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Studierende der FH und TU Dortmund produzieren neue TV-Reihe bei: „KOMM AN! – Der Migrations-Talk“ auf nrwision

Miriam Bunjes vom Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. und Dr. Rosalyn Dressman von AfricanTide e.V. sprechen über die Chancen und Herausforderungen der Flüchtlingsarbeit in der medialen Berichterstattung, Foto: BV NeMO.

Miriam Bunjes vom BV NeMO und Dr. Rosalyn Dressman von AfricanTide e.V. sprechen über Chancen und Herausforderungen der Flüchtlingsarbeit in der medialen Berichterstattung. Foto: BV NeMO

Ein neues TV-Format geht beim Lernsender nrwision auf Sendung: Ab dem 10. April geht es bei „KOMM AN! – Der Migrations-Talk“ regelmäßig um die Themen Migration und Integration. Die Talkshow-Reihe ist aus einer intensiven Zusammenarbeit von Studierenden der Sozialen Arbeit der FH Dortmund und des Studiengangs Journalistik der TU Dortmund hervorgegangen.

Organisationen von MigrantInnen kommt eine Schlüsselrolle bei Integration zu

Bundesweit helfen Menschen mit eigener Einwanderungsgeschichte Geflüchteten, einen Weg in den Alltag zu finden. „Migrantenorganisationen spielen eine Schlüsselrolle für die Integration von Geflüchteten“, erklärt Tülay Zengingül vom Projekt samo.fa, das sich die Gewinnung und Stärkung von Aktiven für die Unterstützung von Geflüchteten zum Ziel gesetzt hat.

Der Migrationstalk „KOMM AN!“ greift die damit verbundenen Themen auf – zu sehen immer dienstags, 21 Uhr, auf dem TV-Sender „nrwision“. Angeregt und koordiniert wurde der Migrations-Talk durch den Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (BV NeMO).

Unter dem Dach des BV NeMO haben sich ca. 530 MigrantInnen-Organisationen zu transnationalen, säkularen Verbünden zusammengeschlossen, um sich mit einer gemeinsamen Stimme für gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu engagieren. Ein Schwerpunkt der Projektarbeit des Bundesverbandes ist die „Stärkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit“ (samo.fa).

Studierende als JournalistInnen und VideoproduzentInnen für das neue Format

Haus der Vielfalt von außen

Auch der Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine Dortmund e.V. (VMDO) ist in der Reihe vertreten.

In ihrem FH-Seminar hat Zengingül – Lehrbeauftragte im dualen Studiengang Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Armut und (Flüchtlings-)Migration – die Talkshow mit den Studierenden konzeptionell und organisatorisch vorbereitet. „Es war spannend für unsere Studierenden, in die Rolle von TV-Redakteuren zu schlüpfen“, resümiert Michel Boße, der als Koordinator des dualen Studiengangs beteiligt war.

„Die Aufgabe der 30 FH-Studierenden bestand nicht ausschließlich in der inhaltlichen Planung. Nach einem Training zur Produktion zum Videodreh filmten sie bei Außenterminen in ganz NRW auch selbst.“ Studierende des Instituts für Journalistik der Technischen Universität übernahmen Moderation, Dreh und Schnitt für die Ausstrahlung bei nrwision.

Der TV-Lernsender ist ein nicht-kommerzielles Angebot, gefördert von der Landesanstalt für Medien NRW. Er fungiert als Plattform für alle BürgerInnen in NRW, an dessen Programm sich jeder mit eigenproduzierten Sendungen, Beiträgen und Filmen beteiligen kann. Die Programmverantwortung liegt beim Institut für Journalistik der TU Dortmund.

Wechselnde thematische Schwerpunkte mit MigrantInnen-Organisationen im Fokus

In insgesamt zwölf Sendungen stellt die TV-Reihe bei wechselnden Schwerpunkten je eine MigrantInnen-Organisation aus NRW vor. Wie sieht der Wohnungsmarkt für Geflüchtete aus? Welche Herausforderungen stellen sich bei der Integration in den Arbeitsmarkt? Wie kann geflüchteten Kindern der Einstieg in Schule und Ausbildung erleichtert werden? Und welche Forderungen stellen MigrantInnen-Organisationen und Ehrenamtliche an die Politik?

Diesen und weiteren Fragen stellen sich die eingeladenen ExpertInnen. Sie diskutieren die gegenwärtige Flüchtlingspolitik in Deutschland, machen zu den betreffenden Problemkomplexen Lösungsvorschläge und markieren damit notwendige Voraussetzungen für eine gelingende Integration.

Folgende MigrantInnen-Organisationen nehmen an der TV-Reihe teil:

  • AfricanTide Union e.V., Dortmund
  • Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (BV NeMO)
  • Interkultureller Elternverein e.V. (IKE), Bielefeld
  • IRFAN – Bildungs- und Kulturverein e.V., Mönchengladbach
  • Kin-Top Förderungszentrum e.V., Düsseldorf
  • Mozaik e.V., Bielefeld
  • Raum der Kulturen Neuss e.V.
  • Solibund e.V. Köln
  • Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine Dortmund e.V. (VMDO)
  • Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit (IFAK e.V.), Bochum
  • Verein Kamerunischer Ingenieure und Informatiker e.V. (VKII), Dortmund
  • Wittener Institut für Interkulturelle Kompetenz e.V. (WIIK e.V)

Weitere Informationen:

  • Empfangen werden kann „nrwision“ in NRW über Unitymedia, NetCologne und NetAachen. Neben verschiedenen Video-on-Demand Angeboten gibt es zudem einen Livestream. Alle Beiträge sind in der Mediathek von nrwision verfügbar.
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