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Zentrale Beratungsstelle für wohnungslose Menschen in Dortmund besteht seit 40 Jahren – „Markt der Diakonie“

Das 40-jährige Bestehen der ZBS und der Markt der Diakonie lockten in die Nordstadt.

Das 40-jährige Bestehen der ZBS und der Markt der Diakonie lockten in die Nordstadt.

Mit gleich zwei Veranstaltungen im Rahmen des Monats der Diakonie sorgte der evangelische Wohlfahrtsverband für zahlreiche BesucherInnen in der Rolandstraße in der Nordstadt. Im Innenhof des Hauses der Diakonie feierte die Zentrale Beratungsstelle für wohnungslose Menschen (ZBS) in Dortmund ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Fest für die Klienten. Zeitgleich präsentierten die restlichen Arbeitsgebiete der Diakonie ihre Inhalte auf dem „Markt der Diakonie“.

100 Menschen feierten das 40-jährige Bestehen der Beratungsstelle für Wohungslose

Über 100 Menschen, die obdachlos oder akut von Obdachlosigkeit bedroht sind, verbrachten hier einen Nachmittag in der Gemeinschaft. Zu kostenlosen Speisen und Getränken aus der Wichernküche, begrüßte Diakonie-Geschäftsführerin Anne Rabenschlag die zahlreichen Gäste, bestehend aus Klienten der ZBS, Kooperationspartnern, Freunden der Diakonie sowie interessierten Bürgern, und reichte das Mikrofon an Diakoniepfarrer Niels Back, der eine Andacht hielt.

Anschließend berichtete ZBS-Leiter Thomas Bohne aus seinem Arbeitsfeld und begleitete anschließend sein Mitarbeiterteam an der Gitarre. Dieses hatte einige Lieder vorbereitet, in die die Gäste einstimmten. Höhepunkt des Festes, das den Titel „Wo ist für mich zu Hause?“ trug, war eine bunte Ballonaktion: Auf Karten trugen die Besucher ihre ganz persönlichen Wünsche für die Zukunft ein und ließen diese zusammen im Innenhof steigen.

„Markt der Diakonie“ in Dortmund: Abteilungen stellten sich der Öffentlichkeit vor

Bei der Diakonie wurde gefeiert. Fotos: R.J. Mendera

Zeitgleich präsentierten die restlichen Arbeitsgebiete der Diakonie ihre Inhalte auf dem „Markt der Diakonie“ im zweiten Obergeschoss des Hauses. Dieser hätte ursprünglich in Pavillonzelten neben dem ZBS-Fest stattfinden sollen, wurde aber aufgrund des Windes kurzfristig ins Innere verlegt.

Trotzdem waren alle Gäste eingeladen, die Angebote der Diakonie kennenzulernen: Vom Glücksrad des Fachbereichs Psychiatrie und Behindertenarbeit, über Dosenwerfen mit Rauschbrille der Fachstelle Sucht, einer Tee-Lounge der Migrationsarbeit, bunten Fingerfood-Angeboten der Diakonischen Pflege, einer Fotoaktion des Diakoniezentrums Sternstraße, alkoholfreie Cocktails aus Lünen, bis zu einer Siebdruck-Vorführung. Ebenfalls boten viele Arbeitsgebiete von den Klienten in der Ergotherapie hergestellte Produkte an.

Der offene Informationsmarkt ist Teil des Monats der Diakonie #einfachdiakonie. In vielen Aktionen stellt das Diakonische Werk Dortmund und Lünen im September seine vielfältigen Angebote der Öffentlichkeit vor.

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