Nordstadtblogger

„Tomorrow Club“: Ein Festival für transnationale Begegnung mit Theater, Live-Musik und Parade in Dortmund

Das Festival für transnationale Begegnungen - der Tomorrow Club -findet in Dortmund statt.

Das Festival für transnationale Begegnungen – der Tomorrow Club – findet in Dortmund statt. Fotos: Leopold Achilles

Von Leopold Achilles

Bis einschließlich Samstag gastiert  „Tomorrow Club! Festival für transnationale Begegnung“ in Dortmund. Seine Zelte hat es im Fredenbaumpark aufgeschlagen – im Schatten des Big Tipi. Am ersten Abend eröffnete der Tomorrow Club mit einem Improvisationstheater im Depot an der Immermannstraße in der Nordstadt.

Das „Sommerfestival“ ist eröffnet – ein wichtiger Beitrag für ein friedliches Miteinander

Ensemble LABSA - Tomorrow Club

Noch bis zum 20. August gibt es Workshops, Theater-, Tanz- und Filmvorführungen auf dem Gelände der Erlebniswelt Fredenbaum. Das Projekt wird von der GrünBau gGmbH in Kooperation mit dem Transnationalen Ensemble Labsa veranstaltet.

Stadträtin Daniela Schneckenburger unterstützt das Projekt als Schirmherrin und sah sich am ersten Abend das Theaterstück an.

Gemeinsam mit Geflüchteten will der „Tomorrow Club“ in Bewegung setzen, was nötig ist, um seine Vision von politischer Kultur und kunstvoller Politik in die Tat umzusetzen.

Das Festival startete mit einem Theaterstück, vorgestellt vom Ensemble LABSA unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins „Labor für sensorische Annehmlichkeiten e.V.“ auf die Bühne gebracht wurde. Der Andrang war groß – fast alle Plätze im Vorstellungsraum waren besetzt.

25 Minuten wurde auf der Bühne getanzt, gesungen und geschauspielert. Danach gingen Teilnehmer und Besucher zum Festivalgelände am Big Tippi, wo ein leckeres Abendessen, Lagerfeuer sowie ein Dj bereit standen.

„Dortmund wäre nicht das, was es heute ist ohne 180 Nationen integriert zu haben“

Schirmherrin Daniela Schneckenburger sprach nach der Vorstelllung zu den Anwesenden und lobte die tolle Zusammenarbeit. Projekte wie der Tomorrow Club zeigten, dass es nicht immer notwendig sei, die gleiche Schrift und Sprache zu haben um gemeinsam etwas zu bewegen. Dortmund wäre nicht so wie es heute ist, ohne 180 verschiedene Nationen integriert zu haben, so Schneckenburger.

Ensemble LABSA - Tomorrow Club

das Ensemble LABSA auf dem Festival für transnationale Begegnungen – Tomorrow Club

Der „Tomorrow Club! Festival für transnationale Begegnung“ nähert sich dieser Zusammenarbeit mit künstlerischen Strategien und tritt in Aktion: mit Workshops und einem genreübergreifenden Line Up von Theater-, Tanz- und Filmvorführungen bis hin zu political HipHop.

Headliner des Festivals sind Leila Akinyi (Köln/Kenia), das Transnationale Ensemble Labsa (Dortmund/worldwide), AfricAvenir (Berlin), das Theater Węgajty (Polen) und Zofia Bartoszewicz (Polen).

Am Samstag ziehen die Teilnehmer mit einer kleinen Parade um 16.30 Uhr von Ihrem Festival-Camp am Big Tipi zum Westpark. Dort wird das Projekt „angekommen in deiner Stadt Dortmund“ besucht.

Mehr Infos:

Das komplette Programm gibt es unter www.labsa.de und facebook.com/transnationales.ensemble.labsa

Das Ensemble LABSA auf dem Festival für transnationale Begegnungen.

Das Ensemble LABSA auf dem Festival für transnationale Begegnungen.

Mehr zum LABSA auf norsatdtblogger.de:

Tomorrow Club: Das Festival für transnationale Begegnung gastiert vom 17. bis 20. August am Big Tipi in der Nordstadt

Asyl im „Sugar Snap Paradise“: Im Zuckererbsen-Paradies wird die gemeinsame Zukunft praktiziert

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.