Kirmessen mehr, zuletzt fiel auch die beliebte
Dortmunder Osterkirmes aus. Die finanziellen Ausfälle sind enorm. Viele
Existenzen und Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. So ist auch Ricardo Arens
besonders dankbar, dass seiner Familie – wie einigen anderen auch – ermöglicht
wird, mit ihrem Süßigkeitenwagen wieder am Kaufland in Dortmund an der
Bornstraße 160 a stehen zu dürfen wie bereits zur Weihnachtszeit schon einmal.
»Die Kunden haben sich sehr gefreut, uns an ungewöhnlicher Stelle wiederzutreffen!«,
so Arens.
Seit Mitte April ist Arens’ Knusperhaus wieder täglich außer sonntags
ab 11 Uhr dort geöffnet und bietet neben gebrannten Mandeln, Schokofrüchten,
Popcorn und Lebkuchenherzen auch neu frische Crêpes an. Vorbestellungen für
Früchteplatten: 0152 38418302, facebook.com/dasknusperhausarens
Foto: Ricardo Arens

Pressemitteilung zum Projekt ID:me – digitale Fotogruppe vom 3. bis 7. Mai 2021
Anmeldestart ab sofort!
Wer möchte ich sein? Zu wem werde ich? Wie sehe ich mich? Wie sehen mich andere? Wie anders
ticken die anderen?
In einer digitalen offenen Fotogruppe entwickeln Jugendliche ab 14 Jahren Fotoarbeiten zum
diesjährigen Thema „Identität“ des f² Fotofestivals!
Eine Auswahl der Werke wird vom 17. bis 27. als Outdoor-Ausstellung in der Dortmunder City
gezeigt.
Die offene Fotogruppe unter der Leitung des Dortmunder Fotografen Jens Sundheim trifft sich
vom 3. bis 7. Mai 2021 täglich via WhatsApp.
Jeden Tag wird ein thematischer Schwerpunkt gelegt, wie man sich dem Thema Identität mit der
eigenen Smartphone-Kamera annähern kann. Anhand kurzer Erklärvideo stellt Jens Sundheim pro
Termin eine fotografische Methode wie z.B. analoge Filter, Spiegelungen und Reflexionen, Collage,
Verzerrung & Perspektivwechsel vor und gibt Beispiele für die Umsetzung und Tipps.
Anmeldung: Mail an kontakt@lag-km.de oder WhatsApp-Nachricht an 0176-64 191 485
Eine Kooperation zwischen LAG Kunst & Medien NRW e.V., Depot e.V., UZWEI kulturelle Bildung
im Dortmunder U und der Dobeq GmbH. Ermöglicht wird das Projekt durch die Volksbank
Dortmund, das Kulturbüro Dortmund und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und
Integration des Landes Nordrhein Westfalen.
Weitere Infos: www.lag-km.de

Starke Stimme(n) für eine moderne Prostitutions-Politik in Deutschland –
Über 30 menschenrechtliche Vereine und Initiativen starten bundesweites „Bündnis Nordisches Modell“ für einen Perspektivwechsel in Gesellschaft und Politik
„Prostitution ist ein perfides System aus sexueller Ausbeutung und brutaler Gewalt. Das macht die Corona-Pandemie jetzt endgültig sichtbar. Mädchen und Frauen in der Prostitution sind noch schutzloser der Willkür von Zuhältern und Freiern ausgeliefert, als sie es zuvor schon waren. Wir brauchen endlich eine moderne Prostitutions-Politik in Deutschland!“ Das fordert das neu gegründete Bündnis Nordisches Modell, ein bundesweiter Zusammenschluss aus derzeit über 30 menschenrechtlichen Vereinen, Initiativen und Netzwerken – darunter auch Betroffene- und Aussteigerinnen-Organisationen – sowie zahlreichen aktiven Menschen aus der Zivilbevölkerung und der Politik.
Die ExpertInnen des Bündnisses schließen sich somit der Empfehlung des Europäischen Parlaments von 2014 an alle EU-Mitgliedsstaaten an, das Nordische Modell zu übernehmen: es sieht insbesondere die Entkriminalisierung von Frauen in der Prostitution und effektive Ausstiegshilfen vor – und bekämpft gleichzeitig die Nachfrage, was sexuelle Ausbeutung unprofitabel macht und somit auch den Menschenhandel. Im Jahr 1999 hatte Schweden als erstes Land das Nordische Modell eingeführt, um Gewalt gegen Frauen zu beseitigen und die Gleichberechtigung der Geschlechter voranzutreiben. Es folgten sieben weitere Länder, darunter Norwegen, Irland, Frankreich und Israel.
„Deutschland muss endlich wegkommen von den gescheiterten Regulierungsversuchen des nicht regulierbaren Gewaltsystems Prostitution – hin zu einem zeitgemäßen und bereits in acht Ländern erprobten gesetzlichen Ansatz, dem Nordischen Modell. Weg vom Bordell Europas – hin zu echter Hilfe für Mädchen und Frauen in der Prostitution, echten Strafen für Täter, echter Aufklärung der Gesellschaft. Die Politik muss hier genau hinsehen, zeitgemäß handeln und von den Vorreiter-Staaten lernen!“ – so die Sprecherinnen des Bündnisses.
Der offizielle Startschuss für das bundesweite Bündnis Nordisches Modell fiel bereits am 21. Februar 2021. Ende März fand die erste Versammlung aller Delegierten der BündnispartnerInnen und die Wahl des Lenkungskreises statt. Der Bündnis-Gründung vorausgegangen war eine große und erfolgreiche Vernetzungs-Tagung im September 2020 in Bonn. Hier hatten sich unterschiedliche AkteurInnen aus ganz Deutschland dazu entschlossen, sich gemeinsam stark zu machen, ihre Kräfte zu bündeln und mit einer starken Stimme zu sprechen: für einen Wechsel in der Prostitutions-Politik nach dem Nordischen Modell.
Zu den BündnispartnerInnen zählen unter anderem das Netzwerk Ella – ein Zusammenschluss von Frauen, die in der Prostitution waren oder sind sowie weitere Aussteigerinnen, die sich dafür einsetzen, dass Prostitution als das anerkannt wird, was sie ist: sexuelle Gewalt – und auch vier große, bundesweit frauenrechtlich und humanitär arbeitende Institutionen: KDFB – Katholischer Deutscher Frauenbund e.V., SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution! e.V., SOLWODI – Solidarität mit Frauen in Not – und TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V..
Das neu gegründete Bündnis Nordisches Modell wächst stetig und steht mit seiner gesamten Expertise Politik und Gesellschaft für Beratung und Aufklärung kompetent zur Seite.
Foto: Terre des Femmes Städtegruppe Dortmund

Erinnerung an die Toten: Polnisches Ehrenmal auf dem Dortmunder Hauptfriedhof wird 75 Jahre
Auf dem Dortmunder Hauptfriedhof ruhen mehr als 9000 Kriegstote aus dem 1. und 2. Weltkrieg. Darunter auch 243 polnische Kriegstote. Kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs entschlossen sich die in Dortmund fernab ihrer Heimat lebenden Polen, vornehmlich ehemalige Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und andere Arbeitskräfte, die teils freiwillig, teils unfreiwillig während der Kriegsjahre nach Deutschland gekommen waren, eine Gedenkstätte zu errichten.
So kann der gefallenen Landsleute gedacht und an ihr Schicksal erinnert werden. Am 7. April 1946 wurde dieses polnische Ehrenmal auf dem Dortmunder Hauptfriedhof feierlich eingeweiht. 75 Jahre später haben Bürgermeister Norbert Schilff und der polnische Generalkonsul Jakub Wawrzyniak sowie Vizekonsulin Agnieszka Krawczyk die Gedenkstätte besucht und der Toten gedacht. Dr. Stefan Mühlhofer hat im Namen des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ebenfalls den Toten Ehre erwiesen.
Bildzeile: Gedachten der Toten: Jakub Wawrzyniak, Bürgermeister Norbert Schilff (vorne v.l.n.r.), sowie Bartłomiej Ilków (Priester) und Dr. Stefan Mühlhofer (hintere Reihe v.l.)
Foto: Roland Gorecki / Stadt Dortmund

Quartierskümmerer für Hombruch sitzen nun direkt vor Ort
Die Quartierskümmerer für Hombruch haben nun einen eigenen Dienstsitz direkt vor Ort: Zu finden sind sie ab sofort in der Hombrucher Bezirksverwaltungsstelle an der Domänenstraße 1. Zurzeit sind fünf Quartierskümmerer regelmäßig im Stadtbezirk als feste Ansprechpartner unterwegs und können auf ihren Rundgängen angesprochen werden, sind aber auch mobil erreichbar. Die Leitung hat Christian Gierse von der Fachstelle für Beschäftigungsförderung des Sozialamtes. Durch den neuen Dienstsitz entfallen lange Anreisewege, so dass mehr Zeit für die Arbeit vor Ort bleibt.
Durch die Kooperation mit der BVST Hombruch gewinnen wir somit Zeit (Wegfall der An-und Abreise) und erhoffen uns zudem fachliche und organisatorische Synergien, die aus der Ferne nicht unbedingt möglich waren.
Quartierskümmerer sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den Bürger*innen und der Stadtverwaltung. Ihre Aufgabe ist es, für Vernetzung der Bewohner*innen im Stadtbezirkes zu sorgen, Projekte, Ideen und Veranstaltungen anzuregen und zu begleiten. Sie sind viel in Wohngebieten, in Parks und auf Spielplätzen unterwegs und auch in Problem- und Konfliktsituationen jederzeit ansprechbar. So geben sie z.B. Informationen über Verschmutzungen oder Zerstörungen an die zuständigen Stellen weiter bzw. führen kleinere Reparaturarbeiten eigenständig aus.
Die Quartierskümmerer unterstützen zudem die Akteure im Stadtteil bei z.B. Quartiersfesten, Beteiligungsaktionen und Ferienspielen. Schritt für Schritt suchen sie hier den persönlichen Kontakt zu Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden und Vereinen. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Job Center Dortmund.
Erreichbar sind die Quartierskümmerer über folgende Telefonnummern:
Alexander Griebl: 0162 – 1016244
Thorsten Menges: 0162 – 1304580
Dirk Schell: 0172 – 1456538
Rüdiger Mierau: 0172 – 2647335
Sascha Senftleben: 0173 – 4602462
Bildzeile: v. li. Sascha Senfleben, Dirk Schell, Alexander Griebl, Thorsten Menges, Rüdiger Mierau, Oliver Krauß (Leiter der Bezirksverwaltungsstelle Hombruch).
Foto: Stadt Dortmund

„Wenn die Kunden nicht kommen können, komme ich zu ihnen“ Optik Siewert e.K. gewinnt beim Wettbewerb „Heimspiel.Dortmund“
Wegen Corona meiden vor allem ältere und chronisch kranke Menschen, die zu den Risikogruppen zählen, überfüllte Augenarztpraxen oder Augenoptikbetriebe. „Wenn die Menschen nicht selbst zur Augenvermessung in unseren Betrieb kommen können, dann kommen wir eben zu ihnen“, sagt Frank Siewert, Augenoptikermeister und Inhaber des Familienunternehmens Optik Siewert e.K. in Dortmund-Mengede. Mit der Idee, ein neues, emissionsfreies „Sehmobil“ anzuschaffen, hatte er sich beim Wettbewerb Heimspiel.Dortmund der Wirtschaftsförderung Dortmund beworben und prompt ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro gewonnen.
„Es freut mich, dass unter den zahlreichen Gewinnern aus Handel und Gastronomie auch ein Handwerksbetrieb aus dem Kammerbezirk ist. Das zeigt wieder einmal, wie wandel- und anpassungsfähig das Handwerk selbst in schwierigen Zeiten sein kann“, sagt Gabor Leisten, Jury-Mitglied und Leiter der Unternehmensberatung der Handwerkskammer (HWK) Dortmund.
Bereits seit vier Jahren fahren der Inhaber und sein Team, das aus insgesamt vier Augenoptikermeistern besteht, mit dem Sehmobil zu den Kunden nach Hause. Entweder, um bei ihnen daheim Augenvermessungen oder Glasstärkenbestimmungen durchzuführen, sie in seinen Betrieb zu fahren oder fertige Sehhilfen und Brillen auszuliefern. „Wir reduzieren die Kontakte, indem wir auch Hausbesuche durchführen. Dadurch gibt es im Geschäft weniger Andrang“, so Siewert. An Bord des Sehmobils, einem elektrisch betriebenen Renault, befinden sich alle Hilfsmittel, um die Augen der Kunden zu prüfen, Glasstärken zu vermessen oder Lupen, Lupenbrillen und Brillen anzupassen. Denn Optik Siewert ist auf ältere Menschen mit Sehbehinderung spezialisiert. Nicht nur Dortmund, sondern auch Nachbarorte wie Castrop-Rauxel, Waltrop, Bochum, Unna oder Lünen zählen zu seinen Einzugsgebieten. „Umweltschutz und E-Mobilität liegen mir am Herzen, deshalb war es für mich wichtig, mit dem Sehmobil emissionsfrei unterwegs zu sein“, sagt Siewert. „Mit dem Fahrzeug kommen wir etwa 120 Kilometer weit.“
Da das Angebot von den Kunden bislang gut angenommen wurde, soll nun ein neues Fahrzeug angeschafft werden, mit dem das alte Sehmobil ersetzt werden soll. Finanziert werden soll der Neuwagen mit dem Geld, das Siewert beim Wettbewerb Heimspiel.Dortmund gewonnen hat. Der Wettbewerb richtet sich an vom Lockdown betroffene Dortmunder Unternehmen, um ihnen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen für die Zukunft des Unternehmens zu helfen. Mit einem Preisgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro soll ein Anschub geschaffen werden, um den Corona-Winter zu überstehen. „Zahlreiche Handwerksbetriebe werden vom aktuellen Lockdown hart getroffen. Gerade jetzt kommt es auf gute Ideen und Konzepte an, um die Zeit in der Pandemie zu überstehen“, sagt Leisten. Mit dem Preisgeld könne Optik Siewert die Idee eines neuen Sehmobils in die Tat umsetzen und vielleicht sogar gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen. „Der Wettbewerb ist ein gelungenes Beispiel, wie man Unternehmen in der Krise unbürokratisch unterstützen und helfen kann.“
Auch das neue Sehmobil des Optikerbetriebs wird elektrisch unterwegs sein. Entschieden hat sich Siewert für ein ähnlich großes Fahrzeug, aber mit einer größeren Akkureichweite: „Das neue E-Auto hat dann die dreifache Reichweite, sodass es nicht so oft aufgeladen werden muss.“ Von einem benachbarten Buchhändler, der mit dem gewonnenen Preisgeld bei der ersten Auflage des Wettbewerbs ein Lasten-E-Bike angeschafft hat, hatte er von der Ausschreibung erfahren. „Das ist eine gute Sache und ein sehr schönes Gefühl zu wissen, dass man den Hauptpreis gewonnen hat und so einen Zuschuss für die Umsetzung seiner Idee bekommt“, findet Siewert. Geladen wird das neue Fahrzeug wie auch schon das Vorgängermodell an eigenen Wallboxen mit hundert Prozent „grünem“ Strom. Ebenso können die Kunden ihr eigenes Elektro-Fahrzeug an der Schnellladebox neben dem Geschäft kostenlos aufladen. Seit Anfang des Jahres wurden bei Optik Siewert auch betriebsintern alle Lampen auf Öko-Strom umgestellt. Alle Brillen, die im Augenoptikerbetrieb gebaut werden, bestehen aus reiner, regenerativer Energie der Firma Naturstrom. „Wir bauen Brillen mit Hilfe von Sonnenenergie. Die Windenergie trägt uns wiederum zu unseren Kunden.“ Mit der Einführung des Sehmobils hat Optik Siewert sein Geschäftsmodell nicht nur maßgeblich erweitert, sondern auch einen neuen Vertriebskanal hinzugewonnen.
Bildzeile: Inhaber und Augenoptikermeister Frank Siewert und Augenoptikermeisterin Nicole Siewert mit dem alten Sehmobil, das bald durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden soll.
Foto: HWK Dortmund

Zwischen beruflichen Lockdown und einem neuen Ehrenamt
Zu „Coronazeiten“ in ein Ehrenamt starten, geht das?
Wenn beruflich alles herunter gefahren ist, private Aktivitäten stark eingeschränkt sind, der Tag viel zu viele Stunden hat, kann man dann ehrenamtlich tätig werden?
Rieke Janson hat sich auf den Weg gemacht und berichtet, dass sie
seit 2015 als Angestellte in der Veranstaltungsbranche arbeitet.
Viel Schweiß, Arbeit und ganz besonders viele tolle und verrückte Individuen machten ein Event groß, laut und bunt, jedenfalls bis März 2020, so Rieke Janson. Der Branche musste durch die Coronakrise eine Vollbremsung hinlegen, keine Veranstaltungen, keine Aufgaben, keine Arbeit!
„Seitdem heißt es warten, warten, warten und vor allen Dingen hoffen! Alldieweil fällt mir hier zu Hause die Decke auf den Kopf, nachdem ich Prime und Netflix abgegrast habe, die Wohnung blitzblinkt geputzt ist und auch sonst alle Sachen erledigt sind, bleiben oft immer noch fast acht Stunden pro Tag freie Zeit“, berichtet Rieke Janson.
Die Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung, führte Rieke Janson zur FreiwilligenAgentur Dortmund. In der Beratung wurden ihr verschiedene Engagementmöglichkeiten aufgezeigt und sie hatte die Qual der Wahl.
Zwar gibt es in der Pandemie weniger Einsatzmöglichkeiten, jedoch haben die Dortmunder Träger und Organisationen viele neue, kreative ehrenamtliche Aktivitäten entwickelt, so dass zu ihrem persönlichen Profil letztendlich 12 unterschiedliche Angebote zur Auswahl standen.
Mit der Entscheidung für ein Ehrenamt möchte sie etwas an die Gesellschaft zurückgeben und etwas Gutes tun. „Ich freue mich über das Gefühl wieder gebraucht zu werden, und es ist für mich eine absolute Bereicherung“, strahlt Rieke.
Nach Terminvereinbarungen bietet die FreiwilligenAgentur ihre Beratung per Telefon oder Videochat an. Termine können unter info@freiwilligenagenturdortmund.de und oder 0231- 50 10 600 vereinbart werden.
Foto: Kathrin Bröker / FreiwilligenAgentur

Glück auf, Glück auf – der Steiger kommt
Bewohnerinnen und Bewohner der AWO Seniorenwohnstätte Eving freuen sich über besonderen Besuch
Eving. Bereits zum dritten Mal erhalten die Seniorinnen und Senioren im Wohnheim am Süggelwald Besuch von Rainer Lade. Der ehemalige Elektrosteiger der Zeche Auguste Victoria war über zwanzig Jahre im Bergbau aktiv und blieb auch nach den Schließungen der deutschen Zechen dem Bergbau weiter verbunden. Heute besucht der 60-Jährige Bewohnerinnen und Bewohner in Senioreneinrichtungen, so auch Anfang April in Eving.
Vor einem Stuhlkreis breitet Rainer Lade in voller Montur und in ausreichendem Abstand nach und nach seine mitgebrachten Gegenstände aus. Er erklärt deren Funktion und gibt sie den Zuhörenden zum Halten und Fühlen in die Hände. „Das kenne ich schon“, ruft ein Bewohner, der vor etwa 60 Jahren als Zimmermann unter Tage gearbeitet hat. Auch die Frauen wissen größtenteils Bescheid, denn sie haben in den typischen Zechensiedlungen gelebt, kennen die harte Arbeit ihrer Männer. Trotzdem ist es auch für sie interessant, mal einen Abbauhammer, einen Kohlebrocken oder eine Grubenlampe in den Händen zu halten und sich vorzustellen, wie die Männer unter härtesten Bedingungen malocht haben, um das „schwarze Gold“ über Tage zu fördern.
Auch wenn die letzte Dortmunder Zeche vor über 30 Jahren seine Arbeit eingestellt hat – Minister Stein in Eving – weckt das Thema noch immer Emotionen der heute Über-80-Jährigen. So erfüllt das Programm von Rainer Lade, das er „Kohle weckt Erinnerungen“ getauft hat, voll sein Ziel. Die Bewohnerinnen und Bewohner kommen ins Gespräch, tauschen sich aus und erinnern sich – an „harte, aber auch schöne Zeiten“, wie eine Zuhörerin zum Schluss zusammenfasst. Marius Westhues vom Sozialen Dienst freut sich bereits auf die kommenden Besuche, denn nach einer Corona-bedingten Pause möchte und soll Rainer Lade regelmäßig kommen und ein bisschen vom vergangenen Geist von „Kohle und Stahl“ zum Leben erwecken.
Foto: Marius Westhues

SPD gedenkt der Zwangsarbeiterinnen und -Arbeiter
Jährlich zu Karfreitag findet die traditionelle Gedenkveranstaltung zu Ehren der ermordeten Zwangsarbeiterinnen und -Arbeiter und Kriegsgefangenen auf dem Internationalen Friedhof in Dortmund Brackel (Gegenüber vom Hauptfriedhof, Rennweg) statt.
Leider konnte, wie bereits 2020, bedingt durch Corona das Gedenken nicht in gewohntem Umfang durchgeführt werden. Dennoch legten Thomas Wesnigk, Sprecher der SPD Fraktion in der Bezirksvertretung Brackel, und Daniel Behnke, Vorsitzender der SPD im Stadtbezirk Brackel, wie in jedem Jahr ein Gesteck zu Ehren der Verstorbenen am Internationalen Friedhof nieder.
„Leider ist es gerade auch 2021 akut und wichtig an die Gräueltaten von damals zu erinnern und damit zu mahnen, dass solch etwas nie wieder geschehen und die Taten nicht verharmlost werden dürfen!“, so die SPD des Stadtbezirks Brackel.
Foto: SPD Dortmund

Neue imposante Skulptur für den Westfalenpark
Der Freundeskreis Westfalenpark e.V. hat ein großzügiges Geschenk erhalten. Gerhild
Blüggel (rechts) hat unter Vermittlung der Vereinskassiererin Marlies Preußer (links) aus
ihrem Privatbesitz eine lebensgroße Bronze-Skulptur (o.T.) des bekannten Künstlers
Michael Croissant für eine Aufstellung im öffentlichen Raum zur Verfügung gestellt. Damit
erfüllt sie einen besonderen Wunsch ihres im letzten Jahr verstorbenen Mannes, der gerne
und häufig mir ihr im Westfalenpark unterwegs gewesen war.
Michael Croissant (1928 – 2002) ist ein namhafter deutscher Künstler und Bildhauer, der
u.a. mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet wurde. Croissants Stil ist
besonders durch seine geometrisch abstrahierende Formensprache geprägt.
Das imposante neue Kunstwerk hat inzwischen einen würdigen Standort im Rosengarten
gefunden. Dort wurde vom gärtnerischen Betrieb des Parks ein Themengarten zum
„Stammbaum der Rose“ neu gestaltet, in dessen Mitte nun das Werk sein Zuhause
gefunden hat. Selbst am Abend können interessierte Besucher*innen und
Kunstinteressierte das Objekt nicht verfehlen, weil es nach Einbruch der Dunkelheit dezent
beleuchtet sein wird.
Gerhild Blüggel ist sich sicher, dass ihrem Mann Jochen dieser Ort gefallen hätte und freut
sich, das Kunstwerk nun mit anderen teilen zu können. Die offizielle Übergabe konnte jetzt
zu Beginn der neuen Saison coronabedingt nur in kleinem Kreis stattfinden.
Foto: Monika Greve

Spezielle Ausrüstung und extra geschultes Personal
Deutschlandweit selten: Kinder-Notarzteinsatzfahrzeug
des Klinikums seit 25 Jahren im Einsatz
Rund 1.000 Einsätze pro Jahr: Das Kinder-Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) des
Klinikums Dortmund ist mittlerweile seit 25 Jahren in Betrieb und feiert damit Jubiläum. Ausgestattet mit zusätzlichem Equipment, wie z.B. Beatmungsgeräten
für Kinder, ist der Einsatzwagen im besonderem Maße für
junge Patient*innen gerüstet. Ein Arzt bzw. eine Ärztin sowie eine Intensiv-Pflegekraft aus dem Westfälischen Kinderzentrum des Klinikums begleiten
jeden Einsatz. So sind nicht nur die Geräte, sondern auch die Expertise des Teams auf die Versorgung der Kinder ausgerichtet. Das Kinder-NEF, das
zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben und von der Feuerwehr Dortmund getragen wird, ist eins von zwei deutschlandweit seltenen
Einsatzfahrzeugen speziell für Kinder.
„Kinder brauchen eine ganz eigene Behandlung. Das gilt nicht nur für den Krankenhausaufenthalt,
sondern auch für die Notfallversorgung“, sagt Dr. Michael Hofmann, Oberarzt im Westfälischen Kinderzentrum des Klinikums und Leiter
des Kinder-NEF. „Was nämlich oft vergessen wird: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.“
Deswegen sei im Kinder-NEF sämtliches Equipment von den Medikamenten bis hin zu den technischen Geräten komplett auf die jungen Patient*innen angepasst. „Egal, ob internistische Krankheitsbilder wie Atemnot oder
Krampfanfälle oder chirurgisch-traumatische Notfälle wie Verbrennungen, wir
sind auf sämtliche Einsätze bei allen Altersgruppen der Kinder optimal vorbereitet.“
Vor 25 Jahren wurde u.a. durch den Einsatz der Elterninitiativen herzkranker Kinder
e.V. und „Frühchen“ Dortmund e.V. zunächst ein Baby-Notarztwagen (NAW)angeschafft, der auf die Versorgung von Neu- und Frühgeborenen spezialisiert war. 2009 wurde dieser von dem heutigen Kinder-NEF abgelöst. Der neue Wagen ist zusätzlich für Notfälle bei Kindern gerüstet und wird von der Feuerwehr Dortmund getragen. Begleitet werden die Einsätze von den Kinder-Ärzt*innen,
die zusätzlich eine Qualifizierung als Notarzt bzw. -ärztin vorweisen müssen, einer Intensiv-Pflegekraft sowie einem Notfallsanitäter des DRK. Damit ist das Team auf alle Ernstfälle vorbereitet und kann so die bestmögliche Versorgung für die kleinen Patient*innen in Dortmund und Umgebung sicherstellen – und das jeden Tag, rund um die Uhr.
r. Michael Hofmann, Oberarzt im Westfälischen Kinderzentrum des Klinikums und Leiter des Kinder-NEF.
Foto: Klinikum Dortmund

Neue Referentin für Jugend und Familie
Rebecca Pohl startet als Elternzeitvertretung
Rebecca Pohl hat Anfang April als Referentin für Jugend und Familie bei der Katholischen Stadtkirche Dortmund als Elternzeitvertretung angefangen.
Zuletzt war die 24-Jährige in Herne Trainee des Dekanats Emschertal. Dortmund ist für sie sozusagen ein Heimspiel, denn im Dortmunder Süden im Pastoralverbund am Phoenixsee ist sie aufgewachsen. Zu ihren neuen Aufgaben bei der Katholischen Stadtkirche Dortmund gehört es, ehrenamtlich Engagierte in der Katholischen Jugendarbeit sowohl in Projekten als auch bei den regelmäßigen Angeboten zu begleiten und zu unterstützen.
Freiwilligendienst
Nach ihrem Abitur 2015 in Schwerte zog es Rebecca Pohl zunächst für ein Jahr nach Valencia in Spanien zu einem Freiwilligendienst, wo sie in der Deutschen Grundschule arbeitete. Anschließend studierte sie an der Universität Paderborn Medienwissenschaften und Erziehungswissenschaften und schloss im Sommer 2020 mit dem Bachelor ab. Sie absolvierte ein Praktikum im Jugendhaus Hardehausen, wo sie als Teamerin bei Orientierungstagen, Angeboten für Ministranten, Ferienfreizeiten und dem Angebot „Young Mission“ mitarbeitete.
In ihrer Freizeit – unter normalen Bedingungen – reist sie sehr gerne, bevorzugt zum Skifahren oder ans Meer, trifft sich mit Freunden und genießt auch gerne mal die Ruhe mit einem schönen Buch.
Bildzeile: Anfang April hat Rebecca Pohl als Referentin für Jugend und Familie bei der Katholischen Stadtkirche Dortmund als Elternzeitvertretung angefangen.
Foto: Michael Bodin / Kath. Stadtkirche

Mehr Barrierefreiheit für DOGEWO21-Mieter*innen in Wambel
Die Mieter*innen der vier DOGEWO21-Häuser in der Leinbergerstr. 2-8 können ihre Wohnungen barrierefrei erreichen. Möglich ist das durch neue Aufzugsanlagen in vier Häusern. Sogenannte Durchlader, deren Türen sich zu beiden Seiten öffnen, sorgen jetzt für den nötigen Komfort. Vor dem Umbau starteten die Aufzüge im Hochparterre, das bislang nur über mehrere Stufen erreichbar war. Durch Schaffung einer zusätzlichen Haltestelle auf Ebene der Haustür können die Mieter*innen ohne Treppensteigen in die 48 Wohnungen gelangen. Davon profitieren alle Mieter*innen.
Auch im Außenbereich sind Umbaumaßnahmen durchgeführt worden. Hier hat das Wohnungsunternehmen Stufen vor den Hauseingängen entfernt und ebenerdig angelegt. Außerdem wurden die Wege erneuert und abgeflacht, sodass der Zugang zu den Häusern auch mit Rollator oder Rollstuhl einfacher ist. Zusätzlich wurde ein barrierefreier Zugang vom Parkplatz zu den Häusern geschaffen.
Während die Aufzugsarbeiten bereits im Winter 2020 abgeschlossen wurden, stehen an zwei Häusern noch abschließende Arbeiten in den Außenbereichen an. Das Wohnungsunternehmen setzt damit seine Planungen fort, den Wohnungsbestand, wo dies möglich ist, zunehmend barrierefrei bzw. barrierearm umzugestalten.
Info: Im Bestand von DOGEWO21 sind 2628 Wohnungen per Aufzug erreichbar. Das sind 16% aller Wohnungen. Mit über 16.300 Wohnungen zählt
DOGEWO21 zu den größten Vermietern in Dortmund.
Bildzeile: Erneuerte Aufzugsanlage ermöglicht barrierefreien Zugang zur Wohnung.
Foto: Dogewo21

Kinderspielplatz an der Dorfstraße in Wambel erstrahlt in neuem Glanz
Der Kinderspielplatz an der Dorfstraße wurde im Auftrag der Bezirksvertretung Brackel und des Jugendamtes, Büros für Kinder- und Jugendinteressen, vom Grünflächenamt, Fachbereich Grün und Freiraum neu gestaltet. 150.000 Euro wurden hier in den Spielplatz investiert.
Bereits im Jahr 2019 war der in die Jahre gekommene Stadtteilpark Wambel zeitgemäß überarbeitet worden. Der bisherige Spielplatz in der Grünanlage wurde aufgelöst und in Form eines „Spielbandes“ entlang des Weges, angrenzend an eine zentrale Rasenfläche für vielfältige Spielnutzungen, neu angelegt.
Die etwa 6 Meter breite und 65 Meter lange Sandspielfläche wurde bereits im Rahmen der Parkumgestaltung fertig gestellt. Entstanden ist nun eine Spielanlage, die mit attraktiven Elementen zum Klettern, Balancieren und zur Koordination den Weg durch den Park abwechslungs- und bewegungsreich begleitet.
Der knapp 6 Meter hohe „DNA-Tower“ lädt zum Klettern und Rutschen ein und wird für Nutzer des Parks, Anwohner und Passanten zu einer Art „Landmarke“.
Vorgesehen ist der Spielplatz ist für kleinere Kinder und jüngere Schulkinder bis zum 14. Lebensjahr.
Vorgabe an die Planung war, nicht nur motorische Entfaltungsmöglichkeiten, sondern auch visuelle und auditive Elemente anzubieten, die das gemeinsame Spiel von Kindern mit und ohne Handicap fördern. Die Zugänge sollten barrierefrei gestaltet werden. Einige Spielelemente sind direkt von der Wegeseite aus bespielbar.
Die Bezirksvertretung Brackel beteiligte sich mit 100.000 Euro am Budget, die restlichen 50.000 Euro wurden durch das Jugendamt getragen. Montiert wurden die Spielgeräte im Februar und März 2021 und auch der TÜV hat sie inzwischen abgenommen.
Bildzeile: v.l.n.r.: Daniel Binder (Jugendamt), Susanne Volkwein (Grünflächenamt), Hartmut Monecke (Bezirksbürgermeister Brackel).
Foto: Katharina Kavermann, Dortmund-Agentur

Intervallwechsel bei der Feuerwehr-Grundausbildung
Ende März endete für 21 Brandmeisteranwärter*innen die 18-monatige Ausbildung zum/zur Brandmeister*in. Unter ihnen befinden sich vier angehende Feuerwehrmänner und -frauen der Stadt Dortmund. Drei von ihnen feierten den Abschluss ihrer viereinhalbjährigen Kombiausbildung, in der sie zuerst eine handwerklich/technische Ausbildung bei der Stadt Dortmund absolvierten und im Anschluss die Ausbildung zum/zur Brandmeister*in begannen. Auch eine zuvor Tarifangestellte aus dem Bereich Rettungsdienst hat ihre Grundausbildung bei der Feuerwehr erfolgreich gemeistert, um nun ihren Dienst als Brandmeisterin bei der Feuerwehr wieder aufzunehmen. Neben den vier Dortmunder Auszubildenden beendeten weitere 17 externe Lehrgangsteilnehmer*innen ihre Ausbildung an der Dortmunder Feuerwehrschule.
Die Übergabe der Prüfungszeugnisse und Ernennungsurkunden fand jedoch nicht wie üblich im Dortmunder Rathaus statt, pandemiebedingt war sie ins Ausbildungszentrum der Feuerwehr Dortmund verlegt worden. Hier wurden die Brandmeisteranwärter*innen zunächst von dem Leiter der Ausbildungsabteilung, dem städtischen Branddirektor Oliver Nestler begrüßt. Anschließend richtete der stellvertretende Feuerwehrchef, Detlev Harries, seine Grußworte an die versammelten Prüfungsabsolventen*innen. Nach dem Überreichen der Prüfungszeugnisse und für die Dortmunder Feuerwehrmänner und Frauen zusätzlich die Verleihung der Ernennungsurkunden zum/zur Brandmeister*in werden die Absolventen in den nächsten Tagen ihren Dienst auf verschiedenen Feuerwehrwache aufnehmen. Wir wünschen allen Teilnehmern*innen weiterhin viel Erfolg in ihrer Feuerwehrlaufbahn.
Direkt im Anschluss an die Verabschiedung des Prüfungslehrganges empfing das Ausbildungszentrum der Feuerwehr Dortmund bereits den neuen Grundausbildungslehrgang. Dieser besteht aus 25 Teilnehmer*innen, die Anfang April 2021 ihre Ausbildung angetreten haben. Die Auszubildenden unterteilen sich in 23 Brandmeisteranwärter*innen, davon 19 von und für die Feuerwehr Dortmund. Weitere vier externe Lehrgangsteilnehmer*innen werden für die Feuerwehr Plettenberg ausgebildet.
Außerdem treten eine Brandoberinspektoranwärterin der Feuerwehr Dortmund und ein Brandreferendar der Feuerwehr Münster ihren Dienst am 1. April im Ausbildungszentrum an. Ein weiterer Brandoberinspektoranwärter wird für die Feuerwehr Dortmund bei der Feuerwehr Bochum ausgebildet.
Auch dem neuen Lehrgang wünschen wir viel Erfolg bei ihrer Ausbildung.
Foto: Oliver Körner, Stadt Dortmund

Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Paul Grothe geht in den
Ruhestand
Ende März trat der Vorsitzende Richter am
Oberlandesgericht Hamm Paul Grothe nach 42 Dienstjahren in den Ruhestand. Arnim Sabrowsky, Vizepräsident
des Oberlandesgerichts
Hamm, überreichte dem Vorsitzenden die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand. Er sprach dem verdienten Vorsitzenden auch im Namen der Landesregierung
Dank und Anerkennung für die geleisteten Dienste aus. Herr Grothe, im Jahr 1955 in Nieheim geboren, trat im Juni 1981 in den
richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Im Dezember 1985 wurde er zum Richter am Landgericht Arnsberg ernannt. Nach einer Abordnung an das Justizministerium des Landes Nordrhein-
Westfalen von 1989 bis 1992 wurde Herr Grothe im Januar 1993 zum
Richter am Oberlandesgericht Hamm befördert. Er war dort zunächst als Beisitzer im 6. Senat für Familiensachen eingesetzt. Zum Oktober 2000 wechselte er in den 30. Zivilsenat, der hauptsächlich für gewerbliche Miet- und Pachtsachen zuständig ist. Im Juli 2001 wurde Herr Grothe
stellvertretender Vorsitzender im vorwiegend mit Bausachen befassten
24. Zivilsenat. Ab Januar 2008 war Herr Grothe erneut im 6. Senat für
Familiensachen – nun als stellvertretender Vorsitzender – tätig.
Im April 2012 wurde Herr Grothe zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht
Hamm ernannt. Er übernahm den Vorsitz zunächst im 14. Senat für Familiensachen, den er bereits seit Beginn des Jahres 2012 als stellvertretender Vorsitzender geleitet hatte, und ab 2014 im
11. Senat für Familiensachen. Dieser Senat ist insbesondere auch für Verfahren mit einem Auslandsbezug – wie zum Beispiel nach dem Haager
Kindesentführungsübereinkommen – zuständig.
Der verheiratete Jurist ist Vater von zwei erwachsenen Kindern und lebt in Münster.
Foto: OLG Hamm

Erstmals in großer Studie bewiesen
Prostatakrebs: Urolog*innen können mit OPRoboter
öfter Kontinenz und Potenz erhalten
Jetzt ist es durch eine Studie bestätigt worden, wovon Expert*innen bereits
ausgegangen sind: Wenn Urolog*innen im Rahmen einer Prostatakrebs-OP
den Roboter „Da Vinci“ als Arbeitsinstrument nutzt, gibt es im Nachhinein
deutlich bessere Ergebnisse im Hinblick auf den Erhalt der Kontinenz des
Patienten. Auch die Potenz konnte im Vergleich zu herkömmlicher OPTechniken
öfter bewahrt werden. „Der große Vorteil des Da Vinci ist nun
mal, dass wir uns mit ihm wesentlich exakter im Körper des Patienten bewegen
und dabei deutlich nerv- und gewebeschonender operieren können“,
erklärt Prof. Dr. Michael Truß, Direktor der Klinik für Urologie im Klinikum
Dortmund.
Die Urolog*innen im Klinikum Dortmund hatten gemeinsam mit drei weiteren großen
Prostata-Zentren in Deutschland eine Studie zum Vergleich zweier moderner
OP-Verfahren bei Prostatakrebs gestartet. Neben dem Einsatz eines Da Vinci-
Roboters war nämlich bislang auch ein klassischer laparoskopischer Eingriff bei
dieser Art von OP möglich. Beide Methoden arbeiten zwar über schlüssellochkleine
Zugänge in den Körper, jedoch ist der laparoskopische Ansatz im OPGebiet
dann vergleichsweise weniger flexibel. „Diese laparoskopische Methode
ist mit den neuen Studienergebnissen quasi vom Tisch, der OP-Roboter hat klare
Vorteile gezeigt“, sagt Prof. Truß. „Die Greifarme des Da Vinci können wir per
Steuerungskonsole im Körper sogar abwinkeln, zudem sehe ich das zu operierende
Gewebe hochaufgelöst in einem dreidimensionalen Bildschirm.“
Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes – und das
mit steigenden Erkrankungszahlen. „Auch wenn wir heute weniger schnell als
früher zum Skalpell greifen, so ist oftmals eine Operation unumgänglich, um den
Krebs aufzuhalten“, so Prof. Truß. Neben dem Klinikum Dortmund beteiligten sich
die renommierten Unikliniken Leipzig, Düsseldorf und Heidelberg an der prospektiv-
randomisierten Studie. Alle teilnehmenden Kliniken gelten in Deutschland als
führend in der Anwendung sowohl der klassischen Schlüssellochchirurgie als
auch der Da Vinci-Technik. Diese weltweit erste und einzige Studie wurde nach
den höchsten Qualitätsstandard konzipiert, schloss insgesamt rund 800 Patienten
ein und wurde gerade im renommierten „European Journal of Urology“ publiziert.
Foto: Klinikum Dortmund

Streetwork-Team bietet wohnungslosen jungen Menschen wieder warme Mahlzeiten an
Der Fachdienst Streetwork des Jugendamtes Dortmund in der Leopoldstraße startet ab dem 27. April die Ausgabe warmer Mahlzeiten an bis zu 40 wohnungslose junge Menschen pro Öffnungstag auf dem neuen Außengelände an der Leopoldstraße 22. Die Ausgabe findet regelmäßig dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr (außer an Feiertagen) statt.
„Dank der baulichen Erweiterung durch den Verein BB4u verbesserten sich die räumlichen Bedingungen vor Ort. Neben den vier Beratungs- und Besprechungscontainern gibt es jetzt ein größeres, teilüberdachtes Außengelände, auf dem die Ausgabe warmer Mahlzeiten unter Corona-Auflagen für bis zu vier wohnungslose junge Menschen für den gleichzeitigen Verzehr vor Ort oder die Mitnahme möglich ist“, erläutert Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.
„Ich freue mich über diese gute Ergänzung eines bestehenden Angebotes. Sie bedeutet gerade in der Pandemie für obdachlose junge Menschen eine Kontaktmöglichkeit und eine konkrete Unterstützung. Herzlichen Dank sei dem Verein BB4you gesagt, mit dem es in ganz unterschiedlichen Projekten eine sehr gute Zusammenarbeit gibt“, ergänzt die Stadträtin.
Vor Beginn der Corona-Pandemie nutzten regelmäßig bis zu 120 Klient*innen die Überlebenshilfeeinrichtung der Stadt Dortmund. Neben der Beratung und der Unterstützung durch das Streetworker*innen-Team und den Hygieneangeboten wie Duschen und Wäschewaschen gab es dreimal in der Woche die Möglichkeit, eine warme Mahlzeit zu erhalten und einmal in der Woche ein Frühstücksangebot wahrzunehmen.
Die Anlaufstelle war seit Beginn der Corona-Pandemie weiterhin von montags bis freitags für Angebote der Überlebenshilfe geöffnet. Die Anzahl der Klient*innen, die sich gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten durften, musste drastisch reduziert werden. Zudem war nur noch die Ausgabe von Lunchtüten und haltbaren Lebensmitteln möglich.
Bildzeile: v.l. Stefanie Dücker, Dietmar Fiedler, Markus Römer vom Streetwork-Team.
Foto: Stadt Dortmund

DRK und TRD betreiben gemeinsam ein Corona-Testmobil
Am DRK Altenzentrum in Lütgendortmund steht Mitte April ein Bus von TRD Reisen, welcher zu einem mobilen Testzentrum umfunktioniert wurde.
Durch die Zusammenarbeit stellen das Deutsche Rote Kreuz und TRD Reisen eine weitere Möglichkeit in Lütgendortmund, um sich auf Covid-19 kostenfrei testen zu lassen. „Wir haben mit der Bürgertestung im Bus unter Beachtung strikter Hygiene-schutzmaßnahmen die Chance Infektionen frühzeitig zu erkennen und damit einen weiteren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten,“ sagt DRK Kreisgeschäftsführer Frank Ortmann dazu. „Dank der Unterstützung durch TRD ist es uns möglich Corona-Schnelltests mit Bescheinigung anbieten zu können. Bisher sind Testungen in Lütgendortmund nur bei niedergelassenen Ärzten möglich. Mit unseren ehrenamtlichen Einsatzkräften schaffen wir damit ein Angebot für Berufstätige außerhalb der regulären Arbeitszeiten.“
Anja Fischer, Geschäftsführerin bei TRD-Reisen Fischer GmbH & Co. KG freut sich ebenfalls über die Zusammenarbeit: „Wir begrüßen jede Maßnahme, die uns in irgendeiner Form wieder zur Normalität zurückbringt. Erst wenn auch wieder gereist werden darf, werden unsere Reisebusse wieder fahren dürfen. Dann wird es wieder die Großveranstaltungen geben, für die wir so gern die Transportlogistik übernehmen. Erst wenn Kinder in den Schulen Unterricht bekommen, werden die Schulbusse wieder regulär fahren.“
TRD Reisen unterstützt die Stadt Dortmund bereits bei den Impfungen. Frau Fischer ist stolz mit ihrem Unternehmen einen gesellschaftlichen Beitrag leisten zu können: „Wir fahren mit Freude den Impfshuttle an der Warsteiner Music Hall, denn jeder geimpfte Mensch bringt uns wieder weiter und jeder getestete Mensch verhilft, die ungebremste Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Dabei dem Roten Kreuz helfen zu können, macht uns auch ein wenig stolz.“
Das Testmobil am DRK Altenzentrum, Dellwiger Straße 273 bietet Corona-Schnelltestungen zu folgenden Zeiten an: Montag bis Donnerstag von 16 bis 20 Uhr und Freitag von 12 bis 20 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig. Auf der Homepage des DRK Kreisverband Dortmund e. V. können Sie sich weiter informieren und für eine Testung anmelden:
https://www.drk-dortmund.de/angebote/corona-testung.html
Zwecks der einfacheren Bearbeitung wird eine Anmeldung auf der Website empfohlen. Sollte Ihnen jedoch kein Internet zur Verfügung stehen, können Sie sich auch über die folgenden Telefonnummern anmelden: (0231) 1810 -123 oder 1810 -456 (telefonische Erreichbarkeit: Montag – Donnerstag von 9 Uhr bis 16 Uhr, freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr).
Bildzeile: Frau Fischer lässt sich im DRK Testmobil testen.
Foto: DRK Kreisverband Dortmund

„Bücherpiloten“ beliefern Kinder mit Boxen voller Geschichtengenuss – Erste Mit-mach-Aktion von jugendstil nrw am neuen Standort im Kreuzviertel
Zum Welttag des Buches am 23. April 2021 startet jugendstil nrw, das Kinder- und Jugendliteraturzentrum, eine Mit-mach-Aktion für Familien: „Bücherpiloten – BilderBuchBoxen im fliegenden Wechsel“!
Ehrenamtliche FahrerInnen bringen wöchentlich wechselnde Bilderbücher zu Familien mit Kindern im Alter von 5 bis 7 Jahren. Bis zu den Sommerferien wird jeden Freitag eine neue BilderBuchBox mit je drei aktuellen und außergewöhnlichen Bilderbüchern per Lastenrad zu den Familien geliefert.
Das Projekt, das Kinder während dieser besonderen Zeit mit überraschendem Lesestoff versorgt, startet am 07. Mai. Insgesamt 22 Familien aus dem Dortmunder Innenstadt-Bereich können an dem Corona-konformen Projekt teilnehmen!
Es ist die erste Aktion von jugendstil nrw am neuen Standort in der alten Apotheke in der Kreuzstraße. Seit einigen Wochen füllen sich in der neuen Geschäftsstelle die Regale langsam mit Büchern, die Fenster mit ersten spannenden Buchtipps und die Räume mit Leben.
Für den September ist eine Eröffnungsfeier mit Literatur-Aktionen im ganzen Viertel geplant. Bis dahin werden im und um das Ladenlokal in der Kreuzstraße herum immer wieder kleine Literaturaktionen stattfinden: im Fenster gibt es Buchtipps zu entdecken, Vorbeilaufende können ihre Lieblingswörter für kleine Fenstergeschichten hinterlassen und das bookbike, der mobile „Bücherspielplatz“, ist im Viertel unterwegs.
Mit-mach-Aktion für Familien: Die Bücherpiloten liefern BilderBuchBoxen nach Hause
Bis zu den Sommerferien bekommen Familien jeden Freitag eine neue Bücherbox mit Bilderbüchern
Die BilderBuchBoxen richten sich an Kinder zwischen 5 und 7 Jahren
Die Teilnahme ist kostenlos
Mehr Infos und Anmeldungen bis zum 30. April unter: www.jugendstil-nrw.de
Foto: Leopold Achilles

Chaudoire-Preis und Soroptimist-Preis verliehen
TU Dortmund zeichnet herausragende Leistungen in Forschung und Studium aus
Dr. Tobias Kaiser von der Fakultät Maschinenbau hat den Rudolf Chaudoire-Preis als herausragender Nachwuchswissenschaftler erhalten. Der Soroptimist-Förderpreis für hervorragende Studienleistungen geht an Gesa Pottbrock von der Fakultät für Mathematik. Die Preise wurden im kleinen Kreis und unter Hygieneauflagen im Rektorat überreicht.
Dr. Tobias Kaiser ist Postdoktorand am Institut für Mechanik und forscht zu Mehrskalensimulationsmethoden. In den Laboren der Fakultät werden Werkstoffe auf der Mikroskala untersucht. Für die Kolleginnen und Kollegen in der Umformtechnik, die auf der Makroebene – also in Originalgröße – forschen und arbeiten, müssen diese Informationen aufbereitet werden: Mit welchem Druck muss ich den Werkstoff pressen, wie verformt er sich und welche Schädigungen können am Material entstehen? „Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir die Informationen von der Mikroebene mithilfe eines Computermodells auf die Makroebene überführen“, erklärt Dr. Kaiser. „Dafür gibt es bereits mathematischen Gleichungen. Die Berechnung durch die Computer dauert aber sehr lange, teilweise mehrere Wochen oder sogar Monate. Ich forsche deshalb daran, wie man diese Gleichungen effizient, also schneller, lösen kann.“
Dies wird er gemeinsam mit der Forschungsgruppe um Prof. Marc Geers von der TU Eindhoven angehen. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro wird seinen viermonatigen Aufenthalt bei den Kolleginnen und Kollegen in den Niederlanden unterstützen. Damit soll eine langfristige Kooperation zwischen dem Institut für Mechanik der TU Dortmund und der Mechanics of Materials Group der TU Eindhoven initiiert werden. Ursprünglich war der Forschungsaufenthalt bereits für letztes Jahr geplant, konnte aufgrund der Corona-Pandemie aber nicht stattfinden. Nun hofft Dr. Kaiser, dass es ab September klappt.
Der Rudolf Chaudoire-Preis wurde Dr. Tobias Kaiser, der bereits verschiedene Auszeichnungen erhalten hat – unter anderem den Dissertationspreis der German Association for Computational Mechanics 2019 und den Jahrgangsbestenpreis der TU Dortmund 2016 –, von Prof. Manfred Bayer, Rektor der TU Dortmund, und Dr. Gert Fischer, Mitglied des Vorstands der Rudolf Chaudoire-Stiftung, überreicht.
Die Stiftung ist aus dem Vermächtnis des im Ruhrgebiet ansässigen Industriellen Rudolf Chaudoire hervorgegangen, dem die Förderung der Berufsbildung junger Menschen am Herzen lag. Seit 1995 stellt die Stiftung regelmäßig großzügige Mittel zur Verfügung, aus deren Erträgen jährlich der Rudolf Chaudoire-Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der TU Dortmund vergeben wird. Der Preis dient zur Unterstützung eines Forschungsprojektes im Ausland.
Gesa Pottbrock schreibt derzeit ihre Bachelorarbeit im Studiengang Technomathematik und wird mit dem Soroptimist-Förderpreis für ihre ausgezeichneten Leistungen im Studium geehrt. Die Studentin ist bereits seit ihrem zwölften Lebensjahr ehrenamtlich in der freiwilligen Feuerwehr aktiv. Ein Vortrag zum Thema Brandsimulation hat damals ihr Interesse geweckt und sie zu ihrem Wunschstudiengang geführt. „Ich habe mich für die recht ungewöhnliche Fächerkombination Technomathematik und Chemieingenieurwesen entschieden, da ich künftig Brände simulieren möchte, um mehr über deren Verhalten und über vorbeugenden Brandschutz zu erfahren“, erklärt Pottbrock, die seit ihrem 18. Lebensjahr auch regelmäßig zu Einsätzen ausrückt.
Der Soroptimist-Preis, der vor allem Leistungen während des Grundstudiums prämiert, ist als Unterstützung für den nächsten Abschnitt in der beruflichen Laufbahn gedacht. Gesa Pottbrock möchte das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro für einen Auslandsaufenthalt während des Masterstudiums nutzen.
Überreicht wurde ihr die Auszeichnung von Dr. Monika Goldmann, Präsidentin des Soroptimist-Club Dortmund, und TU-Rektor Prof. Manfred Bayer.
Bildzeile: Mit dem Chaudoire-Preis ausgezeichnet: Dr. Tobias Kaiser (M.), gemeinsam mit Dr. Gert Fischer (l.), Mitglied des Vorstands der Rudolf Chaudoire-Stiftung, und Prof. Manfred Bayer, Rektor der TU Dortmund.
Foto: Martina Hengesbach/TU Dortmund

Patientenzahlen bleiben entgegen Bundestrend konstant
Unter erschwerten Bedingungen: Unfallklinik
sichert die Versorgung in der Corona-Pandemie
In der Pandemie hat die Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschi-rurgie des Klinikums Dortmund ihre Spitzenarbeit in der Riege deutscher Unfallkliniken behaupten können. Während andere große Unfall-Versorger sogar einen Rückgang von über 30 % an Patient*innen erlebt haben, blieb die Dortmunder Klinik trotz Corona und damit unter erschwerten Bedingun-gen stabil auf dem Vorjahresniveau. „Wir hatten innerhalb von 30 Tagen teilweise so viele Patientinnen und Patienten notfallmäßig wie andere ver-gleichbare Kliniken in Deutschland nicht mal in anderthalb Monaten“, er-klärt Dr. Jens-Peter Stahl, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wieder-herstellungschirurgie.
Damit stellt sich die Dortmunder Unfallklinik gegen den zu beobachtenden allge-meinen Trend. In Deutschland hatten sich vielerorts ja im zurückliegenden Jahr Menschen aus Angst vor einer Ansteckung eher nicht ins Krankenhaus getraut. Zudem sorgten die Lockdowns im Jahr 2020 dafür, dass es deutlich weniger Ver-kehrsunfälle gab. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitgeteilt hat, sank etwa die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr um 322 (10,6 %) auf 2 724 Menschen – verglichen mit dem Jahr 2019 (3 046 Todesop-fer). Das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Auch die Zahl der Verletzten ging 2020 gegenüber dem Vorjahr zurück, und zwar um 14,7 % auf rund 328 000 Personen.
„Wir sind aufgrund unseres großen Einzugsgebietes und des exzellenten Rufes unserer Arbeit selbstverständlich auch in der Pandemie eine verlässliche Anlauf-stelle“, so Dr. Stahl. „Wir haben wohl deshalb auch nahezu exakt die gleiche An-zahl an schwerstverletzten Patienten, sog. Polytraumata, behandelt wie in 2019, nämlich 137.“ Solche Polytrauma-Patient*innen haben mehrere Verletzungen an verschiedenen Körperregionen gleichzeitig erlitten, wobei mindestens eine Ver-letzung oder deren Gesamtzahl lebensbedrohlich ist. Die Unfallklinik ist auf die Behandlung dieser Patient*innen spezialisiert und bundesweit bekannt. Diese Leistungen seien insbesondere unter Corona-Bedingungen keine Selbstverständ-lichkeit. Deshalb lobt Dr. Stahl neben seinem Team auch die herausragende Zu-sammenarbeit mit den anderen Disziplinen im Haus.
Ein Blick in die Statistik verrät auch: Bereits in den Jahren 2017 bis 2019 hat die Dortmunder Klinik zum Teil deutlich mehr Patient*innen als andere große Unfall-kliniken in Deutschland behandelt. Während beispielsweise in der Unfallchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nach einer Veröffentlichung der MHH in diesen Jahren im Schnitt knapp 879 Patient*innen pro Monat behandelt wurden, lag die Dortmunder Klinik bei 1 632 Patient*innen.

Qualifikation über die reguläre Ausbildung hinaus
Unter den ersten in der Region: Klinikum schult
Notaufnahmen-Personal mit Zusatzweiterbildung
Sich im Ernstfall in den besten Händen wissen: Wenn ein Patient in die
Notaufnahme eingeliefert wird, müssen die dortigen Mediziner*innen auf
alles vorbereitet sein und schnell handeln. Welche Symptome liegen vor?
Worauf deuten sie hin? Und was muss als erstes getan werden? Hinzu
kommt, dass Patient*innen immer häufiger multimorbid sind, also gleich
mehrere Erkrankungen haben – oft aus unterschiedlichen Fachgebieten.
Um auf diese Herausforderungen noch einmal zusätzlich vorbereitet zu
sein, können alle Ärzt*innen, die in den beiden zentralen Notaufnahmen
(ZNA) des Klinikums Dortmund tätig sind, die Weiterbildung „klinische
Akut- und Notfallmedizin“ absolvieren. Das Klinikum gehört damit zu den
Vorreitern in der Region, da bis jetzt nur wenige Häuser die Weiterbildung
für die Mitarbeiter*innen anbieten können.
„Stellen Sie sich vor, der Patient kommt mit Brustschmerzen in die Notaufnahme“,
sagt Dr. Udo Schniedermeier, leitender Arzt der ZNA im Klinikum Mitte.
„Neben einem Herzinfarkt könnte es z.B. auch eine Lungenembolie, ein Wirbelkörperbruch
oder ein eingerissenes Aortenaneurysma sein.“ Für solche Situationen
steht in den Notaufnahmen extra geschultes Personal zur Verfügung, das
innerhalb kurzer Zeit fachübergreifend die Diagnose stellt und die entsprechende
Therapie einleitet. Damit die Mediziner*innen auch auf die immer komplexer werdenden
Krankheitsbilder optimal reagieren können, schult das Klinikum sie mit
der Weiterbildung noch einmal zusätzlich.
Clarissa Schwarz, Oberärztin in der ZNA im Klinikum Mitte, ist als erste Teilnehmerin
in die zweijährige Weiterbildung gestartet. „In der Notaufnahme zählt
manchmal jede Sekunde. Man muss genau wissen, was zu tun ist und wie man
reagieren muss. Da bleibt nicht viel Zeit für Fragen oder Überlegungen“, so
Schwarz. „Deswegen schult uns die Weiterbildung noch einmal zusätzlich in Bereichen
wie Beatmungsmanagement, Sedierung oder auch Akutversorgung von
Schlaganfällen.“ Betreut werden die Teilnehmer*innen in der Zeit von Dr. Schniedermeier
sowie Dr. Thorsten Strohmann, leitender Arzt der ZNA im Klinikum
Nord, die bereits selbst die Weiterbildung absolviert haben.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Facharztausbildung in der unmittelbaren
Patientenversorgung, sechs Monate Tätigkeit in der Intensivmedizin, ein 80-
Stunden-Kurs zur Notfallbehandlung sowie eine 24-monatige Tätigkeit in einer
interdisziplinären Notaufnahme. Initiiert wurde die Weiterbildung der „klinischen
Akut- und Notfallmedizin“ von der deutschen Ärztekammer. Mit der Zusatzqualifikation
sollen die Kompetenzen der Mediziner*innen in den Notaufnahmen vertieft
und so sichergestellt werden, dass alle Patient*innen die bestmögliche Versorgung
bekommen.
Bildzeile: v.l. Dr. Udo Schniedermeier (leitender Arzt der ZNA im Klinikum Mitte), Clarissa Schwarz (Oberärztin in der ZNA im Klinikum Mitte) und Dr. Thorsten Strohmann (leitender Arzt der ZNA im Klinikum Nord).
Foto: Klinikum Dortmund

Beförderungen und Ehrungen Freiwillige Feuerwehr Nette
LZ 20 führt erstmals digitale Jahreshauptversammlung durch
Einmal jährlich kommen die Kamerad*innen des Löschzuges 20 zur Jahreshauptversammlung zusammen. Neben den Planungen für das anstehende Jahr werden in diesem Rahmen traditionell Beförderungen und Ehrungen vorgenommen. Bei bestehender Aussetzung von Präsenzzusammenkünften in Pandemiezeiten ist die Durchführung dieser Veranstaltung nicht selbstverständlich. Erstmals in der Geschichte des Löschzuges wurde Mitte März die Jahreshauptversammlung digital, im Rahmen einer Videokonferenz durchgeführt.
Am Morgen vor der Veranstaltung traf sich eine kleine Gruppe im Außenbereich des Gerätehauses, um die anstehenden Ehrungen und Ernennungen, unter Einhaltung der aktuellen Hygieneregeln durchzuführen. Hierzu wurde auch der zuständige Bereichsleiter Oliver Nestler begrüßt, der als Vertreter der Amtsleitung und des Stadtfeuerwehrverbandes sowohl die Ernennungen des Dienstherren, als auch die Ehrungen des Verbandes durchführte. Von der Veranstaltung wurde ein Video angefertigt, welches am Nachmittag auf der Jahreshauptversammlung übertragen wurde.
Eine besondere Ehrung kam Reinhard Bodzian zuteil. Er wurde vom Verband der Feuerwehren NRW (VdF NRW) für 50 Jahre Dienst in der Feuerwehr geehrt. Innerhalb seiner aktiven Dienstjahre erlangte er die Zugführerqualifikation und war bis zu seinem Übertritt in die Ehrenabteilung als stellv. Löschzugleiter eingesetzt. Der Löschzug 20 freute sich besonders mit Reinhard Bodzian über die Anerkennung, da er sich in seiner langen Feuerwehrkarriere über das erforderliche Maß hinaus engagiert und insbesondere die Förderung der Kameradschaft, in Form von Ausflügen und Aktivitäten außerhalb des Feuerwehrdienstes organisiert hatte.
Darüber hinaus wurden einige Ernennungen aus dem Vorjahr nachgeholt, die aufgrund der allgemeinen Lage nicht durchgeführt werden konnten. Zunächst war die gesetzliche Dienstzeit der Löschzugleitung im Jahr 2020 beendet, so dass eine erneute Ernennung der Leitungspositionen erforderlich war. Sowohl der Löschzugleiter Andreas Schwarz als auch in der stellvertrende Löschzugleiter Frank Janzen wurden in ihrem Amt bestätigt und wurden erneut ernannt. Neu im Team der Löschzugleitung ist Jens Minkenberg als weiterer Stellvertreter. Er hat sein Amt ebenfalls bereits im Vorjahr übernommen.
Außerdem wurde Lars Kosbab nach bestandenem Gruppenführerlehrgang am Institut der Feuerwehr NRW in Münster zum Brandmeister befördert. Gleichzeitig konnte er eine Ehrung des VdF NRW für 10 Jahre Dienst in der Feuerwehr entgegennehmen. Benedikt Heitkamp erhielt eine Beförderung zum Oberbrandmeister und Finn Lorenz nahm nach dem Übertritt aus der Jugendfeuerwehr eine Urkunde als Feuerwehrmann entgegen.
Bildzeile: Die neue Löschzugleitung.
Foto: Feuerwehr Dortmund

Heide Kemper installiert Erinnerungswand
Die Dortmunder Glaskünstlerin Heide Kemper installierte jetzt eine Erinnerungswand im Gruppenraum des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Löwenzahn. Für jedes verstorbene Kind wird ein individuelles Glas-Objekt gefertigt.
Die Kinder, die in einem ambulanten Kinderhospizdienst begleitet werden, stehen zum Glück meist nicht kurz vor dem Tod. Aber dennoch kann auch der Tod zu der Begleitung dazugehören. Als es das erste Mal beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn geschah, dass ein Jugendlicher seine Krebserkrankung nicht überstand und verstarb, kam der Wunsch auf, ein Erinnerungsstück zu behalten.
Eine überaus individuelle Lösung ist die Erinnerungswand, die die Dortmunder Glas-Künstlerin Heide Kemper jetzt in den Löwenzahn-Räumen installiert hat. Auf parallel gespannten Drähten sind Glas-Platten montiert. Für René, der mit 15 Jahren seine Krebserkrankung nicht überlebte, fertigte Heide Kemper zwei verschiedene Glas-Platten an. Die eine ist jetzt bei Löwenzahn montiert. Das zweite Objekt ist zum Aufstellen und es haben die Eltern geschenkt bekommen. In beiden Objekten sind individuelle Kleinigkeiten von René eingeschmolzen, die seine Interessen und Sehnsüchte widerspiegeln. Diese kleinen Objekte hat die Familie selbst beigetragen.
Bildzeile: Koordinatorin Dietlinde Eberts (l.) und Glas-Künstlerin Heide Kemper an der frisch installierten Erinnerungswand.
Foto: Forum Dunkelbunt e.V.

Stipendien für sieben Spitzensportler*innen
DSW21 kooperiert mit der Sportstiftung NRW – Im Herbst folgt ein Trainee-Programm
Als der Langstreckler Nils Voigt vom TV Wattenscheid Anfang des Jahres bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle in 8:12,46 Minuten zu Bronze über 3.000 Meter lief, jubelte nicht nur er selbst. Freude über die starke Leistung herrschte auch bei den Dortmunder Stadtwerken. Denn der 23-jährige Voigt ist einer von sieben talentierten Spitzensportler*innen, die DSW21 im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms unterstützt.
Seit Anfang 2021 kooperiert DSW21 eng mit der Sportstiftung NRW und unterstützt junge Athletinnen und Athleten, die vor der schwierigen Situation stehen, die Herausforderungen von Studium und sportlicher Laufbahn unter einen Hut zu bringen. Im Herbst wird die Zusammenarbeit sogar noch intensiviert. Dann schreibt DSW21 insgesamt drei Trainee-Stellen für Top-Sportler im Übergang zum Beruf aus.
Zur Gruppe der Stipendiat*innen gehören neben Nils Voigt, der Betriebswirtschaft an der Ruhr-Uni Bochum studiert, zwei 19-jährige Mittelstrecken-Talente der LG Olympia Dortmund: Lasse Funck, mit der 3 x 1.000 m-Staffel Dritter bei der U20-DM, und Verena Meisl, die 2020 bei den Deutschen Meisterschaften Platz vier über 1.000 Meter belegte. Beide studieren an der TU Dortmund – Lasse Architektur und Verena Maschinenbau.
Die anderen vier Aktiven sind auf dem Wasser zu Hause und trainieren – teils mit dem Fokus auf den Olympischen Sommerspielen in Tokio – am Dortmund-Ems-Kanal im Leistungszentrum des Deutschen Ruder-Verbandes:
Sophie Oksche (25), Vize-Europameisterin im Achter (Maschinenbau an der FH Dortmund)
Pia Greiten (23), U23-Vize-Weltmeisterin und EM-Sechste im Einer (Wirtschaftsingenieurwesen, TU Dortmund)
John Heithoff (21), Junioren-Weltmeister im Achter (Wirtschaftswissenschaften, TU Dortmund)
Leon Schandl (22), Vierter im Vierer bei der U23-WM (Bauingenieurwesen, TU Dortmund)
Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer der Sportstiftung NRW, freut sich über das Engagement des Dortmunder Stadtwerke-Konzerns. „Ein Hochschulstudium mit dem hohen Aufwand für Training und Wettkämpfe zu vereinbaren, stellt Leistungssportler*innen vor immense Herausforderungen – auch finanzielle. Das Engagement von DSW21 ebnet ihnen den Weg, um ihre hohen beruflichen und sportlichen Ambitionen voranzutreiben.“
Für Harald Kraus, Arbeitsdirektor bei DSW21, birgt die Zusammenarbeit Win-Win-Potenzial: „Wir begleiten die Aktiven auf ihrem Weg sehr gerne. Zum einen werden wir damit der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht, die wir als kommunales Unternehmen ganz besonders haben. Aber wir betreiben auch Eigenmarketing und knüpfen Kontakte zu jungen Menschen, die möglicherweise unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zukunft sind. In der großen Familie der Unternehmensgruppe 21 haben wir für Platz und Aufgaben für motivierte junge Menschen mit den unterschiedlichsten Qualifikationen. Vielen ist die Bandbreite gar nicht bewusst.“
Eine Erfahrung, die auch Tom Kintgen, bei DSW21 für das Recruiting verantwortlich, immer wieder macht: „Häufig wundern sich gerade junge Bewerber*innen, wie frisch und innovativ ein kommunales Unternehmen sein kann. Dieses Profil des attraktiven Arbeitgebers wollen wir schärfen. Dazu gehört auch, dass wir krisensicher sind, flexible Arbeitszeiten und -modellen sowie eine sehr gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie anbieten. Und wir sind ein unverzichtbarer Teil des Gesamtorganismus Stadt. Das stiftet Identität und Zusammenhalt.“ Denn gerade für die junge Generation werde es immer wichtiger, „einen spannenden und herausfordernden Job zu finden, der nachhaltig ist und ‘Sinn‘ macht. Das können wir bieten.“
Bildzeile: Das Bild zeigt (im Uhrzeigersinn) die DSW21-Stipendiat*innen Sophie Oksche (hinten), Verena Meisl (Nr. 436), Pia Greiten, John Heithoff, Nils Voigt, Leon Schandl und Lasse Funck.
Foto: DSW21

Repair to go -Ka!serliches Repair-Café bietet Reparaturhilfe an
Dinge gehen leider auch dann kaputt, wenn pandemiebedingt keine Reparaturcafés stattfinden können. Das von ehrenamtlichen Reparaturhelfer*innen getragene Ka!serliche Repaircafé im Kaiserviertel bietet in dringenden Fällen Hilfe an. Seit Ende März kann man jeden Freitag von 18-19 Uhr entweder sein defektes Gerät abgeben oder sich direkt mit einem Reparateur im Projektraum KA!SERN, Kaiserstr. 75 treffen. Er/sie kann mit einer ersten Diagnose und Tipps bei der Reparatur unterstützen. Bedingung ist, sich vorher unter post@kaisern.de anzumelden.
Auch die To-Go-Variante des beliebten Reparaturcafés ermutigt zum Reparieren und ermöglicht dadurch, kaputte Alltagsgegenstände vor dem Wegwerfen zu bewahren.

Landtagsabgeordnete sagt Hörder Einzelhändlerinnen Danke
Die Initiative „Wir machen AUF…merksam“ verschenkte anlässlich des Weltfrauentags Blumen. Damit wollte die Initiative auf die Situation der meist weiblichen Inhaberinnen im Hörder Einzelhandel während des Corona-Lockdowns aufmerksam machen. Eine Aktion, die die SPD-Landtagsabgeordnete Anja Butschkau dazu bewegte, im Gegenzug Danke zu sagen und ihre Solidarität mit den Geschäftsleuten auszudrücken.
Sie stattete zusammen mit dem für Hörde zuständigen Ratsvertreter Bernhard Klösel den teilnehmenden Geschäften einen Besuch ab und hinterließ für die Mitarbeiterinnen ein kleines Dankeschön-Geschenk. Anja Butschkau, die frauenpolitische Sprecherin der NRW-Landtagsfraktion ist, war vom starken Engagement der Hörder-Geschäftsfrauen begeistert. „Ein starker Einzelhandel leistet einen sehr wichtigen Beitrag für die Lebensqualität vor Ort. Normalerweise sind die Einzelhändlerinnen in Hörde für uns Kundinnen und Kunden jeden Tag da. Jetzt sind sie in schweren Situation und brauchen deshalb nun unsere Unterstützung. Mir war es wichtig, ihnen zu zeigen, dass sie gehört werden“, so Butschkau.
Sie werde sich im Landtag weiter für auskömmliche wirtschaftliche Hilfen für Kleinunternehmen und Selbständige und die Förderung des Einzelhandels in den Stadtteilzentren einsetzen.
Bildzeile: Susanne Bräuning (Mitte) von der Kaffeerösterei Röstwerk organisierte die Aktion der Initiative „Wir machen AUF…merksam“ zum Weltfrauentag, die Anja Butschkau (r.) und Bernhard Klösel (l.) besuchten.

Erster digitaler Internationaler Frauentag aus dem Dortmunder U
Dr. Edith Peritz-Preis wird an ZIBB e.V. verliehen
Ungewöhnliche Zeiten verlangen ungewöhnliche Formate! Daher fand der Internationale Frauentag des Gleichstellungsbüros der Stadt Dortmund in diesem Jahr nicht wie gewohnt im Dortmunder Rathaus statt sondern rein digital. Neben einem live aus dem Dortmunder U gestreamten Programm konnten sich die Teilnehmerinnen für Workshops anmelden und einen digitalen Blick in die Ausstellungen des U werfen.
Ein Highlight war die Verleihung des Dr. Edith Peritz-Preises. Dieser vom Soroptimist-Club Dortmund RuhrRegion und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund ausgeschriebene Preis würdigt Verdienste um die Verbesserung der Stellung der Frau in der Gesellschaft.
„Ich freue mich sehr, heute hier anlässlich des Internationalen Frauentages den Dr. Edith-Peritz nunmehr zum vierten Male zu vergeben“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dortmund Maresa Feldmann.
Das Zentrum für inklusive Bildung und Beratung begeisterte die Jury insbesondere mit der weltweit ersten Ausbildung für Frauen mit Lernschwierigkeiten zu Expertinnen für Gewaltprävention.
Oberbürgermeister Thomas Westphal betonte in seiner Laudatio, dass die Ausbildung „frauen.stärken.frauen“ einen wichtigen gleichstellungs- und gesellschaftspolitischen Beitrag leiste, da Frauen mit Behinderung deutlich häufiger von Gewalt und Diskriminierung betroffen seien als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt.
„Das Projekt leistet einen innovativen und nachhaltigen Beitrag zum Gewaltschutz an Mädchen und Frauen und hat uns besonders aufgrund seines inklusiven Charakters überzeugt. Der Ansatz, Frauen mit Lernschwierigkeiten darin zu stärken, sich aktiv für ihre Rechte einzusetzen und als „Expertinnen in eigener Sache“ andere zu ermutigen, ihren ganz persönlichen Weg der Selbstbehauptung zu finden, verdient Unterstützung und Anerkennung!“ begründete Katja Band , Präsidentin des Soroptimist-Club Dortmund RuhrRegion die Auswahl.
Dr. Rosa Schneider von ZIBB e.V. freute sich über die Anerkennung und die damit verbundene Sichtbarmachung ihrer Arbeit. Das Preisgeld soll dazu verwendet werden, die frisch ausgebildeten Trainerinnen nun in der Praxis einzusetzen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen an andere Frauen weiterzugeben. Wer Interesse hat, entsprechende Kurse zu buchen kann sich gerne bei ZIBB e.V. melden (https://www.zibb-beratung.de/kontakt/).
Die Preisverleihung kann weiterhin über den Youtube-Kanal der Stadt Dortmund angesehen werden.
Bildzeile: v.l. Oberbürgermeister Thomas Westphal, Dr. Rosa Schneider von ZIBB e.V., Gleichstellungsbeauftragte Maresa Feldmann und Katja Band, Präsidentin des Soroptimist Club Dortmund Ruhrregion.
Foto: Gleichstellungsbüro Stadt Dortmund

LernortLabor-Bundesverband der Schülerlabore e.V. (LeLa) verleiht KITZ.do den
1. Preis in der Kategorie Schülerlabor digital
Der Bundesverband der Schülerlabore e.V. verlieh gestern auf seiner bundesweit stattfindenden LeLa-Tagung KITZ.do den 1. Preis in der Kategorie Schülerlabor digital für das kostenlose Online-Angebot zum Selbstbau eines Mars-Rovers in 3D-Drucktechnik.
1. Preis
Aus der Begründung der Jury: „Eigentlich hat uns alles angesprochen: das aktuelle Thema; dass es für viele Altersgruppen leicht anzuwenden ist; dass es kostengünstig ist und es somit viele umsetzen können; dass es viele MINT-Schnittstellen in einem verbindet und dass es ganz besonders die individuelle Kreativität durch viele optionale Erweiterungen fördert, Spaß macht und Initiator für eine zukünftige Berufswahl sein kann.“ , so die Laudatorin und Jurymitglied Frau Dr. Claudia Ermel von der TU Berlin. Der erste Preis in der Kategorie Schülerlabor digital ist mit 5.000 Euro dotiert und ist gestiftet vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall.
Mars-Rover
Das in 2020 neu geschaffene Angebot zum Selbstnachbau eines Mars-Rovers in 3D-Drucktechnik umfasst neben mehrteiligen Video-Tutorials alle Druckdateien zum Ausdrucken der Bauteile mit einem 3D-Drucker und einer Materialliste für elektronische Module.
Das Besondere an diesem Angebot ist, wie auch aus der Begründung ersichtlich, dass je nach Altersgruppe, Vorkenntnissen und Kreativität der Mars-Rover individuell gestaltet werden kann. Sollte man keinen 3D-Drucker zur Verfügung haben, können die Bauteile durch Produkte aus dem Baumarkt ersetzt werden. Der Mars-Rover ist insgesamt in der Herstellung sehr kostengünstig.
Leitung KITZ.do zu 1. Preis
Dr. Ulrike Martin, Leiterin KITZ.do: „Wohl wissend, dass gerade in der derzeitigen Ausnahmesituation Bildung ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft ist, haben wir uns viele neue, teils digitale Angebote ausgedacht, denn wir wollten mehr als nur Online-Workshops anbieten. So entwickelten wir für uns neue Formate wie einen mit Preisen ausgelobten Videofilmwettbewerb und ein Tutorial zum Eigenbau eines Mars-Rovers. Das wir diesen Preis bekommen haben, ist für uns eine tolle Bestätigung und weiterer Ansporn für unsere Arbeit.“
Die Technikabteilung von KITZ.do hat dieses Programm selber entwickelt, einschließlich der Erstellung der Video-Tutorials und der Druckdateien. Das Angebot ist kostenlos abrufbar auf der KITZ.do-Homepage oder direkt über den KITZ.do-Kanal bei Youtube.
Bildzeile: Das in 2020 neu geschaffene Angebot zum Selbstnachbau eines Mars-Rovers in 3D-Drucktechnik umfasst neben mehrteiligen Video-Tutorials alle Druckdateien zum Ausdrucken der Bauteile mit einem 3D-Drucker und einer Materialliste für elektronische Module.
Foto: KITZ.do

Danke an alle Lieblingsmenschen!
Sänger*innen der Kinderchöre der Chorakademie Dortmund bedanken sich mit Video
Danke an alle Lieblingsmenschen! Das sagen die Sänger*innen der Kinderchöre der Chorakademie Dortmund mit einem YouTube-Video aus vollem Herzen. Als Virtual Choir singen die Sänger*innen gemeinsam Namikas Song „Lieblingsmensch“. So bedanken sie sich mit ihrem tollen Gesang und wunderschönen Bildern bei ihren ganz persönlichen Lieblingsmenschen, die sie durch die vergangenen Wochen und Monate getragen haben. Der Dank gilt natürlich auch symbolisch allen, die für andere im vergangenen Jahr zum Lieblingsmensch geworden sind. Denn wer für uns da ist, hat manchmal einfach ein ganz großes Danke verdient.
Zu sehen und natürlich hören gibt es das Video u.a. auf dem YouTube-Kanal des Kinderchores der Chorakademie Dortmund: https://youtu.be/PAcPWhl3mAQ und auf der Facebookseite der Chorakademie Dortmund.
Die Chorakademie Dortmund freut sich außerdem immer über neue Sänger*innen. Wer Lust hat in einem der über 30 Ensembles der Chorakademie mitzusingen, hat jetzt die Möglichkeit dazu. Neue Interessenten melden sich einfach bei Tanja Kyri: kyri@chorakademie.de, 0231 399 80 5 40, oder senden eine kurze „Videokostprobe“ per WhatsApp an: 0178 811 88 71.
Der YouTube-Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=PAcPWhl3mAQ
Und bei Facebook: https://fb.watch/4e-9kWd9xw/
Bildzeile: Kinderchor der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund.
Foto: Finn Löw

Ehrung für besten Kfz-Auszubildenden
Kraftfahrzeug-Innung Dortmund und Lünen zeichnet Phillip Kempf aus Lünen als Besten der Winter-Gesellenprüfung aus
Statt der sonst üblichen Freisprechungsfeier mit rund 200 Teilnehmern, gab es diesmal bei der Kraftfahrzeug-Innung Dortmund und Lünen nur einen kleinen Corona-konformen Empfang: Phillip Kempf, Geselle beim BMW Autohaus Erwin Schmidt in Lünen, erhielt als einer von drei Eingeladenen die Urkunde als bester Absolvent der Winter-Gesellenprüfung 2020/2021. „Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung”, gratulierte Obermeister Christoph Haumann. „Sie haben es in einer schwierigen Zeit geschafft, den besten Abschluss zu machen. Das verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung.“ Im Beisein von Geschäftsführer Ludgerus Niklas und dem Prüfungsausschussvorsitzenden Markus Komorek überreichte er dem frischgebackenen Gesellen anschließend eine Ehrenurkunde verbunden mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft in der Branche.
Auf dem Weg zum Meister
Philipp Kempf hatte Ende Januar seine Prüfung als Kraftfahrzeugmechatroniker in der Fachrichtung System- und Hochvolttechnik mit der Note gut abgeschlossen. Mit diesem Berufsabschluss hat er sich insbesondere auf die Wartung von Fahrzeugen mit Elektro- oder Hybridantrieb sowie entsprechende Zusatzeinrichtungen, Sonderausstattungen und Zubehörteile spezialisiert. Der 23-Jährige, der von seinem Ausbildungsbetrieb übernommen wurde, will sich nun weiterbilden und plant, in wenigen Jahren selbst einen Meisterkurs zu besuchen. „Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen beruflich vielversprechenden Weg einschlagen würden”, bekräftigte ihn Obermeister Christoph Haumann in seinem Vorhaben.
Zwei weitere konnten nicht kommen
Neben dem jetzt ausgezeichneten Phillip Kempf erhielt in der Winter-Gesellenprüfung auch Barnabas Strezenecki von der außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund die Note gut. Bereits in der Sommer-Gesellenprüfung 2020 hatte darüber hinaus Sebastian Schuglitsch seine Prüfung mit der Note gut abgelegt. Ausbildungsbetrieb bei ihm war die BMW AG an der Nortkirchenstraße in Dortmund. Beide Absolventen konnten zur Übergabe der Urkunde leider nicht anwesend sein.
Bildzeile: Gratulation zur besten Winter-Gesellenprüfung: (v.l.) Phillip Kempf aus Lünen, Geschäftsführer Ludgerus Niklas, Prüfungsausschussvorsitzender Markus Komorek und Christoph Haumann, Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Dortmund und Lünen
Foto: Kfz-Innung

DOKOM21 feiert 25-jähriges Bestehen und begründet zukunftsweisende Kooperationen für die nächsten 25 Jahre
Regionaler Telekommunikationsdienstleister treibt Breitbandausbau und Digitalisierung in ganz Dortmund voran / Neuer Internetknoten Ruhr-CIX in eigenen Rechenzentren ist herausragendes Infrastrukturprojekt für das gesamte Ruhrgebiet
„Als einer der führenden Telekommunikationsdienstleister in der Region können wir seit 25 Jahren auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken“, berichtet Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21. Das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. „Wesentliche Wachstumstreiber waren von Beginn an der Datentransport sowie die Bereitstellung von Internetzugängen und Telefonie-Anschlüssen, Dienste, die wir mittlerweile per Glasfaser realisieren.“
Darüber hinaus sind die Wohnungswirtschaft mit Kabel-TV und die Vermarktung von Rechenzentrums-Dienstleistungen stabile und zukunftsweisende Geschäftsfelder. DOKOM21 wurde 1996 als Tochter der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) gegründet und beschäftigte zum Start des operativen Geschäftes am 1. Juni 1997 25 Mitarbeiter*innen, die von DSW21 übergeleitet wurden. Heute arbeiten 144 Menschen für das Unternehmen, unter ihnen neun Auszubildende. Bei einem Umsatz von rund 30,14 Millionen Euro erzielte DOKOM21 im letzten Geschäftsjahr ein Ergebnis von 4,07 Millionen Euro. Insgesamt wurden 3,43 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert.
Konsequentes Vorantreiben der Digitalisierung als Aufgabe
„Das konsequente Vorantreiben der Digitalisierung ist eine der größten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Aufgrund dieser herausragenden Bedeutung ist sie automatisch auch eine Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Wir schätzen uns glücklich, mit DOKOM21 ein Unternehmen in der 21-Gruppe zu haben, das sich in den 25 Jahren seit seiner Gründung als kompetenter Partner der Dortmunder Bürgerinnen und Bürger sowie der regionalen Wirtschaft erwiesen hat. Als Dienstleister in der Telekommunikation und der Informationstechnologie ist DOKOM21 längst über die Stadtgrenzen hinaus zu einem Leistungsträger gewachsen“, erklärt Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender von DSW21.
100-Millionen-Euro-Projekt Breitbandausbau in Dortmund
„Mit dem Breitbandausbau in Dortmund setzt das Unternehmen ein 100-Millionen-Euro-Projekt um und leistet einen herausragenden Beitrag für die Digitalisierung der gesamten Stadt Dortmund. Das beweist, dass DOKOM21 nicht nur auf 25 gute Jahre zurück-, sondern auf viele weitere erfolgreiche Jahre vorausblickt“, sagt Pehlke.
Internetknoten Ruhr-CIX in DOKOM21 Rechenzentren beheimatet
Auch der DOKOM21-Geschäftsführer sieht gute Perspektiven für die Zukunft: „Allein im letzten Jahr haben wir erfolgreich Kooperationen mit zukunftsweisendem Charakter für die nächsten 25 Jahre begründet. So ist neben dem Breitbandausbau der Ruhr-CIX, ein von DE-CIX betriebener Internetknoten in unseren Rechenzentren, ein wichtiger Meilenstein. Und das nicht nur für uns, sondern als herausragendes Projekt für das gesamte Ruhrgebiet. Hieraus könnte sich ein eigenes unabhängiges Ökosystem etablieren.“
Nutzer des Ruhr-CIX können sich bei ständig wachsendem Datenverkehr auf in Deutschland gespeicherte und genutzte Daten stützen. DOKOM21 erweitert hierzu die Flächenkapazität in den eigenen Rechenzentren allein in diesem Jahr auf rund 6.200 Quadratmeter. „Glokalisierung lautet das Stichwort. Global vernetzt, aber die Daten lokal gesichert“, so Figura.
Mit aktuell insgesamt 6.200 Quadratmetern Fläche ist DOKOM21 der größte Rechenzentrums-Betreiber im Ruhrgebiet. Renommierte Unternehmen wie WILO, Materna oder Volkswohl Bund Versicherungen profitieren von den Rechenzentrums-Dienstleistungen. DOKOM21 bietet Unternehmen Platz für die komplette oder teilweise Auslagerung der eigenen Serversysteme und für die Einrichtung von parallel betriebenen Notfall-Rechenzentren.
DOKOM21 übernimmt Verantwortung für die Region
Wann immer es möglich ist, vergibt DOKOM21 Aufträge an Unternehmen in der Region. „Auch damit leisten wir seit 25 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Wirtschaft in Dortmund und Umgebung. Wir fühlen uns unserer Region verpflichtet“, betont Franz-Josef Senf, Geschäftsführer DOKOM21. Im Rahmen ihres sozialen Engagements „schlau & fit – Verantwortung für die Region“ hat DOKOM21 in den letzten Jahren zahlreiche Aktionen umgesetzt: Ein Schwerpunkt ist die Förderung ihrer Patenkinder an der Schule am Hafen in der Dortmunder Nordstadt. Zudem unterstützt das Unternehmen Studierende der Technischen Universität Dortmund bei der „Get Online Week“, einer Kampagne zur Vermittlung von Medienkompetenz und Förderung der Teilhabe an der digitalen Gesellschaft.
Zum Jubiläum präsentiert DOKOM21 auf der Website im Pressebereich ein zweiminütiges Video mit einem Interview mit DOKOM21-Geschäftsführer Jörg Figura über die positive Unternehmensentwicklung in den letzten 25 Jahren.
Bildzeile: Als einer der führenden Telekommunikationsdienstleister in der Region kann DOKOM21 seit 25 Jahren auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Die beiden DOKOM21-Geschäftsführer Jörg Figura (li.) und Franz-Josef Senf freuen sich vor dem Rechenzentrum in Dortmund-Huckarde über das 25-jährige Bestehen von DOKOM21 und begründen bereits zukunftsweisende Kooperationen für die nächsten 25 Jahre.
Foto: Roland Kentrup