Die Ausstellung verwandelt sich Ende März in ein kreatives Ideenlabor

Robotermusik und Retrofuturistisches: Die „Maker Faire Ruhr“ bereits zum achten Mal in der DASA

Beim Kreativ-Festival „Maker Faire Ruhr“ gibt es für Groß und Klein viel zu entdecken. Foto: Andreas Wahlbrink (DASA Arbeitswelt Ausstellung)

Bei der „Maker Faire Ruhr“ stehen Basteln, Bauen, Erkunden, Experimentieren und Upcycling im Mittelpunkt. Bereits zum achten Mal verwandelt sich die DASA Arbeitswelt Ausstellung in ein kreatives Ideenlabor. Über 60 Projekte sind in diesem Jahr am letzten Märzwochenende (29. und 30.03.2025) dabei, die vor allem eins verbindet: die Liebe zum Machbaren. Zahlreiche Stände laden zu einer bunten Tour zwischen IT und Design sowie schräge Ideen aus Hightech, Kunst und Handwerk ein. Wer mag, kann außerdem an Workshops oder Vorträgen teilnehmen.

Neu dabei sind Roboter-Wettkämpfe

Die Maker Faire Ruhr ist ein Treffpunkt ganz unterschiedlicher Szenen: Hauptsache es geht ums Experimentieren, Bauen und Basteln. Fans von „fischertechnik“ oder Solarmodellbau kommen daher ebenso auf ihre Kosten wie Amateurfunkbegeisterte, Hacker oder – ebenfalls neu – Leute, die mit Licht malen. Upcycling-Ideen treffen auf Analoges wie das Nähen viktorianischer Hüte oder das Drucken von Postkarten.

Steampunks – Ausflug in die Vergangenheit von morgen. Foto: Pia Hilburg

Allein rund 20 Steampunk-Teams machen mit, schwerpunktmäßig aus der Region rund ums Ruhrgebiet. In der Kulisse der DASA-Stahlhalle verbinden sich Industrie-Charme und die Lust am Kostümieren mit schrägen Lösungen zum Einsatz von Maschinen.

Neue Roboter-Wettkämpfe aus Essen und Dortmund sollen eindrücklich vorführen was in der Welt der Programmierung alles möglich ist. Projekte mit musizierenden Roboter nehmen dabei „Metal“ ganz wörtlich.

Als beliebtes Familienausflugsziel bietet die DASA außerdem viel für die Kinder. Mit dabei ist etwa das Kinderlabor aus Gelsenkirchen oder die Freie Aktive Schule Wülfrath mit Ideen, um handwerkliche Fähigkeiten und naturwissenschaftliches Grundverständnis zu fördern. 

Mit Köpfchen und Fingerfertigkeit Lösungen für technische Feinheiten finden

Ziel der „Maker Faires“ ist es das Selbermachen zu stärken und eigenen Technikideen freien Lauf zu lassen. Daher finden auch an beiden Tagen in Dortmund Wissensshows statt.

Ein Roboter aus dem 3-D-Drucker auf der Maker Faire Ruhr. Foto: Pia Hilburg

Es gibt an fast allen Ständen Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Vorträge bieten Vertiefungen an, um Lösungen für technische Feinheiten zu finden.

Das Kreativ-Festival ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Es gelten nur die Tickets für die Veranstaltung, kein üblicher DASA-Eintritt oder Vorteilskarten. Das Standardticket kostet 10 EUR, online zuzüglich Vorverkauf und optional Versand.

Die „Maker Faire Ruhr“ ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media und wird präsentiert vom deutschsprachigen „Make Magazin“. Maker Faires gibt es seit knapp 20 Jahren weltweit. 

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