Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem sozialen Bereich.
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Kinder des Abenteuerspielplatz Scharnhorst haben ein zeitliches Tempolimit auf der Flughafenstraße erwirkt. Die Kinder und Jugendlichen vom Abenteuerspielplatz Scharnhorst bekamen nun die offizielle Bestätigung, dass auf der Flughafenstraße zwischen Droote und Gleiwitzstraße das Tempo von 50 auf 30 km/h gedrosselt wird. Das gilt in der Zeit von 7 bis 19 Uhr. Ein toller Erfolg für die Kinder und Jugendlichen, die vor sechs Monaten diesen Wunsch in der Bezirksvertretung vorgetragen hatten. Zwar ist das Tempo 30-Schild an der 150 Meter langen Teilstrecke der Flughafenstraße noch nicht montiert, aber so ein Schreiben der Stadtverwaltung ist auch schon viel wert. Die gute Nachricht haben Tobias Marx (Leiter der Bezirksverwaltungsstelle Scharnhorst) und Bezirksbürgermeister Werner Gollnick überbracht.
Der Bezirksbürgermeister war begeistert von der Aktion: „Das ist wirklich ein Paradebeispiel für Mitbestimmung: Es war ein toller Einsatz der Kinder und Jugendlichen und zeigt, dass es sich auch in jungen Jahren lohnt, für seine Überzeugung einzustehen.“
Die Kinder hatten sich dafür auch ordentlich reingehängt: Begonnen hatte alles mit einem Jugendforum im November vergangenen Jahres auf dem Abenteuerspielplatz. Das Thema lautete „Mobilität im Stadtbezirk“. Kinder und Jugendliche empfanden den Bereich Flughafenstraße zwischen Droote und Gleiwitzstraße als zu gefährlich: Das Tempo der Autos war zu hoch, die Grünphase der Fußgängerampel zu kurz – alles zu hektisch, um sicher zum Abenteuerspielplatz zu kommen. Mit guten Argumenten bewaffnet, haben sie sich dann mutig in einer Einwohnerfragestunde im November ans Mikro in der Bezirksvertretung gestellt. Sie haben die Gefahrenpunkte aus ihrer Sicht geschildert. Sie haben erzählt, dass an der Flughafenstraße auch schon mal ein Kind angefahren wurde. Und sie haben den Bezirksbürgermeister gebeten, an dieser Stelle für mehr Sicherheit zu sorgen. Gollnick hatte sich die Bitte der Kinder zu Herzen genommen und konnte heute ausrichten, dass das Projekt umgesetzt wird.
Elisabeth Folda, Fachreferentin beim Jugendamt: „Es ist toll, was unsere Kinder und Jugendlichen hier geleistet haben. Wir sind wirklich stolz auf sie. Aus pädagogischer Sicht ist das ebenfalls toll: Heute sehen sie schwarz auf weiß, dass es sich lohnt, für eine Sache zu kämpfen. Wir freuen uns darauf, wenn das Tempolimit dann umgesetzt ist.“
Bis hierhin haben alle Beteiligten ein rasantes Tempo vorgelegt: Von der Idee bis zum Beschluss ist kein halbes Jahr vergangen, um auf den für die Kinder entscheidenden 150 Metern der Flughafenstraße das zeitlich beschränkte Tempo zu drosseln.
Austausch und Vernetzung am gemeinsamen Fachtag für Ehrenamtliche. Auch am Lebensende nicht alleine sein, gut begleitet die letzten Lebensschritte tun – dafür arbeiten ambulante Hospizdienste. Allein in Dortmund sind es vier Träger, die sich mit über 350 qualifizierten Helferinnen und Helfern für Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörige einsetzen. Erstmals haben sich diese vier Organisationen Ende 2022 getroffen, um sich zu vernetzen, sich auszutauschen und in Ausbildung und Arbeit erlangtes Wissen zu vertiefen und dafür den Arbeitskreis Ambulante Hospizdienste Dortmund gegründet. In dieser Woche haben die Malteser Hospizdienste St. Christophorus, der Hospizdienst Dunkelbunt, der Hospizdienst der Diakonie in Dortmund sowie der Hospizdienst im Ev. Johanneswerk, in Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz, ihre zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden zu einem Fachtag ins Seniorenzentrum am Zehnthof eingeladen. Neben dem fachlichen Austausch war insbesondere das Kennenlernen der ehrenamtlich Mitarbeitenden untereinander und die Förderung der Hospizidee ein wesentliches Ziel der Veranstaltung mit über 100 Teilnehmenden. Die Begleitung durch ehrenamtlich Mitarbeitende für Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und in der letzten Lebensphase ist die Kernaufgabe der ambulanten Hospizdienste. Die psychosoziale Begleitung ist eine tragende Säule der möglichen Hilfen für schwerkranke und sterbende Menschen. Der Fachtag bot durch Vorträge von Uwe Johansson, Chefarzt der Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund und Annegret Müller, Dipl. Fachfrau für gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung, die Möglichkeit der thematischen Vertiefung für ehrenamtlich Mitarbeitende der Hospizdienste.
BrotZeit NRW und die Stadt Dortmund sorgen nun an der Berswordt-Europa-Grundschule dafür, dass alle Kinder mit einem gesunden Frühstück in den Tag starten können. Die Kautsky-Grundschule wird bald folgen. Weitere 22 Dortmunder Grundschulen mit besonderen sozialen Herausforderungen können sich noch bewerben.
Voraussetzung ist, dass die Schulen beim Schulsozialindex zwischen 6 bis 9 eingruppiert sind. Der Schulsozialindex ist ein Instrument, mit dessen Hilfe es möglich ist, die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft einer einzelnen Schule abzubilden. So lassen sich die sozialen Herausforderungen identifizieren, um gezielt fördern zu können. Mit der Teilnahme am gesunden Frühstück setzt Dortmund ein starkes Zeichen für Chancengerechtigkeit und nachhaltige Bildung. Ein ausgewogenes Frühstück ist die Basis für erfolgreiches Lernen. Deshalb sorgen die Stadt Dortmund und Landesprogramm brotZeit NRW dafür, dass allen Kindern der teilnehmenden Schulen frische und gesunde Lebensmittel wie Brot und Aufstrich, Obst und Gemüse angeboten werden, die den Körper mit Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit versorgen.
Doch ein Schulfrühstück leistet mehr als nur die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln. Die Kinder lernen frühzeitig viel über nachhaltige und ressourcenschonende Ernährung sowie über regionale und saisonale Lebensmittel. Zudem werden sie für die Art der Lebensmitteproduktion, Transportwege und die Auswirkungen des eigenen Konsums sensibilisiert. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Senior*innen, die das Frühstück vorbereiten und begleiten, werden nicht nur gesunde Essgewohnheiten gefördert, sondern auch soziale Kompetenzen und Tischmanieren. Ein gesundes Frühstück ist entscheidend für die Bildungs- und Entwicklungschancen von Kindern. Dass ein regelmäßiges Frühstück die Konzentrationsfähigkeit, Lernbereitschaft und das soziale Miteinander der Kinder deutlich verbessert, belegen auch die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitung der Fachhochschule Dortmund. Dortmund setzt mit brotZeit nicht nur auf eine ausgewogene Versorgung, sondern auch auf die Stärkung von Gemeinschaft und Verantwortungsbewusstsein.
Für das Programm kooperieren Regionales Bildungsbüro im Fachbereich Schule und das Jugendamt der Stadt Dortmund.
Der Lions Club Dortmund-Phönix hat Gamze Ciplak aus Dortmund mit seinem „Förderpreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement“ ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz zugunsten krebskranker Kinder.
Gamze Ciplak engangiert sich seit über zwanzig Jahren ehrenamtlich für krebskranke und sonst schwer erkrankte Kinder und motiviert eine zunehmende Zahl von Menschen, sie bei dieser Arbeit zu unterstützen. Ausgangspunkt und Antrieb für dieses Engagement war eigenes Erleben: Als Jugendliche litt sie selbst an einer Tumorerkrankung mit düsterer ärztlicher Prognose. Aber sie kämpfte sich durch, gesundete völlig und beschloss aus Dankbarkeit, ihre Erfahrungen an erkrankte Kinder und Jugendliche weiterzugeben. „Ich habe es geschafft; du schaffst es auch!“ Unter diesem Motto vermittelt sie Betroffenen persönlich Mut und Zuversicht und zugleich Freude durch Geschenke. Anfangs waren es kleine Tüten mit Süßigkeiten zu Weihnachten; inzwischen ist es auch die gezielte Erfüllung abgefragter Wünsche nach Spielzeug, Büchern oder anderen Sachen, die den Patienten große Freude bereiten. Durch einen wachsenden Kreis von Unterstützern und Spendern konnte Ciplak das ursprünglich auf das Westfälische Kinderzentrum des Klinikums Dortmund beschränkte Engagement auch auf andere Kliniken und Kinderheime in Dortmund sowie weiteren Städten im Ruhrgebiet ausweiten.
Club-Präsident Jan Fatthauer und Jury-Mitglied Heinz-Otto Siebelhoff überreichten den Preis. „Mit Ihrem tatkräftigen Einsatz und dem spürbaren Herzblut, das Sie einbringen, helfen Sie uneigennützig betroffenen Kindern und Jugendlichen in der schweren Zeit der Krankheit,“ zollte Fatthauer dabei der Arbeit der Preisträgerin Respekt.
21 Mitarbeitende mit Dienstjubiläum hat die Diakonie in Dortmund und Lünen Ende Januar in einer Feierstunde geehrt. Besonders lange Beschäftigte, also Kolleginnen und Kollegen mit über 25-jähriger Anstellung wurden mit dem Goldenen Kronenkreuz ausgezeichnet. Elf Menschen mit 25-, 35- und gar 40-jähriger Berufserfahrung wurde im Restaurant Emil im Rahmen eines gemeinsamen Essens die Ehrennadel von Geschäftsführung und Personalabteilung überreicht. „Das Kreuz als Zeichen der Diakonie bringt zum Ausdruck: Menschen, die in schwierigen Lebensphasen sind, stehen bei uns im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dass Sie sich als langjährige Mitarbeitende täglich für diese Menschen einsetzen, sie begleiten, beraten, pflegen, trösten, ermutigen und stärken, ist pures Gold wert. Deshalb stellen wir Sie heute einmal in den Mittelpunkt“, sagte Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back bei der Verleihung. Seit 1972 wird das Kronenkreuz als Dankeszeichen und Wertschätzung für langjährige haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeit in Form einer Anstecknadel und einer Urkunde verliehen. Jedes Goldene Kronenkreuz wurde dafür von der Diakonie Dortmund und Lünen beim Landesverband beantragt, in der vergangenen Woche wurden sie gemeinsam mit einer von Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, persönlich unterzeichneten Urkunde an die Mitarbeitenden übergeben. Seit 1925 gilt das „Kronenkreuz“ als Symbol der Diakonie in Deutschland und gehört heute zu ihrem Markenzeichen.
Das Foto zeigt die Diakonie-Geschäftsführung Pfarrer Niels Back (li.), Tim Kirchhoff (2.v.li., Diakonische Pflege Dortmund) und Uta Schütte-Haermeyer (3.v.li.) mit den Jubilaren, die im Rahmen einer Feierstunde mit dem Goldenen Kronenkreuz ausgezeichnet wurden.
Auch die inzwischen fünfte Ausbildungsrunde für Menschen, die Trauerreden halten wollen, zog Interessierte weit über Dortmunds Stadtgrenzen hinaus in das Haus am Gottesacker. Das in Dortmund entwickelte Konzept überzeugt, denn es ist rundum praxisorientiert.
„Diese Ausbildung ist etwas Besonderes, vor allem, weil wir in der Trauerhalle des Hauses am Gottesacker drei Reden selbst gehalten haben,“ sagt Sabine Naumann aus Bielefeld, die mit sieben anderen jetzt von Beate Schwedler zur Trauerrednerin ausgebildet wurde – unter dem Dach des Trägervereins deutsche Kinderhospizdienste e.V. (vormals Forum Dunkelbunt).
Das wichtigste Ziel dieser Ausbildung ist die Sicherheit im eigenen Auftritt. Wer sich schulen lassen möchte in professionellen Trauerreden, sieht sich unterschiedlichen Angeboten gegenüber – viele laufen ausschließlich online. Das Präsenzseminar in Dortmund bietet ein Gegenkonzept und kein vorgefertigtes System, sondern bestärkt individuelle Fähigkeiten.
„Uns war wichtig, dass die angehenden Rednerinnen und Redner sich darin üben, die Abschiedsrede lebensnah vorzutragen, von Angesicht zu Angesicht,“ sagt Trauerrednerin Beate Schwedler. Sicherheit im Auftritt gibt auch die Begleitung durch Regisseurin und Präsenzcoach Barbara Müller, die an zwei der vier Wochenenden mit dabei ist.
Das Ausbildungsangebot befähigt, den Lebensweg eines verstorbenen Menschen lebendig, wertschätzend und individuell darzustellen und mit seinen Charakterzügen, Stärken und Schwächen sichtbar werden zu lassen. Der Kurs ermutigt, einen eigenen Stil zu finden – ausgerüstet mit dem vorgestellten Handwerkszeug. Die nächste Ausbildung läuft 2026, Anmeldungen werden entgegengenommen.
Das Bild zeigt: Johannes Heine (Ahausen), Referentin Beate Schwedler, Harald Beer (Essen), Stehanie Withake (Dortmund), Marlies Wesselmann (Selm), Klaus Franz (Bochum), Andrea Husemeyer (Recklinghausen), Referentin Barbara Müller, Sabine Naumann (Bielefeld), Dieter Wagner (Lünen).
Der Dortmunder Verein Erlebt-was e.V. hat in Menglinghausen etwas Großes geschaffen. Auf dem 18,5 Hektar großen ehemaligen Gelände der Zeche Kaiser Friedrich bietet der Verein ein umfassendes Programm für Kinder und Jugendliche. Zuletzt wurde das Outdoor-Angebot um ein Bauprojekt erweitert – im JuKi-Haus sollen weitere Veranstaltungsformate und Aktivitäten realisiert werden. Vergangene Woche besuchte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, das Projekt. Die größtenteils ehrenamtlichen Pädagoginnen und Pädagogen ermöglichen Am Rüggen zahlreiche Spiel- und Sportangebote für den Alltag, veranstalten Kindergeburtstage und bieten ein umfassendes Ferienprogramm. Um auch bei Wind und Wetter auf dem ehemaligen Zechengelände Angebote realisieren zu können, entstand die Idee des JuKi-Hauses. Zusammen mit BB4you e.V. – gegründet von Architektin Regina Bieber – wird hier ein Haus mit 1.500 Quadratmetern Nutzfläche ganz nach den Bedürfnissen der Kinder errichtet. Das Gemeinschaftsprojekt schafft Lern- und Schulungsräume sowie auch Raum für Handwerks- oder Sportprojekte mitten im Grünen. „Und das in kürzester Zeit“, wie Regina Bieber erklärt. Ihr Architekturbüro Diekhans Bieber Architekten PartGmbB übernimmt ehrenamtlich die Planung, Koordination und Bauleitung des Projekts. „Dank unseres großartigen Netzwerkes finden wir viele helfende Hände durch zahlreiche regionale Handwerksbetriebe und kommen gut voran. Im September 2024 erfolgte der Spatenstich, bereits im Januar konnten wir das Richtfest des JuKi-Hauses feiern. Im Sommer wollen wir mit dem Programm starten und das Haus feierlich eröffnen.“ Vonovia Regionalbereichsleiter Mirko Neumann begrüßte gemeinsam mit Regina Bieber Ministerin Ina Scharrenbach vor Ort. Mit seinem Team ist Vonovia Teil des Netzwerkes aus vielen Dortmunder Unternehmen und Institutionen, die Erlebt-was e.V. unterstützen. Er erklärt: „Der Besuch der Ministerin ist eine wertvolle Anerkennung für die Arbeit all jener, die sich mit Herzblut für dieses Projekt einsetzen. Große Projekte wie hier an der Zeche Kaiser Friedrich können nur gemeinsam umgesetzt werden. Die vielen Vereine und Unternehmen, die hier zusammenarbeiten, allen voran Erlebt-was e.V. und BB4you e.V., ermöglichen eine Förderung des Miteinanders und der Nachbarschaft.“
Neben dem Wohnungsunternehmen stehen viele weitere Dortmunder Unternehmen dem Projekt mit Rat, Tat und Spenden zur Seite, darunter die Sparkasse Dortmund, die Volksbank und die REWE Stiftung.
Auf dem Bild zu sehen (v.l.n.r.): Ministerin Ina Scharrenbach besichtigte das aktuelle Bauprojekt JuKi-Haus gemeinsam mit Architektin Regina Bieber, der stellvertretenden Bürgermeisterin Ute Mais, Hannes Regener von Erlebt-was e.V. und Vonovia Regionalbereichsleiter Mirko Neumann.
Neue Wege in der Gesundheitsförderung ihrer Bewohnerinnen und Bewohner setzen die Städtischen Seniorenheime (SHDO). Mit finanzieller Unterstützung durch die AOK NordWest hat das Unternehmen für mittlerweile fünf Einrichtungen sogenannte Care Table angeschafft. Diese digitalen Tische bieten eine Vielzahl von interaktiven Möglichkeiten, um das körperliche und geistige Wohlbefinden der Bewohne-rinnen und Bewohner nachhaltig zu fördern. Der Care Table ist ein mobiler, digitaler und multimedialer Tisch. Der Flachbildschirm (also die Tischplatte) ist in der Höhe verstellbar und schwenkbar, kann also sowohl horizontal als klassischer Spieltisch oder vertikal genutzt werden, zum Beispiel für ein Quiz oder eines der vielen Geschicklichkeitsspiele. Und das, je nach Spiel, allein oder zu zweit oder viert. Die Bedienung ist einfach und intuitiv und das Gerät ist auch robust.
Ob Gesellschafts- oder Geschicklichkeitsspiele, ob Quiz und Puzzle, Malen oder Musizieren, Zeit- und Städtereisen – dank des vielfältigen Angebotes ist „für jeden Bewohner garantiert etwas dabei, ganz gleich, ob oder welche motorische oder kognitive Einschränkung er oder sie hat“, ist Iris Dotschkal begeistert. Weil viele Übungen und Spiele mit unterschiedlichen Schweregraden (leicht – mittel – schwer) angeboten werden, ist der Care Table auch für Bewohnerinnen und Bewohner mit einer dementiellen Veränderung ein Gewinn, hat es die Leiterin des Seniorenwohnsitzes Westholz in den ersten Wochen, seit der Care Table in ihrer Einrichtung eingesetzt wird, beobachtet.
Ziel des Projektes ist es, präventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen zu etablieren und somit die Gesundheit und die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig zu verbessern. „Wir freuen uns, dass wir mit der Förderung des gemeinsamen Gesundheitsförderungsprojektes einen wichtigen Beitrag zur Gesundheits-förderung in den Städtischen Seniorenheimen Dortmund leisten können. Die digitalen Aktivtische bieten den Bewohnenden eine moderne Möglichkeit, ihre geistige und körperliche Fitness zu erhalten und gleichzeitig Freude und Abwechslung im Alltag“, betonte Hermann-Josef Lemke-Bochem, Teamleiter für Prävention bei der AOK NordWest, bei der offiziellen Übergabe am gestrigen Tage.
Die Bewohnerinnen und Bewohner in Westholz haben den Care Table direkt in ihren Alltag integriert und nutzen ihn täglich. Das freut auch SHDO-Geschäftsführerin Elisabeth Disteldorf, denn „wir suchen immer nach neuen Möglichkeiten und Wegen, die gesundheitliche Situation und die Ressourcen unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu stärken“.
So ein Care Table ist nicht gerade billig. Deshalb sind die Verantwortlichen der SHDO auch froh, dass die AOK die Anschaffung mehrerer Tische im Rahmen des Projektes Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen gefördert hat.
Auch wenn das Projekt erst im Sommer 2025 evaluiert werden wird, so steht für Iris Dotschkal heute schon eines fest: „Der Care Table ist eine große Bereicherung für das Miteinander im Haus, denn er bringt Freude und Abwechslung und die Bewohnerinnen und Bewohner miteinander ins Gespräch“.
Auf dem Foto zu sehen (von li.): Hermann-Josef Lemke-Bochem (AOK-Teamleiter für Prävention), Elisabeth Disteldorf (Geschäftsführerin der Städtischen Seniorenheime gGmbH), Iris Dotschkal (Einrichtungsleiterin Seniorenwohnsitz Westholz) und Daniela Worth (Pflegedienstleiterin Seniorenwohnsitz Westholz). Am Care Table Gisela Mihm und Günter Malewski.
Auf dem Patz von Hiroshima hinter der Propsteikirche teilte am Aschermittwoch Pastor Stefan Tausch das Aschekreuz aus. Zuvor hatten zahlreiche Gläubige in der Propsteikirche in Dortmund den Gottesdient mitgefeiert. Aber auch Passanten nutzten die Möglichkeit, das Aschekreuz zu erhalten. Am Aschermittwoch gilt das mit Asche auf die Stirn gezeichnete Kreuz als Zeichen für Umkehr und Buße. Der Tag markiert den Beginn der 40 Tage dauernden Fastenzeit bis Ostern. Gläubige Menschen nutzen auf dem Weg zum Osterfest die Fastenzeit, zur Erneuerung und Umkehr durch Fasten, Beten und Gutes tun. Bei der Austeilung des Aschekreuzes sprach Pastor Tausch die Worte „Kehr um und glaub an das Evangelium!“.
Bei der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW in Dortmund gibt es seit dem Weltwassertag wieder ein kostenloses Wimmelbüchlein für Kinder zum Thema Abwasser.
Wie funktioniert der Wasserkreislauf? Was passiert in einer Kläranlage? Warum schaden Essensreste im Abfluss unserer Umwelt? Antworten auf diese Fragen finden Kindergarten- und Grundschulkinder in der Wimmelgeschichte ABinsWASSER. Das kostenlose Büchlein der Verbraucherzentrale NRW vermittelt spielerisch, wie wir Wasser bewusster nutzen und schützen und auch wie wir zur Klimaanpassung beitragen können.
Die Geschichte begleitet einen kleinen Fisch auf seiner Reise durch See, Kanalisation, Kläranlage, Haus und Stadt. Er entdeckt, warum der See trüb wird und seine Freunde krank sind: es landen viele Abfälle und schädliche Stoffe in unserem Wasser. Verstopfte Kanäle, überlastete Kläranlagen und versiegelte Flächen führen zudem zu Überschwemmungen und Wasserverschmutzung. Doch richtige Entsorgung und nachhaltiger Konsum helfen, die Wasserqualität zu verbessern.
„Kinder sind neugierig und offen für Umweltthemen“, sagt Kerstin Ramsauer von der Verbraucherzentrale NRW. „Mit ABinsWASSER wollen wir sie früh für einen bewussten Umgang mit Wasser sensibilisieren.“
Das Büchlein kommt ohne Text aus. Über einen QR-Code auf der Rückseite erhalten Eltern leicht verständliche Erklärungen zu komplexen Themen wie Kläranlagen und Kanalsanierung sowie ausdruckbare Vorlagen zum Ausmalen.
Erhältlich ist es bei der Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW in Dortmund solange der Vorrat reicht.
Aus unterschiedlichen Perspektiven stellt das Polizeipräsidium Dortmund mit dem jährlichen „Tag der Werteorientierung“ den Auftrag der Polizei in der Demokratie in den Mittelpunkt. Schwerpunktthemen bildeten seit 2021: der Diensteid der nordrhein-westfälischen Polizei, Strategien gegen Rassismus, das Verständnis von Heimat und der Zusammenhalt in der Demokratie. Das Leben der Sinti und Roma steht am 26. Mai 2025 im Mittelpunkt des nächsten Tags der Werteorientierung. Die Idee dazu entstand im Februar 2025 bei einem Treffen zwischen dem ersten Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen, Roman Franz, der in dem Landesverband für Flucht und Integration zuständigen Emanuela Dimova-Gombar, Polizeipräsident Gregor Lange und Kriminalhauptkommissarin Gülay Köppen (Gülay Köppen verantwortet in einem neuen Aufgabenbereich des PP Dortmund den Dialog und die Vertrauensförderung mit einer diversen Gesellschaft).
Zum Hintergrund: Ende November 2024 unterzeichneten die nordrhein-westfälische Landesregierung und der Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW eine Rahmenvereinbarung, um die Teilhabe von Sinti und Roma am gesellschaftlichen Leben zu verbessern und Diskriminierung abzubauen. Wichtige Aspekte sind dabei Vielfalt, Gleichberechtigung, Wertschätzung und Anerkennung.
Das genaue Programm des Tags der Werteorientierung stimmen der Landesverband und das Polizeipräsidium Dortmund ab. Bereits jetzt steht fest, dass die Ausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“ für rund drei Wochen zu sehen sein wird. Die von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Ausstellung beschreibt den Völkermord an den Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten und um den langen Kampf der Sinti und Romas um Anerkennung. Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma mit Sitz in Heidelberg initiierte die inzwischen weitgereiste Ausstellung. Sie führt in das Thema ein, dokumentiert den Völkermord an Sinti und Roma und beschreibt die Nachkriegsgeschichte und die Gegenwart.
Polizeipräsident Gregor Lange: „Das Leben der Sinti und Roma in den Mittelpunkt des Tags der Werteorientierung zu stellen, ist aus zwei Gründen wichtig: Im Nationalsozialismus organisierte die Dortmunder Polizei aktiv die Deportationen in osteuropäische Lager und führte Erschießungskommandos durch. Daran zu erinnern bleibt eine wichtige Aufgabe. Ebenso wichtig ist die Aufgabe, Sinti und Roma in der Gegenwart zu begegnen, ihnen zuzuhören, sie zu verstehen und sie in den dauerhaften Dialog der Polizei in einer diversen Gesellschaft einzubinden. Vor allem geht es auch darum, Stereotypen zu begegnen und Vorurteile abzubauen.“
Der Landesverband der Deutschen Sinti und Roma NRW besteht seit 40 Jahren (Sitz: Düsseldorf). Roman Franz leitet den Verband seit 25 Jahren. Pro Jahr führt der Verband rund 2500 Fachberatungen in zwölf Sprachen durch.
Die Tage der Werteorientierung werden von Jahr zu Jahr von den Beschäftigten des Polizeipräsidiums Dortmund in Kooperation mit dem Multikulturellen Forum organisiert. Gäste und Referenten waren u.a. der Soziologie-Professor Aladin El-Mafaalani und Neven Subotic von der well:fair-Foundation.
Das Bild zeigt von links: Kriminalhauptkommissarin Gülay Köppen, der Landesverbands-Vorsitzende Roman Franz, Polizeipräsident Gregor Lange und Emanuela Dimova-Gombar.
14 Teilnehmende aus zehn Pastoralen Räumen in westlichen Erzbistum Paderborn erhielten in der Propsteikirche Dortmund jetzt die offizielle Beauftragung, zukünftig als Leiterinnen und Leiter von Wort-Gottes-Feiern tätig zu sein.
Das Erzbistum Paderborn und insbesondere die entsprechenden heimischen Pastoralen Räume und Kirchengemeinden freuen sich über die Frauen und Männer, die zukünftig Wort-Gottes-Feiern vor Ort leiten. Mit dem Überreichen der Beauftragung in der Propsteikirche Dortmund wurde der Ausbildungskurs 2024/25 für Teilnehmende aus dem westlichen Teil des Erzbistums Paderborn erfolgreich abgeschlossen. Im Ausbildungskurs erhalten die Teilnehmenden in verschiedenen Kursabschnitten unter anderem Informationen zur theologischen Einordnung einer Wort-Gottes-Feier, zur Leseordnung und den liturgischen Büchern, sowie zu Diensten und Ämtern in der Kirche. Sie erkunden liturgische Orte in einem Kirchenraum und lernen den Aufbau einer Wort-Gottes-Feier kennen. Das Wort Gottes erschließen sie sich durch unterschiedliche Zugänge zur Bibel und erarbeiten gemeinsam die Auslegung und Deutung der biblischen Texte. Im Kurs gibt es zudem praktische Übungen zur Vorbereitung von Wort-Gottes-Feiern, zur Kirchenmusik in der Liturgie, zur Körpersprache sowie ein Sprechtraining. Auch über Symbole und Zeichenhandlungen wird gesprochen. Um ein vielfältiges Angebot von liturgischen Feiern in den Kirchengemeinden anbieten zu können, bildet das Erzbistum Paderborn – unter anderem in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung an der Ruhr (kefb) – Leiterinnen und Leiter für Wort-Gottes-Feiern aus. In den vergangenen fünfzehn Jahren wurden insgesamt 1.100 Leiterinnen und Leiter ausgebildet und offiziell beauftragt.
Auf dem Bild: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ausbildungskurses zum Leiter oder zur Leiterin von Wort-Gottes-Feiern freuen sich gemeinsam mit den Kursleiterinnen Sabine Wiesweg (1.v.l.) und Stefanie Matulla (4.v.l.) sowie mit Propst Andreas Coersmeier (7.v.r.) über die offizielle Beauftragung.
Die Vincenz-von-Paul-Schule Dortmund nimmt als neue Projektschule am Schulprogramm „WIR gegen Cybermobbing! Unsere Schule macht mit.“ des Cybermobbing-Hilfe e.V. teil. Mit diesem Schritt bekräftigt die Förderschule ihr Engagement für ein respektvolles und gewaltfreies Miteinander im digitalen Raum. Der Schule wurde jetzt als Anerkennung eine offizielle Urkunde überreicht. Ermöglicht wurde die Teilnahme durch die Stiftung – Dein Zuhause hilft, eine Initiative der LEG-Immobilien-Gruppe. „Cybermobbing betrifft viele Kinder und Jugendliche. Unser Programm soll Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, aktiv und kreativ Strategien zu entwickeln, um dagegen vorzugehen“, erklärt Lukas Pohland, Gründer und 1. Vorsitzender des Cybermobbing-Hilfe e.V. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 der Vincenz-von-Paul-Schule Dortmund nahmen an speziell konzipierten Workshops teil. Der Projekttag kombinierte theoretische Inhalte mit praxisnahen Übungen. Neben der Vermittlung von Wissen über die Gefahren des Cybermobbings setzten sich die Teilnehmenden durch kreative Medienarbeit aktiv mit dem Thema auseinander.
Zum Abschluss des Projekttages unterzeichneten Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler eine Selbstverpflichtungserklärung. Damit bekräftigten sie ihr gemeinsames Ziel, aktiv gegen Cybermobbing vorzugehen und einen wertschätzenden Umgang im digitalen Raum zu fördern. „Unser Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern die notwendigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um sich selbst und andere vor Cybermobbing zu schützen. Gleichzeitig wollen wir die Sensibilität für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien erhöhen“, hob Lukas Pohland hervor.
Das Schulprogramm „WIR gegen Cybermobbing! Unsere Schule macht mit.“ richtet sich an weiterführende Schulen in allen Bundesländern. Lukas Pohland engagiert sich seit Jahren vielseitig im Bereich Cybermobbing-Hilfe. Der Marketing-Kommunikationswirt gilt als Experte für dieses Thema. Der Anlass für sein Engagement waren seine persönlichen Erfahrungen: Im Alter von zwölf Jahren war Pohland selbst von Cybermobbing betroffen, nachdem er einer im Internet gemobbten Mitschülerin geholfen hatte.
Auf die Initiative von Lukas Pohland wurde im November 2018 der gemeinnützige Verein Cybermobbing-Hilfe e.V. gegründet. Seitdem betreibt der Verein mit Pohland als 1. Vorsitzenden aktiv Präventionsarbeit gegen Cybermobbing und hilft betroffenen Kindern und Jugendlichen durch ein Beratungsangebot. Der Cybermobbing-Hilfe e.V. unterstützt Schulen, öffentliche Institutionen und Unternehmen im Einsatz gegen Cybermobbing und betreibt damit wichtige Präventionsarbeit.
Darüber hinaus engagiert sich Lukas Pohland als Redner in Schulklassen, bei Veranstaltungen oder in den Medien. Schon mehrfach war er in bekannten TV-Formaten auf dem Podium zu Gast: unter anderem in der NDR Talk Show. Ebenso betreibt er Aufklärungsarbeit in der Politik: Im April 2018 sprach er auf Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen als Sachverständiger vor dem Landtag Nordrhein-Westfalen. Er wurde zudem mehrere Male ins Bundeskanzleramt eingeladen. Pohland ist Mitglied im Beirat der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz.
Auf dem Bild zu sehen: Bastian Peck (Lehrkraft, vorne 2 v. rechts) und Madita Lucas (Prävention beim Cybermobbing-Hilfe e.V., vorne 1 v.rechts).
Dank einer Finanzierung der Bezirksvertretung Scharnhorst haben die Feuerwehr Dortmund und die Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz Dortmund (AGARD) in luftiger Höhe einen Nistkasten angebracht. Der Grundausbildungslehrgang der Feuerwehr Dortmund absolviert derzeit die Fahrschulausbildung und konnte so praktisch mit der Drehleiter am denkmalgeschützten Gebäude üben. Die Denkmalbehörde hatte vorab zugestimmt, dass an der Giebelwand der nördlichen Fassade ein Nistkasten befestigt werden darf.
Die Naturschützer*innen der AGARD haben in der Vergangenheit bereits für mehr als 20 Nistkästen für Turmfalken an Gebäuden und Masten in Dortmund gesorgt.
Im Stadtbezirk Lütgendortmund hat sich eine bemerkenswerte Initiative entwickelt, die geflüchteten Seniorinnen und Senioren aus der Ukraine zugutekommt. Was als einfaches Kaffeetrinken begann, hat sich inzwischen zu einem neuen Yoga-Angebot entwickelt. Die Idee entstand vor einigen Monaten, als immer mehr geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in die Sprechstunde zu Natalia Rahm ins Lütgendortmunder Seniorenbüro kamen. In Kooperation mit dem Lütgendortmunder Quartiersmanagement „Wir im Quartier“ der Caritas Altenhilfe wurde ein Kaffeetrinken für die neuen Nachbarinnen und Nachbarn organisiert. Dieses erste Treffen legte den Grundstein für weitere Initiativen, wie zum Beispiel einem Sprachkurs, der mit Hilfe der Katholischen Erwachsenenbildung (KEFB) gegründet wurde und den Teilnehmenden hilft, sich in ihrem neuen Umfeld zurechtzufinden. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Quartiersmanagement, dem Seniorenbüro und der Katholischen Erwachsenenbildung wurde nun das nächste Angebot ins Leben gerufen: Ein wöchentliches Yoga-Programm für Seniorinnen und Senioren ab 55 Jahren aus dem Lütgendortmunder Stadtbezirk. Der Saal für die Yoga-Stunden wird großzügig von der St. Magdalena Kirchengemeinde des Pastoralverbunds Dortmunder Westen zur Verfügung gestellt, was das tolle Miteinander in der unmittelbaren Nachbarschaft unterstreicht. Die Yoga-Stunden richtet sich besonders an ältere Menschen, die sich nach der belastenden Flucht in einem neuen Land wieder ein Stück zu Hause fühlen möchten und die durch die sanften Übungen Körper und Geist stärken möchten. Der Kurs wird einmal pro Woche abgehalten, bisher mit einer kleinen, aber hoffentlich wachsenden Gruppe.
Es ist eine wunderbare Möglichkeit, nicht nur körperliche Bewegung zu erfahren, sondern auch die Gemeinschaft zu stärken und neue Kontakte zu knüpfen.
Interessierte Ukrainerinnen und Ukrainer, die das 55. Lebensjahr vollendet haben und im Stadtbezirk Lütgendortmund (Bövinghausen, Holte, Kley, Lütgendortmund, Marten, Oespel, Somborn und Westrich) leben, können sich für die Yoga-Stunden direkt über die KEFB bei Frau Pedossenko anmelden.
Durch die umfangreiche finanzielle Unterstützung des Lions Club Dortmund-Tremonia war es möglich, dem VSE Backyard, einer Anlaufstelle für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, einen neuen Look zu verpassen. Durch langjährige Nutzung der Couches und der provisorisch erstellten Kleiderkammer, die diverse Bekleidung für die Jugendliche bereithält, war alles in einem eher behelfsmäßigen Zustand. Dieser Zustand konnte durch die Spende schnell überholt werden. Im Backyard befindet sich glücklicherweise nun ein geordneter offener Kleiderschrank, der den Jugendlichen alles bietet, was das Kleiderherz begehrt. Möglich waren auch neue Couches, die den Räumen ein aufgewecktes und dennoch gemütliches Äußeres verpassen. So lädt die Einrichtung nun noch mehr als zuvor zum Runterkommen und Erholen ein. Besonders ansprechend für die Jugendlichen sind die unter anderem neuen digitalen Endgeräte, wie ein Fernseher und eine Playstation. Diese befinden sich im täglichen Gebrauch und bringen viel Freude im alltäglichen Miteinander am Nachmittag. Eine große Bereicherung war auch der Kauf eines neuen Kicker-Tischs, der die Jugendlichen zum Miteinander in Kontakt treten anregt und Abwechslung und Spaß schafft.
Das Seniorenbüro Innenstadt-Ost bietet ab sofort an jedem 4. Donnerstag im Monat von 13:00 bis 14:00 Uhr eine neue Außensprechstunde im DOGEWO21-ExtraPlatz Wambel, Geßlerstr. 2, 44141 Dortmund, an.
Die Seniorenbüro-Mitarbeiterinnen Katharina Lorenz und Annette Simmgen-Schmude bieten kostenlos und trägerneutral Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Älterwerden. Sie geben Informationen zu verschiedenen Leistungsträgern wie z.B. Kranken- und Pflegekassen, zu Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige, beraten zum Thema Demenz und zur Wohnraumanpassung und verweisen auf Bildungsangebote sowie Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Wer sich freiwillig engagieren möchte, erhält ebenfalls Informationen zu möglichen Einsatzbereichen.
Das Angebot ist eine Kooperation mit dem kommunalen Wohnungsunternehmen DOGEWO21. Die Außensprechstunde kann ohne Anmeldung besucht werden. Das Seniorenbüro Innenstadt-Ost kann außerhalb der Außensprechstunde unter der Telefonnummer 0231 – 50 296 90 oder per E-Mail unter
seniorenbuero.ost@dortmund.de kontaktiert werden.
Auf dem Bild zu sehen (v.l.): Katharina Lorenz, Annette Simmgen-Schmude (Seniorenbüro) und Malamatina Litsas (Sozialmanagement DOGEWO21).
Dem Neubau der Diesterweg-Grundschule an der Heroldstraße 29 kann man beim Wachsen zusehen. Jetzt wurde Richtfest gefeiert. Für die Schulgemeinschaft bedeutet das: Der Countdown bis zum Umzug läuft.
Ein modernes, klimafreundliches Schulgebäude mit Platz für vier Züge und eine Zweifach-Sporthalle entstehen an der Heroldstraße. Insgesamt rund 42,3 Mio. Euro investiert die Stadt in den Standort. Die 350 Schüler*innen, die momentan noch das Bestandsgebäude auf demselben Grundstück besuchen, können ihre neue Schule wachsen sehen. Sie entsteht während des laufenden Schulbetriebs. Der Umzug in den Neubau ist für Mai 2026 geplant. Der Schulneubau bietet beste Bedingungen zum Lernen. „Den Kindern steht auf jeder Etage eine große, gemeinsame Cluster-Fläche zur Verfügung, wie bei modernen Schulen heute üblich. Diese flexiblen Räume können so genutzt werden, wie die Klasse es in diesem Moment braucht – als Treffpunkt, Lernort oder zum Spielen“, erklärt Dortmunds Baudezernent Arnulf Rybicki.
Und auch sonst hat die neue Schule einiges zu bieten: Mit rund 7300 Quadratmetern ist dort reichlich Platz für vier Klassenzüge. Die Fassade wird mit Holz und Klinker zeitlos gestaltet, zusätzlich wird sie teilweise begrünt – ebenso wie die Dächer. Um Regenwasser zu nutzen, bekommt die Schule eine eigene Zisterne. So können die Kinder zum Beispiel einen Schulgarten nachhaltig bewässern. Der Neubau wird zudem mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Nach dem Umzug der Schule in das neue Schulgebäude wird der Altbau zurückgebaut. Auf dem Baufeld der ehemaligen Schule entsteht dann die 1.700 Quadratmeter große, moderne Zweifachfach-Sporthalle. Aufgrund der engen Platzverhältnisse entstehen die Neubauten bei laufendem Schulbetrieb und in zwei aufeinander folgenden Bauabschnitten. Die Sporthalle wird im September 2027 fertig gestellt.
Ab dem 1. September 2025 bietet das Erzbistum Paderborn mit come! erstmals jungen Menschen ein christliches Orientierungsjahr an. Es kann in Zusammenhang mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder einem Bundesfreiwilligendienst (BFD) verbracht werden. Es besteht in dem Jahr alternativ die Möglichkeit, ein Vorstudium an der Theologischen Fakultät Paderborn zu absolvieren. Die Bewerbungsphase läuft ab sofort. Das Orientierungs-Jahr des Erzbistums Paderborn wendet sich an alle jungen Menschen, die auf der Suche nach beruflicher, persönlicher und geistlicher Orientierung sind und sich gemeinsam mit anderen jungen Menschen mit der Frage nach dem eigenen Christsein auseinandersetzen möchten. Zum Auftakt sind acht Plätze für junge Menschen frei, die während des Orientierungsjahres in einer christlichen WG auf dem Paderborner Leo Campus zusammenleben.
Viele junge Menschen möchten nach dem Turbo-Abitur erst einmal eine Zeit durchschnaufen. „Manche zieht es nach Australien zu Work&Travel, andere möchten nicht so sehr die weite Welt erkunden, sondern das eigene Ich“, erklärt Pastor Stefan Kendzorra, der im Erzbistum Paderborn die Diözesanstelle Berufungspastoral leitet. „Für diese jungen Menschen haben wir das christliche Orientierungsjahr entwickelt.“ Das Angebot ist aber nicht allein für Abiturientinnen und Abiturienten gedacht, sondern für alle jungen Menschen zwischen 18 und 27 Jahren, die sich neu orientieren möchten, etwa während ihres Studiums oder ihrer Berufsausbildung. Das neu entwickelte christliche Orientierungsjahr ist ein zusätzliches Angebot im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder eines Bundesfreiwilligendienstes (BFD). Im Praxisteil engagieren sich die Teilnehmenden in einem sozialen oder diakonischen Projekt und sammeln beispielsweise in einem Altenheim, einer Kita oder einer Bildungseinrichtung praktische Erfahrungen. Dabei stehen den Freiwilligen erfahrene Mentorinnen und Mentoren zur Seite. „Im Erzbistum Paderborn bieten wir außerdem ein Freiwilliges Soziales Jahr in unseren Pastoralen Räumen an“, berichtet Stefan Kendzorra. „Das christliche Orientierungsjahr geht aber noch einen Schritt weiter und soll für junge Menschen eine intensive Zeit der Entwicklung sein.“
Gefördert wird diese persönliche Entwicklung durch ein individuelles Berufungscoaching. Das zentrale Anliegen des Coachings liegt darin, junge Menschen in ihrer individuellen Berufungsfindung zu unterstützen, unabhängig davon, in welchem Lebensbereich diese Berufung liegt. „Wir alle sind von Gott berufen zum Mensch-Sein. Wo sich die Talente, Sehnsüchte und Träume eines Menschen mit den Bedürfnissen der Welt kreuzen, dort sehe ich die persönliche Berufung“, erklärt Seelsorger Stefan Kendzorra. „Den Prozess zur Entdeckung der eigenen Berufung begleiten wir immer ergebnisoffen.“ Ein Berufungscoaching bietet die Diözesanstelle Berufungspastoral in Paderborn auch losgelöst vom christlichen Orientierungsjahr für alle Interessierten an.
Das Berufungscoaching während des christlichen Orientierungsjahres ist eingebunden in ein Gesamtkonzept mit weiteren Angeboten zur Persönlichkeitsentwicklung. Dazu zählt die Möglichkeit, an Seminaren zu Glaubensthemen oder Veranstaltungen weiterer kirchlicher Kooperationspartner teilzunehmen. FSJler nehmen selbstverständlich an den verbindlichen FSJ-Seminaren von IN VIA teil. Ein weiterer Weg, um sich im christliche Orientierungsjahr mehr Klarheit über den eigenen Lebensweg zu verschaffen, ist die geistliche Begleitung durch Gespräche, Gottesdienste und gemeinsame Gebete. Außerdem warten auf die jungen Menschen viele Gemeinschaftsaktivitäten und Gemeinschaftserlebnisse in einer Achter-WG. Noch sind die Räume im Leo Campus in Paderborn nicht bezugsfertig, bis Anfang September 2025 wird aber alles eingerichtet sein. Darüber hinaus sind viele Freizeitaktivitäten geplant, etwa Ausflüge, gemeinsame Reisen und Abenteuer-Wochenenden in der Natur. Pastor Stefan Kendzorra: „Wer ja sagt zum christlichen Orientierungsjahr, hat garantiert eine Menge Spaß.“
Für die Unterbringung in der WG ist eine Kostenbeteiligung von 220 Euro im Monat fällig. Die Freiwilligendienste FSJ und BFD werden mit dem üblichen Taschengeld honoriert. Die Bewerbungsfrist um die acht Plätze läuft ab sofort. Im ersten Schritt des Bewerbungsverfahrens erwartet das Erzbistum Paderborn lediglich einen ausgefüllten Bewerbungsbogen mit Motivationstext und Foto. Im nächsten Schritt steht ein persönliches Gespräch an. Das Orientierungsjahr wird am 1. September 2025 beginnen und endet am 31. August 2026.
Foto: Pastor Stefan Kendzorra und Celina Lüke von der Diözesanstelle Berufungspastoral laden junge Menschen zu einem christlichen Orientierungsjahr ein.
An der Robert-Koch-Realschule wird das Ehrenamt gelebt: In der Arbeitsgemeinschaft (AG) Sozialgenial erarbeiten die Schüler*innen Ideen, um Menschen im Bezirk zu helfen und eine Freude zu machen.
Die Arbeit der Kinder wird sogar durch die Dortmunder Volksbank und die Stiftung Aktive Bürgerschaft unterstützt, die sich bei den Mitgliedern der AG jetzt herzlich für ihren Einsatz bedankt hat.
Denn die Schüler*innen der Robert-Koch-Realschule haben schon einiges auf die Beine gestellt: Für die AWO-Begegnungsstätte in Hombruch haben sie eine Smartphone-Sprechstunde organisiert: Hier zeigen die Kinder den Senior*innen Tipps und Tricks im Umgang mit dem Smartphone.
Für die großen Festtage wie Ostern oder Weihnachten basteln Schüler*innen Karten und verteilen sie im Seniorenheim. Die Seniorinnen und Senioren freuen sich sehr, weil dann immer auch noch Zeit für ein kleines Pläuschchen bleibt.
Außerdem haben sie schon Kekse für die Senior*innen im Minna-Sattler-Seniorenheim gebacken, Nikolaustüten für Obdachlose gepackt (verteilt wurden sie über das GAST-HAUS) und joggend Müll („Plogging“) gesammelt.
In der Ehrenamt-AG treffen sich die Kinder immer donnerstags und beraten sich mit ihrer Lehrerin Katrin Keweloh und dem Ehrenamtskoordinator Georg Schyma-Vogt (pensionierter Schulsozialarbeiter). Dabei ist auch die Idee zur Aktion „Kauf eins mehr“ entstanden: Wenn Ladenbesitzer es erlauben, rufen die Schüler*innen die Kunden dazu auf, zu einem Produkt ein zweites zu kaufen, um es dann zu spenden. Meist geht es um Hygiene-Artikel, die dann über das GAST-HAUS an Obdachlose verteilt werden.
Sie haben eifrig Energie gespart, Müll getrennt oder den Kita-Garten mit insektenfreundlichen Pflanzen verschönert: die Kinder und ihre Erzieher*innen aus zehn FABIDO-Kitas und -Familienzentren.
Dafür wurden die Kitas nun mit dem Preis „Umweltbewusste Kita 2024“ ausgezeichnet. Den Titel vergebn seit 2017 gemeinsam FABIDO und die Abteilung für Energiemanagement bei der Städtischen Immobilienwirtschaft.
Monika Nienaber-Willaredt, Dortmunds Dezernentin für Schule, Jugend und Familie, beglückwünschte die Kinder und ihre Erzieher*innen bei einer Feierstunde. Sie bedankte sich für das Engagement der Teilnehmer*innen im Bereich Umwelt, Nachhaltigkeit und Ökologie. „Die Projekte sind abwechslungsreich, kindgerecht und pädagogisch durchdacht. Kinder lernen hier spielerisch, dass Umweltschutz Spaß macht. Davon profitieren nicht nur die FABIDO-Einrichtungen, davon profitiert auch unser Stadtklima“, so Monika Nienaber-Willaredt.Mit der Projektteilnahme und dem nachhaltigen Auseinandersetzen mit den Themen Umwelt und Klimaschutz tragen die Einrichtungen in besonderem Maße dazu bei, Kindern Fachwissen zu vermitteln. Sie bringen den Kindern im pädagogischen Alltag das Einsparen von Ressourcen näher und motivieren sie damit zu verantwortungsbewusstem Handeln.
Die zehn ausgezeichneten Einrichtungen haben bereits einen Sockelbetrag und Prämien von zusammen je 300 Euro erhalten. Insgesamt wurden also Geldprämien im Wert von 3.000 Euro ausgezahlt. Viele Kitas haben sich 2024 mit Müll und Abfall beschäftigt: Mülltrennung, Müllvermeidung und Müllsammelaktionen wie „CleanUpDo“ in Zusammenarbeit mit der EDG standen auf der Agenda.
Strom und Wasser und deren Kreisläufe sowie das Energiesparen haben die FABIDO-Einrichtungen ebenfalls auf kindgerechte Weise betrachtet. Auch Umwelt, Nachhaltigkeit und Natur sind beliebte Themen mit viel Praxisbezug. Die Kinder bauten Gemüse an und kochten Gerichte aus ihrer eigenen Ernte. Auch Pflanzaktionen und Pflanzfeste mit Eltern, Upcycling von Verpackungen (z.B. für Osterkörbchen und Laternen), das Basteln von Bienenhotels waren beliebt. Im vergangenen Jahr hat eine Einrichtung sogar einen Solarofen gebaut. Für noch mehr Praxis machten die Kinder und ihre Erzieher*innen sich auf zu Ausflügen auf Bauern- und Pferdehöfe. Diese FABIDO-Einrichtungen nahmen am Projekt „UmweltBewussteKita 2024“ teil: Familienzentrum Am Grenzgraben 15, Familienzentrum Am Ostpark 43, Familienzentrum Eichhoffstr. 20, Kita Am Stuckenrodt 2a, Kita Am Stuckenrodt 8, Kita Bornstr. 52, Kita Ebbinghausstr. 53, Kita Friedrich-Henkel-Weg 16a, Kita Hainallee 77, Kita Rotbuchenweg 147. Für das aktuelle Jahr wird ein erneutes Projekt „Umweltbewusste Kita 2025“ ausgeschrieben. Alle städtischen Tageseinrichtungen für Kinder können sich daran beteiligen.
Das Projekt ist Teil des im Jahre 1997 vom Rat der Stadt Dortmund beschlossenen Projektes „Energieeinsparung an städtischen Gebäuden“.