Gutes tun – aber wo? „Spendobel“ bringt Spender:innen und Projekte online zusammen

Interessierte können sich umfangreich über elf Kampagnen informieren

„Spendobel“-Geschäftsführerin Heike Dahlheimer garantiert: „Alle Spenden gehen zu 100 Prozent an die Projekte.“ Foto: Ev. Kirchenkreis Dortmund

„Gutes tun – aber wo?“ Der Slogan auf dem neuen Banner des Dortmunder Spendenparlamentes „Spendobel“ mag so manchem aus dem Herzen sprechen. Denn es gibt – allen Unkenrufen zum Trotz – immer noch viele Menschen, die eigentlich gerne andere unterstützen möchten. Und dann verzagen angesichts der Vielzahl von Aufrufen, Flyern und Bittschreiben. Auf der „Spendobel“-Homepage (Link am Ende des Artikels) gibt es jetzt Orientierung.

Potentielle Spender:innen können sich über 11 Projekte informieren

Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Spendobel in Dortmund eine feste Institution, wenn es darum geht, Projekte auf ihre Vertrauenswürdigkeit zu prüfen und die korrekte Verwendung der Spendengelder zu garantieren. Ab sofort können Dortmunderinnen und Dortmunder – und natürlich auch Menschen von außerhalb – wieder online aus elf Projekten auswählen, für die jeweils ein Jahr lang gesammelt werden soll.

Online gibt es eine Übersicht und weitere Infos zu den verschiedenen „Spendobel“-Projekten. Foto: Web-Screenshot

Darunter „alte Bekannte“ wie der Ponyhof Hilbeck oder die Schreibaby-Sprechstunde des Kinderschutzbundes, aber auch ein neues Empowerment-Projekt für geflüchtete Mädchen und junge Frauen.

„Alle Projekte wurden von uns auf Herz und Nieren geprüft und sind besonders empfehlenswert“, freut sich Geschäftsführerin Heike Dahlheimer, dass das Dortmunder Spendenparlament aus einer großen Menge guter Projekte die Besten auswählen konnte.

Spendenparlament lebt von der Beteiligung der Bürger:innen in Dortmund

Christiane Wurst ist Präsidentin des Dortmunder Spendenparlaments.
Christiane Wurst ist Präsidentin des Dortmunder Spendenparlaments. Archivfoto: Nordstadtblogger-Redaktion

„Im vergangenen Jahr konnten alle Projekte in voller Höhe unterstützt werden“, macht auch Christiane Wurst, die Spendobel-Präsidentin, den teilnehmenden Organisationen Mut. Die ausgewählten Projekte fördern von Jung bis Alt, von Diakonie bis Verein, von Beratung bis kreatives Tun.

Und das Beste – dafür bürgt „Spendobel“ und auch seine Geschäftsführerin Heike Dahlheimer: „Alle Spenden gehen zu 100 Prozent an die Projekte.“

Denn die anfallenden Personalkosten trägt der Evangelische Kirchenkreis Dortmund und das Parlament, sein Präsidium und Präsidentin engagieren sich ehrenamtlich für die gute Sache. Hier geht’s zur „Spendobel“-Homepage.

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Reaktionen

  1. Spendobel fördert soziale Projekte – Jetzt bewerben! (PM)

    Dortmunder Initiativen und gemeinnützige Organisationen können ab sofort wieder Förderanträge bei Spendobel, dem Dortmunder Spendenparlament, einreichen. Wer ein soziales Projekt plant oder umsetzen möchte, hat bis zum 15. Mai 2025 die Chance, einen Antrag auf eine Förderung von bis zu 15.000 € zu stellen. Alle Informationen dazu sind auf der Website http://www.spendobel.de zu finden.

    Eine Jury wählt aus allen Bewerbungen 15 vielversprechende Projekte aus, die bei der jährlichen Parlamentssitzung Anfang September zur Abstimmung stehen. Spendobel, eine Initiative der Evangelischen Kirche, bringt seit über 20 Jahren engagierte Dortmunder*innen zusammen und hat bereits mehr als 230 Projekte mit insgesamt 1,7 Millionen Euro unterstützt.

    Interessierte Organisationen sind herzlich eingeladen, ihre Projekte einzureichen und sich so eine wertvolle Unterstützung für ihr soziales Engagement in Dortmund zu sichern! Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 0231 22962 348, Mail spendobel@ekkdo.de und unter http://www.spendobel.de

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