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„spendobel“ Dortmund: 3.000 Euro für sechs soziale Projekte

3.000 Euro für das Dortmunder Spendenparlament „spendobel gehen an sechs soziale Projekte. Foto: S.Schütze/VKK

3.000 Euro für das Dortmunder Spendenparlament „spendobel gehen an sechs soziale Projekte. Foto: S.Schütze/VKK

3.000 Euro für das Dortmunder Spendenparlament „spendobel“ spendet die Ingenieursozietät Schürmann-Kindmann und Partner GbR. „spendobel“ reicht die Summe an sechs soziale Projekte weiter. Das Sommerferienprojekt „Traumwelt Zirkus“ und der Verein „Frauen helfen Frauen“ sind dabei, die Mitternachtsmission und der Verein „Neuer Lernort“, das Frauenzentrum Huckarde und die Beratungsstelle für Wohnungslose. Jedes der Projekte erhält 500 Euro.

Wohnungslosenberatung der Diakonie will eine Schließfachanlage für obdachlose Menschen einrichten

Der Verein „Frauen helfen Frauen“ richtet im Frauenhaus zurzeit eine Familienwohnung für Frauen mit mehreren Kindern ein. „Für die Möblierung dieser Räume“, so Anita Legde-Pähler, „brauchen wir finanzielle Hilfe, weil wir über keine ausreichenden Mittel verfügen.“ Das Frauenhaus nimmt jährlich rund 100 Frauen und ebenso viele Kinder auf. In einer eigenen Wohnung fällt es ihnen leichter, nach oft jahrelang erlebter Gewalt, neue Lebenshoffnung zu gewinnen.

Das Team des „Neuen Lernorts“ in Dortmund Scharnhorst kümmert sich um Kinder, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Es holt sie von der Schule ab, bereitet mit ihnen gesunde Mahlzeiten zu, spielt und lernt mit ihnen.

Die Wohnungslosenberatung der Diakonie will eine Schließfachanlage für obdachlose Menschen einrichten. Denn das Wenige, was sie besitzen, soll nicht verloren gehen, sondern sicher untergebracht sein.

Auch  das Frauenzentrum Huckarde mit seinem „Spielmobil“ freut sich über die Geldspende, genau wie die Dortmunder Mitternachtsmission, die sich um Opfer von Menschenhandel kümmert. Die „Traumwelt Zirkus“ bietet hundert Kindern aus dem Dortmunder Norden und aus Flüchtlingsunterkünften die Chance, ein komplettes Zirkusprogramm einzustudieren und aufzuführen.

„spendobel“, eine Initiative der ev. Kirche, engagiert sich seit 16 Jahren für soziale Vorhaben in Dortmund

„Die Ingenieursozietät ist für uns ein verlässlicher Partner“, freut sich Andrea Wiesemann von „spendobel“. Seit 2009 spendet sie jährlich für verschiedene soziale Vorhaben, die von „spendobel“ unterstützt werden.

„Als ortsansässiges Ingenieurbüro ist es uns ein besonderes Anliegen, soziale Projekte in unserer Stadt mit zu unterstützen“, sagt Dipl.-Ing. Gerhard Happe. Die Ingenieursozietät ist beratend, prüfend und begutachtend im Bauwesen tätig. Beispielhaft für Dortmunder Bauvorhaben seien hier der RWE-Tower, der BVB-Fanshop und das Facharztzentrum am Phoenixsee genannt.

„spendobel“, eine Initiative der evangelischen Kirche, engagiert sich seit 16 Jahren für soziale Vorhaben in Dortmund. Weitere Informationen und der Hinweis auf Spendenmöglichkeit unter www.spendobel.de.

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