Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“
Hinweis: Wenn Sie auf die Fotostrecke gehen und das erste Bild anklicken, öffnet sich das Motiv und dazu das Textfeld mit Informationen – je nach Länge des Textes können Sie das Textfeld auch nach unten „ausrollen“.

Die 49. Weihnachtsmatinee des domicil e.V. findet online statt
Zum Fest gibt’s Jazz vom Feinsten
Die 49. Weihnachtsmatinee des Dortmunder Jazz-Clubs domicil e.V. gibt es in diesem besonderen Jahr als „Online Edition”. Am 2. Weihnachtstag um 11 Uhr können die Freunde und Fans die beliebte Jazz-Matinee per Video-Stream vor dem Bildschirm erleben. Die Show aus Musik und Gesprächen dauert 95 Minuten und bleibt danach auf dem YouTube-Kanal des domicil e.V. zur späteren Ansicht gespeichert.
Die Idee des Filmes zur 49. Weihnachtsmatinee ist es, die fünf Bühnen und den zeitlichen Umfang eines Weihnachtsmatinee-Besuches in Echtzeit abzubilden – natürlich unter ganz anderen Bedingungen. „Eine Absage der 49. Ausgabe kam für den Vorstand nicht infrage“, sagt Uwe Platz, Vorsitzender des domicil e.V.
Die 49. Ausgabe unterstützt vor dem Hintergrund der diesjährigen Ereignisse speziell Solokünstler, selbstständige Künstler und vor allem junge Künstler, die von der derzeitigen Krise besonders betroffen sind oder stellvertretend für ihre hart betroffene Branche auftreten. Künstler oder Beteiligte berichten in nachdenkliche, nach in die Zukunft gerichtete Interviews mit die jeweils aus Ihrem Blickwinkel über ihre derzeitige Situation. Sie bringen ihre eigenen Gedanken und Wünsche zum kommenden Jahr zum Ausdruck. Besinnlich, intensiv, melancholisch und doch positiv. Dazu zeigt sich ein „gefährlich musikalisches Tier“. Was bitte? Nicht fragen, einschalten und gespannt sein!
Livestreaming am 26.12.2020 / 11.00 Uhr über www.domicil-dortmund.de (YouTube domicil)
Weitere Informationen zum Programm
Es spielen:
Bühne 1 ‚Modern Jazz Bühne‘ – ‚JazzLab‘
Carlotta Ribbe’s Maletten‘ feat. Peter Köcke
Die experimentelle Reihe JazzLab im domicil präsentiert neue Projekte aus dem Umfeld der jungen Dortmunder Jazzszene. Es werden neue und vor allem eigene Ideen entwickelt, Konzepte ausgedacht und immer andere Formationen zusammengestellt und z.T. zum ersten Mal vor Publikum präsentiert. JazzLabor!
JazzLab mit Unterstützung einer Konzeptförderung des Ministeriums für Kunst und Wissenschaft des Lands NRW und der LAG Soziokultur
Bühne 2 ‚Peng Festival Essen‘
Laia Genc & Johanna Schneider Duo
PENG e.V. ist ein Kollektiv aus 7 Musikerinnen, allesamt erfolgreiche Absolventinnen Studentinnen der Folkwang-Universität der Künste Essen. 2015 gegründet, hat das Kollektiv sich zum Ziel gesetzt, sich für eine größere Präsenz und Akzeptanz von Frauen im Jazz und von Musikerinnen in der Gesellschaft einzusetzen. Die Wahrnehmung von Frauen im Jazz und in der improvisierten Musik soll durch dieses neue Netzwerk gestärkt werden und langfristig eine Vernetzung über die Landesgrenzen NRWs hinaus stattfinden. Überregionale Ausstrahlung erlangte u.a. das vom Kollektiv konzipierte Peng-Festival in Essen.
Die Reihe im domicil wird von PENG kuratiert und im Rahmen einer Konzeptförderung mit Unterstützung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der LAG Soziokultur NRW.
Bühne 3 ‚Play Your Own Thing‘ Dozentenkonzert
Vanja Kevresan SRB & Indra Tedjasukmana IDN
‚Play Your Own Thing‘ ist ein Jugendförderprojekt des domicil e.V. Dortmund in Kooperation mit der Glen Buschmann Jazz Akademie Dortmund
gefördert durch die SOZIOKULUTUR NRW / Land NRW – Dozentenkonzert
Ein Projekt von domicil Dortmund e.V. mit Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der LAG Soziokultur NRW, der Glen Buschmann Jazz Akademie Dortmund / Musikschule Dortmund – Kulturbetriebe
Bühne 4 ‚Weltmusik‘
Andreas Heuser & Kioomars Musayyebi
Kioomars Musayyebi und Andreas Heuser – beide Mitglieder der Ruhrgebiets-Weltmusik-Bigband Transorient Orchestra – begegnen sich musikalisch auf halber Strecke zwischen Orient und Okzident, wobei ihre Instrumente in vielfältige Dialoge miteinander treten. Sie spielen orientalische Traditionals in neuen Arrangements und Eigenkompositionen, in denen sich musikalische Einflüsse aus Ost und West miteinander verbinden. Beide verfügen über eine profunde musikalische Ausbildung und langjährige Erfahrungen in unterschiedlichsten musikalischen Konstellationen, sind virtuose Instrumentalisten und individuelle Komponisten. Fantasievoll nutzen sie die zahlreichen klanglichen und rhythmischen Möglichkeiten ihres Instrumentariums und lassen die Klänge der 72-saitigen persischen Santur, diverser Gitarren und der Violine zu vielfältigen Klangbildern verschmelzen: rhythmisch, dynamisch, lyrisch, meditativ.
Bühne 5 ‚Play Your Own Thing‘ Jugendförderkonzert
Dejan Hauch / Anja Badura / Jonas Taler / Julian Friedrich / Fabian Wegner
‚Play Your Own Thing‘ ist ein Jugendförderprojekt des domicil e.V. Dortmund in Kooperation mit der Glen Buschmann Jazz Akademie Dortmund gefördert durch die SOZIOKULUTUR NRW / Land NRW – Dozentenkonzert
Ein Projekt von domicil Dortmund e.V. mit Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der LAG Soziokultur NRW, der Glen Buschmann Jazz Akademie Dortmund / Musikschule Dortmund – Kulturbetriebe
Regie:
Alavaro Schoeck
Ton, Schnitt, Aufnahmetechnik:
Dirk Matschuk
Moderation:
Michael Kalthoff-Mahnke, Lina Knörr
Produktion:
Silke Knoll, Kurt Rade, Uwe Plath, Waldo Riedl
Technische Ausführung:
Timo Wollmann, Andreas vom Hove, Marisa Gervasi, Simon Stücker
Bildzeile:
Die 49. Weihnachtsmatinee des Dortmunder Jazz-Clubs domicil e.V. findet im Internet statt. Unser Bild zeigt Andreas Heuser und Kioomars Musayyebi bei der Einspielung des Videos, das am 2. Weihnachtstag ab 11 Uhr bei www.domicil-dortmund.de und auf dem Youtube-Kanal des domicils abrufbar ist. Foto: Kurt Rade

Gesundheits-Check-Ups und Co.
Neue Praxis für Allgemeinmedizin: MVZ des Klinikums
Dortmund erweitert ab Dezember das Angebot
Ob Vorsorgeuntersuchungen oder Labordiagnostik: Ab Dezember 2020 soll
eine Praxis für Allgemeinmedizin das Leistungsspektrum des Medizinischen
Versorgungszentrums (MVZ) im Klinikums Dortmund ergänzen. Da
sich die Praxis noch im Aufbau befindet, fokussiert sich das Team unter
Leitung von Dr. Charlotte Witt vorerst u.a. auf Impfberatungen, Hautkrebs-
Screenings sowie die Erkrankung der oberen Atemwege. „Damit möchten
wir auch im Rahmen der aktuellen Pandemie unterstützend tätig sein“, sagt
Dr. Witt. Voraussichtlich bis zum Sommer 2021 sollen dann sämtliche Therapien
und Beratungen der Allgemeinmedizin angeboten werden. Termine
für das neue Angebot werden vorerst ausschließlich online vergeben.
„Der Aufbau der Praxis läuft auf Hochtouren, aber wir starten erstmal mit einem
abgespeckten Angebot“, so Dr. Witt. „Daher konzentrieren wir uns momentan
darauf, den Hausärzten in der Corona-Zeit unter die Arme zu greifen.“ Auch die
Betreuung nach einer Krankenhausentlassung wird in der Praxis gewährleistet.
„Da wir direkt mit dem Klinikum Dortmund verbunden sind, gibt es natürlich zudem
je nach Krankheitsbild deutlich kürzere Wege.“
Vorerst findet die Sprechstunde in den Räumlichkeiten des Kassenärztlichen
Notdienstes neben der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Dortmund Mitte statt.
Dennoch handelt es sich hierbei nicht um eine Verlängerung der Öffnungszeiten
des Notdienstes. „Wir sind eine reguläre Hausarztpraxis und arbeiten vorerst
ausschließlich mit Terminen. Wer einen dringenden Notfall hat, darf sich natürlich
trotzdem jederzeit melden“, so Dr. Witt.
Dr. Charlotte Witt ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und zusätzlich als Notfallmedizinerin
in Dortmund tätig. Parallel befindet sie sich in einer zweiten Facharztausbildung
in der Klinik für Anästhesie im Klinikum Dortmund.
Bildzeile: v.l. Dr. Charlotte Witt, Fachärztin für Allgemeinmedizin; Angelina Butz und Semih Dalkic, medizinische Fachangestellte im Klinikum Dortmund.
Foto: Klinikum Dortmund

Doppeltes Jubiläum für
Waltroper Elektroinstallateur-Meister
Innung für Elektrotechnik gratuliert erfolgreichem Mitglied zum Silbernen Meisterbrief und Betriebsjubiläum / 56-jähriger Elektroinstallateur-Meister Axel Stamm will in Waltrop künftig ein Reha-Zentrum für Mensch und Tier mit Schwerpunkt Pferde aufbauen
Auf sein 25-jähriges Betriebsjubiläum und 25 erfolgreiche Jahre als Elektroinstallateur-Meister kann der Waltroper Axel Stamm zurückschauen. Anlässlich dieses besonderen Tages überreichte jetzt der Obermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen, Volker Conradi, den Silbernen Meisterbrief und eine Ehrenurkunde des Handwerks an den Jubilar. Zu den ersten Gratulanten gehörten Innungsgeschäftsführer Joachim Susewind und Gabor Leisten, Abteilungsleiter Unternehmensberatung der Handwerkskammer Dortmund. „Eigentlich feiern wir heute sogar ein dreifaches Jubiläum”, erklärte Obermeister Volker Conradi bei einer kleinen Feierstunde in den Räumen der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen. „Sie sind nicht nur 25 Jahre Handwerksmeister und seit 25 Jahren mit Ihrem Betrieb erfolgreich, sondern auch seit 25 Jahren Innungsmitglied. Das ist ein besonderes Ereignis, auf das Sie und wir stolz sein können. Wir gratulieren sehr herzlich.”
Vom Handwerk zur Medizin
Axel Stamm legte nach seiner Lehre als Elektroinstallateur in Dortmund im Jahr 1995 seine Meisterprüfung vor der Handwerkskammer ab. Noch im gleichen Jahr gründete der gebürtige Hagener seinen Betrieb. „Ich habe damals bei null angefangen und am Anfang einen 24-Stunden-Notdienst angeboten“, erinnert er sich. „Darüber habe ich dann viele meiner langjährigen Kunden kennengelernt.“ In den besten Zeiten seines Betriebs beschäftigte der heute 56-Jährige Handwerksmeister insgesamt vier Mitarbeiter. Mittlerweile konzentriert er sich persönlich auf wenige große Kunden und plant in der Zukunft schon bald einen ganz anderen Weg einzuschlagen. Auf einem Pferdehof in Waltrop, den er vor sieben Jahren kaufte, will der Pferdeliebhaber zusammen mit seiner Frau, die Therapeutin für traditionelle chinesische Veterinär-Medizin (TCVM) ist, einen Reha-Hof für Mensch und Tier aufbauen. „Bei diesem großen Projekt wird mir die Ausbildung zum Elektroinstallateur sicher noch das eine oder andere Mal auch persönlich zu Gute kommen“, schmunzelt Elektroinstallateur-Meister Axel Stamm.
Bildzeile: Gratulation zum Jubiläum: (v.l.) Gabor Leisten von der Handwerkskammer Dortmund, Jubilar Axel Stamm mit seiner Frau Manuela Stamm sowie Obermeister Volker Conradi.
Foto: Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen

Hagener Straße bekommt neue Markierungen und verbesserte Radverkehrsinfrastruktur
Die sanierte Hagener Straße hat in diesen Tagen zwischen Bozener Straße und Mergelteichstraße neue Markierungen bekommen.
Die Arbeiten im Bereich der Bozener Straße bis zur Kreuzung Zillestraße sind nahezu abgeschlossen. Radfahrende werden in Zukunft über beidseitig verlaufende breite Schutzstreifen geführt. Auch die Verfügungsspur zwischen Gotthelfstraße und Zillestraße wurden zugunsten des Radverkehrs beseitigt.
Der Abstand zu parkenden Pkw neben der Fahrbahn ist nun größer als zuvor und durch Sicherheitstrennstreifen verdeutlicht. Hierdurch sollen Radfahrende vor plötzlich aufgestoßenen Autotüren geschützt werden. Diese sogenannten Dooring-Unfälle sind eine der größten Gefahrenquellen für Radfahrende.
Anfang Dezember konnten die Arbeiten mit dem Aufbringen von Fahrradpiktogrammen erfolgreich abgeschlossen werden.
Foto: Andreas Körber/Stadt Dortmund

24 Türchen für schöne Haare
Friseur-Innung Dortmund und Lünen verlost exklusiven Preis auf Instagram / Kosmetik-Adventskalender im Wert von 320 Euro ging an Dortmunderin
„Was würdest Du beim nächsten Friseur-Besuch machen lassen?“ Mit dieser fantasieanregenden Frage startete die Friseur Innung Dortmund und Lünen Anfang Dezember eine ganz besondere Beauty-Verlosung auf Instagram. Mitmachen konnten alle, die sich online als Follower unter @friseurinnungdolue einloggten und ihre Wünsche posteten. Als Preis lockte nichts weniger als einer der exklusivsten Beauty-Adventskalender Deutschlands von NEWSHA – private haircare aus Mülheim an der Ruhr im Wert von 320 Euro. Er beinhaltet Kosmetik-Produkte und Accessoires insbesondere für die gehobene Haarpflege. Organisiert wurde der ungewöhnliche Preis von Marcel Kamin, dem Inhaber des Salons „Ihr Friseur Kamin“ in Wambel, der den Kalender in der Vorweihnachtszeit auch in Dortmund verkauft.
Wiederholung nicht ausgeschlossen
„Wir haben uns sehr über die rege Teilnahme der Instagram-Community gefreut“, erklärte Obermeister Frank Kulig am Ende der Verlosung. „Die Wünsche reichten von Schneiden und Waschen bis zu Färben, Strähnchen und sogar Lametta einflechten.“ Alles das, so der Obermeister, sei in den Salons des Dortmunder und Lüner Friseurhandwerks vor Weihnachten problemlos möglich – Terminreservierung allerdings erwünscht. Sonntag um Mitternacht, am Ende der ungewöhnlichen Aktion, stand dann die Gewinnerin fest: Kristina Bernhard aus Dortmund. Sie erhielt ihren Adventskalender passend am 1. Dezember von Obermeister Frank Kulig und Innungsgeschäftsführer Ludgerus Niklas überreicht. Was hinter dem ersten Türchen war, bleibt allerdings das Geheimnis von Kristina Bernhard
Friseur-Innung Dortmund und Lünen
Die Friseur-Innung Dortmund und Lünen ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Handwerksbetrieben der Region. Gemeinsam hat sich die Innung – von Friseur zu Friseur – zum Ziel gesetzt, vor Ort etwas für die Zukunft des Berufsstandes zu tun, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Bildzeile: Preisübergabe des exklusiven Beauty-Adventskalenders im Friseursalon Kulig an die Gewinnerin: (v.l.) Gewinnerin Kristina Bernhard, Geschäftsführer Ludgerus Niklas und Obermeister Frank Kulig.
Foto: Innung

335 Schülerinnen und Schüler der Gustav-Heinemann-Gesamtschule beim ‚AOK-Laufwunder‘ mit Laufabzeichen belohnt
Freude am Laufen ist wichtiger als die Leistung
Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule aus Dortmund wurde jetzt als lauffreudige Schule ausgezeichnet und mit Urkunden sowie dem Siegerscheck in Höhe von 200 Euro belohnt. In der Kategorie Gymnasien, Gesamt- und Berufsschulen belegte die Gustav-Heinemann-Gesamtschule den dritten Platz. 335 Schülerinnen und Schüler haben im vergangenen Schuljahr 2019/2020 Ausdauer beim Laufen bewiesen und jetzt ihr Laufabzeichen erhalten. „Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule hat eindrucksvoll gezeigt, dass Bewegung gerade in Corona-Zeiten für eine gesunde Entwicklung der Kinder wichtig ist und Spaß macht“, erklärte AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Jahr für Jahr beweist der Laufabzeichen-Wettbewerb ‚AOK-Laufwunder‘: Dabei sein ist alles, doch gemeinsam Laufen aber noch viel mehr. Der Laufabzeichen-Wettbewerb ‚AOK-Laufwunder‘ wird seit dem Jahr 2015 vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V. (FLVW) und der AOK NordWest mit Unterstützung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen organisiert. Im letzten Jahr motivierte der Wettbewerb 21.465 Schülerinnen und Schüler. Die Voraussetzungen für das Laufabzeichen erfüllten 5.804 Schüler aus 34 Schulen in Westfalen-Lippe. Davon liefen 2.262 eine Viertelstunde, 1.371 eine halbe Stunde und 2.171 eine Stunde ohne Pause. Für das Ergebnis wird die Anzahl der laufenden Schüler und die Gesamt-Laufzeit bewertet und ins Verhältnis zur Gesamtschülerzahl der Schule gesetzt.
Auf Schnelligkeit kam es nicht an. Fitness und Ausdauer standen beim Laufabzeichen-Wettbewerb im Vordergrund. „Ziel des Laufabzeichen-Wettbewerbs ist es, bei Kindern und Jugendlichen der verschiedenen Jahrgangsstufen die Freude am Laufen zu wecken, sie dauerhaft für Bewegung zu begeistern und dabei selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Gerade in jungen Jahren ist es wichtig, Sport zu treiben. Denn immer mehr Schüler bewegen sich zu wenig und erreichen nicht einmal die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach sich Kinder und Jugendliche mindestens eine Stunde täglich bewegen sollten“, so AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.
Gewertet wird die Laufleistung der gesamten Schule. „Das ‚Laufwunder‘ bietet den Schülerinnen und Schülern eine gute Gelegenheit, sich gemeinsam zu bewegen und Laufen als Teil sportlicher Vielfalt kennenzulernen. Deshalb zählt bei diesem Wettbewerb das gemeinsam erreichte Ergebnis“, sagte Gundolf Walaschewski, Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen e.V. (FLVW). Der Laufabzeichenwettbewerb soll die Kinder und Jugendlichen auch dazu anregen, sich in Vereinen zu organisieren und regelmäßigen Sport in ihren Alltag zu integrieren.
Bildzeile: Im vergangenen Schuljahr haben 335l Schülerinnen und Schüler der Gustav-Heinemann-Gesamtschule aus Dortmund am Laufwettbewerb erfolgreich teilgenommen und ihr Laufabzeichen erworben.
Foto: AOK/hfr.

Kunstvoll ins neue Jahr: Sparkasse übergab „Grafik aus Dortmund 21“-Kalender an Oberbürgermeister Westphal
Zwölf Mal Kunst aus Dortmund: Der traditionsreiche Kalender „Grafik aus Dortmund“ ist in einer limitierten Auflage von 500 erschienen. Oberbürgermeister Thomas Westphal erhielt nun das Exemplar Nummer 1 im Rathaus, symbolisch für die Gesamtauflage, über die die Stadt Dortmund verfügen darf. Der Kalender enthält zwölf handsignierte Grafiken von sechs Künstler*innen aus Dortmund.
Die Sparkasse Dortmund finanziert dieses künstlerisch hochwertige Produkt bereits zum 45. Mal. Der Kalender wird herausgegeben vom Kulturbüro der Stadt und der Sparkasse Dortmund zusammen mit dem Dortmunder Kunstverein e.V..
Für die Aufnahme in den Grafik-Kalender hatten sich viele Künstler*innen aus Dortmund mit ihren Arbeiten beworben. Bevor eine Jury die Auswahl für die sechs Künstler*innen und zwölf Kalenderblätter traf, war im Sommer eine Ausstellung der eingereichten Arbeiten in der großen Halle im Kulturort Depot Dortmund zu sehen.
Corona-bedingt wurde in diesem Jahr auf eine offizielle Vorstellung des gedruckten Kalenders verzichtet. Stattdessen ersann das Kulturbüro eine künstlerische Umsetzung: Der Fotograf Roland Baege zeichnete den Weg des Kalenders von den Ateliers der Künstler*innen bis zur Übergabe an Oberbürgermeister Thomas Westphal nach. Die „Foto-Story“ wird demnächst in den sozialen Medien sowie auf der Webseite www.grafik-aus-dortmund.de veröffentlicht.
Außerdem entstand eine Collage, die die (virtuelle) Übergabe des Kalenders von Dirk Schaufelberger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dortmund, an Oberbürgermeister Thomas Westphal zeigt. Flankiert werden sie links und rechts von den Künstler*innen: Silvia Liebig, Debora Ando, Benjamin Vogel (linke Seite) sowie Barbara Hein-Dadfar, Elwira Anastazja Fieducik und Marika Bergmann (rechts). Unten zu sehen sind Stefan Halbach (Druckerei Klenke), Kulturbüro-Leiterin Hendrikje Spengler (Mitte) und Rebekka Seubert (künstlerische Leiterin Dortmunder Kunstverein).
Fotos: Roland Baege

SPD-Ratsvertreter*innen im Stadtbezirk Brackel nehmen Ihre Arbeit auf
Mit der zweiten konstituierenden Sitzung des Rates Ende November 2020 stehen alle zu verteilenden Aufgaben fest. Die direkt gewählten Ratsvertreter*innen der SPD im Stadtbezirk Brackel zeigen sich sehr zufrieden.
„Es ist toll, nun auch endlich mit der Arbeit beginnen zu können und diese Stadt zu gestalten“, erklärt Fabian Erstfeld. So vertritt der Ratsvertreter aus Asseln die sozialdemokratischen Themen als Sprecher und stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften und als Mitglied im Schulausschuss und Polizeibeirat.
Anna Spaenhoff, Wickede, ist Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen und tritt in die Fußstapfen von Friedhelm Sohn als Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie, sowie des Betriebsausschusses FABIDO: „Ich freue mich auf diese Aufgabe und bin dankbar für das Vertrauen. Die kommenden Jahre werden geprägt sein vom notwendigen Ausbau des KiTa-Angebotes und mir persönlich ist auch die Beteiligung und Mitsprache der Kinder und Jugendlichen in der Stadt Dortmund ein hohes Anliegen.“
Roland Spieß, Wambel, ist Sprecher seiner Fraktion im Schulausschuss und Ausschussvorsitzender im Rechnungsprüfungsausschuss. „Wir haben noch viel zu tun. Es geht dabei sowohl insgesamt um die Modernisierung der Schulen aber auch nicht erst seit Corona um den digitalen Wandel der Bildungseinrichtung“, skizziert Spieß.
Daniela Worth, Brackel, engagiert sich im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit: „Corona zeigt hier leider sehr eindrücklich die Probleme, die schon lange bekannt sind. Fehlendes Personal, ungenügende finanzielle und materielle Ausstattung und völlige Unterbezahlung der Arbeitnehmenden“. Weiter ist sie ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung.
Auch wenn Corona Kontakte eingrenzt und die Arbeit so auch erheblich erschwert, freuen sich die vier Ratsvertreter*innen darauf, mit den Menschen im Stadtbezirk in Kontakt zu kommen und im Austausch zu bleiben.
Bildzeile: v.l. Anna Spaenhoff, Roland Spieß, Daniela Worth und Fabian Erstfeld an der Westfalenhalle vor der Ratssitzung Ende November.
Foto: SPD Stadtbezirk Brackel

Generationenwechsel im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie
Die SPD-Ratsfraktion Dortmund freut sich über die einstimmige Wahl von Anna Spaenhoff zur Vorsitzenden des Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (Jugendhilfeausschuss). “Zukünftig wird die SPD-Ratsfraktion mit Anna Spaenhoff die jüngste Vorsitzende eines Fachausschusses im Rat der Stadt Dortmund stellen”, gratuliert Hendrik Berndsen, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, zur Wahl.
Der Kinder- und Jugendausschuss wählt als einziger Fachausschuss den Vorsitz aus der Mitte der stimmberechtigten Mitglieder. Hierzu gehören neben den gewählten Ratsmitgliedern auch Mitglieder von Verbänden in der Kinder- und Jugendarbeit.
“Hier hat ein Generationenwechsel stattgefunden, nachdem SPD-Ratsmitglied Friedhelm Sohn 26 Jahre als Ausschuss-Vorsitzender aktiv war und die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Dortmund vertreten hat. Dieses jahrzehnte lange ehrenamtliche Engagement ist mehr als ungewöhnlich und verdient unseren ausdrücklichen Dank”, so Hendrik Berndsen.
Bildzeile: SPD-Ratsmitglied Anna Spaenhoff
Foto: SPD-Ratsfraktion Dortmund

Förderpreis der Stadt vergeben: Oberbürgermeister Thomas Westphal zeichnete junge Künstlerinnen aus
Der Förderpreis der Stadt Dortmund für junge Künstlerinnen und Künstler ist verliehen: Anfang Dezember zeichnete Oberbürgermeister Thomas Westphal im Foyer des Opernhauses die Dramaturgin und Kuratorin Fanti Baum sowie die Regisseurin und Schauspielerin Elisabeth Pleß aus. Corona-bedingt wurde die Preisverleihung nicht-öffentlich gestaltet, eine Aufzeichnung ist jedoch im Youtube-Kanal der Stadt Dortmund zu sehen sowie unter foerderpreis-darstellendekunst2020.dortmund.de
„Der Preis soll Ihnen Türen öffnen und Ihre Karrieren mit einem Schub versehen – in einer Zeit, in der gerade die Szene der Kunst- und Kulturschaffenden stark betroffen ist“, sagte Oberbürgermeister Thomas Westphal. Der Förderpreis der Stadt Dortmund wird seit 1978 alle zwei Jahre in wechselnden Kunstsparten verliehen und ist insgesamt mit 7.500 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen 2020 teilen sich das Preisgeld.
Die Jury sieht in Elisabeth Pleß und Fanti Baum starke künstlerische Persönlichkeiten, die das Theater und sich selbst in vielfältigen Kontexten neu denken und entdecken.
Elisabeth Pleß
Mit Elisabeth Pleß (Jahrgang 1981) würdigt die Stadt Dortmund eine im besten Sinne „frei“ schaffende darstellende Künstlerin, deren Arbeit ein eindrucksvoller Beleg für die hohe künstlerische Qualität der freien darstellenden Szene in NRW sei, heißt es in der Laudatio des Schauspielers und Regisseurs Harald Redmer:
„Elisabeth Pleß zeichnet sprachliche Ausdruckskraft, stimmliche Wandlungsfähigkeit, Improvisationsvermögen und tänzerische Stärke gleichermaßen aus, und sie verfügt über die seltene Fähigkeit, klassisches Schauspiel und Performancekunst zu vereinen. (…) Elisabeth Pleß nutzt die Möglichkeiten der freien Szene, entwickelt stetig neue Formate jenseits der bekannten Bühnenaufstellungen. Sie bricht konsequent mit den Grenzen der Aufmerksamkeit für das Theater und öffnet es so für den Dialog zwischen Zuschauer*innen und Akteur*innen aus verschiedenen kulturellen und sozialen Räumen.
Mit ihrer politisch motivierten künstlerischen Haltung bezieht sie wirksam Stellung zu aktuellen gesellschaftlich drängenden Fragen, etwa in den ,NSU-Monologen‘, einer engagierten Auseinandersetzung mit dem Neonazismus. Ihre Bühnenproduktionen mit Strafgefangenen sowie ihre Arbeiten mit Jugendlichen zeugen von beeindruckender Einfühlsamkeit für die Lebenswelten der jeweiligen Akteur*innen.“
Elisabeth Pleß wurde in Leipzig geboren und absolvierte eine Schauspielausbildung an der Theaterakademie Köln. Seit ihrem Bühnenreifediplom arbeitet sie freiberuflich als Schauspielerin, Performerin und Regisseurin. Sie lebt seit April 2020 in Dortmund. Mit der Stadt verbindet die Künstlerin eine lange künstlerische Tradition, vor allem durch ihre Mitarbeit an Produktionen unter dem Label „Artscenico“. Aktuell ist sie in dem vom Kulturbüro der Stadt Dortmund geförderten Projekt „Access Artists Aid“ (AAA Dortmund) zu sehen, ein kostenloses Live-Online-Kulturprogramm mit Benefizcharakter, das an ungewöhnlichen und ansonsten unzugänglichen Orten in Dortmund stattfindet.
Fanti Baum
Die Jury beschreibt Fanti Baum (Jahrgang 1982) als eine außergewöhnliche Künstlerin, Kuratorin und Festivalmacherin mit einem unverwechselbaren Profil: „In ihrer Arbeit als Festivalmacherin zeichnet sie sich durch große Offenheit und Sorgfalt und ein Gespür für zeitgenössische und eigenständige Positionen aus. So hat das von ihr und Olivia Ebert geleitete FAVORITEN-Festival in Dortmund auch überregionale Wirkung“, heißt es in der Begründung.
Laudator Prof. Jörn Etzold betonte, das FAVORITEN-Festival habe die freie Szene in Nordrhein-Westfalen in all ihrer Vielfalt gezeigt – nicht nur etablierten Positionen, „sondern auch Arbeiten, die man tatsächlich erst einmal entdecken musste, mit Umsicht und Sorgfalt“, so der Laudator. Fanti Baum gelinge es dabei immer wieder, Räume zu eröffnen – „mit der ganz seltenen Gabe, eine Atmosphäre der Neugierde, des Respekts, der Achtsamkeit zu schaffen“.
Fanti Baum werde jedoch nicht nur als Festivalmacherin ausgezeichnet: „Geehrt und gefeiert wirst du auch als Künstlerin, als Essayistin, als Lehrende, als Denkerin. Deine Tätigkeiten sind und waren vielfältig“, so Etzold. „Geehrt und gefeiert wirst du eben auch deswegen, weil deine Arbeiten – oder Tätigkeiten? Raumanordnungen? Entwürfe? – sich nicht so einfach in eine Kategorie einsortieren lassen. Die Jury würdigt mit dir eine Persönlichkeit, die die Produktionsverhältnisse der freien Szene, ihre eigene Rolle in ihnen, die politischen und sozialen Möglichkeiten des Theaters immer wieder aufs Neue kritisch und produktiv befragt und mit visionärer Kraft neue Wege findet.“
Fanti Baum wurde in Berlin geboren. Sie studierte Kulturwissenschaft und Dramaturgie in Magdeburg und Frankfurt und arbeitet als freie Künstlerin und Dramaturgin in Theater, Performance & Theorie. Bundesweit kuratierte sie bereits bemerkenswerte Festivals an ungewöhnlichen Orten im Stadtraum. Zudem ist sie als Essayistin und Dozentin an Universitäten tätig. Seit 2017 leitet sie gemeinsam mit Olivia Ebert das FAVORITEN FESTIVAL der freien darstellenden Künste NRW.
Die Jury
Der Jury gehörten neben Mitgliedern des Rates der Stadt Dortmund folgende Fachpreisrichter*innen an: Prof. Dr. Jörn Etzold (Professor für Theaterwissenschaft und Mitglied des Dortmunder Theaterbeirates), Monica Fotescu-Uta (Tänzerin, Choreografin), Laura N. Junghanns (Regisseurin und Leiterin Schauspielstudio am Theater Dortmund) und Harald Redmer (Schauspieler, Regisseur und Produzent).
Bildzeile: Preisverleihung mit Oberbürgermeister Thomas Westphal, Fanti Baum (links) und Elisabeth Pleß.
Foto: Gaye Suse Kromer, Stadt Dortmund

Ehrenamtliche teilen hunderte Portionen Suppe aus
Team „Wärmebus“ hilft im Zelt am Dortmunder U
Dortmund. „Es läuft sehr gut und sehr geordnet“, sagt Stefan Wehrmann vom Team „Wärmebus“ über die Ausgabe von Essen an Obdachlose am Dortmunder U. Seit dem 16. November und noch bis zum 31. März 2021 erhalten dort wohnungslose Menschen zweimal täglich von 8:00 bis 11:00 Uhr und von 16:30 bis 19:30 Uhr Lunchpakete und Suppen.
Das Team der Ehrenamtlichen vom Dortmunder Wärmebus hat alle Hände voll zu tun. In großen Wärmebehältern dampft die Suppe und die Helferinnen und Helfer in den gelben Westen füllen Portion um Portion in Einwegsuppenschalen. Dann fahren sie diese mit dem Servierwagen zu den 70 Gästen im Zelt. Zuvor haben die Gäste geduldig im vorgeschriebenen Abstand vor dem Zelt gewartet. Schweigend essen die meisten ihre Suppe am Einzeltisch und gehen dann wieder aus dem Zelt. Danach werden die Tische und Stühle desinfiziert und es ist Platz für die nächsten Gäste.
„Wir mussten noch niemanden bitten, wieder zu gehen“, sagt Stefan Wehrmann. Alle würden sich an die vorgeschriebenen Abläufe halten und so könnten pro Ausgabezeit rund 200 Menschen eine warme Mahlzeit bekommen. Wenn die Lunchpakete hinzugerechnet werden, sind es zwischen 500 und 550 Essensausgaben täglich.
Möglich wurde dies durch die Kooperation der Stadt Dortmund mit den Hilfsorganisationen Gast-Haus Ökumenische Wohnungslosen-Initiative e.V., dem Team „Wärmebus“ (Kath. Stadtkirche, Kath. St. Johannes-Gesellschaft, Malteser), dem Kana Suppenküche e.V. und Bodo e.V. Gemeinsam organisieren sie die „Corona-Winterhilfe“, da viele Anlaufstellen für Wohnungslose aufgrund der Corona-Pandemie nicht oder nur eingeschränkt geöffnet sind.
Neben diesem Angebot gibt es außerdem noch den Tagesaufenthalt für Wohnungslose im Wichernhaus, der von der Diakonie betrieben wird, sowie ein Hygieneangebot in der Leuthardstraße. Auch der Wärmebus ist seit dem 2. Advent wieder unterwegs. „Wir fahren aber nicht, wie sonst, feste Standorte an, sondern suchen im Stadtgebiet jene Wohnungslosen auf, die nicht zum Zelt kommen“, erläutert Stefan Wehrmann.
Zweimal in der Woche, montags und donnerstags abends hat das Team vom Wärmebus die Essensausgabe im Zelt am Dortmunder U übernommen. Auf einen Unterstützeraufruf hatten sich sehr viele Menschen gemeldet, die sich jetzt im Zelt am U engagieren.
Weitere Informationen: https://winternothilfeamu.org/
An der Essensausgabe im Zelt am Dortmunder U haben die Helferinnen und Helfer vom Team „Wärmebus“ alle Hände voll zu tun.
Foto: Michael Bodin / Kath. Stadtkirche Dortmund

Tobias Ehinger als „Bühnenheld“ ausgezeichnet!
Geschäftsführender Direktor des Theater Dortmund erhält Preis des Aktionsbündnisses Darstellende Künste
Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat zum ersten Mal den „Bühnenheld*innen-Preis“ verliehen. Mit der Auslobung will das Aktionsbündnis das Jahr 2020 mit positiven Meldungen abschließen. Der Preis richtet sich an Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Bei der Zoom-Preisverleihung Anfang Dezember, wurden Preise in den Kategorien Kulturpolitiker, Theaterleitungen, Verwaltungsmitarbeiter, Initiativen, Vereine, Innovatoren und Impulsgeber ausgezeichnet.
Der Geschäftsführende Direktor des Theater Dortmund, Tobias Ehinger, erhielt den Preis in der Kategorie „Leitung eines Stadttheaters“.
In der Begründung der Jury hieß es: „Trotz der Corona-Maßnahmen, die die komplette Einstellung des Spielbetriebs bedeuteten, stellte das Theater Dortmund unter der Leitung von Tobias Ehinger seine Kreativität mit neuen Formaten unter Beweis. Die Werkstätten des Theaters stellten in kürzester Zeit die Produktion auf Nase-Mund-Masken und Spuckschilder um, die an städtische Einrichtungen gingen und damit einen Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit leisteten. Künstlerische Produktionen waren zwar nur noch online, dafür jedoch einem weltweiten Publikum zugänglich. Mit neuen Formaten wie „Musik auf Rädern“ und den „Terrassenkonzerten“ sorgte das Theater Dortmund für die künstlerische Grundversorgung der Stadt. Die Aktivitäten erregten ein überregionales bis internationales Interesse. Ein Bericht der BBC World News über das Dortmunder Ballett erreichte weltweit 60 Mio. Zuschauer*innen.“
Des Weiteren wurde der Dortmunder Stadtdirektor und Kulturdezernent, Jörg Stüdemann, im Bereich „Kulturpolitik“ ausgezeichnet.
Das Aktionsbündnis Darstellende Künste ist ein Zusammenschluss verschiedener Verbände. An den regelmäßigen Arbeitstreffen nehmen gelegentlich auch der
Deutsche Bühnenverein, die Allianz der Freien Künste und der Fonds Darstellende Künste teil.
Bildzeile: Der Geschäftsführende Direktor des Theater Dortmund, Tobias Ehinger, erhält Preis des Aktionsbündnisses Darstellende Künste.
Foto: Bettina Stos

Von Jugendlichen gestaltet:
Adventskalender, um den Weihnachtsstress abzubauen
Jugendliche des Teens- und Jugendtreffs Derne haben einen Adventskalender gestaltet, dessen Türchen im Internet geöffnet werden können. Eine individuelle Idee und mal was ganz anderes.
An jedem Tag gibt es eine tolle Überraschung: Rätsel, Rezepte, Spiele, etc. Der Kalender enthält 24 witzige und originelle Vorschläge, um den Stress der Vorweihnachtszeit abzubauen.
Ein QR-Code, der im Stadtteil Derne im öffentlichen Raum an verschiedenen Stellen zu finden ist, oder der unten stehende LINK führen direkt auf diesen spannenden Adventskalender.
LINK: https://adventskalender.awo-jfsderne.de

Vorbildlicher Arbeitgeber
DSW21 erhält Qualitätszertifikat für Vielfalt und Chancengleichheit
Vielfalt und Chancengleichheit – dafür stehen die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) mit ihren rund 2.000 Mitarbeiter*innen. Das haben sie jetzt auch Schwarz auf Weiß. Der Verein Total E-Quality Deutschland hat dem Unternehmen zum wiederholten Male das Prädikat für Chancengleichheit im Beruf verliehen. Zum ersten Mal mit dem Zusatz „Diversity“ – was Arbeitsdirektor Harald Kraus und die Diversity Managerin Kirsten Fronz ganz besonders freut. Schließlich haben fast 300 Beschäftigte ihre familiären Wurzeln nicht in Deutschland, sondern in 40 verschiedenen Nationen, verstreut über den ganzen Globus – von Afghanistan bis Mali und von Laos bis Usbekistan.
„Es ist ein herausragendes Qualitätsmerkmal des Arbeitgebers DSW21, dass sich all diese Menschen bei uns zu Hause fühlen“, sagt Harald Kraus. „Allerdings ist genau das auch unser Anspruch.“ In Zeiten großer Herausforderungen und Veränderungen auf dem Arbeits- und Bewerbermarkt ist gelebte Chancengleichheit obendrein ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. „Die Auszeichnung unterstreicht die Werte, die uns besonders wichtig sind und für die wir als kommunales Unternehmen ganz besonders überzeugt stehen“, sagt Kirsten Fronz. „Wer bei DSW21 arbeitet oder sich bei uns bewirbt, weiß, dass er sich auf eine offene, von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Unternehmenskultur verlassen kann.“
Das gilt in Dortmund übrigens nicht nur für DSW21, sondern auch für die Tochter Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) sowie für die Stadt Dortmund, die Sparkasse und das lfADo – Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU. Sie gehören zu den bundesweit 56 Unternehmen und Organisationen, die jetzt ihre Urkunde erhielten. Nur 23 wurden darüber hinaus für ihr vorbildliches Engagement für Vielfalt im Beruf mit dem Zusatzprädikat für Diversity geehrt. „Unsere Prädikatsträger sind herausragende Beispiele für eine chancengerechte Personalpolitik, die sich an den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft orientiert“, lobt Eva-Maria Roer, Vorstandsvorsitzende von Total E-Quality Deutschland.
Bildzeile: Kirsten Fronz, Diversity Managerin bei DSW21, und Arbeitsdirektor Harald Kraus präsentieren stolz die Urkunde von Total E-Quality Deutschland.
Foto: Jörg Schimmel / DSW21

RWE-Vorstandschef spricht vor Vollversammlung der IHK zu Dortmund
Dr. Rolf Martin Schmitz erläuterte die Zukunftspläne des traditionsreichen Energiekonzerns.
Bei den Sitzungen der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund kommen regelmäßig renommierte Gäste zu Wort. Nachdem die VV-Mitglieder im September mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst über aktuelle Themen diskutierten, war am Montag Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandschef des gut 120-jährigen traditionsreichen Energiekonzerns mit Sitz in Essen und Dortmund, live per Videokonferenz zugeschaltet. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die letzte Sitzung der Vollversammlung im Jahr 2020 im virtuellen Rahmen statt.
In seiner Begrüßung würdigte IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann die Erfahrung und die zahlreichen Verdienste von Dr. Schmitz: „Seit 34 Jahren sind Sie in der Branche tätig, davon über zehn Jahre im Vorstand von RWE. Als Sie im Jahr 2016 die Führung von Deutschlands größtem Energiekonzern übernahmen, war RWE in einer ernsten Krise. Sie haben jedoch die Möglichkeiten erkannt, die gerade im Bereich der erneuerbaren Energien entstehen und das Unternehmen für die Zukunft gerüstet.“
Wie diese Zukunft aussehen soll, verdeutlichte Dr. Schmitz dann in seinem informativen, kurzweiligen und vor allem hochaktuellen Vortrag: Erst vor einer Woche hatte die Bundesnetzagentur dem RWE-Konzern bei der ersten Auktion zur Stilllegung von Kohlekraftwerken den Zuschlag erteilt. Als direkte Folge davon geht das erst wenige Jahre alte Steinkohlekraftwerk Westfalen in Hamm am 31. Dezember 2020 vom Netz. Die anstehenden und tiefgreifenden Veränderungen in der Energiebranche geht RWE voller Zuversicht an.
„Erneuerbare Energien und Wasserstoff, das sind die Schlüssel der Energiewende. In beiden Bereichen ist RWE hervorragend aufgestellt. Wir gehören zu den weltweit führenden Anbietern von erneuerbaren Energien und treiben die Wasserstofftechnologie in 30 Projekten beherzt voran. Davon kann auch die Industrie im Ruhrgebiet auf ihrem Weg zur Dekarbonisierung profitieren. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, könnte RWE schon 2021 mit dem Bau eines großen Elektrolyseurs in Lingen beginnen und später von dort das Ruhrgebiet mit grünem Wasserstoff beliefern“, erläuterte Dr. Schmitz, der sich im Anschluss an den Vortrag den Fragen der VV-Mitglieder stellte.
Bildzeile: RWE-Vorstandschef Dr. Rolf Martin Schmitz.
Foto: IHK Dortmund

Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe 6 der Gertrud-Bäumer-Realschule
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 der Gertrud-Bäumer-Realschule nehmen in diesem Schuljahr an dem Vorlesewettbewerb der „Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereines des Deutschen Buchhandels“ teil. Die Klassen hatten in Auswahlverfahren die jeweiligen Klassensiegerinnen ermittelt, und so stellten sich Ena Duljevic (6a), Fatima El Bouzzuaoui (6b) Lana Ali (6c) und Aleyna Eren (6d) dem Wettbewerb um den Titel der Jahrgangstufensiegerin.
Alle vier Schülerinnen bewiesen, dass sie gute Vorleserinnen sind, und die Mädchen zeigten, dass sie die geübten, aber auch die ungeübten Texte gut vorlesen konnten.
Die Ermittlung der Siegerin fiel den Jurorinnen, unter Vorsitz der 2. Konrektorin Frau Kieper, nicht leicht, doch stellte sich am Ende folgende Platzierung dar:
1. Platz: Aleyna Eren (6d)
2. Platz: Fatima Bouzzuaoui (6b)
zweimal vergeben der dritte Platz:
Ena Duljevic (6a) und Lana Ali (6c)
Aleyna Eren aus der Klasse 6a wird als Siegerin die Schule in der nächsten Runde des Wettbewerbs, der Entscheidung auf Stadtebene, vertreten.
Foto: Gertrud-Bäumer-Realschule Dortmund

Geflüchtete Frauen nähen Mund-Nasen-Masken für Wohnungslose
Seit April 2020 nähen rund ein Dutzend geflüchtete Frauen im Rahmen eines Projektes von „lokal willkommen“ Mund-Nasen-Bedeckungen, um sich in der Corona-Pandemie zu engagieren. Ihre selbst gefertigten Masken gingen bereits an Seniorenzentren, die ambulante Pflege, Kitas, in die Tagespflege sowie in eine Flüchtlingsunterkunft. Nun konnten 150 Mund-Nasen-Bedeckungen an das Gast-Haus e.V. gespendet werden. Sie werden ab sofort kostenlos an die Besucher*innen des Gast-Haus e.V. Dortmund verteilt.
Das Projekt „lokal willkommen“ bietet an sechs Standorten im Stadtgebiet Beratung, Hilfe und Information für Zugewanderte, Nachbarn und Freiwillige. Die Mitarbeiter*innen bringen zugewanderte und alteingesessene Dortmunder*innen zusammen, vermitteln Kontakte und bilden Netzwerke.
Bildzeile: Übergabe der Masken durch „lokal willkommen“-Mitarbeiterin Angelika Eberle (li) an Svea Schleiken vom Gast-Haus.
Foto: Stadt Dortmund

Ein Dreivierteljahrhundert erfolgreich
im Dachdeckerhandwerk
Dachdeckerbetrieb Hans Voss in Dortmund-Asseln feiert 75-jähriges Bestehen / Obermeister und Geschäftsführer der Dachdecker-Innung Dortmund und Lünen gratulieren zum Firmenjubiläum
Keine große Jubiläumsfeier, dafür aber hohen Besuch gab es jetzt anlässlich des 75-jährigen Betriebsjubiläums bei der Hans Voss Dachdeckereibetrieb GmbH in Dortmund-Asseln. Dirk Sindermann, Obermeister der Dachdecker Innung Dortmund und Lünen, und Geschäftsführer Ludgerus Niklas waren persönlich an die Asselburgstraße gekommen, um Dachdeckermeister Dieter Armann und seiner Frau zum 75-jährigen Bestehen ihres Betriebes zu gratulieren. „Es zeugt von der hohen Qualität Ihrer Arbeit, dass Ihr Betrieb ein dreiviertel Jahrhundert erfolgreich gemeistert hat“, so der Obermeister bei der Übergabe der Ehrenurkunde der Innung. „Die Betriebe des Dachdeckerhandwerks in Dortmund und Lünen gratulieren sehr herzlich und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg in unserem ehrbaren Handwerk.“
Familienbetrieb in vierter Generation
Die Hans Voss GmbH arbeitet bereits in vierter Generation in Dortmund-Asseln. Dachdeckermeister Franz Voss und Ehefrau Änne, geb. Kattenbusch, gründeten den Betrieb im Oktober 1945, damals noch am Asselner Hellweg 83 unter dem Namen „Dachdeckereibetrieb Franz Voss“. In den Nachkriegsjahren wurden Dachdecker dringend gebraucht. So verwundert es nicht, dass die Neugründung zu einem Erfolg wurde. Bereits neun Jahre später konnte der Betrieb in eigene Räumlichkeiten an der Asselburgstraße 8 umziehen. Und die zweite Generation des Familienbetriebs stand schon bereit. Sohn Hans Voss absolvierte seine Lehrzeit von 1948 bis 1951 im elterlichen Betrieb und legte im Februar 1962 erfolgreich seine Meisterprüfung ab. Nach dem Tod des Vaters führte der frischgebackene Dachdeckermeister das Unternehmen zunächst bis 1980 gemeinsam mit seiner Mutter weiter. Ständig wachsende Aufträge machten in dieser Zeit einen weiteren Umzug nötig, diesmal in die Asselburgstr. 22, wo bis heute der Firmensitz ist. 1986 wandelte Hans Voss die Firma in eine GmbH um. Seit 1997 wird der Betrieb nun von Tochter Regina und Schwiegersohn Dieter Armann geführt, der sich nach einer Lehre als Großhandelskaufmann zum Dachdecker ausbilden ließ und 1986 seine Meisterprüfung ablegte. Das Unternehmen mit insgesamt 14 Angestellten wird inzwischen bereits von der vierten Generation der Familie unterstützt: Sohn Tristan Armann wurde zunächst wie sein Vater Großhandelskaufmann und anschließend Dachdecker. Seit 2007 kümmert er sich mit um den Betrieb. „Wir sind stolz darauf, als Familienunternehmen bereits seit 75 Jahren am Markt zu sein und werden auch zukünftig mit Elan für unsere Kunden da sein“, freut sich Dieter Armann. „Wer Wert auf langjährige Erfahrung bei allen Arten von Bedachungen legt, ist bei uns auch in den nächsten 75 Jahren gut aufgehoben.“
Dachdecker-Innung ist starker Verbund
Die Dachdecker-Innung Dortmund und Lünen ist ein starker Verbund aus rund 60 Handwerksunternehmen der Region. Sie vertritt die Dachdecker-Betriebe in wichtigen regionalen und überregionalen Gremien und verleiht ihrer Stimme gesellschaftlich, wirtschaftlich und auch politisch Gewicht. Den Mitgliedsbetrieben bietet die Innung als Dienstleister einen wertvollen Erfahrungsaustausch. Sie kümmert sich um Aus- und Weiterbildung, aber auch um juristische Unterstützung, günstige Versicherungsleistungen und aktuelle Informationen zur Betriebsführung.
Bildzeile: Übergabe der Ehrenurkunde an den Hans Voss Dachdeckereibetrieb, v. l: Dirk Sindermann, Obermeister der Dachdecker Innung Dortmund und Lünen, Geschäftsführer Ludgerus Niklas mit Tristan Armann, Regina Armann (geb. Voss) und Dieter Armann.
Foto: Dachdecker-Innung Dortmund und Lünen

Jörg Stüdemann ist ein „Bühnenheld“: Aktionsbündnis Darstellende Künste zeichnete Kulturdezernenten aus
Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat am Sonntag (6. Dezember) zum ersten Mal den Bühnenheld*innen-Preis an Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft verliehen. Zu den sieben Preisträger*innen aus dem deutschsprachigen Raum zählt auch Dortmunds Kulturdezernent und Stadtdirektor Jörg Stüdemann. Er wurde als Kulturpolitiker ausgezeichnet in der Kategorie „Denn sie wissen, was sie tun“, neben u.a. Kultursenator Dr. Carsten Brosda aus Hamburg oder Wiens Stadträtin für Kultur, Veronica Kaup-Hasler.
Dortmund war unter den Preisträger*innen gleich doppelt vertreten: Tobias Ehinger, der Geschäftsführende Direktor des Theater Dortmund, einen eine Auszeichnung in der Kategorie „Leitung eines Stadttheaters“.
Mit der Auslobung der Bühnenheld*innen will das Aktionsbündnis Darstellende Künste nach eigenen Angaben das Jahr 2020 „mit positiven Meldungen abschließen und nach Sorge und Verzweiflung auch einen Moment zum Jubeln bieten“. Hinter dem Aktionsbündnis steht ein Zusammenschluss verschiedener Verbände. Insgesamt wurden 161 Personen in fünf Kategorien nominiert – Menschen, die sich als Nicht-Künstler*innen engagiert für die Darstellende Kunst und ihre Künstler*innen einsetzen.
Die Preisverleihung fand virtuell statt, Jörg Stüdemann war dabei zugeschaltet. In der Begründung der Jury heißt es:
„Er ermöglichte unter anderem, dass die Kulturbetriebe der Stadt, das Konzerthaus Dortmund und das Theater Dortmund alternative Konzepte zur Aufrechterhaltung des Kulturauftrags und kulturellen Outputs entwickeln konnten und keiner der Kulturbetriebe Kurzarbeit einführen musste. Er setzte sich dafür ein, dass die Kulturinstitutionen der Stadt auch freiberuflichen Künstler*innen bei Veranstaltungsabsagen aufgrund der Covid-19 Pandemie ihre Gagen auszahlen konnten.
Er weiß, dass der Zugang zu Kultur und Kunst ein wesentlicher Faktor für eine gelingende Stadtgesellschaft ist, gerade in Zeiten von Krisen und Umbrüchen. Mit seiner Haltung und seinem aktiven Handeln ist er ein herausragendes Beispiel gegen den bundesweiten Trend und zeigte einen Weg auf, wie auch in diesen schwierigen Zeiten ein Schaden an der Kultur vermieden werden kann.“
Außerdem, so Laudatorin Marielle Schavan, habe Jörg Stüdemann als Stadtkämmer erkannt, „dass die geringen Beträge, die sich in der Kultur sparen lassen, angesichts riesiger Einnahmeausfälle kaum einen Unterschied in der Bilanz machen. Also bleibt der Kulturetat unangetastet. Denn dort kann kein Euro weggenommen werden, ohne dass Substanzielles wegbricht.“
Die Preisverleihung ist abrufbar unter buehnenheldinnen.de
Bildzeile: Dortmunds Kulturdezernent Jörg Stüdemann wurde als „Bühnenheld“ ausgezeichnet.
Foto: Bellyart

Das Klinikum Dortmund hat im jetzt erschienenen „ServiceAtlas Kliniken 2022“ als Gesamturteil ein „sehr gut“ errungen und gehört damit zum Spitzenfeld der untersuchten Kliniken in Deutschland. Die 630 Seiten umfassende Publikation dient Patient:innen dazu, planbare Krankenhaus-Aufenthalte ganz im Sinne einer bestmöglichen und umfassenden Versor-gung zu organisieren. „Als Maximalversorger mit über 4.500 Mitarbeitenden in der Spitzengruppe einer solch detaillierten, reflektierten und vielschichtigen Analyse dabei zu sein, ist keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr freuen wir uns natürlich über das Ergebnis“, erklärt Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation im Klinikum Dortmund.
Die Analyse umfasst 2.694 Befragte mit 3.812 Urteilen; eingeflossen sind Bewertungen von jeweils bis zu drei Kliniken, mit denen die Befragten in den letzten 12 Monaten persönlich Erfahrungen als Patient:in oder Besucher:in gesammelt haben. Die Kriterien der Bewertungen reichten von Kundenbindung und Klinikabläufe über pflegerische und ärztliche Versorgung bis hin zu Service-Zusatzleistungen. So wurde das jeweilige Haus u.a. im Hinblick auf Sauberkeit, Barrierefreiheit, Freundlichkeit, Image, Weiterempfehlung, Beratungsqualität etc. untersucht. Aber auch das Eingehen auf Patientenwünsche durch Ärzt:innen oder Pflegekräfte sowie die Organisation von Aufnahme und Entlassung fanden Berücksichtigung. Über 30 Einzelkriterien und Leistungsmerkmale wurden hierbei abgefragt.
Die Wettbewerbsstudie enthält Rankings sowie detaillierte Einzelprofile zu 28 kommunalen, 15 konfessionellen und überwiegend gemeinnützigen sowie 14 privaten Klinikgruppen. – Insgesamt wurden nur 18 Kliniken mit der Bestnote ausgezeichnet, darunter das Klinikum. Die Marktforschungs-Firma ServiceValue hat mit dem „ServiceAtlas Kliniken 2022“ bereits zum zweiten Mal dieses Ran-king in Sachen Kundenorientierung erstellt.
Foto: Klinikum Dortmund

In Rekordzeit und mit Spitzennoten
Auszubildende des Klinikums Dortmund schließt
deutschlandweit als Beste ihres Jahrgangs ab
„Bundesbeste Auszubildende“ im Jahr 2020 in ihrem Bereich: Janina
Tauras hat nicht nur ihre eigentlich dreijährige Ausbildung zur Fachangestellten
für Medien- und Informationsdienste innerhalb von nur 18 Monaten
abgeschlossen. Zusätzlich ist sie mit einem Notendurchschnitt von 1,3 die
beste Absolventin ihrer Ausbildungssparte in ganz Deutschland. „Mich hat
der Medizinbereich schon immer interessiert, aber ich wollte zusätzlich etwas
Analytisches machen. Deshalb ist der Bereich Medien- und Informationsdienste
wie für mich gemacht“, sagt Tauras, die nach ihrem Abschluss
einen unbefristeten Vertrag im Klinikum erhalten hat. Für ihre herausragenden
Leistungen hat sie nun von der Industrie- und Handelskammer Dortmund
den Preis „Azubis 2020 – Unsere Besten“ erhalten.
Ab sofort ist Janina Tauras für den Bereich Tumordokumentation zuständig. „Ich
erstelle unter anderem Verlaufspläne zu Erkrankungen. Damit unterstütze ich
auch die Forschung, denn ich dokumentiere genau, welche Wirkung eine spezielle
Therapie bei Patient XY hatte.“ Anhand dieser Daten können Mediziner dann
zum Beispiel Optimierungen für Medikamente und Behandlungsmethoden ableiten.
„Hier gleicht wirklich kein Tag dem anderen“, so Tauras. „Alle Patienten erhalten
individuelle Therapien und natürlich begegnen einem immer wieder neue
Erkrankungen oder Behandlungsmöglichkeiten. Ich mag es, stets gefordert zu
werden.“
Den Antrag auf eine verkürzte Ausbildungsdauer hatte sie bereits wenige Wochen
nach Beginn gestellt, da sie sich durch ihre zuvor absolvierte Ausbildung
zur Bankkauffrau bereits Fachwissen in Themengebiete wie BWL und VWL angeeignet
hatte. „So ein Engagement unterstützen wir gerne und freuen uns natürlich
außerordentlich, dass die Leistungen von Frau Tauras entsprechend gewürdigt
werden“, sagt Ralf Pirags, Ausbildungsleiter für duales Bildungswesen im
Klinikum Dortmund. „Wir sind sehr darauf bedacht, alle Azubis individuell zu fördern
und während ihrer gesamten Zeit in unserem Haus zu betreuen.“
Rund 500 Ausbildungsplätze bietet das Klinikum Dortmund an und ist damit der
zweitgrößte Ausbildungsbetrieb in der Region. Von der Operationstechnischen
Assistenz über Gesundheits- und Krankenpfleger*innen bis hin zu Fachinformatiker*
innen werden in dem Haus der Maximalversorgung eigenständig ausgebildet.
Weitere Informationen sind unter www.klinikumdo.de/karriere zu finden.
Foto: Klinikum Dortmund

DEW21 errichtet Photovoltaik-Anlage für die EDG
Klimaschutz durch Solarenergie
In diesen Tagen beendet DEW21 die Montage einer Photovoltaik-Anlage bei der EDG. Die Gesamtanlage hat eine Fläche von 862 m², auf der 512 Module ver-baut wurden – größer als vier Tennisplätze! Bei einer Leistung von 174,1 kWp* produziert sie ca. 153.800 kWh Strom pro Jahr. Mit der Nutzung des alternativ produzierten Stroms für den Eigenbedarf leistet die EDG einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz: Es werden pro Jahr rund 92.500 kg CO2 eingespart – eine Menge, mit der umgerechnet der Jahresstromverbrauch von 120 Menschen
gedeckt werden könnte
Bei einem gemeinsamen Termin mit der Vorsitzenden der DEW21-Geschäftsführung Heike Heim und dem Projektleiter Sven Gerdes betonen die EDG-Geschäftsführer Frank Hengstenberg und Bastian Prange: „Umwelt- und Klimaschutz wurden der EDG sozusagen in die Wiege gelegt. Das gilt sowohl für unsere Angebote zur Wertstofferfassung und damit Ressourcenschonung, der Pro-duktion von Strom und Fernwärme aus Abfall in den Müllverbrennungsanlagen, an denen wir betei-ligt sind, wie auch für die Nutzung von alternativen Antriebsenergien bei unserer Fahrzeugflotte. Mit Bau und Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage auf den Remisen unseres Betriebshofes an der Dechenstraße leisten wir einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz.“
„In Dortmund arbeiten wir gemeinsam an einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende. Dazu gehört auch, dass immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird: Zum Beispiel mit der neuen PV-Großanlage auf dem Dach der EDG. Bei der Umsetzung konnten wir unsere langjährige Erfahrung aus vielen Projekten im Bereich regenerativer Erzeugung gewinnbringend einsetzen und freuen uns, gemeinsam mit der EDG auf kommunaler Ebene ein weiteres Zeichen für den Klima-schutz zu setzen“, so Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung.
Die EDG nutzt fast 100 Prozent der von der neu installierten Anlage produzierten Energie direkt vor Ort und deckt damit rund 13 Prozent des Gesamtstrombedarfs mit Energie aus der Sonne.
Die fertiggestellte Modulfläche „Ostwest“ ist nur der erste Schritt für die geplante intensivierte Nutzung von Solarenergie.
*Die Abkürzung kWp steht für „Kilowatt peak“. Damit wird die Leistung einer Photovoltaikanlage unter genormten Bedingungen angegeben. Diese wird auch als Nennleistung bezeichnet. In der Praxis ist die Nennleistung höher als die tatsächliche Leistung, weil die Wetter- und Betriebsbedingungen meist von der Norm abweichen.
Bildzeile: von vorne nach hinten: Heike Heim (Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung), Frank Hengstenberg (EDG-Geschäftsführer), Bastian Prange (EDG-Geschäftsführer), Sven Gerdes (Projektleiter DEW21.
Foto: Uschi Dören / DG Entsorgung Dortmund GmbH

Neu gestaltete Grünanlage in Kley soll die Biodiversität fördern
Das Naturschutzgebiet Dorney in Dortmund-Kley erstreckt sich bis zur Stadtgrenze mit Witten. Mit dazu gehört auch eine Grünanlage, südlich der Schule Kleybredde, die das Grünflächenamt nun neu gestaltet hat.
Der Bereich wird von den Anwohner*innen gerne zur Naherholung genutzt. Und auch den Schüler*innen und Lehrer*innen bietet sie besondere Möglichkeiten. Unterricht unter freiem Himmel ist jederzeit möglich, entsprechende Sitzmöglichkeiten (offenes Klassenzimmer) sind vorhanden und nutzbar.
Eine Mountainbike-Anlage, die vor etwa 15 Jahren am Rand der Grünfläche modelliert worden war, ist in den letzten Jahren kaum noch genutzt worden.
Deshalb hat das Grünflächenamt der Stadt Dortmund die gesamte Anlage nun überarbeitet und leistet damit einen Beitrag zur Optimierung der Biodiversität: Für das kommende Jahr wurden Wildblumenwiesen angelegt, die Wege sind gereinigt und instandgesetzt worden. Die Flächen wurden im Ganzen überarbeitet, in mehreren Bereichen wachsen jetzt neue Sträucher.
Mit den in den letzten Jahren durchgeführten Maßnahmen zum Hochwasserschutz durch die Stadtentwässerung Dortmund (Bau von Regenrückhaltebecken; Anlage von Versickerungsflächen, die gut in die Landschaft integriert wurden), konnte die Attraktivität des Naturschutzgebietes Dorney insgesamt für Alle gesteigert werden.
Bildzeile: Naturschutzgebiet Dorney
Foto: Stadt Dortmund

Erster symbolischer Spatenstich zum Neubau der Kindertagesstätte Grävinghoffweg, Dortmund
Die Kinder und die Caritas freuen sich auf die zukünftige Kindertagesstätte. Nach einer langen Phase der Baugenehmigung kann der Bau nun endlich beginnen.
Die Caritas ist Träger von aktuell sieben Kindertageseinrichtungen in Dortmund. Bereits Anfang 2021 werden noch zwei weitere Kitas an den Start gehen. Für die verschiedenen Standorte werden noch Erzieher*innen gesucht, die sich jederzeit bei der Caritas Dortmund bewerben können: karriere.caritasdortmund.de.
Nach bereits sehr aufwändigen Erdarbeiten (es wurden alte Kellerfundamente gefunden) kann nun kurzfristig die Bodenplatte gegossen und somit der Rohbau begonnen werden.
Wir gehen bei planmäßiger Einhaltung des Bauzeitenplans von einer Fertigstellung im Frühjahr oder Sommer 2022 aus (Bauzeit ca. 18 Monate). Die Kindertagesstätte wird auf dem 2.941 m² großen Grundstück mit 6 Gruppen Kinder betreuen können.
Über der Kindertagesstätte werden in den Obergeschossen 9 Wohnungen entstehen, welche durch Ihre Größe (80-130 m²) optimal für junge Familien oder aber auch Senioren geeignet sind. Das Gebäude wird vollständig barrierefrei errichtet und hält den hochwertigen KfW-Standard ein.
Bildzeile: v.l. Herr Oliver Stens, Frau Elke Krause, Herr Georg Rupa,
Herr Michael Türk, Herr Shakib Dadgar.
Foto: ProKIGA

Stadterneuerung Hörde: Überwältigende Resonanz bei Online-Abstimmung zum Stadteingang
Über 1.000 Menschen haben bei der Online-Abstimmung über die Ausstattung des neuen Stadteingangs an der Faßstraße mitgemacht. Diese erste Phase der Beteiligung wurde von der Hörder Stadtteilagentur komplett digital organisiert. Mitmachen konnten alle Interessierten, doch die Hauptzielgruppe waren Jugendliche und junge Erwachsene.
Die Fläche vor der Sporthalle an der Faßstraße soll im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms ganz neu gestaltet werden. Hier soll ein Bereich entstehen, der vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene gedacht ist. Der Autohändler wird demnächst mit seinem Betrieb an einen anderen Standort umziehen.
Das Planungsbüro wbp Landschaftsarchitekten macht die Planung. Vorausgegangen war ein Wettbewerbsentwurf für den Schulhof des Phoenix-Gymnasiums und den Stadteingang. Der Schulhof ist bereits umgebaut worden. Jetzt folgt der Stadteingang, nachdem das Privatgrundstück des Autohandels angekauft wurde.
In der Gruppe der Sport- und Spielgeräte fielen die meisten Stimmen auf das Trampolinfeld (742 Stimmen) und die Calisthenics-Anlage (633). Mit deutlichem Abstand folgen die Slackline-Pfosten (261), der Kletterstangenwald (177), die Gummikugeln (145) und der Drehring (110). Bei der Auswahl des Sitzmobiliars liegt das Bankelement „Hörder Brücke“ mit 558 Stimmen vor den Kunststoffwinkeln mit 417 Stimmen. Die zylindrischen Hocker erreichten den letzten Platz.
Viele haben die angebotene Kommentarfunktion auf der Beteiligungsseite der Hörder Stadtteilagentur genutzt. Aktuell läuft die Auswertung der Hinweise und Vorschläge. Das Büro wbp Landschaftsarchitekten setzt die favorisierte Ausstattung im Gesamtentwurf um. Die zusätzlichen Vorschläge werden gemeinsam mit der Stadtverwaltung geprüft und gehen in die weitere Planung ein.
Derzeit wird die nächste Phase der Beteiligung vorbereitet. Diesmal digital und analog parallel: Der Entwurf wird als digitaler Plan und als 3-D-Modell in zwei Videos auf der Beteiligungsseite der Hörder Stadtteilagentur vorgestellt und erläutert. Parallel wird ein Flyer gedruckt, der über die Planung informiert. Der Flyer wird an rund 4.500 Haushalte in der Umgebung des Stadteingangs verteilt und im Büro der Hörder Stadtteilagentur ausgelegt. Alle Interessierten sind eingeladen, ihre Meinung zu der Planung zu äußern und Verbesserungsvorschläge zu machen. Das geht online auf der Beteiligungsseite sowie als Brief, E-Mail oder Anruf bei der Hörder Stadtteilagentur.
Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund finanzieren die Umgestaltung des Stadteingangs an der Faßstraße gemeinsam. Die PHOENIX Flächen und Hörde sollen zusammenwachsen und sich gemeinsam entwickeln. Das Projekt ist Teil des Stadterneuerungsprogramms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“.
Kontakt für Anregungen ist die Hörder Stadtteilagentur:
E-Mail: info@hoerder-stadtteilagentur.de
facebook.com/HoerderStadtteilagentur
hoerde-zentrum.dortmund.de
Adresse: Alfred-Trappen-Straße 18, 44263 Dortmund
Bürozeiten: Dienstag und Donnerstag 15:00 bis 18:00 Uhr, Freitag 10:00 bis 13:00 Uhr
Telefon: 0231 2220 2313
Bildzeile: Luftbildkarte mit dem Hörder Stadteingang.
Foto: Stadt Dortmund

Ein Licht für Hoffnung und Zusammenhalt
Propst Coersmeier übergibt Kerzen an Oberbürgermeister und Superintendentin
Mit der Aktion #lichtbringer lädt die Katholische Stadtkirche dazu ein, im Advent anderen Menschen ein Licht zu schenken. Dies soll ein Zeichen setzen für Hoffnung, Freude und Zusammenhalt.
Die Idee: Wer ein Teelicht oder eine Kerze im feuerfesten Glas von einem „Lichtbringer“ geschenkt bekommt, ist aufgerufen, ebenso jeweils eine Kerze an zwei weitere Menschen zu verschenken. Täglich um 18 Uhr und bis zum Weihnachtsfest sollen die Kerzen in den Fenstern der Menschen leuchten und so ein Meer aus Lichtern bilden, das die Stadt erhellt. „Wenn unsere Idee funktioniert werden wir am 24. Dezember viele Millionen Lichter zum Leuchten bringen“, erklärt Thomas Renneke von der Katholischen Stadtkirche. Wer möchte, kann sein Licht auch in den Sozialen Medien teilen.
Am Donnerstag überreichte Propst Andreas Coersmeier jeweils ein Licht an Oberbürgermeister Thomas Westphal und an Superintendentin Heike Proske vom Evangelischen Kirchenkreis Dortmund.
Weitere Informationen: https://www.stadtkirche-dortmund.de/lichter/
Die Aktion wird unterstützt durch die Kreativagentur C.LUENINGDESIGN.
Bildzeile: Propst Andreas Coersmeier (links) übergab eine Kerze der Aktion #lichtbringer an Oberbürgermeister Thomas Westphal.
Foto: Michael Bodin / Kath. Stadtkirche Dortmund

Umfassender Vergleich deutscher Unternehmen
Beste Arbeitgeber 2021: Klinikum Dortmund
wird als „Leading Employer“ ausgezeichnet
Unter den besten 100 Unternehmen deutschlandweit: Das Klinikum Dortmund
wurde von dem Bewertungsportal „Leading Employers“ als einer der
herausragendsten Arbeitgeber geehrt. Damit zählt das Krankenhaus u.a.
neben BMW, Siemens und Puma zu den Top ein Prozent, die laut umfassender
Untersuchung im nationalen Vergleich eine eindrucksvolle Arbeitgeberqualität
vorweisen. Das Portal hat 10.000 Unternehmen aus ganz
Deutschland hinsichtlich Mitarbeiterzufriedenheit, Gesundheitsmanagement,
Angebote für Mitarbeiter*innen und das Image der Häuser analysiert.
„Es ehrt uns natürlich sehr, zu den top ein Prozent der bundesweit besten Arbeitgeber
zu gehören“, sagt Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation
im Klinikum Dortmund. „Wichtig ist uns, dass die Wertschätzung im Unternehmen
nicht einfach vorgeschrieben, sondern wirklich gelebt wird. Genau dafür wurden
wir in den letzten Jahren wiederholt von unabhängiger Seite gelobt.“ Das Klinikum
hat bereits mehrere Auszeichnungen dieser Art erhalten, etwa für Personalmanagement
und Top-Karrierechancen.
„Leading Employers“ ist die weltweit umfassendste Untersuchung von Arbeitsgeberqualitäten
in dieser Form, da nicht nur Meinungen von Experten der jeweiligen
Branche, sondern auch Bewertungen von Mitarbeiter*innen und Medienberichte
integriert werden. „Die Auszeichnung soll als Marker für potentielle Bewerber auf
der Suche nach einem neuen und mitarbeiterorientierten Unternehmen dienen“,
so das Portal.
In der Studie wurden Unternehmen aus sämtlichen Branchen des Landes untersucht.
Rund acht Millionen Daten hat das Düsseldorfer Institut of Research & Data
Aggregation aus Studien, Statistiken, Bewertungsportalen und Berichten über
die einzelnen Unternehmen analysiert.
Foto: Klinikum Dortmund

Am Tag der Menschenrechte hat die Städtegruppe Dortmund des Mädchen- und Frauenrechtsvereins TERRE DES FEMMES auf die Gewalt in der Prostitution aufmerksam gemacht. Es gibt kein Menschenrecht auf Sex. Prostitution verstößt mehrfach gegen Menschenrechte, denn sie ist sexistisch und rassistisch. „Der Großteil der Frauen in der Prostitution lebt unter sklavenähnlichen Zuständen wie Corona gezeigt hat.“ sagt Simone Kleinert, die Koordinatorin der Städtegruppe Dortmund. Die meisten Frauen haben keine eigene Wohnung, keine finanziellen Rücklagen, keine Krankenversicherung, keine Sprachkenntnisse und wenig bis kaum soziale Kontakte. Eine Mitfrau der Städtegruppe, die die Prostitution überlebt hat und sich deshalb „Überlebende“ nennt, führt am: “Viele von ihnen werden psychisch und physisch krank und müssen ein Leben lang mit den Traumatisierungen kämpfen.“ Die meisten Frauen in der Prostitution können nicht NEIN sagen (Druck des Bordellbetreibers, emotionaler und/oder physischer Druck des Zuhälters, Druck wegen Sucht, Schulden und Geldnot) ergo handelt es sich nicht um Freiwilligkeit oder gar selbstbestimmte Sexualität. Alle Statistiken zeigen, dass ein Bruchteil der in der Prostitution Tätigen angemeldet ist. Sie sind nicht als „Solo-Selbstständige“ bei Ordnungsämtern angemeldet, sondern sind in der Illegalität tätig. Freier fragen trotz des Verbotes der „sexuellen Dienstleistung“ nach, obwohl sie wissen, dass die Frauen jetzt nicht arbeiten dürfen, nicht krankenversichert sind, von anderen Menschen dazu gezwungen werden. Die Liberalisierung ist gescheitert. Nicht die Frauen in der Prostitution profitieren, sondern Freier, ZuhälterInnen und Bordellbetreibende.
Wir unterscheiden nicht zwischen Zwangsprostituierten/Opfern von Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung und den sog. freiwilligen Prostituierten. Für NIEMANDEN ist es ersichtlich, ob die Peron in der Prostitution freiwillig tätig ist oder gezwungen wird. Aus Freierforen wissen wir, dass es den allermeisten Freiern egal ist – selbst wenn sie den Verdacht haben, dass es sich um Zwangsprostitution handelt.
Als Menschenrechtsorganisation spricht TERRE DES FEMMES nicht von der Möglichkeit der „freien Berufswahl“, sondern von Zwang, Gewalt und Erpressung. „Wir setzen uns für die Einführung des Nordischen Modells ein“, erklärt Simone Kleinert. Das heißt: Anerkennung des Staates, dass Prostitution aus einer Notlage heraus angeboten wird. Es entkriminalisiert die Prostituierte, bestraft hingegen Freier, ZuhälterInnen und Bordellbetreibende. Im Nordischen Modell gibt es reine Ausstiegshilfen und geschlechtssensibler Unterricht, in dem Kinder lernen, dass es verboten ist, einen anderen Menschen zur sexuellen Benutzung zu kaufen.
Foto: Terre des Femmes Städtegruppe Dortmund

Freundeskreis Fredenbaumpark spendet den Baum des Jahres
Im Rahmen der Pflanzaktion 2020 pflanzte der Freundeskreis Fredenbaumpark e. V. in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt im Dezember wieder den Baum des Jahres im Fredenbaumpark.
Der Baum des Jahres 2020 ist die Robinie (Robinia pseudoacacia). Die Robinie ist ein sommergrüner Laubbaum, der im Freistand Wuchshöhen von bis zu 20 Meter erreichen kann.
Ursprünglich war die Robinie in Nordamerika beheimatet, aber seit etwa 400 Jahren ist sie auch in Europa zuhause. Auch wildwachsende Bestände kommen vor.
Unter dem Aspekt des Artenschutzes, zählt die Robinie zu den sogenannten „Bienenweidenpflanzen“ und wird von den Imkern aufgrund ihres hohen Zuckerwertes geschätzt.
Der Freundeskreis Fredenbaumpark e. V. hat schon vor längerer Zeit eine schöne Tradition ins Leben gerufen und pflanzt in jedem Jahr den entsprechenden Baum des Jahres. Der bestehende Baumlehrpfad im Fredenbaumpark bekommt damit immer wieder Zuwachs.
Grundgedanke und Anlass der Spende des Freundeskreises ist es, in einer sich klimatisch verändernden Welt mit der jährlichen Baumpflanzung einen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und zur ökologischen Aufwertung und Bereicherung der Artenvielfalt zu leisten.
Bei der Pflanzaktion war auch der Vorsitzende des Freundeskreises Fredenbaumpark e. V., Dr. Wilhelm Grote und sein Stellvertreter Manfred Kreutzholz mit dabei. Den Mitgliedern des Freundeskreis Fredenbaumpark e. V. wurde von Ulrich Finger, dem Amtsleiter des Grünflächenamtes, ein Zertifikat für diesen Beitrag zur Erhaltung von Natur und Umwelt überreicht.
Bildzeile: v.l. Dr. Wilhelm Grote (Vereinsvorsitzender Freundeskreis Fredenbaumpark e.V.), Ulrich Finger (Leiter des Grünflächenamtes), Manfred Kreutzholz (stellvertretender Vorsitzender Freundeskreis Fredenbaumpark e.V.), Heiko Just (stellvertretender Leiter des Grünflächenamtes).
Foto: Grünflächenamt Dortmund

Mehr Platz für Kinder – Temporäre Spielstraßen kommen
Ausschuss stimmt GRÜNEM Antrag zu
In Dortmund wird es schon bald temporäre Spielstraßen geben, die zu bestimmten Zeiten
für den Verkehr komplett gesperrt und für spielende Kinder und ihre Familien freigegeben
werden. Die Verwaltung soll dazu ein entsprechendes Konzept erstellen. Das hat
der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie in seiner ersten Sitzung auf Antrag der
GRÜNEN Fraktion beschlossen.
Die GRÜNEN hatten während des Kommunalwahlkampfs auf fehlenden Spielraum für
Kinder aufmerksam gemacht und in der Braunschweiger Straße, der Kleinen Beurhausstraße
sowie der Landgrafenstraße drei temporäre Spielstraßen für jeweils einen
Nachmittag eingerichtet. Schon dabei zeigte sich der große Bedarf und die Begeisterung
vieler Kinder über den zusätzlichen Spielraum.
„Wir wollen das Draußenspielen von Kindern erleichtern. Denn die Bedingungen dafür
haben sich an vielen Stellen verschlechtert. Die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen
aufgrund der Corona-Pandemie verschärfen darüber hinaus auch auf vorhandenen
Spielplätzen die Nutzungsmöglichkeiten. Kinder und Familien benötigen deshalb insbesondere
in den verdichteten Innenstadtbezirken mehr Platz für Spiel und Bewegung.
Eine Möglichkeit ist dabei die Einrichtung temporärer Spielstraßen direkt vor der Haustür
vieler Kinder“, freut sich Britta Gövert, Mitglied der GRÜNEN im Ausschuss für Kinder,
Jugend und Familie, über den Beschluss.
Mit der Ausweisung als temporäre Spielstraße werden Straßen an einzelnen Tagen z.
B. einmal pro Woche oder pro Monat für den Autoverkehr gesperrt und für das Spielen
freigegeben. Eine Spielstraße bietet dabei ganz andere Möglichkeiten als ein Spielplatz
– etwa Platz zum Fahrrad-, Inliner- und Rollerfahren oder für Straßenspiele und Kreidebilder.
Zusätzlich bietet eine Spielstraße Erwachsenen die Möglichkeit, mit Klappstuhl
und Kaffee mit Nachbar*innen ins Gespräch zu kommen und damit nachbarschaftliche
Beziehungen im Bezirk zu stärken. Ein weiterer Vorteil: Da temporäre Spielstraßen keinen
Umbau erfordern, entstehen fast keine Kosten.
Der beschlossene Antrag der GRÜNEN sieht vor, dass vorrangig in jedem der drei Innenstadtbezirke
mindestens ein geeigneter Straßenabschnitt als temporäre Spielstraße
ausgewiesen werden soll. Die Anwohner*innen sollen dabei in die Planungen einbezogen
werden. Für die Umsetzung sind zusätzlich Kooperationen mit interessierten Anwohner*
innen, Kinder- und Jugendverbänden, Spielinitiativen und ähnlichen Organisationen
anzustreben.
„Mit den temporären Spielstraßen kommen wir unserem Anspruch und Ziel, mehr Platz
für Kinder zu schaffen, ein Stück näher“, so Britta Gövert abschließend.
Bildzeile: GRÜNEN Spielstraßenaktion im
August in der Kleinen Beurhausstraße.
Foto: Astrid Cramer

Grundstein für digitale Teilhabe gelegt! – Die Bezirksvertretung Mengede künftig auch per Video-Livestream zugänglich
In der Bezirksvertretung Mengede fand der erste Antrag der Fraktion DIE LINKE / Die PARTEI breite Zustimmung. Es wurde der Rahmen beschlossen, zukünftig Sitzungen aufzuzeichnen und diese der Öffentlichkeit als Videostream zu präsentieren. Damit wird den Bürger*innen ein zusätzliches Angebot zur politischen Bildung und Partizipation zur Verfügung gestellt.
„Die Teilhabe von Menschen muss auch im digitalen Bereich ermöglicht werden und denen einen Zugang zur Politik vor Ort geben, die zeitlich oder gesundheitlich nicht in der Lage sind bei einer Sitzung anwesend zu sein“, sagt Kevin Götz (DIE LINKE).
„Die meisten Bürger*innen haben noch nie eine Bezirksvertretungssitzung gesehen. Und das ist wirklich schlimm! Live-Übertragungen bieten eine Möglichkeit, das Interesse für die Politik vor Ort zu wecken. Ich denke da auch an die junge Generation, schließlich sind die jungen Menschen unsere Entscheidungsträger*innen der Zukunft“, ergänzt Jenni Pätsch (Die PARTEI).
Außerdem wurde noch ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen verabschiedet, den Stadtbezirk Mengede flächendeckend und kostenlos über Freifunk mit WLAN auszustatten.
Wie lange es dauern wird die technischen und (datenschutz-) rechtlichen Voraussetzungen für die Live-Übertragung zu schaffen, bleibt abzuwarten, wenn man bedenkt, dass der WLAN-Beschluss bereits aus dem Jahr 2018 stammt. Die Fraktion DIE LINKE / Die PARTEI ist jedoch entschlossen, regelmäßig bei der Verwaltung nachzuhaken, damit der Prozess zügig voranschreitet.

Neue Holz-Terrasse für die JFS Eichlinghofen
In der Jugendfreizeitstätte (JFS) Eichlinghofen gibt’s bereits vor Weihnachten ein großes Geschenk für die jungen Besucher*innen: Gemeinsam mit der Elmos Stiftung, Signal Iduna und vielen weiteren tatkräftigen Helfer*innen und Firmen hat der Verein BB4U dem Outdoor-Bereich an der JFS ein neues Gesicht verliehen.
Gleich neben der offenen Feuerstelle und unweit des Spielplatzes ist eine große Holz-Terrasse neu entstanden. „Im Winter finden so Tische und Bänke für das wöchentliche Outdoor-Cooking einen guten Platz in der Nähe des Feuers, und im Sommer schützt die Überdachung vor der Sonne und hält auch den einen oder anderen Regenschauer ab“, so der Leiter der Einrichtung, Thilo Frebel.
Auch Jugendamtsleiterin Dr. Annette Frenzke-Kulbach freut sich sehr über die neue Attraktion in Eichlinghofen. Der Neubau bietet nicht nur eine tolle Aussicht auf das große Außengelände an der Persebecker Straße, sondern an der Außenseite auch eine eigene Boulderwand mit integrierten Torschussöffnungen, an der die Kinder und Jugendlichen auch ohne extra Sicherung die ersten Klettererfahrungen sammeln können.
Im kommenden Frühjahr werde noch weiter gewerkelt, kündigt Regina Bieber vom Verein BB4U an: „Wir ergänzen den Outdoor-Bereich um einen gemauerten Holzbackofen.“
Bildzeile: Übergabe der neuen Terrasse mit (v.li.): Peter Wagner (stellv. Einrichtungsleiter JFS Eichlinghofen), Thorsten Schwabe (Fachreferent Hombruch), Sabine Montino (Elmos Stiftung), Regina Bieber (BB4U e.V.), Thilo Frebel (Einrichtungsleiter JFS Eichlinghofen), Daniel Kolb (Teamleiter Kinder- und Jugendförderung) und Dr. Annette Frenzke-Kulbach( Leiterin des Jugendamts).
Foto: Jugendamt Dortmund

Gold für KISSA21
Manga-Konzept der 21-Gruppe erhält hochkarätige Auszeichnungen
KISSA. So heißen die rund um die Uhr geöffneten Manga-Cafés in Japan – und so heißt auch der Obertitel für die Ansprache junger und junggebliebener Leser in Dortmund sowie Comic- und Manga-Fans in ganz Deutschland. Das Projekt von DSW21 wurde jetzt mit dem höchsten Preis für Unternehmensmedien – dem Excellence of Master (Sonderauszeichnung der Jury) in Gold geehrt. Darüber hinaus listet der Wettbewerb KulturInvest „KISSA21“ in seinem Jahrbuch als Best-Practise-Aktivität.
Im virtuellen Manga-Café von 21 (Konzern 21/Dortmunder Stadtwerke AG) gibt es das Dortmund Manga „Dortmund Dungeon Trip“ als kostenloses Chibi-Taschenbuch sowie als e-Book, den schauraum comic+cartoon gegenüber vom Hauptbahnhof (Hauptsponsor 21), die schauraum APP (powered by 21) sowie die Podcast-Serie KISSA21 mit Nilz Bokelberg und Uke Bosse und den angesagten Gästen der Mangaszene. Ergänzt wird das Gesamtpaket durch den „Comic-Streit“, eine Veranstaltung für Comic-Fans, die Pandemie-bedingt nun als Videoformat umgesetzt wurde. Alles zusammen ist eine Erlebniswelt für Manga-Fans. Von denen gibt es immer mehr in Deutschland. Allein die Stadt- und Landesbibliothek in Dortmund, ebenfalls Partner von KISSA21, beherbergt mittlerweile mehr als 60.000 Titel.
Mangas werden gerne gelesen, sind als Druckprodukt fester Bestandteil der Jugendkultur und in ihrer Erzählstruktur ideal geeignet, um Gegenwart und Zukunft, Vision und Realität zu verbinden. Die Botschaft im „Dortmund Dungeon Trip“ von Alexandra Völker lautet: Die Stadt ändert sich – für dich, mit uns, der 21-Gruppe. Infrastruktur ist immer da, um die individuellen Lebensentwürfe möglich zu machen. Die Aussage passt ideal zur Kernbotschaft der Manga-Kultur: hohe Toleranz für den einzelnen Menschen und seine Entfaltung.
Partner von KISSA21 sind der Carlsen-Verlag (K-Carlsen), die Stadt- und Landesbibliothek, der schauraum, kuratiert von Dr. Alexander Braun unter Leitung des Dortmunder U und die Experten von SonoBeacon (Bluetooth-APP für Museen). Vor allem aber die zahlreichen Comicfans, die Dortmund durch die Chizuru (monatliches Manga-Event) und die ComicCon (größte Comic-Messe) schon als Mekka für viele Comic-Begeisterte etabliert haben.
Thomas Steffen, zuständig für Jugendkommunikation der Marke 21, freut sich über die doppelte Auszeichnung: „Wir sind gerade rechtzeitig auf einen fahrenden Zug gesprungen. Manga ist auch interkulturell als Medium für Jugendliche mit den unterschiedlichsten Herkünften ein verbindendes Element. Und die ganze Kultur – geprägt von Toleranz – ist eine Botschaft, die wir gerne in die Stadt tragen.“
Zur Auszeichnung mit dem goldenen Excellence-Schild führte laut Jury insbesondere auch die digitale Erweiterung der Medien aufgrund der Pandemie. Alles – auch die Ausstellung zu Anime in Deutschland – wurde möglichst schnell auch in digitalen Kanälen verfügbar gemacht. Fast monatlich mussten Pläne umgeworfen und neue Wege gefunden werden. Sophia Paplowski, Manga-Expertin der Stadt- und Landesbibliothek: „Es war fast wie in Teil zwei des Dortmund Dungeon Trip. Wir mussten ständig neue Wege durch das Abenteuer finden.“ Der zweite Teil erscheint übrigens im Frühjahr 2021. Bereits im Januar geht es weiter mit der Ausstellung zu Will Eisner im schauraum sowie dem nächsten virtuellen Comic-Streit. Ohnehin wird KISSA21 im bevorstehenden Markenjahr der 21-Gruppe weiterhin der Zufluchtsort für viele Manga-Fans sein. „Wir verstehen Kultur als fünfte Säule der Infrastruktur“, sagt Thomas Steffen. „Projekte wie KISSA21 machen eine Stadt aus und erhöhen die Attraktivität urbaner Zentren.“
Bildzeile: Thomas Steffen (Unternehmenskommunikation DSW21) mit der Urkunde und dem 1. Teil des Dortmund-Mangas „Dortmund Dungeon-Trip“, der im renommierten Carlsen-Verlag erschienen ist.
Foto: DSW21

„Fotosterne“ auf der UZWEI beim Wettbewerb „DrehMOMENTE“ erfolgreich
Der Wettbewerb „DrehMOMENTE“ ist entschieden – und für Dortmund äußerst erfolgreich ausgegangen: Die Kinder und Jugendlichen vom Fotokurs „Fotosterne“ auf der UZWEI im Dortmunder U haben alle drei ersten Preise beim Foto-Special abgeräumt. Die drei ausgezeichneten Bilder entstanden im Rahmen des offenen Fotokurses. „DrehMOMENTE“ ist ein medienkultureller Wettbewerb der Filmothek der Jugend NRW.
Der erste Preis ging an Lisa Marie Hagen (Instagram-Profil @lisamariexh) für ihr Foto „Red Stars 1“, der zweite Preis an Sophie Plutz (@sophie2d2) und der dritte an Eric Plutz (@eri_c3po). Die Auszeichnung fand corona-bedingt im kleinsten Kreis auf der UZWEI statt, die Preise kamen mit der Post – allesamt Materialien und Zubehör rund ums Fotografieren und Filmen.
Der offene Fotokurs „Fotosterne“ findet normalerweise donnerstags (17-19.30 Uhr) auf der UZWEI statt und ist offen für weitere Teilnehmer*innen zwischen 14 und 25 Jahren. Fotobegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene arbeiten gemeinsam und mit professioneller Ausrüstung unter Leitung der Fotografin Etta Gerdes an Themen aus dem Bereich der Fotografie. Die „Fotosterne“ sind auch interessant für junge Leute, die sich als Regisseur*in, Stylist*in oder Lichtassistent*in üben wollen.
aufderuzwei.de
drehmomente-nrw.de
Bildzeile: Vergabe der Preise auf der UZWEI im Dortmunder U mit Dozentin Etta Gerdes (2.v.li.)
Foto: UZWEI

Pfadfinder übergeben Friedenslicht an Oberbürgermeister
Westphal
Friedensbotschaft soll sich wie ein Lauffeuer verbreiten
Dortmund. Das Friedenslicht aus Bethlehem nahm am Dienstag
Oberbürgermeister Thomas Westphal für die Stadt Dortmund entgegen.
Eine Delegation der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), der
Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und vom evangelischen Verband
VCP aus Dortmund übergab die kleine Flamme in einer Laterne im Goldsaal
der Westfalenhallen.
Jeweils zu Beginn der Adventszeit entzündet ein Kind das Friedenslicht in der
Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem. Von dort reist das Licht per Flugzeug nach
Österreich, wo es von Pfadfinderdelegationen aus verschiedenen europäischen
Ländern in Empfang genommen und weiter verteilt wird. So kann sich mit diesem
Symbol die Friedensbotschaft von Weihnachten wie ein Lauffeuer verbreiten.
Am Sonntag hatte das Friedenslicht Dortmund erreicht und war in der St.
Joseph-Kirche in mehreren kurzen Gottesdiensten von kleinen Gruppen der
Pfadfinder in Empfang genommen worden. Dabei musste die Übergabe
kontaktlos organisiert werden und der sonst große Aussendungsgottesdienst in
Dortmund entfiel. Traditionell bringen die Pfadfinder in den Tagen darauf das
Friedenslicht aus Bethlehem auch in das Dortmunder Rathaus. Aufgrund der
aktuellen Sanierungsarbeiten was das diesmal nicht möglich. Oberbürgermeister
Westphal wird die Laterne stattdessen im Foyer des Ausweichquartiers am
Südwall aufstellen.
„Gerade im Jahr der Corona-Pandemie braucht es dieses Menschen und Völker
verbindende Zeichen des Friedenslichts aus Bethlehem“, hatte Tobias
Hasselmeyer im Kurzgottesdienst zur Aussendung am Sonntag gesagt. 2020
heißt das Motto der Aktion „Frieden überwindet Grenzen“.
Bildzeile: Pfadfinder aus Dortmund überreichten das Friedenslicht aus
Bethlehem an Oberbürgermeister Thomas Westphal. Vorne: Die DPSGPfadfinder
Linus (links) und Emma mit Oberbürgermeister Westphal. Hinten v.l.:
Steffen Immig (VCP), Inga Nieswand (PSG) und Svenja Harms (DPSG).
Foto: Michael Bodin / Kath. Stadtkirche Dortmund

AG Mengeder Ferienspaß verschenkt Buntstifte und Brotdosen
Die Weihnachtstage in diesem Jahr werden deutlich anders sein als zuvor. Kontakte sind reduziert und Veranstaltungen rar. „Den Liebsten in der Weihnachtszeit ein Bild malen, wenn man sich selten trifft – das wäre doch eine schöne Idee“, dachte sich Tim Kock, erster Vorsitzender des Vereins „AG Mengeder Ferienspaß e.V.“. So wandte er sich an die Aktionsraumbeauftragte im Stadtteil, Claudia Schroth, und das Quartiersmanagement und schlug seine Idee vor: alle Kita- und Grundschulkinder im Quartier sollen einen Satz Buntstifte und außerdem eine Brotdose bekommen.
Mit Mitteln des „Aktionsplans Soziale Stadt“ sowie der Stadterneuerung der Stadt Dortmund ist es passend zur Weihnachtszeit gelungen, die Idee in die Tat umzusetzen. Im Dezember wurden und werden nun die kleinen Geschenke an die Kinder verteilt. Gerade für Kinder setzt sich die Arbeitsgemeinschaft Mengeder Ferienspaß schon seit fast 50 Jahren ein.
Alle Beteiligten sind von dem Projekt begeistert, denn die Unterstützung der Kleinsten der Gesellschaft hat nicht nur in Pandemiezeiten einen großen Stellenwert. Schon der Spielzaun am Marktplatz Westerfilde im Frühjahr, in der ersten Welle der Corona-Pandemie, erfreute sich großer Resonanz, die neue Aktion wird nicht minder erfolgreich sein und auf erfreute Kinder – und Eltern – treffen.
Ein tägliches Frühstück als wichtige Mahlzeit für alle Kinder und die Vermeidung von Müll lassen sich so gut kombinieren. „Denn der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht“, weiß Claudia Schroth, Aktionsraumbeauftragte für Bodelschwingh, Westerfilde und Nette.
Prominent auf der Brotdose findet das Stadtteillogo für das Quartier Platz: „Außen grün – innen bunt, das ist das Motto des Stadtteils“, so Petra Paplewsky vom Amt für Stadterneuerung der Stadt Dortmund. „Für das Pausenbrot gilt das hoffentlich nicht“, schiebt sie mit einem Zwinkern hinterher.
Richtig erfreut nahmen die Kinder die Pakete mit der Weihnachtsüberraschung entgegen. Alle Einrichtungen sind sehr begeistert: die Westhausen und Bodelschwingh Grundschulen, die FABIDO-Kitas Biehleweg, Speckestraße 15 und 17, die Kita Wattenscheidskamp sowie der evangelische Kindergarten Kinderbusch und der katholische Kindergarten Mariä Heimsuchung.
Gefördert wird die Aktion durch den Aktionsplan Soziale Stadt der Stadt Dortmund und dem Amt für Stadterneuerung, finanziert mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund aus dem Programm „Soziale Stadt Westerfilde & Bodelschwingh“.
Foto: Katrin
Eilinghoff, Quartiersmanagement Westerfilde & Bodelschwingh

VIVAWEST-Weihnachtstour rollte durch Dortmund
Weihnachtliche Stimmung in der Adventszeit zu verbreiten und unseren Mieterinnen und Mietern eine Freude zu machen, ist uns in diesem Jahr ganz besonders wichtig. VIVAWEST hat deshalb vom 8. bis 15. Dezember eine Weihnachtstour mit großem Weihnachtsgewinnspiel durch eine Reihe von Quartieren organisiert – mit adventlichen Grüßen, einem riesigen Tannenbaum und dem ein oder anderen Weihnachtslied, das gerne mit Abstand vom Balkon oder Fenster mitgesungen werden durfte.
In Dortmund hielt die Weihnachtstour gestern in den VIVAWEST-Quartieren Flözweg in Dorstfeld, Oesterstraße in Brackel sowie Hafer-Vöhde und Tippweg in Derne. Mehrere Mieter standen an den Fenstern, auf ihren Balkonen oder mit ausreichendem Abstand auf der Straße, um gemeinsam die vorweihnachtliche Stimmung zu genießen. Sie machten mit ihren Handys Videos und Fotos vom VIVAWEST-Weihnachtsbaum und sangen oder summten Weihnachtslieder mit, die aus den Lautsprechern erklangen. Für die kleinsten Mieter, die sich den Baum aus der Nähe anschauen wollten, gab es zudem noch eine kleine Weihnachtsüberraschung. „In diesem Jahr konnten aufgrund der Corona-Pandemie viele geplante Aktionen wie Nachbarschaftsfeste und Ferienfreizeiten leider nicht stattfinden. Deshalb haben wir uns etwas Neues überlegt, um unseren Mietern unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln einen stimmungsvollen Jahresausklang zu bereiten“, sagte Christopher Herbrich, Mitarbeiter im Fachbereich Zentrale Quartiersentwicklung.
Die VIVAWEST-Weihnachtstour hatte auch ein Gewinnspiel im Angebot: Wer den großen VIVAWEST-Weihnachtsbaum gesehen und fotografiert hat, konnte das Bild auf Facebook und Instagram veröffentlichen und hatte so die Chance, einen von acht Amazon-Gutscheinen im Wert von 100 Euro zu gewinnen.
Einsendeschluss war der 15.12.2020, um 23.59 Uhr. Die Gewinner werden von VIVAWEST schriftlich benachrichtigt.
Foto: Vivawest

Weihnachts-Winter-Besuch im Westfalenpark
Auch im Lockdown bleibt der Westfalenpark geöffnet und lockt während der aktuell zur gar so kalten Jahreszeit zu einem Spaziergang, um die Pflanzenwelt im Winter zu erleben. Und es gibt noch mehr zu entdecken: Mitten im Park haben sich die ursprünglich für den Herbstmarkt vorgesehenen Strohpuppen inzwischen in Weihnachtsfiguren verwandelt. Maria und Josef, ein Weihnachts- und ein Schneemann sowie Rentier Rudolph und der Grinch überraschen die Besucher*innen im Park und stehen gerne für ein Foto bereit.
Foto: Angela Peetz, Westfalenpark Dortmund

Der Kreisverband Dortmund der Alternative für Deutschland (AfD) hat auf einer gemeinsamen Wahlkreisversammlung am Samstag, 19.12., seine beiden Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2021 für die beiden Dortmunder Wahlkreise bestimmt. Im Wahlkreis 142 Dortmund I wird der Wirtschaftsjournalist Heiner Garbe antreten, im Wahlkreis 143 Dortmund II tritt der Volljurist Matthias Helferich für die AfD an. Garbe und Helferich sind auch Mitglieder der fünfköpfigen AfD-Ratsfraktion. In der Partei ist Matthias Helferich stellvertretender NRW-Landessprecher, Heiner Garbe stellvertretender Sprecher des Kreisverbandes Dortmund. Jeder der beiden Kandidaten erhielt rund 96 Prozent der gültigen abgegeben Stimmen.
In einem ersten Statement nach der Wahl erklärten die beiden Direktkandidaten, sie wollten konzeptionell und inhaltlich wie schon zur Bundestagswahl 2017 als ein sich gegenseitig ergänzendes Duo auftreten.

Detlef Münch feiert sein 20-jähriges Verlagsjubiläum im Dienste des Kulturgutes Buch
am 19. Dezember 2000 gründete der heute 57-jährige, gebürtige Dortmunder Detlef Münch seinen synergenVerlag. Was zunächst als nebenberufliches Projekt begann, liefert seit 2015 die Titel aus seinen erfolgreichsten Buchreihen „Deutsche Zukunftsvisionen vor 100 Jahren“ (bisher 47 Bände) und „Beiträge zur Hermann Löns Forschung“ (bisher 7 Bände) an mittlerweile mehr als 150 Staats- und Universitätsbibliotheken in West- und Mitteleuropa sowie Nordamerika, darunter allein an 52 US-Universitäten wie auch der Bibliothek des US-Kongresses.
Der synergenVerlag ist heute weltweit führend bei der Wiederentdeckung und Wiederveröffentlichung alter deutscher Science Fiction vor 1919 unter dem Motto „Wer die Gegenwart verstehen will, sollte die Zukunft der Vergangenheit“ kennen. Er bewahrt so vor allem das literarische Andenken an Hans Dominik, den „Propheten der Technik“ der 1920er Jahre, an Kurd Laßwitz, den „Vater der deutschen Science Fiction“ seit 1871, sowie an den Pionier von Naturschutz und Tierdichtung um 1900, Hermann Löns.
„Als bibliophiler Mensch sehe ich mich dabei als Mitbewahrer des Kulturgutes Buch und verlege grundsätzlich keine Ebooks.“
Münch, der aus einer Dortmunder Brauerfamilie stammt, hat zudem 2 Bücher über „Dortmunder Bierkrüge“ und „300 Jahre fränkisch-westfälische Brauerfamilie Münich“ geschrieben, die u.a. in New York, Cambridge und sogar Shanghai ausgeliehen werden können. Naheliegend wird das Verlagsjubiläum deshalb mit einem traditionellen Dortmunder Hellen Export gefeiert.
Foto: Detlef Münch

Neue City-Toilette ergänzt das Angebot am PHOENIX See
Im Dezembere ist am PHOENIX See eine dritte öffentliche Toilettenanlage fertig gestellt worden. Damit ist nun auch der östliche Teil der Naherholungsanlage für dieses Bedürfnis erschlossen.
Das neue Angebot ergänzt die zwei bekannten Standorte:
1) den Toiletten-Standort am Rande der nördlichen Hafenpromenade
2) und die (derzeit von April bis Oktober) am Südufer (Sportstützpunkt) stationierte Toilette.
Die neue Toilette am Fuße des Kaiserbergs und ganz in der Nähe des „You Point“ nimmt nun ihren Betrieb auf. Sie kann ab sofort barrierefrei genutzt werden. Auch Menschen, die auf Hilfsmittel wie Rollstühle oder Rollatoren angewiesen sind, können die Toilette ohne Schwierigkeiten aufsuchen.
Bei der neuen Toilettenanlage handelt es um eine sogenannte City-Toilette. Sie ist Teil eines im Juli 2020 begonnen Vertrags mit dem Dienstleister RBL Media GmbH. In diesem Rahmen werden in den kommenden Jahren im gesamten Stadtgebiet 18 neue City-Toiletten errichtet.
Die neue Toilette ist rund um die Uhr verfügbar und wird zwischen den Besuchsvorgängen regelmäßig automatisch gereinigt. Die Kosten für eine Nutzung betragen 50 Cent. Der Betrag kann in Münzform oder bargeldlos vor Eintritt entrichtet werden. Menschen mit Behinderungen können sich über den sogenannten „Euroschlüssel“ unentgeltlich Zugang verschaffen.
Foto: Stadtentwässerung Dortmund

Winterabitur am Westfalen-Kolleg trotzt Corona
Allen Widrigkeiten des diesjährigen Corona-Winters zum Trotz haben am Westfalen-Kolleg Dortmund insgesamt 55 Studierende zum 18.12.2020 das Abitur abgelegt, 50 davon im Bildungsgang Kolleg und fünf im Bildungsgang Abendgymnasium, außerdem beenden sieben weitere Studierende dieses Jahrgangs ihre Schullaufbahn mit der Fachhochschulreife.
Anders als an Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs werden am Westfalen-Kolleg als Institution des Zweiten Bildungsweges nicht nur zum Sommer, sondern auch zum Winter Abiturprüfungen abgelegt. Dabei handelt es sich eigentlich um ein ganz normales Zentralabiturverfahren, das allerdings nur an den Weiterbildungskollegs des Landes NRW durchgeführt wird.
„In diesem Jahr erhält der Begriff Reifeprüfung jedoch noch mal eine ganz andere Bedeutung“, betont Dr. Wanda Klee, Schulleiterin des Westfalen-Kollegs. Die Studierenden mussten dieses Mal nicht nur die für eine Abiturprüfung ohnehin schon notwendige Disziplin und Nervenstärke beweisen, sondern darüber hinaus bereits seit dem Frühjahr mit den besonderen Coronabedingungen zurechtkommen, das heißt, Distanzunterricht im Frühjahr, Einhalten der AHA-Regeln während des Präsenzunterrichts und der Prüfungsphase. „Das war eine Herausforderung“, so Schulleiterin Dr. Klee, „alle Beteiligten haben diese jedoch mit Bravour gemeistert.“
Am Westfalen-Kolleg gelang es gerade noch bis kurz vor dem Lockdown die letzten Prüfungen abzunehmen. Die für den 18.12. geplante und bereits auf die Corona-Bedingungen von vor dem Lockdown angepasste Abiturfeier musste allerdings kurzfristig verschoben werden. Sie soll sobald wie möglich nachgeholt werden.
Bildzeile: Die Studienleitungen beglückwünschten ihre Kurse mit einer Collage.
Foto: Westfalenkolleg Dortmund

Keuninghaus beendet das Jahr digital – neues Programm bis zum letzten Tag des Jahres
In diesem Jahr hat das Keuninghaus in der Nordstadt einen großen Teil seines Kulturprogramms digital verfügbar gemacht sowie viele Angebote ausschließlich für die virtuelle Welt produziert. Im Youtube-Kanal „Keuninghaus to go“ sind inzwischen viele Filme von Veranstaltungen und Angeboten abrufbar – Folgen aus der beliebten Reihe „Talk im DKH“ mit prominenten Gästen ebenso wie das neue Talk-Format „Kopf, Herz, Hand“ mit Özge Cakirbey, aber auch Parkour-Training, Zeichenkurse, Poetry oder Konzert-Mitschnitte.
Neues Programm gibt es bis zum letzten Tag des Jahres: Noch an Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.) gehen neue Angebote online.
Youtube: keuninghaus to go
Facebook: facebok.com/DietrichKeuningHaus
Instagram: @keuninghausofficial
Foto: Neues Talk-Format „Kopf Herz Hand“ mit Özge Cakirbey (li).
Foto: Dennis Treu

Neue Balkone und frische Farben für
DOGEWO21-Häuser in Dorstfeld
Am Hartweg in Dorstfeld hat DOGEWO21 umfangreiche Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten abgeschlossen. So erhielten die Häuser Am Hartweg erstmals 1,5×3 Meter große Anstellbalkone.
Im Zuge der Maßnahme wurden die Fenster im Balkonbereich erneuert und Balkontüren eingebaut.
Die Fassaden der rund 90 Jahre alten Häuser Am Hartweg 139-149 wurden saniert und haben einen freundlichen, neuen Farbanstrich erhalten. Weiter wurden Haustüren und Treppenhausfenster ausgetauscht, Vordächer montiert, die Treppenhäuser gestrichen und mit neuer Elektrik ausgestattet. Für zusätzliche Sicherheit sorgen neue Außenbeleuchtungen sowie Gegensprechanlagen. Die Gesamtkosten für die Maßnahme liegen bei knapp 360.000 Euro.
Die Wiederherstellung der Außenanlagen erfolgt zum Frühjahr 2021.
Nachdem Anfang 2019 bereits die benachbarten Häuser Am Täufling umfangreich saniert und mit Balkonen ausgestattet wurden, wird DOGEWO21 die Instandhaltung der Dorstfelder Siedlung im kommenden Jahr mit weiteren Maßnahmen fortsetzen.
Info: Mit über 16.300 Wohnungen zählt DOGEWO21 zu den größten Vermietern in Dortmund. 2020 investiert das Unternehmen insgesamt 34,5 Millionen Euro in Neubauprojekte, Modernisierung und Instandhaltung. DOGEWO21 baut allein in diesem Jahr fast 190 neue Balkone an ihre Häuser in Eving, Huckarde und Dorstfeld an.
Bild: DOGEWO21

Erstflug nach Porto gestartet
Dortmund Airport
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SITA
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Wizz Air fliegt über Weihnachten und im Sommer nach Portugal
Dortmund, 21. Dezember 2020. Gestern hob die ungarische Airline Wizz Air zum ersten Mal von Dortmund nach Porto ab. Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmun- der Flughafen, begrüßte die Crew auf dem Vorfeld.
Wizz Air bedient die Strecke zunächst bis zum 10. Januar 2021. Ab dem 28. März 2021, also zu Beginn des Sommerflugplanes, bietet die ungarische Airline die Strecke dann immer mittwochs und sonntags ab dem Dortmund Airport an. Die Flüge sind bereits jetzt buchbar.
„Porto ist bei Touristen beliebt, aber auch eine wichtige Destination für die vielen Menschen in unserem Einzugsgebiet, die portugiesische Wurzeln haben. Das Angebot der Wizz Air ist damit eine sehr gute Ergänzung zu den bereits bestehenden Flügen der Ryanair von und nach Porto“, so Miletic.
Foto: Hans Jürgen Landes / Dortmund Airport

SPD aus Brackel und Scharnhorst stehen zur L663n
Vertreter*innen der SPD aus dem Rat und den Bezirksvertretungen aus Brackel und Scharnhorst bekräftigen erneut die Notwendigkeit des baldigen Weiterbaus der L336n.
Grüne und CDU (gemeinsam mit Die Linke) gehen schnell in die Umsetzung der kritischten Themen ihrer Projektpartnerschaft und vergessen dabei den Druck der auf den jeweiligen Stadtbezirken lastet. Während der Antrag ein Moratorium, also auch kein abschließendes Ende, des Weiterbaues und eine Umwidmung der geförderten Planungsstellen für den Fahrradverkehr beinhaltet, vernachlässigen die Fraktionen dabei aufzuzeigen, wie es denn beispielsweise für den Hellweg weitergehen soll. Die SPD fragt sich, ob den Fraktionen wohl bewusst ist, dass Alternativen auf der Landesstraße, die der Hellweg darstellt (L663), kaum möglich sind. Denn rein mit Radverkehr lösen sich die Probleme nicht. Da kann die CDU auch weiterhin sich zum Ausbau bekennen und es nun nur Taktisch vor sich herschieben.
Auch wenn der SPD Fraktion im Rat bewusst ist, dass es kaum Möglichkeiten geben wird, da auch Temporeduzierung oder Durchfahrtsverbote durch die Bedeutung als Landesstraße nicht machbar sind, stellen die Genoss*innen dennoch den Prüfauftrag an die Verwaltung, da die Probleme nicht weitere fünf Jahre plus Umsetzungsphase pausieren können.
Die Ratsvertreter*innen und Bezirksvertreter*innen aus dem Stadtbezirk Scharnhorst begrüßen ebenso weiterhin den Weiterbau L663n zur Entlastung des Stadtbezirks Brackel und Scharnhorst vom Durchgangsverkehr aus den Nachbargemeinden. Der Weiterbau entlaste besonders Husen–Kurl, Grevel und Scharnhorst und ermögliche es den Verkehr aus Nachbargemeinden Lünen und Kamen nicht mehr durch den Stadtbezirk durchzuführen.
Irritiert zeigt sich die SPD auch, dass Herr Waßmann von der CDU dem ehemaligem Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka abspreche, das er sich weiterhin thematisch äußern dürfe. Es sei der SPD neu, dass Presseartikel nur für Menschen mit Mandat zustehen würden und die SPD lehne diese Einstellung auch ausdrücklich ab. Weiter habe sich Karl-Heinz Czierpka bekannterweise seit Jahren intensiv mit der Entlastung des Hellweges, Alternativen und letztlich dem Weiterbau befasst, so dass seine Expertise auch ohne Mandat nicht abzusprechen sei.

Schon vor Wochen entschieden: Unternehmer verzichtet aus Coronaschutzgründen komplett auf Böllerverkauf – OB Westphal besucht ihn in seinem Betrieb
OB Thomas Westphal besuchte heute die Zentrale von „Scheidings-Lagerverkauf“ in Dortmund-Oestrich, in der üblicherweise jede Menge Böller und Feuerwerk verkauft werden. Im Corona-Jahr 2020 allerdings nicht. Schon vor Wochen hatte sich Inhaber Christoph Scheiding dagegen entschieden – weit bevor die Entscheidung von Bund und Land zu einem bundesweiten Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern anstand. Dafür gab es mehrere Gründe. „Wer die Situation hier im Gewerbegebiet vor Silvester sonst kennt, weiß, dass immer sehr viele Menschen in langen Schlangen und Gruppen vor dem Laden warten, um an ihre Böller zu kommen. Auch im Geschäft ist es dann immer rappelvoll“, so Christoph Scheiding: „Für einen Unternehmer natürlich sonst ein wünschenswerter Zustand. Aber vor dem Corona-Hintergrund war mir die Sicherheit und Gesundheit der Kund*innen und meiner Beschäftigten wichtiger. Diese Ansammlungen und der Verkauf wären verordnungskonform kaum durchführbar gewesen, nicht auf dem Parkplatz und nicht in den Warteschlangen. Und aus Infektionsschutzgründen habe ich mich dann komplett gegen Verkauf entschieden, auch wenn dieser sonst schon einen ordentlichen Teil im Jahresumsatz ausmacht.“ Die bereits gelieferten Pyro-Artikel werden nun in professionellen Bunkern an einem anderen Ort eingelagert.
„Das ist ein absolut vorbildliches Verhalten, für das ich sehr dankbar bin. Es sollte für viele andere Ansporn sein“, sagte OB Thomas Westphal: „Entscheidungen wie die von Herrn Scheiding machen Dortmund als Stadt der Nachbarn aus. Hier bei uns wird Zusammenhalt groß geschrieben. Und auch, dass man aufeinander achtet. Dass dieser Unternehmer nun so vorsorglich handelt und dabei auch auf hohen Umsatz verzichtet, verdient Respekt und Anerkennung. Wir lassen Dortmunder Unternehmen nicht alleine, gerade in Zeiten der Krise. Wir haben schon vielen Betrieben Unterstützung angeboten und Hilfen vermittelt, und wir kümmern uns auch weiter darum.“
Dortmunds Oberbürgermeister hatte sich schon lange für ein coronabedingtes Verkaufsverbot von Böllern und Feuerwerkskörpern stark gemacht: „Ich weiß, dass für viele Menschen das Zünden von Böllern und Raketen zu Silvester einfach dazu gehört. Dennoch verletzen sich auch immer wieder Personen, die nicht verantwortungsvoll damit umgehen. Damit würde in diesem Jahr der Druck auf die Krankenhäuser und Notaufnahmen unnötig erhöht werden und wichtiges medizinisches Personal, Geräte und Räume binden, die dringend im zehrenden Kampf gegen das Coronavirus benötigt werden. Unsere Kliniken und die Menschen, die dort arbeiten, sind schon belastet genug. Da braucht es nicht noch die zusätzlichen Behandlungen von Verletzungen und Brandwunden“, so OB Thomas Westphal: „Wenn man sich gemeinsam zum Böllern draußen an der Straße und auf gewohnten Plätzen treffen würde, käme es zudem unweigerlich zu Begegnungen und Kontakten, die gerade jetzt dringend vermieden werden müssen. Also gilt: Einmal auf eine beliebte Tradition verzichten. Das rettet in diesen Zeiten Menschenleben.“
Autor: Michael Meinders Tel.: 0231/ 50 – 2 27 45
Foto: Stadt Dortmund/Gaye Suse Kromer: OB Thomas Westphal (li.) und Christoph Scheiding

Bescherung2Go –
Weihnachtstüten an wohnungslose junge Menschen vom Projekt DOCK 16 übergeben
In den letzten Jahren wurde gemeinsam mit den Jugendlichen und den DOCK 16 Streetworker*innen eine Weihnachtsfeier organisiert und durchgeführt, dieses lässt die aktuelle Situation leider nicht zu. Aber DOCK 16 will die jungen Menschen in der Weihnachtszeit nicht alleine lassen. Darum gab es zwar keine gemeinsame Weihnachtsfeier in den DOCK 16 Räumlichkeiten, aber stattdessen eine „Bescherung2Go“.
Die DOCK 16 Streetworker*innen haben Weihnachtstüten mit Infomaterial über offene Hilfsangebote während der Weihnachtszeit zusammengestellt, Powerbanks, damit das Handy auch draußen geladen werden kann, dicke Thermosocken, Mund-Nasenschutz, diverse Kleinigkeiten und natürlich viel Süßes und Weihnachtliches eingepackt, um den jungen Menschen draußen auf der Straße eine Freude zu bereiten.
Die Streetworker*innen von Dock 16 (Ive Strecker, Lea Gade, Felix Deckert) trafen sich am 10.12.20 mit der neuen Bereichsleitung U25 des Jobcenter Dortmund/Jugendberufshaus (Jens Vieting) und der für wohnungslose junge Menschen zuständigen Fallmanagerin im Jugendberufshaus (Monika Traore) bei strahlendem Himmel am Projektstandort von Dock 16 in Mallinckrodtstraße 138 und zogen anschließend durch den Keuning Park zum Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs um wohnungslosen jungen Menschen gut gefüllte Weihnachtstüten zu übergeben. Die Resonanz war überwältigend, es sprach sich rum wie ein Laufeuer, immer mehr junge wohnungslose Menschen kamen um „ihre“ Tüte in Empfang zu nehmen. Heiß begehrt waren insbesondere die Powerbanks für ihre Handys und warme Schals und Socken. Die Bescherung2Go war ein voller Erfolg. Die Streetworker*innen kamen bei einem Heißgetränk mit sicherem Abstand nicht nur mit den jungen Menschen ins Gespräch sondern auch mit interessierten Passanten und auch für diese gab es einen Schokonikolaus.
Kurze Hintergrundinfo zum Projekt Dock 16:
Wohnungslose Menschen, darunter auch viele Jugendliche und junge Erwachsene, die vom lokalen Hilfesystem nicht (mehr) oder nur noch teilweise erreicht werden treffen die Auswirkungen der Coronapandemie in voller Härte. Viele der jungen Menschen haben oft keinen und nur noch einen sehr belasteten Kontakt zu ihrer Familie, Bezüge zu Freunden sind häufig nach und nach weggebrochen. Viel Aufenthaltsmöglichkeiten während des Tages, und/oder Übernachtungsmöglichkeiten bei Bekannten sind durch Corona geschlossen oder nicht mehr verfügbar, auch ein Treffen im öffentlichen Raum mit anderen Betroffenen ist auf Grund der Kontaktbeschränkungen schwierig.
Das Projekt DOCK 16 bietet seit September 2018 ein aufsuchendes Beratungsangebot für diese jungen Menschen.
Seit Beginn der Coronapandemie sind die Streetworker*innen von DOCK 16 täglich noch häufiger unterwegs um die jungen Menschen auf der Straße, am Wärmebus und an bekannten Treffpunkten z.B. rund um den HBF, in der City, im Keuningpark aber auch in Aplerbeck und in Dortmund Hörde zu erreichen und ihnen weiterführende Hilfen und Unterstützung anzubieten.
Es zeigt sich deutlich, dass die Kluft zwischen den beschriebenen sogenannten „entkoppelten“ jungen Menschen und den lokalen Hilfestrukturen (Jugendberufshaus, Jugendhilfe, psychosoziale Versorgung…) mitunter so groß ist, dass diese von den jungen Menschen nicht aus eigener Kraft überbrückt werden kann. Mit DOCK 16 wurde deshalb vom Jugendberufshaus Dortmund in Zusammenarbeit mit der GrünBau gGmbH ein Konzept im Rahmen des § 16h SGBII entwickelt, das es durch ein intensiv aufsuchendes Angebot ermöglicht, diese vulnerable Gruppe junger Menschen auf der Straße regelmäßig anzusprechen, Vertrauen aufzubauen und Schritt für Schritt (wieder) eine Verbindung zu bestehenden lokalen Hilfe- und Unterstützungsangeboten, insbesondere zum Jugendberufshaus aufzubauen.
Das Projekt hat zum Ziel die betroffenen Jugendlichen an das lokale Hilfesystem anzu“dock“en. Neben der aufsuchenden Beratung auf Augenhöhe mit den jungen Menschen können die Jugendlichen über DOCK 16 kurzfristig verfügbar auch ganz lebenspraktische Hilfen am Projektstandort in der Mallinckrodtstr.138 in Anspruch nehmen. Das Projekt DOCK 16 bietet freitags ein Frühstücksangebot an, eine Meldeadresse für obdachlose Jugendliche mit regelmäßiger Postausgabe, sowie Kleiderspenden, die Möglichkeit der Benutzung von Waschmaschine und Trockner und einer Ausgabe von Zelten, Isomatten oder Schlafsäcken. Für Notfälle steht auch ein Reisebett zur Verfügung, sodass sich Betroffene ein paar Stunden im Warmen ausruhen können.
Bildzeile: Unter dem Motto „Bescherung to Go“ verteilten GrünBau und Jobcenter Geschenktüten an bedürftige Jugendliche. Foto: Jobcenter Dortmund