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Zeitzeugen und historisches Material gesucht: Das Hoesch-Museum plant Ausstellung über das Kindererholungsheim 

Ein Gruppen aus dem Kinderheim in Schledehausen. Foto: Hoeschmuseum

Ein Gruppen aus dem Kinderheim in Schledehausen. Foto: Hoeschmuseum

Hunderte Dortmunder Kinder schickte der Hoesch-Konzern ab 1920 „auf den Berg“: Im Kinder-Erholungsheim Schledehausen im Osnabrücker Land wurden unterernährte Kinder aufgepäppelt. Das Hoesch-Museum widmet diesem sozialen Engagement von Hoesch im November eine Ausstellung: „Hoesch auf dem Berge. Das Kinder-Erholungsheim Schledehausen im Osnabrücker Land“.

Sie soll vom 12. November 2017 bis Ende Februar 2018 zu sehen sein. Heute lebt keines der Kinder mehr, die dort seinerzeit Aufnahme fanden – doch möglicherweise gibt es Angehörige, die noch Material aus dieser Zeit haben, etwa Fotos oder Briefe mit Erfahrungsberichten aus dem Heim. Das Hoesch-Museum bittet Angehörige herzlich, sich in diesem Fall bei Michael Dückershoff zu melden.

Kontakt:

Eine Gruppe von Hoesch-Kindern im Kinderheim in Schledehausen (1923). Foto: Hoeschmuseum

Eine Gruppe von Hoesch-Kindern im Kinderheim in Schledehausen (1923). Foto: Hoeschmuseum

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