Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“
Hinweis: Wenn Sie auf die Fotostrecke gehen und das erste Bild anklicken, öffnet sich das Motiv und dazu das Textfeld mit Informationen – je nach Länge des Textes können Sie das Textfeld auch nach unten „ausrollen“.

Neuzugang 21: BVB und 21-Gruppe
machen ihre gelebte Partnerschaft sichtbar
Zwei Wochen nach dem Ende der Transferperiode meldet Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund doch noch einen Neuzugang: Der 21. Spieltag markiert für DSW21 und die kommunale Unternehmensgruppe 21 den offiziellen Auftakt in ihr Markenjahr. Passend dazu übernimmt beim Heimspiel des BVB gegen Hoffenheim erstmals eine Unternehmensfamilie – im übertragenen Sinne – eine Rückennummer bei einem Fußballklub.
Dortmund ist eben anders, und die beiden Partner BVB und 21 sind es auch. Die Unternehmen der 21 machen in Dortmund Infrastruktur. Das geschieht größtenteils unsichtbar. Beim Strom sogar unter der Erde. Es geschieht mit viel Vorausplanung, mit Gebäuden, mit Mobilität und Logistik, großen Stadtentwicklungsprojekten wie dem Phoenix-See und Investitionen, die viele Dortmunder bisweilen als selbstverständlich betrachten. In 2021, dem Markenjahr der Unternehmen mit der 21, machen sich diese unsichtbaren Riesen nun bemerkbar. An vielen Stellen – wie auf jenem Trikot, das BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer dem Vorstandsvorsitzenden der DSW21, Guntram Pehlke, unlängst überreichte – wird eine „21“ aufleuchten oder auftauchen, um zu zeigen: Hier überall sind wir. Für Euch. Für Dortmund. Für den BVB!
Carsten Cramer freut sich über die neue Partnerschaft: „Der Fußball ist immer ein Botschafter seiner Stadt und Region. Für den BVB gilt das in besonderer Weise. Durch die 21 als Rückennummer für die Unternehmen der kommunalen 21-Gruppe können wir den so oft versteckten Meister der Infrastruktur in unserer Stadt sichtbar machen.“ Dabei profitieren beide Marken von der hohen Leidenschaft für und Identifikation der Dortmunder mit ihrer Heimatstadt. Hinter BVB und DSW21 stehen 600.000 Einwohner – fast alle sind schwarzgelb. Alle leben mit der 21.
Für Guntram Pehlke ist die Kooperation daher völlig logisch: „In Wahrheit leben wir diese Partnerschaft ja schon seit vielen Jahren. Sie hat längst Tradition. Allein schon dadurch, dass an jedem Heimspieltag rund 30.000 Zuschauer mit unseren Bussen und Bahnen zum Signal Iduna Park fahren.“ Und: Als Borussia Dortmund 2005 finanziell in Not war, sprang DSW21 dem Klub beiseite und investierte in ein neues Trainingsgelände in Brackel. Das ist in den 15 Jahren seither zum hochmodernen Trainings- und Nachwuchsleistungszentrum inklusive der neuen Geschäftsstelle Sport gewachsen. Und es wächst weiterhin, um mit den besten Trainingszentren Europas mithalten zu können. Eine Erfolgsgeschichte.
Offensichtlichster Beweis der für beide Seiten gewinnbringenden Allianz sind die Heimspiele, bei denen DSW21 die An- und Abreise der Fans mit dem ÖPNV wuppt, DEW21 die Strom- und Wasserversorgung gewährleistet und beide gemeinsam dazu beitragen, dass aus der turnusmäßigen Ausnahmesituation mit mehr als 81.000 Fans ein ganz normaler Wahnsinn mit eingeübten Routineabläufen wird. Apropos Wahnsinn: Wahnsinnig freuen würde sich DSW21, wenn man die Fans nach dem Ende der Corona-Pandemie so bald wie möglich wieder mit Bussen und Bahnen in die Dortmunder Innenstadt fahren dürfte – zum Korso nach einem Titelgewinn.
Bildzeile: Transfer perfekt. BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer (l.) übergibt als Zeichen der neuen Partnerschaft das Trikot mit der Rückennummer 21 an Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender von DSW21.
Foto: DSW21

Offener Brief der Initiative Face2Face Dortmund
Politische Forderungen: Sinnvolle Regelungen und handfeste Unterstützung statt systematische Benachteiligung
Seit einigen Tagen beobachten wir, dass Beamt*innen von Polizei und Ordnungsamt vermehrt durch die Innenstadt unterwegs sind, um Kontrollen zur Durchsetzung der neuen Corona-Schutz-Verordnungen durchzuführen. Problematisch sind dabei nicht die Maßnahmen an sich, sondern die Tatsache, dass anscheinend auf die besondere Situation der Obdach- und Wohungslosen keinerlei Rücksicht genommen wird. Sie müssen die Strafgelder von bis zu 60€ bezahlen, obwohl die Straße ihr Zuhause ist. Auch wenn sie nur mal einen Kaffee trinken oder eine Zigarette rauchen wollen und die Maske nur kurz abnehmen. Entsprechende Fälle wurden uns von Obdachlosen berichtet und haben wir selbst beobachtet. Ein Ausweichen auf Orte, an denen die Maskenpflicht nicht gilt, ist kaum eine Lösung für diese Menschen, da sie auf stärker frequentierte Orte zur Sicherung ihres Einkommens – durch Betteln – angewiesen sind. Abgesehen davon, dass sie die Betroffenen die Strafen in aller Regel nicht zahlen können, ist es also für sie nahezu unmöglich diese Regeln zu befolgen. In der Folge sind die sie nicht selten weiteren Sanktionen, wie z.B. im Extremfall einer Gefängnisstrafe, ausgesetzt. Ist das gerecht? Wir von der noch jungen Initiative Face2Face verteilen seit Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020, mit Herz und Engagement, Essen, Trinken und weitere Produkte des täglichen Bedarfs, führen Gespräche und hören zu, was die Menschen auf der Straße uns und der Gesellschaft zu sagen haben. Ihr Leid hat klarerweise nochmal zugenommen, mit Corona und nun mit der Kältewelle. Hilfsangebote wurden weitgehend zurück gefahren. Es herrscht eine angespannte Stimmung unter den Obdachlosen, was sich nicht selten in Gewalt entlädt. Es gibt in der Winterzeit zu wenig warme niedrigschwellige Schlafmöglichkeiten insbesondere für Menschen ohne bzw. den richtigen Pass. Es gibt kaum noch Orte wo sie sich am Tage aufwärmen können. Auch die sozialen Kontakte sind sehr eingeschränkt. Die Kälte ist – nicht erst seit heute – auf der Straße lebensbedrohlich. Die Stadt hat nun weitere Notfall-Angebote geschaffen, die nicht zentral gelegen sind, und von denen kaum jemand auf der Straße weiß. Für viele ist es vielleicht schon zu spät.
Angesicht aktuell großen Not, bitten wir alle Entscheidungsträger*innen ganz akut um Folgendes:
1. Öffnen Sie Hotels, von der Stadt finanziert und nicht über Spenden. JETZT!!!
2. Lassen Sie die Obdachlosen Menschen in Frieden ihren Kaffee trinken bzw. ihr Lunchpaket zu sich nehmen, auch im inneren Bereich des Walls. Es besteht keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, solange genügend Abstand gehalten wird. Die Straßen sind momentan nicht gerade überfüllt. Bitte prüfen Sie die Maßnahmen Bezüglich der Personengruppe auf ihre Verhältnismäßigkeit.
Weiterhin bitten wir alle beteiligen Behörden und Politiker*innen darum den Menschen zu helfen und es ihnen nicht noch schwerer zu machen als es ohnehin schon ist. Bitte versuchen Sie die Forderungen der Obdach- und Wohnungslosen (siehe unten) zu erfüllen. Bitte stellen Sie mehr und bessere Angebote und vor allem Wohnraum ohne unüberwindbare bürokratische Hürden zur Verfügung. Zwar ist Stadt Dortmund ist im Vergleich zu manchen anderen Städten zum Teil vergleichsweise (!) besser aufgestellt, was das Hilfenetz angeht. Doch ganz offensichtlich reicht das noch lange nicht. Unsere Gruppe freiwilliger, solidarischer, unbürokratischer Unterstützung für die Abgehängten der Gesellschaft wächst in Dortmund derzeit. Wir wollen uns das Leid der Menschen, zu denen wir nun Beziehungen aufgebaut haben, nicht länger mit ansehen. Kooperieren Sie mit uns und den anderen Trägern der Obdach- und Wohnungslosenhilfe. Machen Sie Dortmund zu einer Vorreiterin einer sozial integrierten Stadt ohne Ausgrenzung und Stigmatisierung. Hierdurch könnten Sie nicht nur viel Leid verhindern, sondern auch den sozialen Kitt in unserer Stadt nachhaltig stärken.
Eine solidarische, gerechte Welt ist nötig, und auch möglich!
Politische Forderungen, die gemeinsam mit Obdach- und Wohnungslosen
Menschen in Dortmund und Face2Face entwickelt wurden
Die folgenden Forderungen entstanden zum großen Teil aus Interviews, die wir mit Obdach- und
Wohnungslosen Menschen in Dortmund geführt haben, sowie aus vielen Gesprächen
während unserer Rundgänge. Wir haben weitere Forderungen hinzugefügt, die wir als sinnvoll erachten. Wir freuen und über Vorschläge zur Erweiterung, konstruktive Kritik und jedes
entgegenkommen seitens der Stadt Dortmund und anderen involvierten Behörden.
1. Öffentlich zugängliche Waschmöglichkeiten und öffentliche Toiletten.
2. Leerstand den Menschen in Not zur Verfügung stellen.
→ Wohnraum und Schlafplätze unbürokratisch zur Verfügung stellen.
→ Leerstehende Gebäude und Wohnungen nutzen, anstatt Menschen der Kälte und Gewalt
der Straße auszusetzen. Insbesondere natürlich in der kalten Jahreszeit. Was die Menschen
aber zumeist brauchen ist eine dauerhaft zufriedenstellende Wohn- und Lebenssituation.
→ Die Stadt ist per Gesetz verpflichtet, Menschen vor Obdachlosigkeit zu schützen. Einige
Menschen, mit denen wir darüber gesprochen haben, haben uns versichert, dass sie das nicht getan haben, sie ihre Wohnung verloren haben.
3. Mehr Sozialarbeiter*innen-Stellen bzw. auch Stellen ohne Fachabschluss.
→ Die Menschen brauchen einfach mehr Unterstützung.
4. Grundsicherung und Krankenversicherung für Obdachlose.
→ Durch Kälte, schlechte Ernährung, schlechte Hygiene sind Schmerzen und Leid an der
Tagesordnung und Anfälligkeit für Krankheiten steigt drastisch.
5. Mehr funktionierende Brunnen.
→ Wasser ist ein sehr grundlegendes Bedürfnis und ein Menschenrecht. Es sollte jedem
Menschen frei zugänglich sein.
6. Mehr Räume für den Konsum illegalisierter Drogen.
→ Es liegt im Interesse aller, den Drogenkonsum im öffentlichen Raum zu verringern.
Abhängigkeit ist eine Krankheit und schwer zu kontrollieren. Die Menschen möchten nicht
auf Spielplätzen etc. konsumieren, wissen sich jedoch nicht zu helfen.
7. Mehr Spritzenautomaten.
→ Auch hier besteht dasselbe Problem: Unter Suchtdruck entscheidet sich eine Person eher
dafür, eine fremde Spritze zu benutzen, als auf den Konsum zu verzichten und bringt sich
dadurch in Lebensgefahr.
8. Kostenlose abschließbare Schränke/Spinde im Stadtraum.
→ Wer regelmäßig beklaut wird (Papiere, Wertgegenstände, überlebenswichtige Dinge) muss
sich nur darum sorgen und kommt aus seinem „Loch“ nicht heraus! Viele Menschen sind
mit ihrem Hab und Gut nicht mobil.
9. Mobile Tiny Houses
→ Es gibt hier bereits Beispiele guter Praxis. Es könnte eine Lösung sein für Menschen,
die auf der Straße bleiben wollen,aber Schutz brauchen.
10. Zugang zu Internet gewährleisten oder aber nicht voraussetzen (z.B. beim Arbeitsamt).
→ Digitale Welt, sozialer Aufstieg ist auch an technologischen Anschluss gebunden.
11. Obdachlose Menschen nicht unter dem Vorwand von Infektionsschutz mit Bußgeldern
zu quälen, wenn es um ihre Grundbedürfnisse, wie Essen, Trinken, Schlafen geht.
→ Ausüben von Ermessen und Prüfung der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen.
12. Die Angebote für Obdach- und Wohnungslose wieder in Gänze zulassen, diese ggf.
unterstützen, um den Infektionsschutz zu gewährleisten.
→ Daseinsvorsorge ist Aufgabe der Stadt.

Abgeordnete suchen Dialog mit Friseuren der Region
Friseur-Innung Dortmund und Lünen informiert die Abgeordneten Sabine Poschmann MdB (SPD) und Volkan Baran MdL (SPD) über die prekäre Lage der Betriebe / Unternehmen brauchen unbürokratische Umsetzung staatlicher Hilfsprogramme
Wie ernst ist die Situation in den Friseurbetrieben in Dortmund und Lünen? Was kann und muss getan werden, um den Unternehmen zu helfen? Angesichts jüngst in den sozialen Medien bekannt gewordener bewegender Einzelfälle informierten sich Sabine Poschmann MdB (SPD) und Volkan Baran MdL (SPD) auf Einladung der Friseur-Innung Dortmund und Lünen jetzt im direkten Dialog über die Lage der Betriebe in der Region. Obermeister Frank Kulig und der stellvertretende Obermeister Marcel Kamin standen den Politikern im Rahmen eines kurzfristig anberaumten Austauschs Rede und Antwort zur Situation der Branche. Dabei wurde klar, dass Einzelfälle zwar keineswegs repräsentativ für die ganze Branche sind, die Friseure aber doch deutliche Verbesserungen bei der Umsetzung staatlicher Hilfen fordern. „An einigen Stellen läuft es rund, an anderen gar nicht“, so Obermeister Frank Kulig vor den Politikern. „Wir haben eine gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, brauchen aber vor allem dringend eine beschleunigte Umsetzung weiterer Hilfsprogramme.“ Als Unternehmer sei man zwar bis zu einem gewissen Grad mit Rücklagen auf Umsatzschwankungen vorbereitet, allerdings brächten sieben Wochen Lockdown die Friseurbetriebe wirtschaftlich zunehmend in eine schwierige Situation, die nicht jeder Salon überleben werde. In diesem Zusammenhang sprachen die Vertreter der Innung auch das Thema „Unternehmerlohn“ an, bei dem es um ein Grundeinkommen für Betriebsinhaber geht, die ansonsten derzeit kein persönliches Einkommen haben. Sabine Poschmann berichtete, dass die Überbrückungshilfe III ab Mitte Februar, voraussichtlich noch in dieser Woche, beantragbar sein solle. Möglich sei dann auch die Beantragung von Abschlägen für mehrere Monate, sodass die Liquidität im Februar gesichert werden könne.
Hausbesuche und Schwarzarbeit sind kein Ausweg
Als fatal bewerteten sowohl die Innung als auch die Politiker bei dem Gespräch die derzeitige Tendenz zu Hausbesuchen und Schwarzarbeit in der Branche. „Wir wissen, dass es ein leichter Ausweg ist, um Kunden zu halten und Geld zu verdienen“, so der stellvertretende Obermeister Marcel Kamin. „Aber privat sind die Hygienevorschriften noch weitaus schlechter einzuhalten als in den Salons. Da ist zu kurz gedacht und gefährdet nicht nur unsere Kunden sondern auch uns selbst.“ Darum ruft die Innung alle Friseure in Dortmund und Lünen dazu auf, kein Risiko einzugehen und dem Druck nicht nachzugeben.
Sorgen der Betriebe wahrgenommen
Bereits vor einer Woche hatte die Innung im Rahmen eines Online-Seminars ihre Mitgliedsunternehmen durch eine Steuerberatungsgesellschaft ausführlich über Fördermöglichkeiten und deren Abruf informieren lassen. Dabei war deutlich geworden, dass bürokratische Hürden ein wesentliches Hindernis bei der Beantragung und Bewilligung von Fördergeldern sind. „Wir nehmen die Sorgen und Nöte unserer Mitgliedsbetriebe sehr ernst und erhoffen uns von dem Gespräch mehr Aufmerksamkeit für unsere Anliegen”, so Obermeister Frank Kulig nach dem Treffen. „Warme Wort und das Beklagen von Mängeln helfen allein nicht. Es muss jetzt gehandelt werden.”
Bildzeile: Trafen sich zum Dialog über die Lage der Friseure: (v.l.) Volkan Baran MdL (SPD), Sabine Poschmann MdB (SPD) und Frank Kulig, Obermeister der Friseur-Innung Dortmund und Lünen.
Foto: Innung

Dwarfy Giants – eSport for everyone!
„FZW Game Show – Lass ma zocken!“ – das Live-Event von Gamern für Gamer
Die Dwarfy Giants lassen sich von der momentanen Situation nicht unterkriegen. Um den Entertainment Faktor nachhause zu bringen, veranstalten sie die „FZW Gameshow – Lass ma zocken!“. Am 14.02.2021 ab 20:00 Uhr wird das Live-Event an den Start gehen. Neben Rocket League werden auch andere Games gezockt, die das Gamer-Herz begehren. Das Event findet auf
dem Dwarfy Giants Kanal auf Twitch statt – jeder kann also bequem von zuhause aus einschalten.
Unser Moderator Fabian Kloster wird die Zuschauer zusammen mit Walli Daskalaki aka
fieseZahnfee durch das Event begleiten. Desweiteren werden die Rocket League Matches von dem
westfälischen Caster Pascal Brand kommentiert. Die Community steht mit im Mittelpunkt und hat
die Möglichkeit mit unseren Spieler-/innen über den Chat zu interagieren und ggf. mitzuwirken. Schluss mit alleine vor dem PC sitzen, rein in das soziale Leben, mit Gleichgesinnten zocken und mitfiebern.
Wo? Live auf Twitch aus dem FZW Dortmund (https://www.twitch.tv/dwarfygiants)
Wann? Sonntag, 14.02.2021, ab 20 Uhr

DOGEWO21: Virtuelle Treffen mit den Nachbar*innen
Normalerweise werden in der Nachbarschaftsagentur Wambel, unter der Leitung von Frau Wagener-Ernst, fast täglich Aktivitäten für die umliegenden Anwohner geboten. Aktuell ist es allerdings nicht möglich, Angebote wie Englisch, Gymnastik oder Bingo persönlich durchzuführen.
Das hält die Nachbarschaft dort allerdings nicht auf. Fast alle Begegnungsangebote finden nach wie vor statt – wenn auch in einer anderen Form. Englisch wird zum Beispiel gemeinsam per Videokonferenz geübt – für Personen ohne Internetanschluss wird postalisch Lernmaterial für zu Hause zur Verfügung gestellt, welches dann telefonisch nachbesprochen werden kann. Die beliebten Bewegungskurse werden als Video an die Teilnehmer versandt und können dann im heimischen Umfeld nachgeturnt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich Tablets in der Nachbarschaftsagentur auszuleihen und auf diesem Wege auf die Übungen zuzugreifen.
Und wer denkt, Bingo würde entfallen, den können wir beruhigen. Auch das funktioniert weiterhin. Per Videokonferenz kann verfolgt werden, wie die Bingo-Zahlen in der Nachbarschaftsagentur gezogen werden – so kann bequem aus dem heimischen Lieblingssessel heraus mitgespielt werden.
Auch wenn natürlich nicht alle Teilnehmer mit den Angeboten erreicht werden können und die Sehnsucht nach persönlichen Begegnungen weiterhin groß ist, bietet man der Mehrheit Möglichkeiten, sich ein bisschen vom Alltagstrott ablenken zu lassen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit des Austausches mit altbekannten Gesichtern.
„Auch nach Corona kann ich mir vorstellen, einige dieser Methoden beizubehalten. So können wir auch weiterhin Nachbarn erreichen, die vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht vor Ort teilnehmen können. So reißt der Kontakt nicht ganz ab und die Menschen können sich ein Stück Liebgewonnenes beibehalten.“ sagt Carola Wagener-Ernst (Diakonie). Die Nachbarschaftsagenturen sind ein Kooperationsprojekt von DOGEWO21 und dem Diakonischen Werk Dortmund und Lünen gGmbH. Neben der Nachbarschaftsagentur Wambel gibt es drei weitere Standorte in Löttringhausen, Wickede und Mengede, jeweils in den dortigen DOGEWO21-Quartieren. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Agenturen derzeit geschlossen.
Bildzeile: Frau Wagener-Ernst bei der Aufnahme eines Bewegungskurses.
Foto: Dogewo21

Graffiti zum Mitnehmen: Neue Kreativ-Aktion des JKC Rheinische Straße
Die „Deluxe-Boxen“ kommen: Nach dem großen Erfolg der Kreativtaschen zum Mitnehmen bieten das Fachreferat Jugendkultur und das Jugend- und Kulturcafé Rheinische Straße (JKC) nun die nächste Kreativaktion für zu Hause. Dazu sind 120 Kartonboxen zu einer großen Mauer aufgebaut und von einem Graffitikünstler besprüht worden. Jede einzelne Box ist nun ein Unikat und eine Art Puzzle-Stück der großen Mauer. In den Kartons befinden sich zwei Leinwände, vier hochwertige Stifte, Aufkleber mit den Logos des JKC, Fachreferat Jugendkultur und des Dortmunder Musikimbiss sowie die Buchstaben J, K und C als 3D-Pappbuchstaben.
Die Leinwände, die fünf unbesprühten Seiten der Kartonbox und die Buchstaben können mit den beiliegenden Stiften gestaltet und mit den Stickern weiter individualisiert werden. In einer der Boxen versteckt sich zudem eine Überraschung vom Juicy Beats-Team für den Sommer. Die Kreativboxen können kosten- und kontaktlos im JKC Rheinische Straße Dortmund abgeholt werden – solange der Vorrat reicht. Jugendliche und junge Erwachsene (14 bis 27 Jahre) können unter Facebook/Instagram jkc.rheinische.strasse oder über die Mailadresse jkc@dortmund.de einen Abholtermin vereinbaren.
Das JKC freut sich, wenn es Fotos der Ergebnisse per Instagram, Facebook oder Mail zugesandt bekommt. Diese Fotos werden als Onlineausstellung veröffentlicht.
Foto: Stadt Dortmund

Das 18. Fahrradhaus des ADFC eröffnet
An der Lübecker Straße gegenüber dem Amtsgericht wurde das 18. Fahrradhaus
in Dortmund errichtet. Der ADFC hat es in Betrieb genommen und verwaltet es nun. Die Bezirksvertretung Innenstadt Ort und die Nutzergemeinschaft teilen sich die Kosten. In den dicht besiedelten Innenstadtbereichen finden Radfahrende keine Flächen für das Abstellen des Rades. Eine geschützte Unterbringung von Fahrrädern in den Häusern ist oft nicht möglich;
Kellerräumlichkeiten sind zu klein und in Fluren und Treppen behindern die
Räder. Die Fahrradhäuser bieten einen wetterfesten und abschließbaren
Stellplatz für jeweils bis zu zwölf Fahrräder. Die Nutzer dieser Häuschen, die meist in unmittelbarer Nähe zu den Wohnungen aufgestellt sind, besitzen
einen Schlüssel und können dann ihr Rad jederzeit herausnehmen oder abstellen. Das Fahrradhaus an der Lübecker Straße ist bereits ausgebucht. Weitere sechs Anfragen liegen dem ADFC vor.
Foto: ADFC Kreisverband Dortmund e. V.

Anne-Frank-Gesamtschule ist dem Stahl auf der Spur – Schulprojekt verbindet Hoesch-Museum und die Klasse 6.4
Seit 2019 gibt es eine Kooperation der Anne- Frank-Gesamtschule mit dem Hoesch-Museum.
Im Schuljahr 2019/2020 erforschte die Klasse 6.4 die Geschichte der Dortmunder Stahlerzeugung. Das Hoesch-Museum bot die Möglichkeit, zu verstehen, was sich auf der riesigen Industriefläche einst abspielte. Dabei besuchten die SchülerInnen wiederholt die Ausstellung, um sich Produktionsschritte und Arbeitsbedingungen zu erschließen. Ihre Eindrücke setzten sie auf vielfältige Weise um. Kreativität war bei der Erstellung von Collagen aus »Stahlprodukten« gefragt, die etwa Figuren zeigen, die die Vielfältigkeit von Stahl auf ganz individuelle Weise darstellen: Biegsamkeit und Flexibilität, Feinheit und Präzision oder Mächtigkeit und Stabilität. Aber auch Gefahren, denen die Arbeiter im Umgang mit Eisen und Stahl ausgesetzt waren, fanden in den Kunstwerken der SchülerInnen Ausdruck. Ebenfalls lernten Vertreter der Klasse mit Udo Szubyn einen „echten Hoeschianer“ kennen, der in einem Interview und durch einen gemeinsamen Besuch der Ausstellung aus erster Hand erklärte, was es bedeutete auf Hoesch zu arbeiten und zu leben.
Bildzeile: Schüler Tiziano Grotjahn und „Hoeschianer“ Udo Szubyn.
Foto: Victor Sternemann

Digitale Berufsorientierung an der Anne-Frank-Gesamtschule: ICN gibt Schülern Einblicke in IT-Berufe
Die verstärkte Berufsorientierung als einer der Schwerpunkt an der Anne-Frank-Gesamtschule wird in der Zeit des Distanzunterrichts digital fortgeführt. So konnten sich Schülerinnen und Schüler per Videokonferenz über IT-Ausbildungsberufe informieren. Dass Berufsorientierung auch digital funktioniert, zeigte das Zusammentreffen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma ICN und interessierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 8 und 9 per Videokonferenz. Als fester Bestandteil des Bereiches „BOM“ (Berufsorientierender Maßnahmen) soll den Lernenden an der Anne-Frank-Gesamtschule ab Klasse 7 der Einblick in verschiedene Berufsfelder und konkrete Berufe ermöglicht werden. Damit diese wichtigen Erfahrungen in Zeiten von Distanzunterricht nicht verloren gehen, haben die Schülerinnen und Schüler fortlaufend die Möglichkeit an Videokonferenzen teilzunehmen, in denen Firmen unterschiedlicher Berufszweige ihre Tätigkeitsbereiche genauer beleuchten. In deren Durchführung zeigen sowohl die Unternehmen, als auch die Schülerinnen und Schüler große Flexibilität, Kreativität und Anpassungsbereitschaft.
Die Firma ICN bietet mit ihren Experten im Bereich IT branchenübergreifend maßgeschneiderte Lösungen zur Ausstattung von kleineren und mittleren Unternehmen an. Die Schülerinnen und Schüler erhielten anschaulich Einblicke darin, was es heißt, Firmen auf ihre individuellen Bedürfnisse hin zu beraten und mit Soft- und Hardware auszustatten. Dabei konnten sie sowohl an bereits im Unterricht erworbenes Wissen über PCs als auch persönliches Vorwissen zurückgreifen, um die Schritte von der Konzeption bis hin zur Implementierung im Betrieb nachzuvollziehen. „Ich fand total cool, dass wir wortwörtlich einen Einblick in die Einzelteile des IT-Bereichs erhalten haben, indem wir per Videokonferenz einen Server zusammen auseinandergebaut und seine Einzelteile untersucht haben.“, kommentiert ein Schüler die Veranstaltung. Die Firma lobte die Beteiligung während der Videokonferenz und den dadurch gewinnbringenden Austausch über Praktikumsmöglichkeiten, Jobperspektiven und Ziele und Wünsche, die die Schülerinnen und Schüler mit in dieses Meeting getragen haben.
Foto: Sina Hermannspan

Briefmarke würdigt 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Sonderpostwertzeichen erscheint aus Anlass des bundesweiten
deutsch-jüdischen Festjahres
Partnerschaftliche Verbindung zwischen Dortmund und Netanya (1981)
2021 markiert ein ganz besonderes Jubiläum: Nachweislich seit
mindestens 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Aus
diesem Anlass gibt das Bundesministerium der Finanzen eine Briefmarke heraus. Diese bildet das
Symbol und den hebräischen Schriftzug „Chai“ ab, was so viel bedeutet wie „Leben“. Auch im jüdischen
Alltag in Deutschland wird das Wort häufig verwendet: „L’Chaim“ – „Auf das Leben“ heißt entsprechend
ein klassischer Trinkspruch, der Lebensfreude symbolisiert. Ein lebendiges Miteinander existiert auch
zwischen Dotmund und dem jüdischen Staat Israel: Seit 1981 besteht eine Städtepartnerschaft mit Netanya. Gestaltet wurde die Briefmarke von dem Designer Detlef Behr aus Köln. Sie hat den Portowert 80 Cent
und kann beispielsweise für einen Standardbrief innerhalb Deutschlands (bis 20 g) genutzt werden.
Das Sonderpostwertzeichen ist seit Anfang Februar in Postfilialen, im Online-Shop oder telefonisch beim
Bestellservice der Deutschen Post (Tel.: 0961 – 3818 – 3818) erhältlich.
Das Jubiläum geht zurück auf das Jahr 321. Damals erließ der römische Kaiser Konstantin ein Dekret,
das es Juden ermöglichte, in Ämter der Kurie und der Stadtverwaltung berufen zu werden. Das heute
im Vatikan konservierte Dokument gilt als früheste erhaltene schriftliche Quelle zur Existenz von Juden
nördlich der Alpen und ist ein Beleg dafür, dass Jüdinnen und Juden nachweislich seit mindestens 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands leben. Aus diesem Anlass wird unter dem Namen #2021JLID ein bundesweites deutsch-jüdisches Festjahr
gefeiert, das unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht. Mit über 1000 Veranstaltungen von Schleswig-Holstein bis Bayern soll jüdisches Leben sichtbar und erlebbar gemacht werden. Der eigens dafür gegründete Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in
Deutschland e.V.“ wünscht sich, dass jüdisches Leben in seiner großen konstitutiven Bedeutung für
Deutschland und seiner heutigen Vielfalt herausgestellt wird.

Twittergewitter zum Tag des europäischen Notrufs
Anlässlich des Tags des europäischen Notrufs zieht am 11. Februar ein Twittergewitter über Deutschland. Nach dem Erfolg der letzten Jahre werden auch in diesem Jahr wieder viele Berufsfeuerwehren deutschlandweit an diesem Tag über Einsätze, Ausbildungsmöglichkeiten, Fahrzeuge und vieles mehr live auf ihren Twitterkanälen berichten.
Diese Aktion findet in dieser Form bereits zum dritten Mal statt. Mehr als 55 Berufsfeuerwehren und der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) nehmen dieses Jahr daran teil und berichten den ganzen Tag live über ihren Alltag. Zu den Themen gehören zum einen aktuelle Einsatzlagen, aber auch nützliches Wissen rund um die Themen Ausbildung, Alltag bei der Feuerwehr und deren Spezialeinheiten oder auch Tipps und Hinweise für Jedermann.
Fokus auf Neuerungen bei Feuerwehr und Rettungsdienst
Die Dortmunder Feuerwehr legt bei der Social-Media-Aktion der besonderen Art in diesem Jahr ihren Fokus auf das Thema Neuerungen bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Hierzu gehört auch, was sich in der letzten Zeit um den Notruf geändert hat und was passiert in der Leitstelle?
#Dortmund112
Unter dem Hashtag #Dortmund112 können von 8 Uhr bis 20 Uhr die Tweets der Dortmunder Feuerwehr online verfolgt werden (@Fw_Dortmund oder https://twitter.com/FW_Dortmund). Unter dem Hashtag #112live sind alle Tweets der teilnehmenden Berufsfeuerwehren, verstreut über das ganze Bundesgebiet, sichtbar. Teilnehmen werden u.a. die Berufsfeuerwehren aus Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Köln, München und Mühlheim a.d. Ruhr.
Seit 2012 ist die Feuerwehr Dortmund auf Twitter aktiv und erreicht dort mit ihrer Einsatzberichterstattung über 25.000 Menschen.

WAYS launcht neue barrierefreie und inklusive Web-App für das
Jobcenter Dortmund
WAYS stellt seine neue Web-App für das Jobcenter Dortmund vor, die sich mit
ihren integrierten Services stark auf die Bedürfnisse der Kund:innen zentriert.
So bietet die App einfachere mobile Uploads von Dokumenten, eine
intelligente Suche und diverse datengetriebene Ansätze zur
Nutzungsoptimierung.
Bei der Konzeption und Gestaltung der Web-App hat sich die verantwortliche Innovation Factory WAYS aus Dortmund in die
Bedürfnislage der User:innen des Jobcenters versetzt. Durch die Corona-Krise
benötigte das Jobcenter abrupt eine digitale Anlaufstelle, die von allen Kund:innen
einfach und schnell verstanden und bedient werden konnte. Der Fokus lag auf
strukturierten Inhalten, einem applikationsnahem Gefühl und einem neuen
minimalistischen Design, das mit illustrativen Charakteren für einen positiven Look
sorgt. Der Webauftritt soll strukturiert, barrierefrei, inklusiv und international sein.
‚‚ Wir haben uns bewusst für die Mehrsprachigkeit, Leichte Sprache und eine Farbund
Schriftanpassung bei der Entwicklung entschieden. Das Besondere daran ist der
digitale Service, der die deutschen Texte automatisiert in sieben weitere Sprachen
übersetzt. Die gewählte Sprache und Bildwelt sind zudem anti-diskriminierend. Wir
gehen erste große Schritte im Sinne der BITV 2.0. Die Verordnung dient dem Ziel,
eine umfassend und grundsätzlich uneingeschränkt barrierefreie Gestaltung
moderner Informations- und Kommunikationstechnik zu ermöglichen und zu gewährleisten. Zudem haben wir ein automatisiertes Audit zur Sicherstellung der
technischen Barrierefreiheit integriert. Die App wird konsequent weiter in Richtung
einer vollständigen Barrierefreiheit optimiert ” , so Moritz Everding, Head of Innovation
bei WAYS.
Intuitive, smarte und serviceorientierte Web-App als digitale Kontaktstelle
Ein weiterer zentraler Aspekt ist die digitale Kontaktaufnahme für User:innen mithilfe
eines Kontaktformulars, bei dem das direkte Versenden von Dokumenten möglich
ist. Die Web-App lagert keine Daten aus und ist mit dem Einsatz modernster
Technologien wie z. B. Kubernetes konstant skalierbar. In Zukunft entwickelt WAYS
die Web-App im Austausch mit User:innen regelmäßig weiter und übersetzt sie step
by step in die analogen Standorte des Jobcenters.
WAYS ist Teil der Unternehmerkraft Group
Die Innovation Factory WAYS steht für innovative Produkte, datenbasierte
Businessmodelle und zukunftsfähiges Branding. In Dortmund kreiert das
interdisziplinäre Team Innovations Programs, berät in Agile Culture, entwickelt Product & Service Designs und setzt Web Engineering & Machine Learning
Konzepte um. WAYS ist die erste Innovation Factory im Ruhrgebiet und Südwestfalen, die neue Technologien, Mittelstands-Mindset und Potenziale am
Markt konsequent in Ideen vereint, diese gesamtheitlich testet und an den Markt bringt. Neben Kund:innen wie dem Jobcenter, BVB, MAN, Geck, bulthaup, GRIP und FREUNDLIEB beinhaltet das Portfolio zahlreiche mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Automobile, Industrie, öffentliche Verwaltung, Gesundheit/Soziales/Pflege und der Immobilienwirtschaft. WAYS gehört zusammen
mit den Schwesterunternehmen brandneo und Fritz-Effekt zur Unternehmerkraft
Group, die Unternehmen und Marken gesamtheitlich bei der Transformation
begleitet. Die Group hat ihren Hauptsitz am Phoenix See in Dortmund.
Web-App Jobcenter Dortmund : https://jobcenterdortmund.de/

Zwei neue Auszubildende in
der Verwaltung des Handwerks
Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen und des Bildungskreises Handwerk e.V. begrüßen Michelle Weßing und Debbie Hoseit herzlich zum Ausbildungsstart
Ihren ersten Tag in der Verwaltung des Handwerks an der Langen Reihe in Dortmund-Körne hatten jetzt Michelle Weßing und Debbie Hoseit. Die beiden Auszubildenden zur Kauffrau für Büromanagement starteten am 1. Februar in ihre dreijährige Lehre. Herzlich begrüßt wurden sie dazu von Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Ludgerus Niklas und Volker Walters, der nicht nur Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen, sondern auch Geschäftsführer des Bildungskreises Handwerk e.V. (BKH) ist. Die 24-jährige Michelle Weßing, die aus Lünen kommt, und ihre ebenfalls 24 Jahre alte Mitstarterin Debbie Hoseit aus Dortmund beginnen beide ihre Ausbildung beim BKH und bringen für ihre berufliche Karriere bereits die Fachhochschulreife mit. „Wir freuen uns, dass Sie sich für eine Ausbildung bei uns entschieden haben”, begrüßte Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind die beiden Auszubildenden. „Sie werden sehen, wie vielfältig und stark das Handwerk in unserer Region ist.“ Gleich zu Beginn stand für die beiden angehenden Kauffrauen ein Rundgang über das Gelände und durch die 11 Ausbildungswerkstätten des Handwerks in Dortmund-Körne auf dem Programm. Die Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen und der Bildungskreis Handwerk eV bilden regelmäßig Kaufleute für Büromanagement aus.
Bildzeile: Herzlich Willkommen zur Ausbildung: (v.l.) Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind, Debbie Hoseit, Geschäftsführer Volker Walters, Michelle Weßing und stellv. Hauptgeschäftsführer Ludgerus Niklas.
Foto: Kreishandwerkerschaft

TSC Eintracht Dortmund startet mit Online Präventionskursen
Wenn es um Online-Fitness geht, ist der TSC Eintracht in Dortmund seit dem ersten Lockdown die erste Adresse. Nun bietet der Verein zusätzlich zwei nach §20 zertifizierte Präventionskurse an – pandemiebedingt natürlich online.
Anders als das freie Fitnessangebot auf www.eintracht.live sind die Präventionskurse zusammenhängende Kurssequenzen, die ein bestimmtes Ziel verfolgen. Sie finden vom 10.02. bis zum 31.03.2021 mittwochs über acht Einheiten statt. Über Zoom stärken sich die Teilnehmenden von 16:00 – 16:55 Uhr beim Pilates. Anschließend findet von 17:00 – 17:55 Uhr ein Kurs zur Aufrichtung und Entlastung der Wirbelsäule statt. Für den zweiten Kurs benötigen die Teilnehmenden die BALLance® Bälle, die beim TSC Eintracht gegen einen Pfand ausgeliehen werden können. Die Präventionskurse kosten jeweils 120,- Euro, jedoch übernehmen die meisten Krankenkassen 75 – 100% der Gebühr. Die Anmeldung erfolgt online: www.tsc-eintracht-dortmund.de
Foto: TSC Eintracht, Jan Weckelmann

Stadterneuerung Hörde: Online-Beteiligung Stadteingang geht in die zweite Runde
Die Fläche vor der Sporthalle an der Faßstraße wird im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms ganz neu gestaltet. Hier soll ein Bereich entstehen, der vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene gedacht ist. Der Autohändler wird demnächst mit seinem Betrieb an einen anderen Standort umziehen.
Jetzt startet die zweite Beteiligungsphase. Sowohl digital als auch analog: Der Entwurf wird als digitaler Plan und als 3-D-Modell in zwei Videos auf der Beteiligungsseite der Hörder Stadtteilagentur vorgestellt und erläutert. Parallel wird ein Faltblatt an rund 4.500 Haushalte in der Umgebung des Stadteingangs verteilt. Er kann auch nach telefonischer Vereinbarung im Büro der Hörder Stadtteilagentur abgeholt werden.
Die Hörder Stadtteilagentur sammelt Rückmeldungen
Alle Interessierten sind eingeladen, bis zum 21. Februar ein Feedback zur Planung zu geben und Verbesserungsvorschläge zu machen. Das geht online auf der Beteiligungsseite: https://beteiligung.hoerder-stadtteilagentur.de/stadteingang-hoerde-phase-ii/ sowie als Brief, E-Mail oder Anruf bei der Hörder Stadtteilagentur.
Im November haben über 1.000 Menschen bei der Online-Abstimmung über die Ausstattung des neuen Stadteingangs an der Faßstraße mitgemacht. Diese erste Phase der Beteiligung wurde von der Hörder Stadtteilagentur komplett digital organisiert. Mitmachen konnten alle Interessierten, doch die Hauptzielgruppe waren Jugendliche und junge Erwachsene.
In der Gruppe der Sport- und Spielgeräte fielen die meisten Stimmen auf das Trampolinfeld (742 Stimmen) und die Calisthenics-Anlage (633). Mit deutlichem Abstand folgen die Slackline-Pfosten, der Kletterstangenwald, die Gummikugeln und der Drehring. Bei der Auswahl des Sitzmobiliars liegt das Bankelement „Hörder Brücke“ vor den Kunststoffwinkeln und den zylindrischen Hockern.
Das Planungsbüro hat die favorisierten Sportgeräte in den aktuellen Entwurf soweit wie möglich eingebaut. Die Calisthenics-Anlage wird im südlichen Teil des Feldes mit dem Trampolinfeld kombiniert und erhält einen Fallschutzbelag. Eines der drei Trampoline erhält innenliegende Rampen, sodass es mit einem Rollstuhl genutzt werden kann. Der gesamte Bereich ist barrierefrei und auch für Menschen mit Behinderungen nutzbar. Der Kletterstangenwald ist gemeinsam mit den Gummikugeln und den Bankelementen im mittleren Teil des Feldes vorgesehen. Ob der Platz auch für die Slackline-Pfosten reicht, wird noch geklärt. Weitere Vorschläge aus der ersten Beteiligungsrunde wie ein Trinkwasserspender und W-LAN werden noch untersucht.
Das Vermessungs- und Katasteramt der Stadt Dortmund hat die 3-D-Simulation und die Videos hergestellt.
Wie geht es weiter?
Die eingehenden Hinweise aus dieser Beteiligungsrunde werden ausgewertet und gehen in den laufenden Planungsprozess ein. Als nächster Schritt folgt der Ausführungsplan. Sobald dieser dann mit allen Beteiligten aus der Verwaltung besprochen wurde, kann die Bezirksvertretung Hörde über den Bau beschließen.
Die Umgestaltung des Stadteingangs an der Faßstraße ist ein Projekt der Stadterneuerung und Teil des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“. Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund finanzieren dieses Programm gemeinsam. Die PHOENIX-Flächen und Hörde sollen zusammenwachsen und sich gemeinsam entwickeln.
Kontakt für Anregungen ist die Hörder Stadtteilagentur:
E-Mail: info@hoerder-stadtteilagentur.de
Telefon: 0231 2220 2313
Foto: 3-D-Bild: Stadt Dortmund, Vermessungs- und Katasteramt

TV Brechten 1912 erhält Gelder aus Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“[1]
Im Sommer 2020 hatte der TV Brechten sich um eine Förderung im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ beworben, nun wurde bekannt, dass sie 425.000 Euro vom Land NRW erhalten, um damit eigene Umkleide- und Sanitäreinrichtungen zu modernisieren.
Der Dortmunder SPD-Landtagsabgeordnete Volkan Baran besuchte deshalb gemeinsam mit dem Evinger Oliver Stens und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Dortmund, Hendrik Berndsen, den TV Brechten, um sich vor Ort die Problemlage erklären zu lassen.
Peter Bartow, der Schatzmeister des Vereins, ließ es sich nicht nehmen die Führung persönlich zu übernehmen. Er berichtete: „Bisher mussten unsere Sportlerinnen und Sportler sich im Keller der benachbarten Grundschule umziehen. Davon ab, dass das unpraktisch ist, wurde der 150 Meter lange und praktisch nicht beleuchtete Weg zum Sportplatz im Winter immer mehr zum Angstraum. Der Bau eigener Umkleidekabinen wird insgesamt voraussichtlich 840.000 Euro kosten. Durch die Förderung des Landes müssen wir also nur noch die Hälfte zahlen. Wir hoffen dabei auch weitere Zuschüsse generieren zu können.“
Auch der Dortmunder SPD-Landtagsabgeordnete Volkan Baran zeigt sich erfreut:
„Ich freue mich, dass das Land vor Ort die kleinen Sportvereine unterstützt, so können die Dortmunder Sportlerinnen und Sportler hier nach der Pandemie wieder richtig durchstarten. Ich habe selbst lange geboxt und meine Kinder sind auch in Dortmunder Sportvereinen aktiv. Diese tolle Arbeit muss unterstützt werden. Ich hoffe, dass die Finanzierung und Umsetzung reibungslos verlaufen, damit ich schon bald wiederkommen kann, um mir die neuen Umkleidekabinen und vielleicht sogar ein Handballspiel anzusehen.“

Der Westen pa(c)kt´s an: Martin-Luther-King-Gesamtschule schließt Ausbildungspakt
Auch an der Martin-Luther-King-Gesamtschule gibt es nun einen Ausbildungspakt: Gemeinsam mit vielen Dortmunder Partnern unterzeichnete sie als dritte Dortmunder Schule nun eine entsprechende Vereinbarung. Der Ausbildungspakt mit dem Titel „Der Westen pa(c)kt‘s an!“ will junge Menschen in der neunten und zehnten Klasse gezielt auf den Übergang in eine duale Ausbildung vorbereiten und ihnen eine gute Anschlussperspektive bieten.
Zum neuen Schuljahr werden gleich 16 Schüler*innen des 9. Jahrgangs einen Vertrag unterschreiben. Sie verpflichten sich darin, keine mangelhaften Leistungen zu erbringen, nicht unentschuldigt zu fehlen und Regeln wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit einzuhalten. Die Schüler*innen müssen soziales Engagement zeigen und mehr als nur die Pflichtpraktika absolvieren. Dafür erhalten die engagierten jungen Menschen besondere Unterstützung bei der Berufsorientierung und dürfen konkrete Hilfe aller Partner und Kooperationsunternehmen bei der Vermittlung von Ausbildungsplätzen erwarten.
Schulen, die den Ausbildungspakt unterschrieben haben, sind neben der Martin-Luther-King-Gesamtschule auch die Anne-Frank-Gesamtschule und die Konrad-von-der-Mark Hauptschule. Das Regionale Bildungsbüro im Fachbereich Schule unterstützt sie dabei, ein Netzwerk lokaler Kooperationspartner aufzubauen und ein Konzept zu entwickeln. Das Projekt bringt die Schulen mit lokalen Betrieben und sozialen Einrichtungen, der Bezirksvertretung, den Kammern, der Agentur für Arbeit, Jobcenter, Wirtschaftsförderung, Bildungskreis Handwerk sowie weiteren lokalen Akteuren zusammen. Ein wichtiges Herzstück bilden die Betriebe im Umfeld der Schule, die als Netzwerkpartner durch Berufsfelderkundung und Praktika vertiefte Einblicke in ihren Betrieb geben.
Jutta Espe, Schulleiterin der Martin-Luther-King-Gesamtschule freut sich über die Unterstützung: „Es war eine Herausforderung, das Projekt unter den gegebenen Umständen zu starten, und ich danke allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement! Der Westen pa(c)kt’s an! Unser Ziel ist es, den Stadtteil zu stärken und unseren lokalen Partnern die Möglichkeit zu geben, das Potenzial unserer Jugendlichen kennenzulernen. Denn sie können ihre zukünftigen Auszubildenden sein!“
Die Schulleiterin unterzeichnete die Vereinbarung zum Ausbildungspakt, coronabedingt im postalischen Umlaufverfahren, gemeinsam mit Manfred Hagedorn, Leiter des Fachbereichs Schule der Stadt Dortmund und Vertreterinnen und Vertretern der IHK, der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft sowie des Jugendberufshauses. Die Unterzeichner*innen gaben so das Startsignal für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Netzwerkpartnern, um ausbildungsmotivierte Schüler*innen und Dortmunder Unternehmen erfolgreich zusammen zu bringen.
Bildzeile: Jutta Espe, Schulleiterin der Martin-Luther-King-Gesamtschule (li) und Nicole Paszkowiak, verantwortliche Lehrerin für Unternehmenskontakte rund um Praktika zum Start des Ausbildungspakts „Der Westen pa(c)kt‘s an!“
Foto: Stadt Dortmund

Alle Bäder der Sportwelt Dortmund gGmbH erhalten umfangreiche Renovierungen und Verschönerungen
Seit Monaten steht der Betrieb der Schwimmbäder still. Doch die Sportwelt Dortmund gGmbH nutzt die Zeit effektiv und verschönert aktuell ihre Hallenbäder. Umfangreiche Renovierungen und Verschönerungen bringen die Bäder wieder auf einen modernen und attraktiven Stand. „Mit den Jahren hatten sich einige kleinere Arbeiten angestaut, für die wir die Zeit nun nutzen konnten. Ob neue Arbeitsräume für das Personal, Streicharbeiten oder kleinere Reparaturen – sobald die Schwimmbäder wieder öffnen dürfen, sind wir bereit und die Bäder auf einem neuen Stand“, so Jörg Husemann, Geschäftsführer der Sportwelt gGmbH.
Aber nicht nur handwerklichen Arbeiten hat sich die Sportwelt in den vergangenen Monaten gewidmet. Auch die Geschäftsstelle wird umstrukturiert und digitalisiert. „Wir gehen mit der Zeit und versuchen zukünftig auf die zahlreichen Aktenordner und den Papierverschleiß zu verzichten. Mit einer neuen und digitalen Belegerfassung lassen sich nun Rechnungen einfacher bezahlen und durch eine neue Zugangs- und Zeiterfassung haben wir ein übersichtliches und einheitliches System für alle unsere Bäder und unser Personal. Auch Bestellungen und Lieferungen werden so für uns einfacher und wir behalten einen gesamten Überblick“; sagt Husemann über einige Neuerungen im System.
Freibäder werden noch attraktiver
Natürlich wurden auch die Freibäder bei den Verschönerungen und Modernisierungen nicht vergessen, die hoffentlich ab Mai wiedereröffnen können. Für die neue Plattierung im Freibad Volkspark wurde bereits der Auftrag vergeben und die Arbeiten sind bereits gestartet. Auch das Wahrzeichen des Volksbades, der beliebte Sprungturm, soll wieder in Betrieb genommen werden: „Die Betonarbeiten sind bereits abgeschlossen und wir sind auf einem guten Weg mit den Sanierungsarbeiten. Wir hoffen den Sprungturm im Frühjahr wieder nutzen zu können“, so Husemann. Zudem wird der Planschbereich erneuert und um ein paar Attraktionen bereichert. Im Freibad Wellinghofen ist zudem ein Fitnessgerüst geplant, was gerade Fitnessbegeisterte und Calisthenics- Anhänger begeistern dürfte.
Bildzeile: Sanierung des Sprungturmes im Freibad Volkspark.
Foto: Sportwelt Dortmund

Eine Ikone des Designs: Rotes Kobra-Telefon von Ericsson ist das Objekt des Monats Februar im MKK
Es ist ein begehrtes Sammelobjekt und eine Ikone des Designs: Das „Kobra-Telefon“ von Ericsson, ein so genanntes Einstücktelefon, das Mitte der 1950-er Jahre in Schweden in Serie ging. Hörer, Apparatteil und Wählscheibe bestehen aus einem Stück – die Form erinnert an eine aufgerichtete Kobra. Das „Ericofon DBJ 500“, wie es offiziell heißt, findet sich in renommierten Museen wie dem MoMA in New York – und seit 1997 dank einer Schenkung auch im Museum für Kunst und Kulturgeschichte, das es zu seinem „Objekt des Monats“ im Februar macht. Ausgestellt ist es in der Design-Abteilung des MKK in der 3. Etage.
Das Design stammt von Are Lysell, Hugo Blomberg, Gösta Thames. In die Entstehung flossen deutsches, schwedisches und amerikanisches Know How. Ursprünglich sollte Bakelit für die Herstellung eingesetzt werden. Doch stand zu Produktionsbeginn das neue thermoplastische ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) zur Verfügung. Der Vorteil gegenüber Bakelit war u. a. dass es nahezu in jede beliebige Farbe einzufärben war, deren Leuchtkraft die des Bakelits übertraf. Zeitweise wurde das Ericofon in 18 Farben angeboten – nur in schwarz war es nicht erhältlich.
In der Nachkriegszeit kam das Ericofon in Schweden bei Behörden, Institutionen und in Krankenhäusern zum Einsatz. Ericsson verpasste dem Einstück-Telefon das Image eines „Kommunikationsmittels auf Rezept“. Die Werbung zeigte eine Patientin, die vom Krankenhausbett aus telefonieren konnte – was mit mehrteiligen Tischtelefonen nicht so einfach ist. „Schön, leicht, bequem. (…). Die Wählscheibe, die zu Ihnen kommt,“ so der Werbespruch. Später erweiterte Ericsson die Zielgruppen auf private Abnehmer, in Europa, Australien und den USA.
Rolf Are Nystedt Lysell, ein schwedischer Ingenieur und Designer, der an der Columbia University studiert hatte, fertigte 1941 ein Holzmodell des zukünftigen Ericofons an. Seine Vorentwürfe trugen maßgeblich zum endgültigen Aussehen bei. Doch Lysell fühlte sich bei Ericsson eingeengt und verließ das Unternehmen. Die Umsetzung seines Entwurfs erlebte er nicht mehr.
Gösta Thames hatte als leitender Ingenieur und Industriedesigner 1949 die Entwicklung des Ericofons übernommen, das er mit Hugo Blomberg bis zur Produktionsreife fortführen sollte. Eine große Herausforderung war es, alle Einzelteile in einem Stück unterzubringen. Außer der hohen Funktionalität waren Thames Anforderungen an Haptik und Handhabbarkeit sehr hoch. Es sollte leicht und griffig sein, „natürlich“ in der Hand liegend. Nach langjährigen ergonomischen Studien fand er zur finalen Form. 1954 begannen die Testreihen. 1956 ging das Ericofon DBJ 500 in Produktion.
Ericsson hatte zum Firmenjubiläum noch einmal eine Neuauflage mit Tasten aufgelegt, was aber zu keinem vergleichbaren Erfolg führte. 1982 stellte das Unternehmen die Produktion ein.
In den 50er Jahren wurde das Ericofon als Paradigmenwechsel im Design in der Kommunikationstechnologie empfunden. Zu welchem Schluss Gender Studies und Psychologie heute kämen, bleibt offen.
Bildzeile: Das Ericofon DBJ 500 ist Objekt des Monats Februar 2021.
Foto: Joana Maibach

Gemeinsam singen trotz Corona
Neu in Dortmund: Der ‚Online-Kirchenchor‘
Chöre gehören zur Kultur in deutschen Kirchen. Umso schwerer fällt es vielen leidenschaftlichen Sängerinnen und Sängern, in Zeiten der Corona-Pandemie aufs gemeinsame Musizieren zu verzichten.
Der Dortmunder Kreiskantor Wolfgang Meier-Barth schafft jetzt auf ungewöhnliche Weise Abhilfe. Auf der Online-Plattform ‚Zoom‘ lädt er ein zum neuen Dortmunder ‚Online-Kirchenchor‘. Damit können sich Interessierte einmal in der Woche zur Chorprobe treffen, ohne die eigene Wohnung verlassen zu müssen. Mindestens bis zum Ende der Kontaktbeschränkungen können Chormitglieder am Bildschirm mit dem Kantor alte und neue Lieder und Chorsätze üben – und das nicht nur in Dortmund, Lünen oder Selm.
Einladen möchte Wolfgang Meier-Barth mit seinem neuen Angebot erfahrene Sängerinnen und Sänger, die sonst regelmäßig in Kirchenchören und Kantoreien aktiv sind. Aber auch für Unentschlossene, die sich bisher noch nie getraut haben, in einen Chor zu gehen, ist das virtuelle Angebot ideal, das eigene Mitsingen in heimischem Umfeld auszuprobieren.
Mit ins Programm nehmen möchte der Kreiskantor alte, weithin bekannte Choräle, aber auch Gesänge aus Taizé und der Ökumene. Und auch moderne Kirchentagslieder, beispielsweise aus dem Liederbuch ‚Lautstärke‘ des Dortmunder Kirchentags 2019, sollen mit ins Repertoire des neuen Online-Kirchenchores aufgenommen werden.
Chorprobe ist ab sofort an jedem Dienstag um 19 Uhr. Jeder Probentermin dauert ca. 45 Minuten. Wer mitmachen möchte, muss sich zuvor bei Wolfgang Meier-Barth melden, seine E-Mailadresse lautet: wolfgang.meier-barth@ekkdo.de. Der Kreiskantor schickt dann, ebenfalls per E-Mail, einen Zoom-Link an alle Interessierten. Der Link ist auch zu finden auf der Homepage der Ev. Kirchengemeinde Brackel: www.ev-kirche-brackel.de.
Technische Voraussetzung für die Teilnahme am Online-Kirchenchor ist ein Laptop, ein Tablet oder auch ein Smartphone mit Mikrofon und Kamera. Während des Singens bleibt das eigene Mikrofon ausgeschaltet. Wer das Smartphone nutzt, muss sich vorher die ‚Zoom-App‘ herunterladen. Ein eigener Zoom-Account ist nicht erforderlich. Erste gute Erfahrungen mit dem gemeinsamen Online-Gesang hat Wolfgang Meier-Barth schon in der Adventszeit machen können. Da bot der Kantor Adventsliedersingen an Rechner und Bildschirm an.
Bildzeile: Er startet den neuen Online-Kirchenchor: der Dortmunder Kreiskantor Wolfgang Meier-Barth.
Foto: Stephan Schütze

Weltweit seltener, neuartiger Eingriff im Klinikum Dortmund
Minimal-invasiv reparieren: OP am schlagenden
Herzen ermöglicht schnelle Rückkehr in den Alltag
Extreme Kurzatmigkeit bereits bei kleinsten Anstrengungen – in Horst
Warwiks Fall war die Ursache dafür eine undichte Herzklappe: Je stärker der Patient sein Herz belastet hat, desto mehr Blut hat dieses in die falsche Richtung, nämlich in die Lunge, zurückgepumpt. Dank eines neuen operativen
Verfahrens konnten die Mediziner*innen des Klinikums Dortmund die
sogenannte Mitralklappe nun besonders schonend mit nur einem kleinen
Schnitt (minimal-invasiv) reparieren. Das Besondere: Normalerweise wird
das Herz während so einer OP „stillgelegt“ und die Herz-Lungen-Maschine übernimmt dessen Funktion. „Das Verfahren kommt also insbesondere älteren
oder stärker erkrankten Patienten zugute, bei denen wir diese Maschine während der OP vermeiden möchten“, erklärt Prof. Dr. Alexander
Albert, Direktor der Klinik für Herzchirurgie.
Warwiks Belastungsfähigkeit hatte zuletzt rapide abgebaut. „Ich konnte kaum
noch Treppen steigen, ohne in schwere Luftnot zu geraten“, so der Patient. Bei dem 81-Jährigen war quasi die „Aufhängung“ der Herzklappe gerissen und somit instabil geworden. „Das ist in dem Alter nicht ungewöhnlich und dem Verschleiß
geschuldet“, so Prof. Albert. „Bei manchen Patienten mit schwachem Bindegewebe kann das allerdings schon früher auftreten.“ Die Herzklappe funktioniert wie ein Einlassventil: Blut wird in der Lunge mit Sauerstoff angereichert und fließt anschließend in die Herzkammer. Damit es von da aus in den restlichen Körper gepumpt werden kann, muss sich das Ventil wieder ordentlich schließen. Andernfalls
wird der hohe Druck zurück in die Lunge geleitet – der Grund für Warwiks Luftnot.
Gewebeschonende „Schlüsselloch“-Technik
Mittels „NeoChord“, einem Herz-Reparatur-System, wurden die „ausgeleierten“ und durchgerissenen Haltefäden der Mitralklappe durch neue Fäden ersetzt. Der
Eingriff wurde mittels eines kleinen Hautschnitts unterhalb der linken Brust durchgeführt. „Wir haben am schlagenden Herzen eine neue Aufhängung an der Mitralklappe angebracht und so dafür gesorgt, dass die Funktion der Herzklappe
wieder verlässlich und stabil hergestellt wird“, erklärt Prof. Albert. Bereits am folgenden
Tag konnte der Patient von der Intensiv- auf eine Normalstation verlegt
werden. „Insbesondere für sein Alter ist er erstaunlich schnell wieder auf den Beinen gewesen“, so Prof. Albert.
Neues Verfahren schließt Versorgungslücke
Komplexe Reparaturen der Mitralklappe werden im Klinikum Dortmund nach wie vor mit Unterstützung der Herz-Lungen-Maschine durchgeführt. „Aber für ältere, kränkere oder bereits voroperierte Patienten ist dieses neue Verfahren optimal“, so Prof. Albert. Auf diese Weise werde eine weitere Lücke in der Versorgung von Risikopatient*innen geschlossen.
Bildzeile: Professor Albert und sein Team.
Foto: Klinikum Dortmund

Geschäftsführer gratulieren
erfolgreichen Auszubildenden
Guter Abschluss der Ausbildung bei der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen und dem Bildungskreis Handwerk e.V. öffnet für Valentina Čalić und Melvin Kilian den Weg ins Studium
Blumen und Glückwünsche zum guten Abschluss der zweieinhalbjährigen Ausbildung gab es jetzt für die frischgebackenen Kaufleute Valentina Čalić und Melvin Kilian bei der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen. Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind, stellv. Hauptgeschäftsführer Ludgerus Niklas und Geschäftsführer Volker Walters, der auch Geschäftsführer des Bildungskreis Handwerk e.V. ist, ließen sich nicht nehmen, persönlich zum Erfolg zu gratulieren. „Sie haben mit Ihrer Ausbildung den Grundstein für einen erfolgreichen beruflichen Lebensweg gelegt”, so der Hauptgeschäftsführer. „Ich bin mir sicher, dass Ihnen damit viele berufliche Chancen in der Zukunft offenstehen.”
Die beiden erfolgreichen Absolventen hatten im August 2018 ihre Ausbildung zur/zum Kauffrau bzw. Kaufmann für Büromanagement bei der Kreishandwerkerschaft und dem Bildungskreis Handwerk eV (BKH) begonnen. Valentina Čalić, die bei der Kreishandwerkerschaft ihre Ausbildung machte, wird jetzt vom BKH übernommen und dort die Verwaltung verstärken. Die 20-Jährige plant als nächste Karriereschritte selbst einen Ausbilderschein zu machen und berufsbegleitend ein Studium der Betriebswirtschaftslehre zu beginnen. Für Melvin Kilian führt der Weg direkt ins Studium. Der 22-Jährige beginnt ein BWL -Studium an der Fachhochschule Dortmund.
Bildzeile: Herzliche Gratulation zum guten Abschluss: (v.l.) Geschäftsführer Volker Walters, Melvin Kilian, Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind, Valentina Čalić und stellv. Hauptgeschäftsführer Ludgerus Niklas.
Foto: Kreishandwerkerschaft

Neue Leiterinnen für die Begegnungszentren Mengede und Lütgendortmund
Die Begegnungszentren für Senior*innen in Lütgendortmund und Mengede stehen unter neuer Leitung. Bereits seit November 2020 leitet Bettina Springer die Einrichtung in Lütgendortmund an der Werner Straße 10. Sie wechselte von FABIDO in den Fachdienst für Senioren. Auch wenn der Start in eine schwierige Zeit fällt, wurde sie vom Team der Ehrenamtlichen mit offenen Armen empfangen. Der Umbau zur Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen im Haus wird demnächst beendet sein. Im Begegnungszentrum Mengede heißt die neue Leiterin seit Dezember 2020 Solveig Jeromin. Sie wechselte aus dem sozialen Dienst eines Seniorenheims an die Bürenstraße. Die neue Leiterin hat das Team der Ehrenamtlichen bereits nach und nach kennengelernt und wurde herzlich aufgenommen. Pandemiebedingt ist auch diese Einrichtung derzeit geschlossen, so dass die Zeit für kleine Sanierungs- und Renovierungsarbeiten genutzt wird.
Derzeit bereiten die beiden neuen Leiterinnen das Programm für die Zeit nach der Wiedereröffnung vor. Die städtischen Begegnungszentren bieten geselliges Beisammensein und ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Diskussionsrunden, Unterhaltung und Tanz, Gymnastik, Kochen, Malen, Töpfern, Computer- und Internetkursen, Ausflüge und vieles andere mehr.
Bildzeile: Die neue Leiterin der Begegnungsstätte in Lütgendortmund, Bettina Springer (l.) und Solveig Jeromin, Leiterin der Einrichtung in Mengede (r.)
Fotos: Stadt Dortmund

Westfälische Kaufmannsgilde begrüßt sechs neue Mitglieder
Gero Brandenburg ist neuer Geschäftsführer der Vereinigung
Die Westfälische Kaufmannsgilde, die ehrwürdige Vereinigung der Dortmunder Kaufleute, hat zum Jahresbeginn 2021 sechs neue Mitglieder aufgenommen. Anstelle des traditionellen Wiskott-Abends im Westfälischen Industrieklub fand die Mitgliederversammlung als Videokonferenz statt. Der Wiskott-Abend soll im Frühsommer nachgeholt werden. Vorsitzerin Gabriele Kroll begrüßte als neue Mitglieder herzlich:
Diana Baunok, Rechtsanwaltskanzlei Diana R. Baunok, Dortmund
Kevin Beyer, AppPilots GmbH & Co. KG, Dortmund
Matthias Caesar, iLoc.IT!, Dortmund
David Görges, Beyer Görges GmbH, Dortmund
Markus Rall, viality AG, Dortmund
Ludger Ewald van Bebber, Flughafen Dortmund GmbH
Neuer Geschäftsführer der Gilde ist Gero Brandenburg, Leiter der Kommunikation der IHK zu Dortmund. Er ist Nachfolger von Georg Schulte, der sich über viele Jahre bei der Gilde engagierte. Assistentin des Geschäftsführers bleibt Katja Kina.
Informationen zur Westfälischen Kaufmannsgilde unter: www.kaufmannsgilde.com
Bildzeile: Neuer Geschäftsführer der Gilde ist Gero Brandenburg (l.), Leiter der Kommunikation der IHK zu Dortmund. Er ist Nachfolger von Georg Schulte (r.), der sich über viele Jahre bei der Gilde engagierte.
Foto: IHK zu Dortmund

„Trauer ist systemrelevant“: Forum Dunkelbunt e.V. gehört zu Erstunterzeichnern der Petition
Mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Gesundheitsminister will der Bundesverband Trauerbegleitung e.V. auf die Verantwortung gegenüber trauernden Menschen in Zeiten von Corona aufmerksam machen. Das Dortmunder Forum Dunkelbunt gehört zu den Erstunterzeichnern.
„Die Pandemie bedroht nicht nur Leben, sie bedroht auch Trauerprozesse“, heißt es in dem Offenen Brief. „Wir warnen eindringlich vor den zu erwartenden Spätfolgen, die bei nicht angemessen unterstützter Trauer, aufgrund von Verlusten nahestehender Menschen, Verlust der Arbeit, Verlust von gemeinschaftlichen Erlebnissen oder durch nicht gelebte Abschiede entstehen können. Trauerbegleitung und Trauerberatung sind in der Pandemiesituation systemrelevant und müssen auch so offiziell anerkannt und benannt werden.“
Konkret bedeutet dies:
• Sterbende Menschen können von ihren Angehörigen auf ihrem letzten Weg – wenn überhaupt – nur begrenzt begleitet werden.
• Bestattungen können – je nach Regelungen in den Ländern – nur im engsten Familien- und Freundeskreis stattfinden, Tod und Trauer werden für die Öffentlichkeit unsichtbar.
• Unterstützung durch das alltägliche Umfeld wird kompliziert, persönlicher Kontakt und Trost durch eine Umarmung, ein Gespräch sind nicht mehr oder nur begrenzt möglich
„Trauer, die keine Gestaltungsmöglichkeit und keine Resonanz findet, kann krank machen,“ sagt Beate Schwedler, Vorsitzende des Vereins Forum Dunkelbunt, „deshalb ist es wichtig, gerade in Zeiten der Pandemie darauf aufmerksam zu machen.“ Die Unterzeichner fordern die Erlaubnis, dass qualifizierte Trauerbegleiter Trauernde weiterhin begleiten dürfen. Dazu gehört auch die Zugangserlaubnis für haupt- und ehrenamtliche Trauerbegleiter in pflegerischen Einrichtungen sowie Unterstützung bei der Beschaffung notwendiger Ressourcen (Masken, Schnelltests etc.).
Außerdem fordern die Unterzeichner „eine klare und öffentliche Aussage zur Möglichkeit, von dem Körper des Verstorbenen Abschied zu nehmen und dass eine Bestattung und Verabschiedung generell wie gewünscht möglich sind.“
Die Unterzeichner wünschen sich die öffentliche Anerkennung der Trauer in dieser weltweiten Pandemie in Form eines Gedenktages. Hierfür schlagen sie den 22. März 2021 vor, in Erinnerung an den ersten Tag des Lockdowns 2020.
Insgesamt haben 197 Einzelpersonen und Verbände kurzfristig unterzeichnet.
Online kann man die Petition hier unterzeichnen:
https://www.openpetition.de/petition/online/trauer-ist-systemrelevant

Seniorenbüro Brackel erhält Verstärkung und geht ins Quartier: Neuer Standort im Meylantviertel
Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres hat das Seniorenbüro Brackel seinen zweiten Standort im Meylantviertel in Wickede eröffnet. Miriam Lehmann (Stadt Dortmund) und Stella Schlichting (Diakonisches Werk Dortmund und Lünen) verstärken nun das Team des Seniorenbüros Brackel, das bislang aus Elke Meyer (Stadt Dortmund) und Thomas Brandt (Diakonisches Werk Dortmund Lünen) bestand.
Ab sofort sind die beiden neuen Mitarbeiterinnen montags und mittwochs (9 bis 15 Uhr) sowie in jeder ungeraden Kalenderwoche auch freitags (9 bis 12 Uhr) in der Meylantstraße 89a für alle Fragen rund um das Älterwerden für Bürger*innen aus Wickede ansprechbar. Sie beraten und informieren gerne, unterstützen aber auch die Netzwerkarbeit und das Ehrenamt im Quartier.
Coronabedingt stehen Miriam Lehmann und Stella Schlichting derzeit nur telefonisch (0231 / 50 29370) und per E-Mail (seniorenbuero.brackel@dortmund.de) als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.
Bildzeile: Die neuen Mitarbeiterinnen Miriam Lehmann (links) und Stella Schlichting vor dem neuen Seniorenbüro in Wickede.
Foto: Stadt Dortmund

Immer mehr Wertschätzung für die Arbeit der Nachbarschaftshilfe „Marten aktiv“ „Manchmal bringt die Pandemie auch das Gute im Menschen zum Vorschein. So zum Beispiel in Dortmund-Marten. Da hat sich die Nachbarschaftshilfe „Marten aktiv“ gegründet. Und die geht inzwischen weit über eine Einkaufshilfe hinaus. Immer mehr Menschen machen mit und immer mehr Hilfsangebote kommen hinzu.“ So schilderte der WDR einen Bericht in der Lokalzeit Dortmund am 19. Januar 2021.
Die Nachbarschaftshilfe „Marten aktiv“ e.V. Erst vor gut 200 Tagen gegründet doch jetzt schon mehrfach ausgezeichnet für beispiellose Nachbarschaftshilfe im Dortmunder Stadtteil Marten. Vom Anerkennungspreis der Dortmunder Volksbank als Anpacker 2020, bei dem DEW21-Sponsoring haben Dortmunder für ihr Herzensprojekt gestimmt, folgte der Platz 1 bei der Lichtblicke Aktion „Das große DANKE!“. Radio 91.2 stellte „Marten aktiv“ als Mutmacher 2020 vor. Im November 2020 berichtet der ZDF-Länderspiegel bereits über den Verein. Für den 29. Januar ist eine ausführlichere Berichterstattung in der WDR-Fernsehen Sendung „HIER und HEUTE“ geplant, zu dem der Vorstand nach Köln eingeladen ist. Diese Wertschätzung ist für alle ehrenamtlichen Mitglieder eine wahnsinnige Wertschätzung und Motivation. Martener Bürger*innen profitieren durch weitere soziale Projekte, die sich bereits in der der vereinseigenen Projektküche befinden. Und wenn es die Pandemie wieder zulässt, kann wer möchte den Verein in seinen Vereinsräumen In Der Meile auf einen Kaffee besuchen. Marten aktiv, Nachbarschaftshilfe gelebt und nicht nur gequatscht. (Zitat von Stefan Hoffmann, Moderator Radio 91.2)
Foto: Nachbarschaftshilfe „Marten aktiv“ e.V.

Im rasanten Tempo zum Erfolg
SLALOM-ASS LINUS STRASSER WIRD NEUER MARKENBOTSCHAFTER VON ATLAS
Zwei deutsche Erfolgsgaranten gehen gemeinsam auf die Piste: ATLAS® – the shoe company präsentiert sich als neuer Kopfsponsor von Linus Straßer im Ski-Weltcup sowie bei der Ski-WM 2021 in Cortina d’Ampezzo.
Beim Rennen in Zagreb am 6. Januar 2021 startete Linus Straßer voll durch und holte den ersten Slalom-Weltcup-Sieg in seiner Karriere. Es folgten weitere Top-Platzierungen mit einem zweiten Platz im schweizerischen Adelboden und mit einem fünften Platz im österreichischen Flachau, sodass der gebürtige Münchner längst in der Weltspitze angekommen ist.
Gemeinsam mit ATLAS® – the shoe company sollen in diesem Winter weitere Erfolge auf den Weltcup-Pisten gelingen, denn seit dem Rennen am 16. Januar im österreichischen Flachau ist das deutsche Familienunternehmen offizieller Kopfsponsor von Linus Straßer.
„Wir freuen uns, dass wir mit Linus Straßer einen absoluten Top-Athleten aus dem Alpinen Ski-Weltcup als Markenbotschafter gewinnen konnten. Mit der regelmäßigen TV-Präsenz in ganz Europa können wir die Markenbekanntheit der Marke ATLAS weiter stärken und langfristig ausbauen“, sagt Hendrik Schabsky, CEO von ATLAS. Neben der medialen TV-Präsenz, werden ATLAS und Linus Straßer weitere gemeinsame Aktivitäten in den sozialen Medien durchführen.
„Als deutsches Traditionsunternehmen fertigt ATLAS schon über 100 Jahre Qualitätsprodukte, die für Höchstleistungen in der Arbeitswelt gemacht sind und als Skifahrer weiß ich nur zu gut, wie entscheidend das Material und insbesondere die richtigen Schuhwahl für den Erfolg sein kann. Mit dem Atlas-Logo auf meinem Helm möchte ich in den kommenden Monaten dazu beitragen, die Marke international noch bekannter zu machen“, so Linus Straßer, der für die restliche Saison mit ATLAS® – the shoe company einen leistungsstarken Partner an seiner Seite hat.
Gemeinsam freuen sich Athlet und Sponsor daher auf die Zusammenarbeit und die kommenden Weltcuprennen sowie insbesondere auf die anstehende Ski-Weltmeisterschaften 2021 in Cortina d’Ampezzo. Im italienischen Wintersportmekka findet im Februar der alpine Saison-Höhepunkt statt, bei dem Linus Straßer am 21. Februar im Slalom der Herren als große Medaillen-Hoffnung des DSV an den Start geht.
Über ATLAS
ATLAS® – the shoe company steht seit Generationen für Qualität und Wertigkeit und ist der führende Hersteller von Sicherheitsschuhen in Europa. In diesem Jahr feiert ATLAS 111- jähriges Bestehen. Das Unternehmen hat es geschafft, Tradition und Innovation miteinander zu verknüpfen und trotzt so allen Veränderungen – sei es in der Arbeitswelt oder bei den Ansprüchen Ihrer Kunden. An dem modernen Produktionsstandort in Dortmund werden jährlich über 2,6 Mio. Paar Sicherheitsschuhe gefertigt. Dahinter steht ein engagiertes Team von über 1.600 Mitarbeitern. Ziel jeder Entwicklung sind Sicherheitsschuhe, die den Kunden in jeder Hinsicht begeistern. Verschiedene Arbeitswelten stellen unterschiedlichste Anforderungen an die Sicherheit der Kunden. ATLAS® bietet daher verschiedene Lösungen an und entwickelt Sicherheitsschuhe, die der Arbeitswelt entsprechen. Der Einsatz innovativer Technologien, ein klares Design und die perfekte Verarbeitung ausgewählter Materialien entsprechen höchsten Anforderungen.
Über Linus Straßer
Linus Straßer wurde am 6. November 1992 in München geboren. Bereits im Alter von zwei Jahren nahmen ihn seine Eltern mit in die Berge und stellten ihn auf Skier. Dabei zeigte Linus Straßer großes Talent, sodass er schon früh für den berühmten Kitzbüheler Skiklub Rennen bestritt. Im Alter von 15 Jahren ging er erstmals in einem FIS-Rennen an den Start. 2011 und 2013 wurde Linus Straßer deutscher Slalom-Juniorenmeister. Im Oktober 2013 feierte er beim Riesenslalom von Sölden schließlich sein Weltcup-Debüt. Seitdem ist Linus Straßer festes Mitglied der Deutschen Ski Nationalmannschaft und als einer der talentiertesten Athleten mittlerweile auch deren Aushängeschild. Insbesondere in den technischen Disziplinen lässt sein Leistungsniveau in diesem Winter relevante Platzierungen bei Weltcuprennen sowie bei den Ski-Weltmeisterschaften 2021 in Cortina d’Ampezzo erwarten. Dies stellte er am 6. Januar 2021 in Zagreb bei seinem ersten Weltcup-Slalom-Sieg und bei seinem zweiten Platz am 10. Januar 2021 im schweizerischen Adelboden sowie dem fünften Platz am 16. Januar 2021 im österreichischen Flachau eindrucksvoll unter Beweis. Eine regelmäßig TV-Präsenz sowie große Sichtbarkeit in Printmedien und den sozialen Netzwerken sind Linus Straßer in diesem Winter gewährleistet.
Bildzeile: Linus Straßer in Aktion bei dem FIS Ski-Weltcup 2021 in Flachau.
Foto: ATLAS® – the shoe company

Gewinner*innen des Ideenwettbewerb „Mitmachen, Mitgestalten, gemeinsam Gutes tun – Aktiv und Innovativ für eine nachhaltige Nordstadt“ stehen fest
Ein spezieller Libellen-Garten, ein neuer Gemeinschafts-Garten für alle oder wunderbar gestaltete Baumscheiben sowie neues nachhaltiges Saatgut: Alle diese Ideen kommen aus der Bewohnerschaft oder der Akteurslandschaft der Nordstadt und sind nun erstmalig im Rahmen eines Wettbewerbs prämiert worden. Zwanzig Einsendungen, zwölf Anerkennungspreise und sieben Preisträger, das ist das erfolgreiche Ergebnis des ersten Ideenwettbewerbs „Mitmachen, Mitgestalten, gemeinsam Gutes tun – Aktiv und Innovativ für eine nachhaltige Nordstadt“ des Quartiersmanagements Nordstadt.
Dank des Mottos „Nordstadt natürlich!“ sind Themen wie Upcycling, Stadtgärtnern oder Stadtgrün sowie Artenvielfalt und Klimaschutz längst in der Nordstadt angekommen. Viele Aktivitäten im Stadtteil, so etwa die „WERTstatt“ des MOBILE Selbstbestimmtes Leben e.V., die NOLA Lastenräder, das Baumscheibenpilotprojekt in der Braunschweiger Straße oder das Projekt „1000 Insektenhotels für die Nordstadt“ zeugen von engagierten Akteuren und ambitionierten Projekten.
Dieses Engagement – in Verbindung mit einem, der Allgemeinheit dienlichen Umweltbewusstsein – wird weiterhin gefördert. Darum lobte das Quartiersmanagement Nordstadt im letzten Quartal des Jahres 2020 den „Mitmachwettbewerb“ aus. Anwohner*innen, Nachbarn, Initiativen und Vereine waren aufgerufen, sich mit vorbildlichen und nachhaltigen Aktionen im Bereich des Umweltschutzes zu bewerben. Im Fokus standen: der Umweltschutz, das Stadtklima, die Müllvermeidung, umweltbewusste Altstoffverwertung, Aktionen für mehr Stadtgrün und nicht zuletzt die Förderung des Gemeinschaftssinns.
Die Preisvergabe orientierte sich an folgenden Themenfeldern: Upcycling, Stadtgärtnern/Stadtgrün, Artenvielfalt und Klimaschutz.
Zusammenfassend kamen die Juroren*innen, bestehend aus Vertreter*innen der Sponsoren, des Amtes für Stadterneuerung, des Umweltamtes, dem Grünflächenamt, der Bezirksbürgermeisterin und einer Vertreterin des NABU Dortmund zu folgenden Ergebnissen:
Die Jury stimmt darin überein, dass alle Projekte eine Würdigung in Form einer finanziellen Unterstützung erhalten. Als Voraussetzung für eine Platzierung 1. – 3. gilt, dass ein Projekt mindestens ein halbes Jahr Bestand hatte. „Jüngere“ Projekte und solche, die es nicht unter die ersten drei geschafft haben, werden mit einem Anerkennungspreis zur Weiterarbeit ermutigt.
Preise werden in den zwei Kategorien „Privatpersonen“ und „Institutionen“ vergeben. Die Jury, entscheidet wie folgt:
Institutionen
1. Preis: „Train of Hope e. V.“ für das Projekt “Refugees for Future“, Preisgeld 300 Euro
2. Preis: Förderverein der Libellen Grundschule für das Projekt „Libellen-Garten“, Preisgeld 250 Euro
3. Preis: Offenes Zentrum e.V. für den Gemeinschaftsgarten in der Alsenstraße, Preisgeld 200 Euro
und: Kings’ Kids e. V. für das Projekt „Rettet die Blaumeise und Igel“ Preisgeld ebenfalls 200 Euro
Alle weiteren Projekte von Institutionen erhalten einen Anerkennungspreis von 100 Euro.
Privatpersonen
1. Preis: Familie Iz, Baumscheibenpflege in der Clausthaler-, Ecke Steiger Straße, Preisgeld 100 Euro
2. Preis: Susanne Brandt „Gelebter Traum“ Innenhofbegrünung in der Robert Straße, Preisgeld 90 Euro
3. Preis: Jörg Lülling für das Projekt „SUNVIA – Saatgut für Alle“, Osterlandwehr, Preisgeld 80 Euro
Alle weiteren Projekte von Privatpersonen erhalten einen Anerkennungspreis in Höhe von 50 Euro.
Neben einer Urkunde für alle Bewerber*innen vergibt das Quartiersmanagement Nordstadt an alle Teilnehmer*innen ein handgefertigtes „Nordstadt Herz“ aus der Bildhauerwerkstatt der Künstlerin Almut Rybarsch-Tarry. Diese herzliche Geste drückt in besonderer Weise eine hohe Wertschätzung für den Einsatz in Sachen Umweltbewusstsein aus.
Das Projekt wird finanziert durch die Wohnungsunternehmen DOGEWO21, Julius Ewald Schmitt GbR, LEG Wohnen NRW GmbH, Spar- und Bauverein eG und VIVAWEST Wohnen GmbH und die Entsorgung Dortmund GmbH.
Foto: QM Nordstadt

Traditioneller Reinoldustag der Kirchen im Online-Format
Segen und Gebet zum Neuen Jahr kamen per Video
Der Reinoldustag hat in Dortmund Tradition; jedes Jahr im Januar laden die Evangelische und die Katholische Kirche in der Stadt gemeinsam zu ihrem Neujahrsempfang ein. Nach einem ökumenischen Gottesdienst richten die Kirchen dabei ihre Wünsche und politischen Erwartungen an die Stadt, der Oberbürgermeister erwidert darauf. Anschließend kommen die Gäste bei Snacks und Getränken ins Gespräch und tauschen sich aus.
Doch in diesem Jahr waren Gottesdienst und Empfang in der Stadtkirche St. Reinoldi coronabedingt nicht möglich. Und auch eine alternative Veranstaltung zum Reinoldustag unter freiem Himmel, etwa auf dem Friedensplatz, ließ der Pandemieschutz nicht zu. So veröffentlichten die beiden Kirchen ihre traditionellen Neujahrswünsche an die Stadt in einer Videobotschaft auf den Internetseiten von Evangelischem Kirchenkreis und Katholischer Stadtkirche.
Superintendentin Heike Proske und der stellvertretende Dechant der Katholischen Stadtkirche Michael Vogt gestalteten gemeinsam eine kurze Andacht, begleitet von Reinoldi-Kantor Christian Drengk an der neuen Chororgel. Heike Proske begrüßte die Gäste des virtuellen Neujahrsempfangs „vereint in der Sorge um unsere Stadt in diesem Jahr coronabedingt an den Bildschirmen.“ Gemeinsam mit dem stellvertretenden Stadtdechanten wünschte sie der Stadt Dortmund und ihren Bürgerinnen und Bürgern Kraft und Zuversicht für die Zeit der Pandemie, getreu dem traditionellen Motto des Reinoldustages: ‚Segen für die Stadt – Beten für die Stadt‘. Man brauche heute nicht nur einen medizinisch wirksamen Impfstoff, so Michael Vogt, „sondern auch Heilung für das Miteinander, sozusagen Impfstoff für die Seele.“
Von Seiten der Stadt Dortmund war Bürgermeister Norbert Schilff mit einem Grußwort zugeschaltet. Den Kirchen attestierte der Bürgermeister, in der Zeit der Pandemie für die Menschen da zu sein. Es sei hervorragend, dass es beispielsweise Online-Gottesdienste gebe, so Schilff. „Und ich bin begeistert, wieviele Menschen an diesen Gottesdiensten teilnehmen.“ Kirche präsentiere sich gerade jetzt modern, medial und selbstbewusst.
Der Neujahrsgruß und -segen der Kirchen sei in diesem Jahr per Video aus der Reinoldi-Kirche gekommen, sagte Superintendentin Heike Proske. Im nächsten Jahr hoffe sie, wieder auf traditionelle Weise in der Reinoldi-Kirche zum Reinoldustag begrüßen zu können.
Bildzeile: Der stellvertretende Stadtdechant Michael Vogt und Superintendentin Heike Proske empfingen per Video zum Reinoldustag, dem traditionellen Neujahrsempfang der Kirchen.
Foto: Video Kath. Stadtkirche/EKKDO

Heinz-Herbert Dustmann neu im Vorstand von IHK NRW
Unternehmer und Präsident der Industrie und Handelskammer (IHK) zu Dortmund
Die Mitgliederversammlung von IHK NRW hat Heinz-Herbert Dustmann in den Vorstand von IHK NRW gewählt. Der 68-Jährige ist Geschäftsführender Gesellschafter der Dula-Werke Dustmann & Co. GmbH mit Sitz in Dortmund. Dustmann ist seit 2016 Präsident der IHK zu Dortmund und bereits seit 2006 Mitglied in der IHK-Vollversammlung. Dustmann freute sich über die Wahl in den Vorstand und bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen: „Auch, wenn ich in herausfordernden Zeiten antrete, freue ich mich über die Aufgaben, die vor uns liegen. Wichtig ist es, dass wir gemeinsam als Team auftreten und bedeutende Themen für ganz NRW vorantreiben.“
Gemeinsam mit den vier weiteren Mitgliedern und einschließlich des neu gewählten Präsidenten Ralf Stoffels, Präsident der Südwestfälischen IHK zu Hagen (SIHK), gehört Heinz-Herbert Dustmann damit zum Vorstand von IHK NRW, dem Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. IHK NRW vertritt die Gesamtheit der IHKs in NRW gegenüber der Landesregierung, dem Landtag sowie den für die Kammerarbeit wichtigen Behörden und Organisationen.
Bildzeile: v.l. Stefan Hagen, Präsident der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer IHK NRW, Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK zu Köln, Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW, Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der IHK zu Dortmund, Jutta Kruft-Lohrengel, Präsidentin der IHK zu Essen.
Foto: Malte Reiter

125-jähriges Firmen-Jubiläum:
Innung gratuliert Grabmale Schmidt
Obermeister der Bildhauer- und Steinmetz-Innung Dortmund und Lünen überreicht Urkunden zum besonderen Jubiläum / Erfolgreiches Familien-Unternehmen aus Lünen kümmert sich seit vier Generationen um individuelle Grabgestaltung
Ein Unternehmen 125 Jahre lang und in vierter Generation erfolgreich am Markt zu halten – das ist nicht alltäglich. Um diese besondere Leistung entsprechend zu würdigen, überreichten Obermeister Frank Asbeck und Geschäftsführer Ludgerus Niklas von der Bildhauer- und Steinmetz-Innung Dortmund und Lünen am Mittwoch persönlich die Urkunden der Innung und der Handwerkskammer sowie ein Präsent an Gregor Schmidt, den Inhaber des Steinmetzbetriebs Grabmale Schmidt in Lünen. „125 Jahre als Handwerksunternehmen sind ein Zeichen für zufriedene Kunden und die hohe Qualität der geleisteten Arbeit. Wir gratulieren Ihnen ganz herzlich und freuen uns, ihr Traditionsunternehmen als Innungsmitglied in unseren Reihen zu wissen“, sagte der Obermeister. „Und wir sind uns sicher, dass es noch viele Jahre erfolgreich weitergehen wird.“
Unternehmen in vierter Generation
1896 gründete Josef Schmidt, der ursprünglich aus Soest stammte, in erster Generation in Lünen einen Steinmetzbetrieb mit dem Schwerpunkt Maßwerke und Kirchenfenster. Sein Sohn Alfred Schmidt übernahm die Firma während der Kriegswirren und übergab sie wiederum 1960 an Helmut Schmidt, den Vater des jetzigen Besitzers Gregor Schmidt. So wurde das Wissen über die hochwertige Bearbeitung von Grab- und Natursteinen über Generationen weitergetragen. Das Unternehmen arbeitete an verschiedenen Standorten in Lünen, der heutige Firmensitz im Bauhaus-Stil an der Cappenberger Straße 153 entstand erst Anfang der 1970er Jahre. Gregor Schmidt leitet den Betrieb seit 1995.
Steinmetz mit Leib und Seele
Nach dem Fachabitur für Gestaltung begann Gregor Schmidt 1986 seine Steinmetz- und Steinbildhauer-Lehre im väterlichen Betrieb,1993 legte er die Meisterprüfung ab. Der 53-Jährige führt den Betrieb heute mit zwei langjährig bewährten Angestellten, der Arbeitsschwerpunkt liegt bei der Grabsteingestaltung. „Im Prinzip kümmern wir uns um alles, was mit Natursteinen zu tun hat. Wir gestalten Grabmale, gravieren Schriften, restaurieren verwitterte Steine“, erzählt er begeistert. Er ist mit seiner Firma übrigens nicht nur Innungsmitglied seit vielen Jahrzehnten, sondern auch Beisitzer im Vorstand der Innung.
Bildzeile: Obermeister Frank Asbeck (r.) und Geschäftsführer Ludgerus Niklas (M.)
von der Bildhauer- und Steinmetz-Innung Dortmund und Lünen gratulieren Gregor Schmidt zum 125-jährigen Bestehen seines Unternehmens.
Foto: Bildhauer- und Steinmetz-Innung Dortmund und Lünen

Westfälischer Frosch: Verlosung der historischen Grubenlampe am Dorstfelder Bürgerhaus
Heute fand in Begleitung der Vorstände Olaf Meyer und Wilhelm Schulte-Coerne der Dorstfelder Bürgerhaus Genossenschaft (DBG) die Verlosung im Neujahrsrätsel unter den Mitgliedern der Genossenschaft statt. In einem selbstgestalteten Kreuzworträtsel zur Bergbaugeschichte konnten alle Anteilseigner an der Gemeinnützigen Genossenschaft ihr Wissen unter Beweis stellen.
Vor Ort auf der Baustelle an der Waschkaue der ehemaligen Zeche Dorstfeld Schacht 2/3 zog ein Bauarbeiter den Gewinner der historischen Grubenlampe, des sogenannten Westfälischen Frosches. Als Gewinner wurde tatsächlich der bisherige Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau gezogen. Der Gewinn wird aus Pandemiegründen postalisch verschickt. Die anderen Teilnehmer erhalten eine der beliebten Dorstfelder Bürgerhaus-PULSSCHLAG-Tassen, die für 5 Euro in bar auch käuflich bei Radio Breitenstein in der Wittener Straße erworben werden können. Die Genossenschaft bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen und sagt Herzlichen Glückwunsch!
Bildzeile: Vor Ort auf der Baustelle an der Waschkaue der ehemaligen Zeche Dorstfeld Schacht 2/3 zog ein Bauarbeiter den Gewinner der historischen Grubenlampe, des sogenannten Westfälischen Frosches.
Foto: Dorstfelder Bürgerhaus Genossenschaft

Innung gratuliert Firma Brockhaus
aus Lindenhorst zum Geschäftsjubiläum
Fachbetrieb für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik feiert 25-jähriges Geschäftsjubiläum / Obermeister der Innung überreicht Firmenchef Arnd Brockhaus Ehrenurkunde
Grund zur Freude hatte am Montag Arnd Brockhaus: Obermeister Ralf Marx von der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen ließ es sich nicht nehmen, zum 25-jährigen Jubiläum der Firma Brockhaus GmbH aus Lindenhorst persönlich zu erscheinen und eine Ehrenurkunde der Handwerkskammer Dortmund sowie ein Präsent zu überreichen. „Im Namen unseres Handwerks und aller Mitglieder unserer Innung sagen wir herzlichen Dank für 25 Jahre im Dienst des Handwerks. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg“, gratulierte der Obermeister.
Spezialisierung auf Bäder und Heizungsanlagen
Die Brockhaus GmbH zählt zu den führenden Fachbetrieben in Dortmund für alle Belange rund um Wärme und Wasser. Der 54-jährige Geschäftsführer Arnd Brockhaus legte 1986 seine Gesellenprüfung ab, arbeitete danach in mehreren Firmen der Branche und machte sich schließlich am 28. Dezember 1995 mit der Brockhaus GmbH selbstständig zunächst in Brambauer und Marten, seit 2006 dann an der Lindenhorster Straße 96, wo er sich bis heute fachmännisch um die Belange seiner Kunden kümmert. „Mein Betrieb hat sich von Anfang an auf Bäder und Heizungsanlagen konzentriert, ein besonderes Spezialgebiet sind inzwischen alten- und behindertengerechte Bäder“, bemerkt der Firmeninhaber. Zu seinen Auftraggebern gehören viele private Stammkunden sowie Wohnungsbaugesellschaften.
Ausbildung groß geschrieben
Der Betrieb für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik hat heute 16 Beschäftigte, darunter fünf Auszubildende und drei Meister. Bereits seit dem Jahr 2000 ist der 58-jährige Meister Martin Wonka mit dabei und seitdem bewährter fachlicher Betriebsleiter. Der Betrieb legt Wert auf regelmäßige Schulungen seiner Mitarbeiter, um sie auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Und als Innungsmitglied stellt sich das Unternehmen seiner Verantwortung in der Ausbildung junger Menschen: „Seit der Gründung der Firma haben hier rund 20 Auszubildende ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen“, freut sich Arnd Brockhaus.
Innung ist starker Verbund
Die Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen ist ein starker Verbund aus Handwerksunternehmen der Region. Sie vertritt die Mitgliedsbetriebe in wichtigen regionalen und überregionalen Gremien und verleiht ihrer Stimme gesellschaftlich, wirtschaftlich und auch politisch Gewicht. Den Betrieben bietet die Innung als Dienstleister einen wertvollen Erfahrungsaustausch. Sie kümmert sich um Aus- und Weiterbildung, aber auch um juristische Unterstützung, günstige Versicherungsleistungen und aktuelle Informationen zur Betriebsführung.
Bildzeile: Obermeister Ralf Marx von der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen (r.) gratuliert Arnd Brockhaus zum 25-jährigen Firmenjubiläum.
Foto: Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen

Schauspiel Dortmund bietet Brieffreundschaften an
Wie tauscht man sich als Theater mit seinem Publikum in Zeiten der Kontaktbeschränkung aus? Keine Vorstellungen, kein Applaus, kein Gespräch im Foyer… Das Schauspiel Dortmund möchte trotzdem Kontakt aufnehmen und bietet seinem Publikum die Möglichkeit zu Brieffreundschaften an. Wer Lust hat, sich regelmäßig per Brief oder Mail mit einer Schauspieler*in, einer Regisseur*in oder einer Dramaturg*in zu schreiben, kann sich unter schauspiel@theaterdo.de melden und seine Adresse angeben und muss nur noch ein bisschen warten, bis der erste Brief ankommt mit Grüßen und Geschichten aus dem Theater und dem Leben vor und hinter den Kulissen.
Foto: Szene aus „17×1“ / Copyright: Florian Dürkopp / Grafik: Zijah Jusufovic

Der Distanzunterricht läuft an der WIHOGA reibungslos
Während das Gejammere groß ist an anderen Schulen, laufen die verschiedenen Distanzlernen-Formate an der WIHOGA einwandfrei.
In der letzten Woche fanden sogar erstmalig die Projektpräsentationen der Studierenden des Abschlusssemesters online statt. Über 80 Teilnehmer:innen inkl. der Auftraggeber und einigen Beratern des FCSI Deutschland-Österreich e.V. Ein voller Erfolg, gerade auch in technischer Hinsicht.
Auch der Unterricht läuft zurzeit an der WIHOGA digital, was durch die enorme technische Aufrüstung schon seit 2018 – verbunden mit intensivem Training und praktischer Erfahrung der Studierenden und der Lehrkräfte seitdem – heute effizient umgesetzt wird.
Durchgängig nutzen Schüler, Lehrer und Verwaltung Microsoft Office 365, TEAMS und OneNote als Kommunikationsplattform, als Lernmanagement-System und für stabile Videokonferenzen. Jede Schülerin und jeder Schüler wird von Anfang an mit der notwendigen Software ausgestattet und in die Systeme eingewiesen. Auf diese Weise erwerben die Schülerinnen und Schüler ganz nebenbei höchste digitale Kompetenz.
Dies ist essentiell gerade für die angehenden Staatlich geprüften Betriebswirt:innen der Wirtschaftsfachschule, die als zukünftige Führungskräfte diesbezüglich fit sein müssen. In der Wirtschaftsfachschule, anderenorts trotz der überwiegend kaufmännischen Inhalte immer noch Hotelfachschule genannt, beginnt das Sommersemester in diesem Jahr schon am 1. Februar, und es sind noch einige wenige Plätze verfügbar. Ein etwas späterer Einstieg ist nach Rücksprache eventuell möglich. www.wihoga.de
Bildzeile: Next level an der WIHOGA Dortmund: Projektpräsentationen fanden erstmals online statt.
Foto: WIHOGA Dortmund

Click & Collect: Bücher auf Bestellung jetzt auch in der Zentralbibliothek
Im Lockdown geschieht alles zu Hause: Lernen, Arbeiten, die Freizeit gestalten. Die Stadt- und Landesbibliothek unterstützt das Leben daheim mit ihrem Medienangebot. Krimis, Romane, Lernhilfen, Sachbücher, DVDs, Spiele und vieles mehr helfen, den Alltag zu Hause zu meistern.
Bereits seit dem 11. Januar konnten in den Stadtteilbibliotheken Medien per E-Mail und telefonisch bestellt und dann zum vereinbarten Zeitpunkt (montags bis freitags zwischen 10 und 17 Uhr) kontaktlos abgeholt werden. Diesen Service bietet ab sofort auch die Zentralbibliothek. Um die Bestellung noch einfacher zu machen, gibt es auf der Homepage der Stadt- und Landesbibliothek ein Bestellformular. Das Bestellen ist aber auch weiterhin telefonisch möglich (0231 / 50-23241).
Außerdem steht allen Bibliotheksausweisbesitzer*innen das gesamte digitale Angebot der Bibliothek zur Verfügung: eBooks, eJournals, Musik- und Videostreaming und vieles mehr.
Wer noch keinen Ausweis hat, kann per E-Mail einen beantragen. Die Ausstellung ist während der pandemiebedingten Schließung kostenfrei.
Informationen dazu und zu allen weiteren Angeboten der Stadt- und Landesbibliothek gibt es unter bibliothek.dortmund.de
Der direkte Link zum Bestellformular: https://tinyurl.com/y6htqfmh
Foto: StLB Dortmund

Stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund übernimmt Funktion auf Landesebene
Wulf-Christian Ehrich neuer Fachpolitischer Sprecher Außenwirtschaft von IHK NRW
Wulf-Christian Ehrich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, ist seit Beginn des Jahres 2021 neuer Fachpolitischer Sprecher für den Bereich Außenwirtschaft der 16 Industrie- und Handelskammern in NRW. Der 48-Jährige hat diese Aufgabe von Alexander Hoeckle, Geschäftsführer International und Unternehmensförderung bei der IHK Köln, übernommen, dessen Vorgänger er bereits von 2013 bis 2015 war. In seiner Funktion als Fachpolitischer Sprecher wird Ehrich in den kommenden Jahren die 16 IHKs in NRW gegenüber Landesregierung, Bundesregierung und EU-Gremien vertreten: „Die weltweiten handelspolitischen Herausforderungen wie beispielsweise der Brexit, die Auseinandersetzungen zwischen der EU und den USA, die Veränderung der Lieferketten durch die Corona-Pandemie aber auch auf landespolitischer Ebene die Neuordnung der Außenwirtschaftsförderung sind Themen, die es unternehmensnah und unbürokratisch zu gestalten gilt.“
Foto: IHK Dortmund

Neuer Spielplatz in Huckarde eröffnet
Über einen neuen Spielplatz können sich die Kinder und Eltern aus dem Neubaugebiet „Max-Born-Ring“ in Huckarde freuen. Der Spielplatz wurde Mitte Dezember eröffnet und umgehend von den Kindern erobert. Coronabedingt gab es keine Eröffnungsfeier, stattdessen hinterlegte Daniel Binder, Leiter des Büros für Kinder- und Jugendinteressen im Jugendamt, eine Kiste mit Ballons und Süßigkeiten.
Bei der Gestaltung ihres Spielplatzes konnten die Kinder mitreden: Ihre zahlreichen Wünschen und Anregungen wurden in einer Beteiligungsaktion festgehalten. Auch die Mitarbeiter*innen und Besucher*innen der Jugendfreizeitstätte Rahm und des Abenteuerspielplatzes, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegen, haben sich an den Planungen aktiv beteiligt. Das vom Grünflächenamt beauftragte Planungsbüro Bimberg fertigte daraufhin die Ausführungsplanung, mit der im Laufe des Jahres 2020 der Spielplatz gebaut wurde.
Der neue Spielplatz ist 493 Quadratmeter groß und barrierefrei konzipiert für Kinder bis 14 Jahren. Aufgeteilt auf zwei Spielflächen können sich die größeren Kinder an der Kletteranlage austoben, während die Kleineren im Sandspielbereich viele Möglichkeiten zum Rollenspiel und zum „Kuchenbacken“ haben. Besonders beachtet wurde, dass auch in diesem Spielbereich Nutzung und Aufenthalt inklusionsgerecht möglich ist.
Im Stadtbezirk Huckarde gibt es nun 25 städtische Kinderspielplätze. Für einige werden noch ehrenamtliche Spielplatzpaten gesucht. Interessenten können sich gerne online melden unter www.kinderinteressen.dortmund.de
Foto: Stadt Dortmund

Eine menschliche Hand kann diese Bewegungen nicht ausführen
Völlig neue Dimensionen des Operierens:
Chirurgen arbeiten mit OP-Roboter „DaVinci“
Das neue OP-Instrument ist groß wie ein Schrank, hat vier äußerst bewegliche
Arme und unweit entfernt eine Steuerungskonsole, mit der der Operateur
virtuell in die Körper der Patient*innen schauen kann: Der „DaVinci-
Roboter“ schafft neue Dimensionen des Operierens und gehört in der Klinik
für Chirurgie jetzt zum festen Angebot. – Aber Moment mal, ein Roboter als
Chirurg*in? Werden Ärzt*innen jetzt arbeitslos? „Nein, da kann ich alle beruhigen:
Der DaVinci arbeitet natürlich nicht selbstständig, er wird von einem
Menschen gesteuert und ist damit zunächst einmal ebenso ein Instrument
wie eine Klemme oder ein Skalpell“, erklärt Prof. Dr. Maximilian
Schmeding, Direktor der Klinik für Chirurgie im Klinikum Dortmund.
Dennoch ermöglicht der Roboter ein völlig neues Arbeiten. Die Technik selbst
baut dabei auf dem auf, was Ärzt*innen bereits seit langem tun: Über Schlüsselloch-
kleine Schnitte schieben sie nämlich schon viele Jahre routiniert neben ihren
OP-Instrumente auch eine Kamera in die Körper der Patient*innen. So können
sie über einen Bildschirm genau verfolgen, wie sie im Körper mit winzigen Pinzetten,
Schneidegeräten & Co. arbeiten. „Das ist auch nach wie vor eine gute Möglichkeit,
minimal-invasiv, also mit winzigen Zugängen zu operieren“, erklärt Prof.
Schmeding. Es gibt aber Eingriffe, bei denen diese Art der Operation, die man
auch „laparoskopische Chirurgie“ nennt, an ihre Grenzen stößt. Hier kommt der
DaVinci-Roboter zum Einsatz.
„Ich stehe bei einer DaVinci-Operation gar nicht direkt am OP-Tisch. Vielmehr
sitze ich einige Meter entfernt an einer Steuerungskonsole, bekomme ein dreidimensionales
Bild aus dem Körper des Patienten ins Sichtfeld übertragen und
sehe das Gewebe hochaufgelöst in brillanter Qualität. Zudem kann ich mit meinen
Händen über spezielle Vorrichtungen an der Konsole die DaVinci-
Instrumente direkt im Körper des Patienten abwinkeln, drehen und nachsteuern,
und zwar sehr präzise und ohne zu wackeln“, erklärt Prof. Schmeding. „Mein
Handgelenk ist – übertragen durch die DaVinci-Arme – quasi unmittelbar im OPGebiet
und nicht wie bei laparoskopischen Eingriffen außerhalb des Patienten.“
Das ermöglicht Bewegungen im Körper, die keine menschliche Hand ausführen
kann.
Auf diese Weise können die Chirurgen jetzt noch gewebeschonender selbst
komplizierteste Eingriffe vornehmen. „Da es noch nicht viele chirurgische Kliniken
in Deutschland gibt, die einen DaVinci haben, freuen wir uns natürlich, dass wir
derart zeitgemäß investieren konnten“, erklärt Prof. Schmeding. Ob eine Operation
mit oder ohne Roboter geschieht, entscheiden die Mediziner*innen nach Abwägung
der jeweiligen Erkrankung im Team. Neben den Chirurgen verfügen
auch die Urologen im Klinikum Dortmund über einen eigenen DaVinci.
Bildzeile: Die vier Arme des DaVinci-Roboters sind während der OP aus hygienischen Gründen in spezieller Folie verpackt.
Foto: Klinikum Dortmund

Gebäudereiniger starten bunte Imagekampagne für ihren Beruf
Mitgliedsbetriebe der Gebäudereiniger-Innung Dortmund werben auf Plakaten und in Sozialen Medien für ihre attraktive und zukunftssichere Handwerksbranche / Wandel zum multiprofessionellen Gebäudedienstleister vollzogen
Das moderne Berufsbild des Gebäudereinigers ist vielfältig und hat eine sichere Zukunft – das wollen die Gebäudereiniger in Dortmund zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland in diesen Tagen in der Öffentlichkeit publik machen. Vor Ort beteiligen sich 46 Innungsbetriebe darum ab sofort an der Imagekampagne des Bundesinnungsverbands, werben auf Plakaten und mit Posts in Sozialen Medien. „Der Beruf des Gebäudereinigers hat sich in den vergangenen Jahren wesentlich verändert und sich zu einem multiprofessionellen Gebäudedienstleister entwickelt“, erklärt Kai-Gerhard Kullik, Obermeister der Innung. „Unsere Betriebe bieten heute neben der klassischen Gebäudereinigung sämtliche Service- und Dienstleistungen rund um Gebäude an, zum Beispiel Catering-Services, Hol- und Bringdienste, Hausmeister-Dienste, Parkraumbewachung, Kantinenbewirtschaftung, Grünflächenpflege, Winterdienst und viele andere Aufgaben des Facility-Managements. Das wollen wir gerade jungen Menschen bewusst machen, die auf der Suche nach einem attraktiven Beruf sind.“ Gerade für Berufsanfänger – so eine Botschaft der Kampagne – bieten sich interessante berufliche Aufstiegschancen. So können Gesellen im Gebäudereiniger-Handwerk heute nicht nur ihren Meister machen, sondern es sogar bis zur hochbezahlten Fachkraft mit Bachelor- und Master-Abschluss oder Ingenieurstudium (FH) bringen.
Freche Sprüche und tolle Gewinne
Mit frechen und bunten Kampagnen-Motiven wollen die Gebäudereiniger dabei auf sich aufmerksam machen. 15 „echte“ Gebäudereinigerinnen und Gebäudereiniger geben den Fotomotiven und Videos der Kampagne im wahrsten Sinne des Wortes ein Gesicht. Mit Wortwitz und Augenzwinkern, aber auch mit starken Fakten zeigen sie auf Plakaten und in sozialen Medien: Wir sind ein modernes und zukunftssicheres Dienstleistungshandwerk. Zu den ersten Empfängern der Kampagnen-Plakate gehörte jetzt die Universal Gebäudereinigung GmbH in Holzwickede. Geschäftsführer Ramon Knauf nahm das erste Exemplar persönlich aus den Händen von Obermeister Kai-Gerhard Kullik und Innungsgeschäftsführer Volker Walters entgegen. Gleichzeitig bekommt jeder Innungsbetrieb zurzeit für seine Beschäftigten Aufkleber mit dem Slogan: „Ich bin stolz, ein Gebäudereiniger zu sein.“ Diese sollen später ein Teil von zwei Gewinnspielen werden, die die Innung auf Instagram und Facebook startet. „Wir wollen möglichst umfassend in allen Medien über unser neues Berufsbild informieren“, erklärt dazu Geschäftsführer Volker Walters. „Die Corona-Pandemie hat vielen Menschen bereits gezeigt, wie wichtig Hygiene, Sauberkeit und Sicherheit sind und dass der Beruf des Gebäudereinigers systemrelevant ist. Das wollen wir mit unserer attraktiven Aktion noch einmal deutlich unterstreichen.“ Unterstützung erhofft sich die Innung bei ihren Anliegen auch von Prominenten, Politikern, Geschäftspartnern und Freunden. Sie wurden eigens in einem Rundbrief angeschrieben und um Unterstützung bei den Anliegen des Handwerks gebeten.
Wichtiger Wirtschaftsfaktor
Mit rund 700.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Gebäudereiniger das beschäftigungsstärkste Handwerk in Deutschland. Es hat mehr Beschäftigte als VW, BMW, Daimler-Benz und alle anderen Automobilhersteller in Deutschland zusammen. Allein 5.000 Menschen arbeiten für die 46 Innungsbetriebe in Dortmund. Leistungsstarke, qualitätsorientierte Unternehmen, die sich seit rund 100 Jahren mit modernster Technik, innovativen Verfahren und hoher Flexibilität ihren ständig wachsenden Herausforderungen stellen.
Gebäudereiniger-Innung ist starker Verbund
Die Gebäudereiniger-Innung Dortmund ist ein starker Verbund der Handwerksunternehmen der Region. Sie vertritt die Gebäudereiniger-Betriebe in wichtigen regionalen und überregionalen Gremien und verleiht ihrer Stimme gesellschaftlich, wirtschaftlich und auch politisch Gewicht. Den Mitgliedsbetrieben bietet die Innung als Dienstleister einen wertvollen Erfahrungsaustausch. Sie kümmert sich um Aus- und Weiterbildung, aber auch um juristische Unterstützung, günstige Versicherungsleistungen und aktuelle Informationen zur Betriebsführung.
Bildzeile: Start für die Imagekampagne des Gebäudereiniger-Handwerks in Dortmund: Obermeister Kai-Gerhard Kullik (r.) und Geschäftsführer Volker Walters (Mitte) überbrachten die ersten Kampagnen-Plakate persönlich an Innungsmitglied Ramon Knauf, Geschäftsführer der Universal Gebäudereinigung in Holzwickede (l.).
Foto: Gebäudereiniger-Innung Dortmund

Servicekaufleute im Luftverkehr ausgebildet
Dortmund Airport gratuliert zur bestandenen Abschlussprüfung
Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber, Ausbildungskoordinatorin
Jana Lewin und der Betriebsrat gratulierten heute dem Flughafen-Nachwuchs: Catharina
Martin, Lisa-Marie Ehrenschneider, Jan Weber und Jonas Wedlich dürfen sich jetzt Servicekauffrau/-
mann im Luftverkehr nennen. Nach zweieinhalb Jahren Vorbereitung haben alle
vier Azubis ihre Ausbildung erfolgreich beendet und sind jetzt für zahlreiche Aufgabenfelder gerüstet.
Für Flughafen-Chef Ludger van Bebber ist die Ausbildung auch während der Corona-Pandemie
ein wichtiger Bestandteil am Airport: „Auch in turbulenten Zeiten ist es uns wichtig, dass wir das
Thema Fachkräftesicherung nicht vernachlässigen. Wir sind sehr froh, dass wir alle Absolventinnen
und Absolventen mindestens für ein Jahr übernehmen können. Darüber hinaus bilden wir
nach wie vor weiter aus. Insgesamt arbeiten am Airport derzeit elf Auszubildende.“
Catharina Martin wird in Zukunft im Personal-Bereich arbeiten. Lisa-Marie Ehrenschneider wird
die Flughafen-Information und das Lost and Found unterstützen. Jan Weber und Jonas Wedlich
sind künftig in den operativen Bereichen tätig. Sie werden in der Verkehrszentrale und im Load
Control eingesetzt. „Allein die unterschiedlichen Einsatzfelder zeigen, wie abwechslungsreich
die Ausbildung am Airport ist. Unsere Azubis werden Experten in allen Bereichen rund um das
Thema Fliegen“, so van Bebber.
Bildzeile: Der Dortmund Airport gratuliert seinen ehemaligen Auszubildenden zur bestandenen Abschlussprüfung.
Foto: Dortmund Airport / Hans Jürgen Landes)

Kursbeginn im Herbst 2021
Anästhesietechnische Assistent*innen: Neuer
Ausbildungsberuf startet im Klinikum Dortmund
Zuständig für die enge Betreuung der Patient*innen in einer Narkose-
Situation: Ab sofort kann man sich für einen neuen Ausbildungsberuf im
Klinikum Dortmund bewerben. Anästhesietechnische Assistent*innen (ATAs)
erhalten während ihrer dreijährigen Ausbildung ein umfassendes Wissen
über Anatomie, Pharmakologie, Notfallmanagement und Krankheitslehre.
„Das Gesicht der ATAs ist das erste, das Patienten vor und nach ihrer
Narkose sehen. Neben einem guten technischen Verständnis ist daher auch
Einfühlungsvermögen gefragt“, sagt Svenja Heim, Bereichsleitung für die
ATA- und OTA-Ausbildungen. Ausbildungsbeginn für den ersten Kurs ist
im Herbst 2021, bewerben kann man sich schon jetzt. Voraussetzung ist ein
mittlerer Bildungsabschluss.
Die Anästhesietechnische Assistent*innen sorgen gemeinsam mit den Anästhesist*
innen für eine lückenlose Überwachung der Vitalzeichen und des Wohlbefindens
der Patient*innen. „Nicht jede Narkose ist gleich“, so Heim. „Es gibt unterschiedliche
Einleitungsarten und natürlich vielfältige Krankheitsbilder. Daher ist
die Aufgabe der ATAs hochkomplex.“ Bei erfolgreich abgeschlossener Ausbildung
besteht anschließend eine hohe Chance, übernommen zu werden.
Das Berufsbild ist noch relativ jung: Bisher konnte eine ähnliche Qualifikation nur
über eine vorausgegangene Pflegeausbildung und anschließender Fachweiterbildung
erreicht werden. „ATAs werden also in den gleichen Bereichen tätig wie
Mitarbeiter der Anästhesiepflege“, so Heim. „Neben der Wartung und Bedienung
medizinischer Apparate gehören auch administrative Aufgaben zum Job dazu.“
Bezahlt wird nach Tarifvertrag. Im ersten Lehrjahr bedeutet das eine Vergütung
von rund 1140 Brutto.
Rund 500 Ausbildungsplätze von Gesundheits- und Krankenpfleger*innen bis hin
zu Fachinformatiker*innen bietet das Klinikum Dortmund an und ist damit der
zweitgrößte Ausbildungsbetrieb in der Region. Der Maximalversorger hat bereits
mehrere Auszeichnungen erhalten, etwa für Personalmanagement oder Top-
Karrierechancen. So zählt das Haus laut dem Bewertungsportal „Leading Employers“
branchenübergreifend zu den besten 100 Unternehmen in ganz Deutschland.
Weitere Informationen sind unter www.klinikumdo.de/karriere zu finden.
Foto: Klinikum Dortmund

Seine Ausbildung hat Christian Pihl im Klinikum Dortmund gemacht
Im Herzen ein Pfleger: Professor aus Dortmund
hilft ehrenamtlich in Sachsen auf Covid-Station
Jeder kann seinen Beitrag leisten, gerade in diesen Zeiten. Das dachte sich auch Prof. Dr. Christian Pihl, Dekan der Fakultät für Gesundheits- und Pflegewissenschaften
der Westsächsischen Hochschule Zwickau, und meldete sich freiwillig für die „Front“ auf der Intensivstation. Seither unterstützt der
53-Jährige ehrenamtlich als Pflegekraft die Kolleg*innen im Klinikum
Chemnitz bei der Behandlung von Covid-Patienten. Denn gelernt ist gelernt:
Seine Ausbildung samt Examen hat er seinerzeit im Klinikum Dortmund
gemacht – eine Zeit, die ihn sehr prägte.
„So einen Beruf wählst Du nicht wie jeden anderen. Ich habe ihn damals mit voller
Zufriedenheit gelebt und fand ihn toll. Man hat sein positives Feedback und
man weiß jeden Tag, was man getan hat“, erinnert sich Prof. Pihl. Nach seiner Ausbildung arbeitete er in der Neurochirurgie im Klinikum Nord. Später holte der gebürtige Dortmunder sein Abitur nach, studierte dann an der Ruhr-Uni Bochum
und arbeitete parallel weiterhin in der Pflege. 15 Jahre Berufserfahrung kann er aufweisen, weshalb er dann jetzt diesen ungewöhnlichen Entschluss fasste.
Die Pflegedirektorin des Klinikums Chemnitz, die vor einigen Jahren noch bei ihm studiert hatte, war in der Pandemie mit einem Hilferuf an ihn herangetreten. Ob er
nicht einen Aufruf bei seinen Studierenden machen könne; das Haus bräuchte Unterstützung. Neben dem Aufruf, den er natürlich in die Studierendenschaft
trug, bewarb sich Prof. Pihl dann höchstselbst als „Pfleger Christian“. Der Dekan ist einer von derzeit fast 80 Freiwilligen, die am Klinikum Chemnitz abseits von ihrer üblichen Arbeit je nach Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, um vor allem den pflegerischen Dienst von Hilfstätigkeiten zu entlasten. Mit Blick auf seine ehrenamtliche Unterstützung ist sich Prof. Pihl sicher: „Aufgrund der hohen Inzidenz in Sachsen und der Personalausfälle im Klinikum Chemnitz gehe ich davon aus, dass ich noch eine geraume Zeit pflegerisch tätig
sein werde.“
Bildzeile: Prof. Pihl im Klinikum Chemnitz beim Anlegen der Schutzausrüstung.
Foto: Klinikum Dortmund

Beförderungen und Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Lütgendortmund
Normalerweise werden jedes Jahr zum Abschluss des Jahres im Löschzug Lütgendortmund die Beförderungen und Ehrungen auf der Weihnachtsfeier vorgenommen. Im vergangenen Jahr war das, wie so vieles, leider anders. Eine Weihnachtsfeier konnte aufgrund des Coronaviruses nicht stattfinden. Doch auch wenn der reguläre Übungsdienst für die Freiwillige Feuerwehr in Dortmund eingestellt ist, läuft das Einsatzgeschehen natürlich weiter. Durch einen Wechsel in der Löschzugleitung in Lütgendortmund war die Ernennung der neuen Führung zwingend erforderlich. Daher wurde schließlich eine Veranstaltung zur Beförderung und Ehrung von Kameradinnen und Kameraden im kleinen Kreis und unter der Einhaltung der Hygieneregeln vorgenommen. Anwesend waren neben den betreffenden Kameradinnen und Kameraden auch Detlev Harries als Vertreter der Berufsfeuerwehr, Katja Bordihn als Vertreterin der Geschäftsführung der Freiwilligen Feuerwehr, der Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Andreas Flur und die Löschzugleitung.
Ernennungen
Die neue Löschzugleitung mit Patrick Munsbeck und Christian Steindorf als stellvertretende Löschzugleiter und Stefan Teuteberg als Löschzugleiter erhielt im Anschluss ihre Ernennungsurkunden. Bastian Gorgs wurde als Leiter des Löschzuges entpflichtet.
Aufnahmen und Beförderungen
Andreas Becker wurde in die Unterstützungsabteilung aufgenommen und zum Feuerwehrmann-Anwärter ernannt.
Gleich fünf Kameradinnen und Kameraden aus der Jugendfeuerwehr konnten zu Feuerwehrfrauen bzw. Feuerwehrmännern befördert werden: Pia Regge, Pia Steindorf, Maurice Heidl, Simon Müller und Louis Schadwell.
Zum Oberfeuerwehrmann wurde Dennis Osthoff befördert.
Die beiden stellvertretenden Jugendwarte Marvin Oldach und Kai Sander wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Zum Oberbrandmeister wurde Christian Steindorf befördert.
Ehrungen
Ein besonderer Anlass ist immer die Ehrung von langjährigen Feuerwehrkameraden. So wurde Danny Weiss (in Abwesenheit) für seine 10-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Stephan Schneider, Andreas Steindorf und Markus Steindorf wurden vom Land NRW für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Vom Stadtfeuerwehrverband und vom Löschzug wurden Geschenke überreicht.
Für seine 35 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielt Jörg Brinkmann eine Ehrung vom Land NRW und ebenfalls Geschenke vom Stadtfeuerwehrverband und vom Löschzug.
Wir gratulieren den Kameradinnen und Kameraden zu den Beförderungen und Ehrungen und hoffen, dass sie noch lange im Löschzug 19 aktiv sein werden. Danke für euren Einsatz!
Bildzeile: Die neue Löschzugleitung: v.l. Patrick Munsbeck, Stefan Teutenberg und Christian Steindorf.
Foto: Stadt Dortmund

Enge Kooperation mit Bochumer Universitätsklinik
Spezialgebiet Kinderernährung: Professur für stellv.
Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Professor Dr. Hermann Kalhoff – so lautet ab sofort der vollständige Titel
des stellv. Direktors und leitenden Oberarztes der Klinik für Kinder- und
Jugendmedizin im Klinikum Dortmund. Für seine besondere Expertise und
Forschungsarbeit im Bereich der Kinderernährung hat ihn die Ruhr-
Universität Bochum nun zum außerplanmäßigen Professor ernannt. „Gute
Ernährung ist ein wichtiger Baustein in der Behandlung kranker Kinder und
Jugendlicher“, sagt Prof. Kalhoff. „Die enge Kooperation mit der Bochumer
Universitätskinderklinik hat also einen hohen praktischen Nutzen für unser
Haus.“
In Dortmund profitiere man insbesondere von den Kompetenzen des Forschungsdepartments
Kinderernährung und könne so vor Ort gezielt eine gesunde
Ernährung fördern, so Prof. Kalhoff. Unter anderem werden die Speisekarten für
die jungen Patient*innen im Klinikum Dortmund und die Kinder in den FABIDOTageseinrichtungen
auf diese Weise mitgestaltet. Aber auch für den privaten Bereich
gibt es ein Angebot seitens des Departments: ein Beratungstelefon speziell
für Eltern. „Auf diese Weise soll eine Rundum-Betreuung gewährleistet und das
Thema Ernährung ganzheitlich angegangen werden“, so Prof. Kalhoff.
Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Westfälischen Kinderzentrum
im Klinikum Dortmund und der Bochumer Universitätskinderklinik besteht
bereits seit mehreren Jahren. In Bochum ist Prof. Kalhoff insbesondere am Aufbau
und der Weiterentwicklung des Forschungsdepartments beteiligt. Zu seinen
Aufgaben gehören beispielsweise gemeinsame Projekte, Studien und Publikationen
sowie die Förderung des akademischen Nachwuchses.
Prof. Dr. Hermann Kalhoff arbeitet bereits seit 1985 in der Klinik für Kinder- und
Jugendmedizin des Klinikums (damals noch Städtische Kliniken Dortmund genannt),
die bundesweit zu den größten Kinderkliniken zählt. Prof. Kalhoffs klinische
und wissenschaftliche Schwerpunkte liegen neben der Ernährungsmedizin
in den Bereichen Infektiologie, Kinderpneumologie (Lungenheilkunde) und Neonatologie.
Der Mediziner ist u.a. Mitglied in der Ernährungskommission der
Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin.
Bildzeile: „Gute Ernährung ist ein wichtiger Baustein in der Behandlung kranker Kinder und Jugendlicher“, sagt Prof. Kalhoff.
Foto: Klinikum Dortmund

Vier Jahrzehnte im Dienst des Dortmunder und Lüner Handwerks
Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen gratuliert Geschäftsführer Volker Walters zum 40. Dienstjubiläum / Jubilar plant in den kommenden Jahren Ausbau des beruflichen Bildungsangebots im Handwerk
Ein herzliches Dankeschön für 40 Jahre im Dienst des Handwerks der Region erwartete Anfang des Jahres Volker Walters, den für den Bereich Bildung zuständigen Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen. Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind gratulierte anlässlich des Jubiläums sehr herzlich und sprach im Namen der Innungen und der Verwaltung der Kreishandwerkerschaft dem Jubilar Lob und Anerkennung aus. „Ihre Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit verbunden mit Ihrem außergewöhnlich großen Engagement sind für uns alle beispielhaft”, würdigte Susewind die Leistungen des 62-Jährigen, der gleichzeitig Geschäftsführer des Bildungskreises Handwerk e.V. (BKH) und der Wirtschaftsdienst Handwerk GmbH ist. „Mir hat es immer sehr viel Freude bereitet, für das Handwerk zu arbeiten“, antwortete Volker Walters, der sich für die berufliche Zukunft noch viel vorgenommen hat. „Mein Ziel ist es, in den kommenden drei Jahren das Aus- und Weiterbildungsangebot des BKH in Dortmund-Körne deutlich noch zu erweitern und neue und bessere Räumlichkeiten zu schaffen, um möglichst vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Maßnahmen die bestmöglichen Lern- und Arbeitsbedingungen bieten zu können.”
Vom Sachbearbeiter zum Geschäftsführer
Volker Walters hatte am 1. Januar 1981 seine Karriere bei der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen als Sachbearbeiter in der Buchhaltung begonnen und war 1998 zum Prokuristen der Wirtschaftsdienst Handwerk GmbH aufgestiegen. 2007 wurde der gebürtige Dortmunder Verwaltungsleiter und 2013 zum Geschäftsführer der Wirtschaftsdienst Handwerk GmbH bestellt. Bereits zwei Jahre später übernahm Volker Walters auch die Geschäftsführung des Bildungskreises Handwerk e.V. Seit März 2016 ist er als Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen in das Führungs-Gremium der Arbeitgeber-Organisation des regionalen Handwerks aufgerückt. Für seine Verdienste wurde er im März 2017 mit der goldenen Ehrennadel der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen ausgezeichnet.
Bildzeile: Herzliches Dankeschön für 40 Jahre im Dienst des Handwerks. Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind (l.) überbrachte die Glückwünsche der Innungen und der Verwaltung an Geschäftsführer Volker Walters (r.).
Foto: Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen

Ein Jahresrückblick 2020 In Zeiten der Corona-Pandemie steht das ehrenamtliche Engagement vor besonderen Herausforderungen und erlangt zugleich eine besondere Bedeutung Für die FreiwilligenAgentur geht ein ereignisreiches Jahr, mit vielen Veränderungen im Bereich des Ehrenamtes zu Ende. Karola Jaschewski, Geschäftsführerin der FreiwilligenAgentur Dortmund, wirft einen Blick auf das vergangene Jahr und zieht Bilanz. Die FreiwilligenAgentur baut Brücken zwischen engagierten Bürgerinnen und Bürgern und gemeinnützigen Organisationen, in diesem Jahr war vieles anderes. Weit über 6500 Menschen sind bei der FreiwilligenAgentur registriert, sie alle sind bereit sich für gesellschaftliche Belange zu engagieren. Viele Menschen wollen helfen, wissen aber oft nicht wo und wie. Die FreiwilligenAgentur weiß, welche Organisation gerade Unterstützung benötigt und wo sich neue Nachbarschaftsinitiativen gegründet haben, um in der Pandemie aktiv zu helfen. „Im März haben sich bereits viele Dortmunder*innen ihre Hilfe angeboten, es wurden unterschiedliche Projekte initiiert und Nachbarschaftshilfe erlebte einen neuen Aufwind“, berichtet Karola Jaschewski Geschäftsführerin der FreiwilligenAgentur. Über 1500 Behelfsmasken wurden von Ehrenamtlichen für Bedürftige genäht und an Wohnungsloseninitiativen und sozialen Einrichtungen verteilt. Mit der Hilfe von Sponsoren konnten für dieses Projekt Stoffe und Gummiband eingekauft werden. Aber auch Telefonpatenschaften und Einkaufshilfen wurden unbürokratisch vermittelt. Anfangs wurden die Einkaufshilfen nur vereinzelt angenommen, mit der erhöhten Zahl von Menschen in Quarantäne, wurde dieses Angebot zunehmend wichtiger. Aber auch für langjähre Ehrenamtliche wurde einiges anderes, Ehrenamtliche mussten eine Pause einlegen, da im Lockdown die Angebote ausgesetzt wurden. „So war es gut, dass wir im Rahmen des Förderfonds der Anerkennungskultur allen Trägern das Angebot machen konnten, Gelder für eine Postkartenaktion zu beantragen, um den Kontakt zu den Ehrenamtlichen zu pflegen“, freut sich Karola Jaschewski. Auch die Arbeit der FreiwilligenAgentur hat sich in diesem Jahr auch verändert. Nachbarschaftshilfen wurden unterstützt, eine Telefonhotline wurde eingerichtet, Fördergelder in Höhe von 25.000 Euro des Landes NRW wurden an ehrenamtliche Projekte weitergeleitet, um die Arbeit gemäß der Corona- Schutzmaßnahmen wieder aufnehmen zu können. Die persönlichen Beratungen in der Berswordt- Halle wurden im April und Mai eingestellt und stattdessen wurden die Interessierten telefonisch beraten. Weit über 200 Menschen nahmen dieses Angebot in Anspruch und über 150 kurzfristige Hilfsangebote wurden aufgenommen. „Die Hilfsbereitschaft in Dortmund ist nach wie vor ungebrochen, so sich Karola Jaschewski. Im Rahmen der Förderung der Anerkennungskultur standen in diesem Jahr Fördergelder in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung. Zum großen Teil wurden Qualifizierungen im Bereich der Digitalisierung und Dankeschön- Aktionen von Dortmunder Organisationen beantragt und bewilligt. Fast 80 Anträge sind bei der FreiwilligenAgentur eingegangen. Die Gesamtförderung kam im zurückliegenden Jahr über 6000 Ehrenamtlichen zugute. Auch Die Ehrenamtsnadel konnte in diesem Jahr vergeben werden, als Dankeschön und als Wertschätzung für ihren gesellschaftlichen Einsatz haben sich 394 Ehrenamtliche über diese Auszeichnung gefreut. Die Nadel wird von den Ehrenamtlichen als besondere Wertschätzung wahrgenommen und motiviert weiterzumachen, berichten viele von ihnen. „Ehrenamt benötigt Anerkennung und Wertschätzung und es ist wichtig, dass man das ab und zu herausstellt“, so Frank Ortmann, 1. Vorsitzender des Vereins zur Förderung der freiwilligen Tätigkeit in Dortmund e.V.. Im nächsten Jahr werden im Januar weiterhin telefonische Beratungen und Videomeetings den Interessierten angeboten. Ab Montag, den 04.01.2020 von 10:00 bis 15:00 Uhr ist das Team der FreiwilligenAgentur wieder für interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Berswordt- Halle zu erreichen. Weitere Informationen und alle Bausteine erhalten sie unter www.freiwilligenagenturdortmund.de. Tel: 0231 50 10 600 freiwilligenagentur@dortmund.de
Foto: FreiwilligenAgentur Dortmund

Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Werner Thome geht in
den Ruhestand
Mit Ablauf des 31. Dezembers 2020 tritt der Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht
Hamm, Werner Thome, nach 35 Dienstjahren in den vorzeitigen Ruhestand.
Arnim Sabrowsky, Vizepräsident
des Oberlandesgerichts
Hamm, überreichte
dem Vorsitzenden heute
die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand. Er sprach dem verdienten
Vorsitzenden auch im Namen der Landesregierung Dank und Anerkennung für die geleisteten Dienste aus.
Herr Thome, im Jahr 1956 in Beckum geboren, trat im August 1988 in
den richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein und wurde
im September 1991 zum Richter am Landgericht Bochum ernannt.
Im März 1997 wurde Herr Thome zum Richter am Oberlandesgericht
Hamm befördert und arbeitete dort zunächst als Beisitzer im 24. Zivilsenat, der vorwiegend für Bausachen zuständig ist. Zum Januar 2003
wechselte er als stellvertretender Vorsitzender in den 19. Zivilsenat (zuständig
insbesondere für Streitigkeiten über Ansprüche aus Kauf-,
Tausch- und Werklieferungsverträgen, aus Grundstückgeschäften und für Handelssachen).
Im März 2009 wurde Herr Thome zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht
ernannt. Er übernahm den Vorsitz im 4. Senat für Familiensachen
und im Jahr 2012 im 12. Zivilsenat, der vorwiegend für Bausachen zuständig ist. In diesem Senat war er bis zum Eintritt in seinen
Ruhestand tätig.
Der verheiratete Jurist lebt in Haltern am See. Außerberuflich engagiert
sich Herr Thome als Leiter einer erfolgreichen Big Band und als Funktionär im Segelsport.
Bildzeile: Arnim Sabrowsky (l.) und Werner Thome.
Foto: Oberlandesgericht Hamm

Hilfe ist unterwegs
Für das Projekt aufsuchende Sozialarbeit fährt Ulrike Thierfeld mit dem Lastenrad zu den Treffpunkten der Wohnungslosen in Dortmund
Aufgrund der Pandemie startete die Diakonie im Mai 2020 das Projekt aufsuchende Sozialarbeit mit dem Lastenrad. Sozialarbeiterin Ulrike Thierfeld fährt mit diesem E-Bike zu den Treffpunkten der wohnungslosen Menschen, um sie über die diversen Hilfsangebote zu informieren und direkte Hilfe zu leisten. „Viele der Obdachlosen sind nicht an das Hilfesystem angebunden“, berichtet Ulrike Thierfeld. Durch das Projekt, das wie die Essensausgabe durch Spenden finanziert wird, ist es gelungen, 20 Prozent der 600 kontaktierten Menschen an das Hilfesystem anzudocken. Dazu braucht es natürlich vertrauensbildende Maßnahmen. „Diese Klientel ist oft skeptisch, wir haben ihnen Schlafsäcke und Essen gegeben“, so Ulrike Thierfeld und ergänzt: „Es braucht Zeit, die Wohnungslosen zu motivieren, Hilfe anzunehmen.“ Bis im Oktober der Tagesaufenthalt im Wichernhaus eröffnete, war neben der Sozialarbeiterin noch ein pädagogischer Mitarbeiter aus dem Brückentreff unterwegs. „So war fast täglich jemand für das Projekt im Einsatz.“ Nun fährt die Sozialarbeiterin bis auf die Wochenenden täglich zu den angesagten Orten. Doch für eine Ausweitung des Projektes fehlt derzeit noch die Finanzierung.
Wer helfen möchte, kann die Diakonie mit einer Spende unterstützen:
Spendenkonto der Diakonie Dortmund, IBAN:DE 90 440 50
199 0001 777 777; BIC:
DORTDE33XXX
(Sparkasse Dortmund)
Foto: Diakonie Dortmund

Pflegekräfte versorgen Wohnungslose am Dortmunder Hauptbahnhof
Warme Kleidung und Wundmanagement: Mitarbeitende der Diakonischen Pflege Dortmund helfen ehrenamtlich
Die Ambulanten Pflegedienste in unserer Stadt arbeiten im Moment unter Hochdruck daran, alle Menschen, die sich ihnen anvertraut haben, sicher zu erreichen und zuverlässig zu versorgen. Einige gehen aufgrund der aktuellen Kältelage noch einen Schritt weiter: Mehrere Fachkräfte der Diakonischen Pflege Dortmund machen sich in diesen Tagen allabendlich auf den Weg zum Dortmunder Hauptbahnhof, wo sich aktuell viele wohnungslose Menschen aufhalten. Gemeinsam verteilen sie Decken, warme Kleidung, Handschuhe und Mützen und helfen den Wohnungslosen auch durch ihr fachliches Know-how: Eigentlich pflegt Jolanta Zielinska Menschen mit Pflegebedarf im Dortmunder Nord-Westen. Nach ihrem Dienst versorgt die zertifizierte Wundmanagerin die wohnungslosen Menschen im Hauptbahnhof. Verbände wechseln, Wunden beurteilen und reinigen, dazu einige nette Worte und zahlreiche Informationen zu den Übernachtungsstellen und Tagesaufenthalten gehören dazu. „Was wir hier abends erleben ist große Dankbarkeit und Freude über die Hilfe. Das motiviert die Fachkräfte vor Ort natürlich, noch mehr zu tun“, so Martin Strehlau, Leiter der Dortmunder Diakoniestation Nord-West.
Kleiderspenden oder andere nützliche Hilfsmittel nimmt die Diakonie in der Zentralen Beratungsstelle für wohnungslose Menschen, Rolandstraße 10, 44145 Dortmund, Tel. 0231 84 94 109, oder direkt in der Diakoniestation Nord-West, Strünkedestraße 33, 44359 Dortmund, entgegen. Mehr unter www.diakoniedortmund.de
Foto: Diakonie

Grünes Dortmund – ein voller Erfolg für Kinderhospizarbeit
Dortmund leuchtete grün zum Tag der Kinderhospizarbeit – die beiden ambulanten Dortmunder Kinderhospizdienste sind begeistert über die Resonanz der Dortmunder Institutionen. So wurde gemeinsam aufmerksam gemacht auf die Situation von Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher schwerstkrank ist.
Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser und der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn machten schon 2020 mit einer Aktion in der Thier-Galerie gemeinsam auf den Tag der Kinderhospizarbeit aufmerksam.
Aber was jetzt im Jahr 2021 am 10. Februar auf die Beine gestellt werden konnte, war überragend: Dortmund leuchtete grün! Auch wegen des aktuellen Lockdowns war keine öffentliche Aktion möglich. Dafür fragten die Kinderhospizdienste bei Dortmunder Institutionen an und baten sie, ihre Gebäude grün anzustrahlen.
„Vielen Dank an alle! Die Resonanz hat uns überwältigt,“ freuten sich Annika Dönhoff von den Maltesern und Stephanie Hagedorn von Löwenzahn.
In strahlendem Grün leuchteten am Mittwoch: das Alte Hafenamt, das Deutsche Fußballmuseum, die DEW21, EDG, der Florianturm im Westfalenpark, das Polizeipräsidium Dortmund, die taxi Dortmund eG und das Theater Dortmund. Die Bäckerei Löscher zeigte ihre Solidarität mit grünen Berlinern und DSW21 unterstütze die Aktion durch Informationen zur Kinderhospizarbeit auf sämtlichen Anzeigetafeln im Stadtbahnverkehr.