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Umsetzung des neuen Betriebsstättenkonzeptes von Stadt und EDG schreitet voran: Grundsteinlegung am Sunderweg

Das Areal am Sunderweg wird sich grundlegend verändern. Die Gebäude im Vordergrund wurden bereits abgerissen.

Das Areal am Sunderweg verändert sich. Die Gebäude vorne wurden abgerissen. Archivbild: Alex Völkel

Der Grundstein ist nicht nur sprichwörtlich gelegt: Auf dem Gelände der zukünftigen Betriebsstätten des Tiefbauamtes und des Eigenbetriebs Stadtentwässerung am Sunderweg in Hafennähe fand die feierliche Grundsteinlegung für den ersten großen Gebäudekomplex statt.

Gemeinsames Betriebsstättenkonzept von Tiefbauamt, Stadtentwässerung und EDG

Damit schreitet die Realisation des gemeinsamen Betriebsstättenkonzeptes der Stadt Dortmund und der EDG erkennbar voran. Der Grundsteinlegung durch Oberbürgermeister Ullrich Sierau und die Geschäftsführer der EDG Klaus Niesmann, Frank Hengstenberg und Wolfgang Birk sind intensive Monate der Vorbereitung vorausgegangen.

Die Geschäftsführung der EDG dazu: „Nachdem im Jahr 2014 mit gutachterlicher Unterstützung erarbeitet wurde, dass ein gemeinsames Betriebsstättenkonzept von Tiefbauamt, Eigenbetrieb Stadtentwässerung und EDG unter synergetischen, logistischen und finanziellen Aspekten großen Sinn macht, starteten wir mit der Pla- nung und Konkretisierung. Denn eins war schon zu diesem Zeitpunkt klar: Die Reali- sation dieses gemeinsamen Konzeptes ist ein ehrgeiziges, da zeitlich ambitioniertes Projekt.“

Investitionen sind ein deutliches Signal für die Infrastrukturentwicklung 

Am Sunderweg wurde jetzt symbolisch der Grundstein gelegt. Foto: EDG

Symbolische Grundsteinlegung. Foto: EDG

„Der Dortmunder Glücksfall schlägt wieder zu: Danke an die EDG für die Bereitschaft, sich des Betriebshofes anzunehmen und danke für das gute Konzept“, betonte Oberbürgermeister Ullrich Sierau während der Grundsteinlegung. „Diese Synergien haben erhebliche Potenziale und entlasten den Dortmunder Haushalt.“

Die Geschäftsführung der EDG zeigt sich zufrieden, dass nach dem Ratsbeschluss zur grundsätzlichen Neustrukturierung der städtischen Betriebshöfe vom 19. Februar 2015 mit der Grundsteinlegung für das Verwaltungsgebäude des Tiefbauamtes und des Eigenbetriebs Stadtentwässerung ein weiterer Meilenstein geschafft ist.

„Mit der Grundsteinlegung setzen wir gemeinsam mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau und unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Norbert Schilff ein deutliches Signal für die Infrastrukturentwicklung unserer Stadt.“

HINTERGRUND: Die zukünftigen Betriebsstätten

  • Die städtischen Betriebshöfe Nortkirchenstraße, Deusener Straße und Haberlandstraße werden zukünftig auf den EDG-Betriebshöfen Dechenstraße und Alte Straße, auf dem Gelände des ehemaligen Kompostwerkes an der Oberste-Wilms-Straße sowie bei der DOMIG an der Heinrich-August-Schulte-Straße (Materiallager) untergebracht.
  • Die Verwaltungen von Tiefbauamt und Eigenbetrieb Stadtentwässerung wer- den an den Sunderweg bzw. die Oberste-Wilms-Straße verlagert. Die Fertigstellung der Betriebsstätten am Sunderweg ist für das 2. Quartal 2018 vorgesehen, dies gilt auch für die Standorte Alte Straße und Oberste-Wilms-Straße.
  • Für den EDG-Recyclinghof Nortkirchenstraße wird auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Crone ein neuer Recyclinghof Hacheney errichtet (geplante Eröffnung: 4. Quartal 2017).
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