Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem politischen Bereich.
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Zum 80. Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau haben die SPDqueer und SLADO e.V. (der Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidentenvereine und -initiativen in Dortmund) an Menschen aus Dortmund erinnert, die den Nazis zum Opfer fielen.
So wurden in der Innenstadt die Stolpersteine von vier Männern geputzt, die unter anderem wegen ihrer Homosexualität auf Basis des §175 des Strafgesetzbuchs verfolgt wurden: Alex Damm, Hugo Cohen, Kurt Dorr und Otto Meinecke. Hugo Cohen wurde vor allem wegen seines Jüdischseins verfolgt und ermordet. Kurt Dorr wurde als Wohnungsloser als „asozial“ gebrandmarkt und getötet. Otto Meinecke wurde im Rahmen einer gezielten Mordaktion gegen Schwule erschossen. Alex Damm beging nach einer Denunziation Suizid, bevor er
von der Kriminalpolizei aufgegriffen werden konnte.
SLADO-Geschäftsführer Paul Klammer und Historiker Dr. Frank Ahland, der drei der vier Stolpersteine initiiert hatte, berichteten über die Hintergründe und das Leiden der jeweiligen Opfer. Anschließend wurden die Steine gereinigt und Rosen sowie eine Kerze zum Gedenken niedergelegt. Unterstützt wurde die Aktion von der Landtagsabgeordneten Anja Butschkau, die die Rosen für das Gedenken gespendet hat. Die SPDqueer Dortmund ist die Arbeitsgemeinschaft der LGBTIQ-Menschen innerhalb der SPD Dortmund und setzt sich besonders für die Belange der LGBTIQ-Community ein für Gleichberechtigung, gegen Diskriminierung und Stigmatisierung.
SLADO e.V. ist der Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidentenvereine und -initiativen in Dortmund. Er besteht seit 1998 und setzt sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transidenten in Dortmund ein. Der Verein ist als gemeinnützig und als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt.
Das Bild zeigt einen Plakatprotest am Stolperstein von Alex Damm am Burgwall mit Anja Butschkau (MdL, SPD), Paul Klammer (SLADO e.V.), Silvan Theiß, Marja Kettner und Julien Kuhnen (alle 3 SPD-Queer).
Wie können Verantwortung und Nachhaltigkeit im Sport konkret gelebt werden? Gemeinsam mit Vertreter*innen des BVB 09 Dortmund, der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Svenja Schulze, sowie den Bundestagsabgeordneten Sabine Poschmann und Jens Peick (beide SPD) wurde das Projekt „Vom Feld in den Fanshop“ vorgestellt und eine erste Zwischenbilanz gezogen. Das Treffen bot eine Plattform für den Austausch zu nachhaltigen Lieferketten und sozial verantwortlicher Produktion im Umfeld des Profifußballs.
Der Verein bezieht über das Projekt nachhaltige Baumwolle von Kleinbauern in Indien, die beim Umstieg auf den Bio-Anbau unterstützt werden. Insgesamt nehmen über 450 Landwirt*innen an dem Projekt teil, das sich zudem sozialen Initiativen wie Sportförderungen für Jugendliche widmet. „Fußball verbindet und kann ein Vorbild sein, wenn es um Nachhaltigkeit und fairen Handel geht. Mit diesem Engagement zeigt der BVB, dass Fair Play weit über das Spielfeld hinausgeht.“, erklärte Svenja Schulze.
Seit dem Sommer 2023 sind die ersten fair produzierten Artikel erhältlich und das Sortiment im BVB-Fanshop wird seitdem sukzessive ausgebaut. „Wenn Wirtschaft, Politik und Sport an einem Strang ziehen, entstehen echte Fortschritte – für Fans, für soziale Gerechtigkeit und für den Schutz unserer Umwelt.“, betonte Jens Peick. Seine Kollegin Sabine Poschmann ergänzt: „Fans haben eine Stimme! Mit nachhaltigen Produkten können sie ein Zeichen für fairen Handel setzen.“
Rund 150 Gäste folgten der Einladung der Auslandsgesellschaft ins Kino Schauburg zum Start des Veranstaltungsprogramms 2025. Auch viele Mitglieder der „Westfälischen Kaufmannsgilde“ hatten sich dem Neujahrsempfang angeschlossen. Der renommierte Politologe Ingo Espenschied präsentierte seine multimediale Zeitreise zum Thema „75 Jahre Europa“. Zum Jubiläumsjahr 2025 erlebten die Teilnehmer die beeindruckende und lebendige Geschichte der vergangenen 75 Jahre. Historische Bilder, packende Videos und fundierte Erläuterungen machten den Abend zu einem Erlebnis das die Geschichte Europas auf der großen Leinwand zum Leben erweckte.
Auf dem Bild v.l.n.r.: Marc Frese (Geschäftsführer Auslandsgesellschaft), Gabriele Kroll (Vorsitzende Westfälische Kaufmannsgilde), Klaus Wegener (Präsident Auslandsgesellschaft), Ingo Espenschied (Diplom-Politologe).
Mit der Kampagne „Für alle. Mit Herz und Verstand.“ wirbt die Diakonie in Dortmund und Lünen vor der Bundestagswahl 2025 für Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Die Initiative der evangelischen und katholischen Kirchen in Deutschland ruft dazu auf, sich an der bevorstehenden Wahl zu beteiligen, um die Demokratie zu stärken und extremistischen Positionen entgegenzuwirken.
„Wählen Sie mit Herz und Verstand“, sagt Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back, „und berücksichtigen Sie deshalb bei ihrer Wahlentscheidung, dass die Menschenwürde für alle Mitglieder unserer Gesellschaft erhalten werden muss.“ Diakonie-Geschäftsführerin Uta Schütte-Haermeyer ergänzt: „Als Diakonie befürchten wir, dass die Menschenwürde für alle in Gefahr ist, wenn rechtsextreme Parteien gewählt werden. Schließlich gelten Menschenwürde und Nächstenliebe auch für Geflüchtete, sozial Benachteiligte und die Armen in unserer Gesellschaft.“ Nächstenliebe sei der Kernbegriff der christlichen Botschaft. Deswegen wirbt die Diakonie für mehr Miteinander und Begriffe wie Barmherzigkeit oder Nachsicht und Freundlichkeit. „Schließlich macht uns der raue und häufig herablassende Ton im Wahlkampf große Sorgen“, so Uta Schütte-Haermeyer.
Bei der Bundestagswahl geht es für die Diakonie um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie selbst ist parteipolitisch neutral. „Aber wir sind politisch, wenn es um die Interessen der Schwächsten in unserer Gesellschaft geht. Deswegen mischen wir uns ein, wenn Demokratie und Rechtstaat in Frage gestellt werden. Das Fundament unserer Arbeit als evangelischer Wohlfahrtsverband ist die christliche Nächstenliebe, und die gilt allen Menschen“, so Pfarrer Niels Back.
Eigentlich sind die Bauarbeiten am Bahnhof abgeschlossen, nur der Fahrstuhl streikt noch. Die Deutsche Bahn ist an der Sache dran. Da Wasser eingedrungen ist, kann die Reparatur jedoch länger dauern. Nichtsdestotrotz sind es gute Nachrichten: An der wichtigen Verbindung für den Dortmunder Süden wird es bald einen barrierefreien Bahnhof geben. Im Halbstundentakt fährt von hier aus der RB53 in 12 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof.
2,65 Millionen Euro Bundesmittel wurden in Barrierefreiheit und Verschönerung investiert. Davon profitieren rund 350 Fahrgäste, die den Bahnhof täglich nutzen. Durch die Anhebung des Bahnsteigs auf Zughöhe ist der Einstieg nun für alle leichter. Der Mittelbahnsteig ist per Rampe und Aufzug erreichbar. Die Unterführung wurde ebenfalls erneuert. Derzeit sieht der Bahnhof noch recht grau und kahl aus, aber die Betonflächen sollen laut Bahn bald verschönert werden. Auch sollen weitere Sitzmöglichkeiten hinzukommen und die Wetterschutzhäuschen verglast werden.
Noch ein Hinweis: In der Bahn-App kann man bei den Infos zum Bahnhof sehen, ob der Fahrstuhl wieder funktioniert. Bis dahin informiert die Bahn per Aushang die Fahrgäste auch vor Ort über den defekten Fahrstuhl.
Auf ihrer Unterbezirkskonferenz haben die Jusos Dortmund einen neuen Vorstand gewählt. Kiran Gurung übernimmt damit den Vorsitz der Jugendorganisation der SPD in Dortmund. Als stellvertretende Vorsitzende wählten die Mitglieder Tijen Durmuş, Ilias Echargui, Michelle Gnatzy, Marie Hamelmann, Katharina Könneke, Joachim Krallmann, Julien Kuhnen und Kristian Rajčić.
Der SPD-Vorsitzende Dortmunds und Bundestagsabgeordnete Jens Peick, die SPD-Landtagsabgeordnete Nadja
Lüders sowie Myriel Rohrbach, Vorsitzende der Falken Dortmund, begleiteten die Veranstaltung. In ihrem Grußwort betonte Lüders, wie wichtig die Rolle der Jusos als kritisches Korrektiv in der SPD sei. Rohrbach lobte zudem das enge Verhältnis zwischen Jusos und Falken und verwies auf einen gemeinsamen Erfolg: Im November beschloss die SPD Dortmund auf Initiative der beiden Jugendverbände einen gemeinsamen Antrag zur Aufwertung der Spielplätze in der Stadt.
Mit großem Respekt und Dank verabschiedeten die Jusos die beiden bisherigen Co-Vorsitzenden Lukas Bergbauer und Michelle Gnatzy sowie Silvan Theiss, der nach jahrelanger Arbeit im Vorstand in seine wohlverdiente „Juso-Rente“ geht. Ihr engagierter Einsatz hat viel Anerkennung verdient. Die Jusos freuen sich, dass mit Michelle Gnatzy auch in Zukunft eine starke Stimme aus Dortmund Teil des Landesvorstands der NRW Jusos sein wird.
Die Jusos Dortmund setzten auf der Konferenz klare politische Akzente. Sie forderten die Dortmunder Bundestagsabgeordneten auf, sich für ein Prüfverfahren zur Einleitung eines AfD-Verbotsverfahren einzusetzen. Damit unterstrichen sie die Beschlusslage der SPD Dortmund. Dies sei umso dringlicher, da die Brandmauer der CDU zur AfD angesichts der jüngsten Entwicklungen nicht mehr verlässlich sei. Zudem verlangten sie vom Studierendenwerk Dortmund, den Jahresabschluss für 2023 zu veröffentlichen und dies auch in Zukunft wieder zu tun. Die anhaltend
Intransparenz schüre Misstrauen und sei in Anbetracht der maßgeblichen Finanzierung aus Sozialbeiträgen der Studierenden und öffentlichen Geldern nicht akzeptabel.
Zum Abschluss rief Kiran Gurung zur Geschlossenheit im laufenden Wahlkampf auf und betonte die Wichtigkeit, linke, progressive Kräfte im kommenden Bundestag zu stärken, denn, so der neue Vorsitzende: „Angriffe auf den Sozialstaat und die Übernahme menschenfeindlicher Framings bereiten dem Wiedererstarken der Rechten den Boden.“
Motiviert startet der neue Vorstand in die kommenden Herausforderungen. Mit Blick auf die Kommunalwahl im September geht es den Neugewählten nun darum, die Anliegen junger Menschen in Dortmund entschieden voranzutreiben.
Als Generalkonsulin vertritt Preeti V. Shah die USA in Nordrhein – Westfalen. Nun kam sie zu einem Antrittsbesuch in die Auslandsgesellschaft. Sie informierte sich über die vielfältigen Aktivitäten der „Deutsch – Amerikanischen Gesellschaft“. Förden will sie den seit 36 Jahren bestehenden Schüleraustausch der Auslandsgesellschaft mit der Partnerstadt Buffalo. Im kommenden Jahr feiern die USA das 250. Jubiläum ihrer Unabhängigkeitserklärung. Es wurde vereinbart, dass die Auslandsgesellschaft zusammen mit dem US – Generalkonsulat in Düsseldorf aus diesem Anlass gemeinsam eine Gedenkveranstaltung organisiert. Da in 2026 wieder die nächste Verleihung des „Preises für Völkerverständigung“ der Auslandsgesellschaft ansteht, soll eine entsprechende Person gewürdigt werden, die sich in besonderer Weise um die transatlantische Partnerschaft verdient gemacht hat.
Auf dem Bild v.l.n.r: Marc Frese (Geschäftsführer) Preeti V, Shah (US-Generalkonsulin) Klaus Wegener (Präsident).
Die Stadt Dortmund hat 35 Nachwuchskräfte des Abschlussjahrgangs 2024 geehrt. Sie hatten in ihrer Ausbildung oder ihrem dualen Studium mit besonderen Leistungen und herausragendem Engagement herausgestochen. Bewerbungen für das Einstellungsjahr 2025 sind noch möglich.
Von Tierpfleger*innen bis Tischler*innen, von Maskenbildner*innen bis Bühnenplastiker*innen: Im vergangenen Jahr haben 259 Nachwuchskräfte in 36 Berufen ihre Ausbildung bei der Stadt Dortmund absolviert. Damit zählt sie zu den größten Ausbildungsbetrieben der Region. Dabei ist es gute Tradition, dass die Arbeitgeberin Stadt Dortmund jedes Jahr diejenigen Absolvent*innen besonders ehrt, die sich durch herausragende Leistungen und Engagement hervorgetan haben.
Das zu würdigen, ist Personal- und Organisationsdezernent Christian Uhr ein wichtiges Anliegen: „Ich beglückwünsche unsere herausragenden Nachwuchskräfte für ihre beeindruckenden Leistungen – sei es durch exzellente Abschlüsse, verkürzte Ausbildungszeiten oder ihr Engagement als IHK-Ausbildungsbotschafter*in. Für Ihre persönliche und berufliche Zukunft wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg.“
Für das Einstellungsjahr 2025 ist in einigen Berufen zwar die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen, für viele Berufsbilder und Studiengänge können sich Interessierte jedoch auch weiterhin noch bewerben. Alle Infos zu den Ausbildungen und dualen Studiengängen gibt es auf dortmund.de/karriere. Damit Berufsausbildung und Familie besser zusammenpassen, bietet die Stadt Dortmund auch Teilzeitausbildungen an.
In einem Antrag im Ausschuss für öffentliche Ordnung fordern GRÜNE und CDU, dass die Seiten- und Heckrolltüren von Löschfahrzeugen für Präventionskampagnen zum Brandschutz und zu Gewalt gegen Rettungskräfte genutzt werden. So sollen die Rollläden der Löschfahrzeuge mit prägnanten Präventionsbotschaften und anschaulichen Grafiken versehen werden. Hierzu erklären Armel Djiné (GRÜNE) und Uwe Wallrabe (CDU) als Mitglieder im Ausschuss für öffentliche Ordnung: „Die Feuerwehr Dortmund leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Neben der Brandbekämpfung ist auch die Prävention eine wichtige Aufgabe. Die Löschfahrzeuge der Feuerwehr sind im Stadtbild präsent und bieten eine ideale Plattform, um Präventionsbotschaften zum Brandschutz oder zur Deeskalation von Gewalt gegen Rettungskräfte in die Öffentlichkeit zu tragen.“
Die Löschfahrzeuge verfügen an den Seiten- und Hecktüren über graue bzw. silberne Rollläden. Bereits jetzt sind diese zum Teil mit signalgelben Aufklebern wie „112“ versehen. Andere Feuerwehren nutzen diese grauen Rollläden für Präventionsbotschaften zum Brandschutz. Diese Maßnahme stellt eine kosteneffiziente Möglichkeit dar, die Präventionsarbeit der Feuerwehr zu unterstützen und das Sicherheitsbewusstsein in der Bevölkerung zu stärken.
Die 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestags neigt sich dem Ende zu. Mit Blick auf die Unterstützung für den Zivil- und Katastrophenschutz und insbesondere das Technische Hilfswerk (THW) ziehen die Bundestagsabgeordneten Jens Peick (SPD) und Sabine Poschmann (SPD) eine positive Bilanz und sehen das THW bundesweit und auch in Dortmund erheblich gestärkt.
„Das THW leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft – ob bei Hochwasserlagen, internationalen Hilfseinsätzen oder im Rahmen der Amtshilfe bei Feuerwehr- und Rettungseinsätzen. Deshalb war es uns ein zentrales Anliegen, das THW in dieser Legislaturperiode bestmöglich zu fördern“, erklären Jens Peick und Sabine Poschmann. „Unser Fokus lag auf besseren Rahmenbedingungen für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, beim Fuhrpark und bei der Verbesserung der Liegenschaftssituation.“ Seit Antritt der SPD-geführten Bundesregierung wurden insgesamt 1.733 Fahrzeuge im Gesamtwert von über 150 Mio. Euro an die THW-Ortsverbände übergeben. Darunter sind unter anderem Gerätekraftwagen, moderne Mannschaftstransporter, Kipper mit Ladekran für Logistik und Bergung, Lkw und zahlreiche Spezialanhänger.
Nahezu jeder Ortsverband konnte sich in den letzten drei Jahren über Neuzugänge und Ersatz für alte Fahrzeuge freuen. Auch die Aus- und Fortbildung im THW wird mit neuen Fahrzeugen in den Ausbildungszentren Neuhausen, Brandenburg und Hoya weiter verbessert.
Wie Sabine Poschmann und Jens Peick berichten, profitiert auch der Zivil- und Katastrophenschutz vor Ort von neuen Fahrzeugen: „Der THW-Ortsverband Dortmund hat zwischen 2022 und 2025 sieben neue Fahrzeuge im Wert von insgesamt 1.047.609 Euro erhalten, darunter einen LKW für die Fachgruppe Wassergefahren, vier Anhänger und eine Mehrzweckgerätewagen.
Im Sommer 2022 hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages auf Antrag der Ampel-Fraktionen 10 Millionen Euro bewilligt, um geländegängige Fahrzeuge für die 66 Regionalbereiche zu beschaffen. Inzwischen wurden sämtliche Fahrzeuge übergeben und damit – als Konsequenz aus der Ahrtal-Katastrophe im Sommer 2021 – unmittelbar die Einsatzfähigkeiten des THW im Bereich Wassergefahren ausgebaut. Zuvor hatte das THW u.a. mit Mitteln aus dem Corona-Konjunkturpaket des damaligen Bundesfinanzministers und heutigen Bundeskanzlers Olaf Scholz in großem Stil neue Fahrzeuge beschaffen können.
„Die SPD setzt sich konsequent dafür ein, dass die frühere ,Oldtimer-Sammlung‘ unserer Katastrophenschutzbehörden durch einen modernen, leistungsfähigen Fuhrpark ersetzt wird. Beim THW sind wir hier gut vorangekommen. Zusätzlich hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) im Haushaltsentwurf 2025 die Mittel zur Beschaffung von Spezialfahrzeugen für den Katastrophenschutz in den Bundesländern auf 83 Mio. Euro pro Jahr mehr als verdoppelt. Für mich ist klar, dass eine neue Regierung zwingend an diesem Kurs festhalten muss, denn die Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz werden zunehmen. Auf Unwetter, Hochwasser und Waldbrände müssen wir bestmöglich vorbereitet sein“, betont MdB Poschmann. In den letzten drei Jahren hatte sich die SPD-Fraktion im Bundestag erfolgreich für weitere Verbesserungen für das THW und die dort engagierten haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eingesetzt.
So hat die Bundesregierung auf Forderung des Haushaltsausschusses eine lange erwartete Vereinfachung für Aufträge und Beschaffungen beschlossen: Die Wertgrenze, bis zu der Beschaffungen ohne aufwendiges Vergabeverfahren direkt durchgeführt werden können, wurde von 1.000 Euro zunächst temporär auf 5.000 Euro und seit 1. Januar 2025 auf 15.000 Euro dauerhaft erhöht. „Durch die massive Anhebung der Grenze entfällt künftig viel Bürokratie, das spart Zeit und ist damit eine spürbare Entlastung für die Ehrenamtlichen“, freut sich Peick. „Auch die Ausstattung des THW haben wir trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen gestärkt und insbesondere die Selbstbewirtschaftungsmittel der Ortsverbände, den Bereich Aus- und Fortbildung sowie die Einsatzmittel auf hohem Niveau verstetigt.
Im Bereich der Liegenschaften hat die Koalition ein wegweisendes THW-Neubauprogramm auf den Weg gebracht: Etwa ein Drittel der THW-Liegenschaften sind in einem sehr schlechten Zustand. Sie sollen in den nächsten Jahren mit hohem Tempo und in serieller Bauweise neu errichtet werden. 100 Millionen hat der Haushaltsausschuss dafür bereits im Haushalt 2022 bereitgestellt. Die Umsetzung der ersten 30 Unterkünfte ist finanziert und hat bereits begonnen, ein Großteil der Projekte soll schon 2026 fertiggestellt werden.
„Das Neubauprogramm ist ein großer Schritt hin zu einem modernen Zivil- und Katastrophenschutz. Die Zeit enger Unterkünfte, muffiger Umkleideräume und mangels Garagen im Regen stehender Fahrzeuge muss endlich vorbei sein. Die SPD möchte in den nächsten Jahren deutlich mehr Geld investieren, um auch die restlichen Liegenschaften im THW-Neubauprogramm umzusetzen“, so Poschmann. Dortmund ist nicht unter den ersten 30 Liegenschaften des THW-Neubauprogramms. Auch für die kommende Wahlperiode sehen Peick und Poschmann Handlungsbedarf. Die Ausstattung der Ortsverbände und die weitere Umsetzung des THW-Bauprogramms stehen ganz oben auf der Agenda. „Unser Ziel muss es sein, das THW dauerhaft und nachhaltig zu stärken, damit es auch in Zukunft schlagkräftig aufgestellt ist“, so Peick abschließend.
Die Werkstatt Über den Teichen, eine erfolgreiche Einrichtung zur
Förderung von Menschen mit Behinderung, hatte das
große Vergnügen, Herrn Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und
Soziales, und die CDU-Bundestagskandidaten Sarah Beckhoff und Michael
Depenbrock willkommen zu heißen. Bei ihrem Besuch wurde die Bedeutung von
Inklusion und Teilhabe und die Rechte von Menschen mit Behinderungen in
den Mittelpunkt gerückt. Zunächst der Elisabeth Vormfelde Verein und später auch die Werkstatt
Über den Teichen haben es sich seit 1961 zur Aufgabe gemacht, Menschen
mit Behinderungen eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten, sie in ihrer
persönlichen und beruflichen Entwicklung zu unterstützen und ihre
Vielfalt als Gewinn für die Gemeinschaft zu betrachten. Inzwischen
arbeiten 570 Menschen mit Behinderung in der Werkstatt, 60 Menschen
haben einen Platz in besonderen Wohnformen gefunden und 40 Menschen
werden ambulant betreut. All diese Menschen werden von über 180
Mitarbeitenden betreut. In den verschiedenen Arbeitsbereichen werden
individuelle Fähigkeiten gefördert und die Teilnehmenden erleben
Akzeptanz und Wertschätzung. Folgende Abteilungen gibt es: Schreinerei,
SB-Verpackung und Konfektionierung, Fahrrad-Abteilung, Laser-Gravur,
Digitaldirektdruck, Metallbe- und Verarbeitung, Textilveredelung,
Hausmeistertätigkeiten, Lager und Logistik, Hauswirtschaftliche
Tätigkeiten, Garten- und Landschaftsbau.
Der Besuch von Herrn Laumann zeigt, dass ihm die Bedeutung von
Werkstätten für Menschen mit Behinderung bewusst ist. Dies ist ein
starkes Zeichen, insbesondere bei der aktuell herrschenden Diskussion,
rund um Werkstätten und eine zum Teil geforderte Abschaffung dieser.
Für uns steht außer Frage – die Werkstätten leisten einen
unverzichtbaren Beitrag zu einem selbstbestimmten Leben für Menschen mit
Behinderungen. Sie sind ein Ort der Begegnung, der Entwicklung und der
Teilhabe. Die Aus- und Weiterbildung der Arbeits- und Fachkräfte ist
dafür uns entscheidender Bedeutung.
Die Werkstatt Über den Teichen steht für einen inklusiven Ansatz, der
die Rechte von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt stellt.
Durch engagierte Mitarbeitende, vielfältige Angebote und individuelle
Unterstützungsmöglichkeiten wird hier ein Umfeld geschaffen, in dem
jeder Mensch die Chance auf Teilhabe und persönliche Entfaltung erhält.
Unsere Ambitionen für die Zukunft sind groß. Es gilt weiterhin,
vorhandene Barrieren, insbesondere im Hinblick auf einen Übergang auf
den noch nicht inklusiv ausgerichteten ersten Arbeitsmarkt, zu
reduzieren, Menschen mit Beeinträchtigung zu qualifizieren und ihre
beruflichen Perspektiven zu erweitern. Bürokratieabbau für Einrichtungen
und Dienste der Eingliederungshilfe und eine digitale Transformation
sind dafür von entscheidender Bedeutung.
Auch Dortmund profitiert weiterhin vom größten und langfristigsten Bildungsprogramm Deutschlands. In Dortmund kommt das Startchancen-Programm von Land und Bund ab dem kommendem Sommer 31 weiteren Schulen zugute. Insgesamt profitieren so ab dem kommenden Schuljahr 51 Schulen in Dortmund „Mit diesem Programm unterstützen wir gezielt dort, wo die Herausforderungen am größten sind, und sorgen damit für eine gerechte Bildung für alle“, sagt Michael Röls-Leitmann, Landtagsabgeordneter aus Dortmund. Über das Startchancen-Programm stellen Land und Bund insgesamt je bis zu 2,3 Milliarden Euro für über 900 NRW-Schulen in herausfordernden Lagen bereit. Im Jahr 2024 konnten bereits 400 Schulen vom Startchancen-Programm profitieren. Seit diesem Dienstag steht fest, welche 516 weiteren Schulen im nächsten Schuljahr dazukommen. Weil der Grundstein für Chancengleichheit schon in der frühen Bildung gelegt wird, stehen die Grundschulen besonders im Fokus. Ausgewählt wurden die geförderten Schulen mithilfe des schulscharfen Sozialindex, der von der schwarz-grünen NRW-Landesregierung reformiert wurde, um eine gezielte Unterstützung zu ermöglichen, wo sie am meisten gebraucht wird. Schulen im Startchancen-Programm erhalten finanzielle Hilfe, um in eine moderne, inklusive Lernumgebung zu investieren, zur bedarfsgerechten Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie zur Stärkung multiprofessioneller Teams, insbesondere der Schulsozialarbeit. Markus Kurth, Bundestagsabgeordneter aus Dortmund: „Wir haben mit dem Startchancen-Programm eine starke Grundlage für mehr Chancengerechtigkeit geschaffen. Die Schulen, die bereits teilnehmen, zeigen erste Erfolge. Mit der zweiten Phase setzen wir diesen Erfolgskurs auch in Dortmund fort.“ Diese bisher größte Bund-Länder-Bildungsinitiative hat ein Investitionsvolumen von bis zu 20 Milliarden Euro, geteilt zwischen Bund und Ländern. Es profitieren bundesweit rund 4000 Schulen in sozial herausfordernden Lagen. Das auf zehn Jahre ausgelegte Programm wird kontinuierlich wissenschaftlich begleitet und 2028 evaluiert, um sicherzustellen, dass es effektiv und bedarfsgerecht bleibt.
Der TSC Eintracht Dortmund setzt ein starkes Zeichen für demokratische Werte und gesellschaftliches Engagement. Unter dem Motto „WIR wählen“ erweitert der Verein seine bestehende Wertekampagne und ruft dazu auf, sich in der aktuellen Zeit vor der Bundestagswahl bewusst zu machen, für welche Werte es sich einzustehen lohnt. Als größter Sportverein in Dortmund mit über 9.000 Mitgliedern steht der TSC Eintracht für Respekt, Vielfalt und Verantwortung. Mit der neuen Initiative „WIR wählen“ ruft der Verein seine Mitglieder und die breite
Öffentlichkeit dazu auf, sich aktiv mit demokratischen Grundwerten auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.
Doch es bleibt nicht nur bei Worten – der TSC trägt seine Werte deutlich nach außen: Fassadenfenster, Zäune und Laternen auf dem Vereinsgelände werden in den Vereinsfarben gestaltet und mit zentralen Werten bestückt. Von weitem sichtbar strahlen Botschaften wie:
„Wir sind Vorbild – nicht nur im Sport.“
„Wir tragen als Verein soziale Verantwortung.“
„Wir sind offen und respektvoll.“
„Wir stehen für Demokratie.“
Mit dieser Kampagne setzt der TSC Eintracht ein starkes visuelles Statement, das über den Sport hinauswirkt. „WIR wählen“ geht über sichtbare Statements hinaus. Der TSC bleibt ein offener Ort für alle Sportler : innen, ein sicherer Raum für Begegnung und Bewegung. Mit seinen Angeboten möchte der Verein gerade in schwierigen Zeiten Freude in den Alltag der Menschen bringen – und nicht damit aufhören.
„Eine lebenswerte Zukunft beginnt damit, Orte der Begegnungen und Demokratiebildung zu schaffen. Diese gesellschaftliche Verantwortung nehmen wir ernst und tragen diese mit unseren Werten nach außen ,“ so Lisa Stockkamp, stellvertretende Vorsitzende des TSC Eintracht Dortmund. Alexander Kiel, Vorstandsvorsitzender, erklärt zudem: „Sport verbindet – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Hintergrund. Diese Grundsätze sind fester Bestandteil unseres Vereinslebens. Gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten ist es
wichtiger denn je, klare Werte zu vertreten und sichtbar zu machen.“ Mit dieser Kampagne verbindet der TSC Eintracht Dortmund Sport mit gesellschaftlicher Verantwortung – und setzt ein klares Zeichen: Demokratie braucht Engagement. Und jede Stimme zählt.
Der Caritasverband Dortmund ruft auf: „Bitte gehen Sie wählen und wählen Sie Demokratie, Freiheit, Rechtstaatlichkeit und Menschlichkeit.“
„Wir brauchen einen starken Sozialstaat, wir brauchen Politiker:innen, die in ihn investieren und ihn nicht schwächen oder abbauen wollen“, sagt Tobias Berghoff, Vorstand der Caritas Dortmund. „Wir wollen auch weiterhin den kleinen, großen, bedürftigen, alten und kranken Menschen in Dortmund und darüber hinaus Unterstützung bieten und dafür braucht es eine Regierung, die dafür Mittel bereitstellt“.
Und die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes e.V., Eva Maria Welskop-Deffaa ergänzt: „Die nächste Bundesregierung wird die Aufgabe haben, die Hilfsangebote auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene gesamthaft zu sehen und dafür Sorge zu tragen, dass diese gut verknüpft wirksam bleiben, damit bei allen Sparzwängen das Versprechen des Sozialstaats für alle gültig bleibt.“ „Seit vielen Jahren setzt sich der Caritasverband Dortmund für eine solidarische Gesellschaft ein, denn unser Kreuz hat keine Haken. Wir sind gegen jede Form von Diskriminierung, Hass und Hetze und rufen alle Dortmunder:innen dazu auf, am Sonntag wählen zu gehen, für Demokratie, Freiheit, Rechtstaatlichkeit und Menschlichkeit. Wir sind überzeugt, die Stärke unserer Gesellschaft liege in der Vielfalt.“
Die IGA 2027 – eines der größten Gartenfestivals der Welt – kommt ins Ruhrgebiet. Unterstützt wird die eigens dafür gegründete Durchführungsgesell-schaft IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH dabei in den nächsten drei Jahren durch den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V. (FLVW). Die Partner besiegelten dazu eine umfangreiche Zusammenarbeit. Denn: Auf der IGA-Mitmachebene MEIN GARTEN werden alle Menschen aufgerufen, aktiv zu werden – mit Projekten im eigenen Garten, in Schulen, Kindergärten oder auch Vereinen. Insbesondere hier setzt die Kooperation zwischen der IGA 2027 und dem FLVW an: Durch umfassende Aktivitäten – sowohl in der Leichtathletik als auch im Fußball – wird der Sport in das Großevent eingebunden und gleichzeitig die Bekanntheit der IGA 2027 gefördert. Außerdem werden gemeinsame Sportformate im Amateur- und Breitensport mit dem Fokus auf Familien, Kinder und Jugendliche durchgeführt. Hierzu gehören z. B. die Entwicklung von eigenen Laufrouten für den FLVW-Fitnesspark. Auch bei der Ansprache von Ehrenämtlern und Volunteers für die IGA 2027 arbeiten der FLVW und die IGA 2027 zusammen.
„Die IGA 2027 steht für Vielfalt, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit – Werte, die bei uns im Sport ebenfalls an erster Stelle stehen. Beide Sportarten, der Fußball und die Leichtathletik, werden interaktiv eingebunden und die Kooperation teils auch für die Zeit nach dem Großevent weitergedacht. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsamen Projekte und Aktivitäten“, sagt Maurice Hampel, Geschäftsführer der FLVW Marketing GmbH.
Auch IGA 2027-Geschäftsführer Horst Fischer sieht in dieser Kooperation, die Natur und Sport verbindet, ein perfektes „Match“. „Das positive Umfeld des Sports und die Gemeinschaft innerhalb der Vereine – das sind Bereiche, die wir bei der Internationalen Gartenausstellung 2027 ebenfalls fördern und im Ruhrgebiet weiter stärken möchten. Eine nachhaltige Stadtentwicklung ist ohne Bewegungsmöglichkeiten und Sport nicht denkbar. Deshalb finden sich in unseren fünf ZUKUNFTSGÄRTEN in Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund, Lünen und Castrop-Rauxel diese beiden Themen mit vielen Angeboten wieder.“ Unter der Devise „Das Ruhrgebiet blüht auf und alle machen mit!“ ist die IGA 2027 im Ruhrgebiet präsent. Die Gartenausstellung verteilt sich über die gesamte Region. Neben den großen Zukunftsgärten und der Mitmachebene gibt es unter dem Claim UNSERE GÄRTEN eine dritte Ebene von regionalen und kommunalen Park- und Gartenprojekten im ganzen Revier. Die IGA eröffnet am 23. April 2027.
Auf dem Foto zu sehen: Maurice Hampel (Geschäftsführer FLVW Marketing GmbH), Horst Fischer (Geschäftsführer IGA 2027), Manfred Schnieders (Präsident FLVW) und IGA-Marketingleiter Patrick Krian (v.l.).
Nach drei Jahren in Dortmund hat sich der italienische Konsul, Cesare Trecroci, von Mitgliedern des „Deutsch – Italienischen Länderkreises der Auslandsgesellschaft“ verabschiedet. Konsul Trecroci hat die Arbeit des Länderkreises sehr unterstützt. An den Veranstaltungen mit dem Verband der Auslandsitaliener in der Auslandsgesellschaft hat er immer teilgenommen. Auch bei den Italien Konzerten und den Vortragsabenden des Länderkreises war er häufig zugegen. Die Unterstützung seiner Landsleute war ihm ein besonderes Anliegen. Nach drei Jahren wechselt Trecroci planmäßig auf seinen neuen Posten in Lybien. Die Mitglieder des Länderkreises hoffen darauf auch mit seiner Nachfolgerin die erfolgreiche Arbeit in der Auslandsgesellschaft fortsetzen zu können.
Im Bild von links nach rechts: Liliana Ernst, Stefania Bredereck (ital. Länderkreis) Cesare Trecroci (ital. Konsul) Klaus Wegener (Präsident Auslandsgesellschaft) und Angela Cesti (ital. Länderkreis)
Unter dem Motto „DEINE STIMME FÜR DEMOKRATIE“ setzten der BVB und sein langjähriger
Hauptsponsor Evonik vor einem Spiel gegen Union Berlin ein starkes Zeichen für demokratische
Werte. Mit der gemeinsamen Aktion wurden Fußballfans dazu aufgerufen, ihr Kreuz bei der Bundes-
tagswahl einer Partei zu geben, die für die freiheitlich-demokratischen Grundwerte einsteht.
Mit dieser Aktion positionieren sich beide Unternehmen unmissverständlich gegen den erstarkenden
Rechtsextremismus in Deutschland und für eine off ene, demokratische Gesellschaft – Werte, die nicht
nur im Rahmen der Aktion, sondern auch im grundlegenden Selbstverständnis des BVB und von Evonik
auf und neben dem Platz verankert sind.
Dafür wurde der Mittelkreis vor Spielbeginn zum symbolischen Wahlzettel: Mit Freistoßspray wurde
ein riesiges, temporäres Kreuz auf das Spielfeld gesprüht. Auch weitere Werbefl ächen, wie die Banden,
wurden genutzt, um die Menschen zur Teilnahme an der Wahl zu motivieren.
DIE BOTSCHAFT:
HIER REGIERT DER BVB. WER IN BERLIN REGIERT, ENTSCHEIDEST DU –
BEI DER WAHL AM 23.02. GIB DER DEMOKRATIE DEINE STIMME!
Begleitet wurde der Wahlaufruf durch Postings in den sozialen Kanälen des BVB und von Evonik.