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Freibad Stockheide bleibt vorerst geschlossen: Schaden durch Rohrbruch ist noch nicht absehbar

Ein Rohrbruch im Freibad Stockheide sorgt für eine vorrübergehende Schließung des Bades

Ein Rohrbruch im Freibad Stockheide sorgt für eine vorrübergehende Schließung des Bades.

Das Freibad Stockheide bleibt vorerst geschlossen. Ob es diesen Sommer noch einmal geöffnet wird, entscheidet sich in der nächsten Woche. „Wenn der Schaden zu groß ist und wir das Wasser aus dem Becken lassen müssen, ist Schluss für dieses Jahr“, erklärt Claudia Heckmann, Geschäftsführerin des Betreibers Sportwelt.

Tiefbauunternehmen muss wegen des aufgeweichten Erdreichs in der Grube Spundwände setzen

Ein Rohrbruch im Freibad Stockheide sorgt für eine vorrübergehende Schließung des Bades

Die Ermittlung der Schadensursache läuft.

Heckmann steht vor einer cirka 1,50 Meter tiefen Grube in unmittelbarer Nähe des Schwimmerbeckens, an dessen Boden sich eine Pfütze gebildet hat. Wie aus einer Quelle sprudelt neues Nass nach. In drei Metern Tiefe befindet sich die Frischwasserleitung für das Becken.

„Vermutlich gibt es dort ein Leck“, sagt Heckmann. „Wir selbst können tiefer nicht graben, da durch die starken Regenfälle der letzten Tage das Erdreich so aufgeweicht ist, dass ständig Material in die Grube nachrutscht.“ Ein Tiefbauunternehmen muss nun Spundwände setzen und tiefer graben.

Wiedereröffnung in diesem Jahr hängt von der Größe des Schadens ab

Ein Rohrbruch im Freibad Stockheide sorgt für eine vorrübergehende Schließung des Bades

Der Nichtschwimmerbereich liegt trocken

Falls das undichte Rohr, wie schon beim Schaden im Mai an anderer Stelle, nur partiell repariert werden muss, könnte es noch etwas mit dem Badespaß werden in diesem Sommer. Wenn jedoch das Rohr ausgetauscht werden muss, wird das Bad nicht mehr in 2014 geöffnet. „Die Rohre stammen noch aus den fünfziger Jahren als das Bad eröffnet wurde.“

In den letzten Tagen war ein Wasserverlust im Becken bemerkt worden und gestern sackte der Boden ab. Das Bad wurde sofort geschlossen und die Besucher nach Hause geschickt. Derweil blickt Poseidon schon traurig auf das trocken liegende Nichtschwimmerbecken. Angesichts der, in der nächsten Woche erwarteten Hochdruck-Wetterlage, keine erfreulichen Aussichten für den Ferienspaß in der Nordstadt.

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