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Verkehrsverbund Rhein-Ruhr mit neuer Preis- und Tarifstruktur: Tickets werden im Schnitt 2,9 Prozent teurer

Stadtbahnlinie U 43 der DSW an der Kaiserstraße in Höhe Haltestelle Funkenburg.

Die Preise für Busse und Bahnen der VRR werden zum 1. Januar 2016 ansteigen.

Zum 1. Januar 2016 werden die Fahrpreise im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zum 1. Januar 2016 um durchschnittlich 2,9 Prozent steigen. Mit der Zusammenführung der bisherigen Preisstufen D und E zum Jahreswechsel geht auch eine strukturelle Veränderung einher.

Das Sozialticket wird ebenfalls teurer

Das Einzel-Ticket für Erwachsene kostet in der Preis­stufe A – gültig z.B. für eine Fahrt in ganz Dortmund – ab Januar unverändert 2,60 € für Erwachsene und 1,60 € für Kinder unter 15 Jahren.

Der Fahrpreis für Kinder und Jugendliche gilt einheitlich in allen künftig vier VRR­-Preisstufen. Auch der Preis für das Kurz­strecken-Ticket wird nicht angehoben, das Einzel-Ticket kostet weiterhin 1,60 € je Fahrt.

Um 10 bis 20 Cent teurer werden dagegen die 4er­-Tickets für die Kurz­strecke und die Preisstufe A.

Die Erhöhungen der Fahrpreise für die Monatskarten der Preisstufe A3 (Dortmund) betragen zwischen 1,75 € und 3,40 € pro Monat.

Der Preis für das Anfang 2013 in allen VRR­-Städten und ­Kreisen eingeführte Sozial­ticket (»Mein Ticket«) wird um 1,05 € auf 31,95 € monatlich erhöht (bislang 30,90 €).

 

VRR Gesamtraum 2015

Preisstufen D und E werden zusammengefasst

Die Preisstufen D und E werden zum 1. Januar 2016 zusammengefasst, d.h., ab Dortmund ist ein Ticket der Preisstufe D dann bis in die nordwestlich gelegenen Tarifgebiete des VRR (z.B. bis Kleve oder Emmerich) gültig.

Durch die Zusammenführung der beiden Preisstufen werden die Preise für das Schoko-Ticket (für Schüler/­ innen) und das Bären-Ticket (für Fahrgäste ab dem vollendeten 60. Lebensjahr) sowie für das Young-Ticket und das Young-Ticket PLUS in der Preisstufe D zwar überdurchschnittlich angehoben, dafür sind sie ab Januar 2016 aber im gesamten VRR gültig.

Bislang kostet das Schoko-Ticket für Selbstzahler 33,35 in der Preisstufe D und 50,35 € in der Preisstufe E, ab Januar beträgt der Preis in der erweiterten Stufe D 34,65 €. Zudem ist der Geltungsbereich der beliebten Monats­karte bereits zum 1. August dieses Jahres ausgeweitet worden.

Stadtbahnlinie U 43 der DSW an der Kaiserstraße in Höhe Haltestelle Funkenburg.

Seither gilt das Ticket generell auch in allen Bus­ und Bahnlinien im Übergangsbereich zu den be­nachbarten Tarifgebieten des Münsterland­ und des Ruhr­Lippe­Tarifs.

Dies sind unter anderem die Städte und Gemeinden Lünen, Bergkamen, Kamen, Unna, Holzwickede und Schwerte.

Das Bären-Ticket kostet derzeit 78,10 € in der Stufe D und 103,80 € in E, ab Januar beträgt der Preis einheit­lich 81,15 € sowie 118,80 € für das Young-Ticket und 101,23 € für das Young-Ticket PLUS (jeweils in der Preisstufe D).

Das Zusatz-Ticket für die Erweiterung des Geltungs­bereichs von Monatskarten der Preisstufen A, B und C, für die Mitnahme eines Fahrrades oder die Nutzung der 1. Wagenklasse in Nahverkehrszügen wird 10 Cent teurer und kostet ab Januar 3,30 €.

Das Zusatz-Ticket gibt es auch als 4er-Ticket zum Preis von künftig 11,90 € (2,975 € pro Fahrt).

Das Tages-Ticket wird weiterhin in einer Grundvariante für eine Person zum Preis von 6,70 € (+ 10 Cent) in der Preisstufe A angeboten.

Für jede weitere Person sind 3,20 € zu zahlen, maximal können fünf Personen mit einem TagesTicket fahren.

Zusätzliches Angebot an Handy- und Online-Tickets bleibt bestehen

Fahrpreise 2016Seit Januar 2014 umfasst das VRR­-Sortiment ein 10er-Ticket (für 22 € in der Preisstufe A) sowie ein 7­-Tage-Ticket (25,90 € in der Stufe A3, ab Januar 2016 26,80 €).

Das 10er-Ticket gibt es nur als Handy-Ticket, das 7-­Tage-Ticket ist zusätzlich im Internet­ erhältlich.

Dies gibt selbstverständlich auch für die weiteren angebotene Happy-Hour-Ticket, gültig für beliebig viele Fahr­ten z.B. innerhalb Dortmunds im Zeitraum von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens, sowie das 30-­Tage­-Ticket für die Preisstufe A sind weiterhin sowohl als Handy-Ticket als auch online im Ticket­-Shop unter www.bus­und­bahn.de erhältlich.

Umtausch- und Nutzungsregelungen

Wer nach dem 31. Dezember 2015 noch Einzel-­, 4er-­, Tages-­ oder Zusatz-Tickets besitzt, deren Preis sich zum 1. Januar 2016 ändert, kann diese Tickets bis zum 31. März 2016 benutzen.

Ferner können bis Dezember 2018 alte gegen neue Tickets umgetauscht werden, wobei der Differenzbetrag zu zahlen ist (z.B. Vierer-Ticket Erwachsene Preisstufe A: 20 Cent).

Der Umtausch von Tickets erfolgt ausschließlich in den DSW21­Kunden-Centern Petrikirche und Hörde Bahnhof in Dortmund sowie am Betriebshof Castrop-Rauxel.

Die genauen Fahrpreise ab dem 1. Januar sowie eine Grafik des gesamten VRR­-Netzes sind den beigefügten Übersichten zu entnehmen.

Hier gibt es zwei Dokumente als PDF zum Download:

Ein Gedanke zu “Verkehrsverbund Rhein-Ruhr mit neuer Preis- und Tarifstruktur: Tickets werden im Schnitt 2,9 Prozent teurer
  1. DSW21 Beitrags Autor

    Nur geringfügige Änderungen ab 7. Januar: Kleiner Fahrplanwechsel

    Mit dem Ende der Weihnachtsferien tritt am Don- nerstag (7. Januar), ein kleiner Fahrplanwechsel in Kraft. Hierbei werden auf verschiedenen Linien klei- nere Anpassungen vorgenommen, um z.B. veränder- ten Nachfragen, geplanten Baumaßnahmen oder An- regungen der Kunden Rechnung zu tragen. Die mei- sten Änderungen sind geringfügig, etwa bei der Ver- schiebung einzelner Fahrten im Minutenbereich. Die wichtigsten Änderungen:

    Stadtbahn
    Die U49 von Dortmund Hbf bis Hacheney wird mor- gens zwischen 7.20 Uhr und 8.00 Uhr auf einen 5-Minuten-Takt optimiert.

    Bus
    Das Angebot der Linie 436 für das Neubaugebiet Ho- henbuschei wird aufgrund der steigenden Nachfrage ausgeweitet. Weitere Anpassungen betreffen insbe- sondere die Buslinien 431 (neue Spätfahrt nach Söl- de und Lichtendorf), die 440 (verändertes Angebot abends zwischen Aplerbeck U – Airport) und die 450 (veränderte Takte Kirchhörde – Schanze).

    NachtExpress
    Im Nachtverkehr wird die Linie NE12 in Lütgendort- mund neue Wege fahren. Weitere Änderungen betref- fen die Linien NE3 (neuer Halt »Pothecke«), NE5 und NE6 (stadteinwärts neu über »Heiliger Weg«), NE7 (zusätzliche Fahrten) sowie NE9 und NE11 (stadtein- wärts Entfall des Haltes »Brügmannplatz«).

    Haltestellen
    Städtebaumaßnahmen in Berghofen und Mengede führen zu Aufwertungen in den betroffenen Stadt- teilen, die mit dem Ausbau von neuen, barriere- freien Haltestellen für die Busse einhergehen und Anpassungen von Halte- und Fahrzeiten erfordern.

    Information
    Die aktualisierten Fahrpläne bzw. Fahrten sind auf http://www.bus-und-bahn.de (mobil: bub.mobi) unter dem Menüpunkt »Fahrpläne« sowie in der Elektro- nischen Fahrplanauskunft (EFA) zu finden. Fahrplanauskünfte sind auch bei der »Schlauen Nummer« unter 0180 6 504030 (20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, mobil maximal 60 Cent pro Anruf) oder unter der kostenlosen Ruf- nummer 0800 3 50 40 30 (Sprachcomputer) erhältlich.

    Der gedruckte Stadtfahrplan ist – solange der Vorrat reicht – im KundenCenter Petrikirche und in den Vertriebsstellen gegen eine Gebühr von 1 € er- hältlich. Die Stadtbezirkspläne werden in dieser Woche kostenlos an alle Haushalte verteilt, sind aber auch auf http://www.bus-und-bahn.de zu finden.

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