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Sanftes Mittel zur Geschwindigkeitsreduzierung: Tiefbauamt in Dortmund installiert stadtweit 28 Dialogdisplays

Das sogenannte Dialogdisplay gibt den Autofahrerinnen eine Rückmeldung zur Geschwindigkeit. Fotos: Stadt Dortmund

Das sogenannte Dialogdisplay gibt den Autofahrerinnen eine Rückmeldung zur Geschwindigkeit. Fotos: Stadt Dortmund

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit installiert das Tiefbauamt der Stadt Dortmund zurzeit in allen Stadtbezirken an besonders schützenswerten Stellen dynamische Rückmeldesysteme, die den AutofahrerInnen auf ihre Geschwindigkeit eine Rückmeldung geben. Baudezernent Martin Lürwer hat jetzt das erste sogenannte „Dialogdisplay“ in der Arminiusstraße zur Einmündung Huckarder Heide in Betrieb genommen.

Elektronische Anzeigetexte sagen  „Danke!“ (in grün) und „Langsam!“ in rot

Das Rückmeldesystem misst die Geschwindigkeit der herannahenden Verkehrsteilnehmer. Wenn die zulässige Geschwindigkeit eingehalten wird, zeigt das Display in grüner Schrift den Anzeigetext „Danke!“. Wird die zulässige Geschwindigkeit überschritten, zeigt die Anzeige rotblinkend den warnenden Hinweis „Langsam!“.

Untersuchungen in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass nach der Installation der Geschwindigkeitsdisplays eine messbare Senkung der durchschnittlichen Geschwindigkeit stattfand. Interaktion mit den Autofahrern, die durch das Rückmeldesystem ausgelöst wird, soll eine erhöhte Rücksichtnahme auf schwächere Verkehrsteilnehmer bewirken.

Insofern sind die Displays kein Instrument zur Verkehrsüberwachung bzw. zur Ahndung von Verkehrsverstößen. Die Messung der Geschwindigkeit sowie die Anzahl der Messungen werden zwar im Datenspeicher des Geschwindigkeitsdisplays abgelegt und können ausgelesen werden, es werden aber keine Fotos aufgenommen und auch keine Kennzeichen von Fahrzeugen erfasst.

28 Dialogdisplays werden im Stadtgebiet von Dortmund aufgestellt

Haben das „freundliche“ Hinweisschild in Betrieb genommen (v.l.): Baudezernent Martin Lürwer, Martin Baranowski (Sierzega Elektronik GmbH) und Frank Spies (Tiefbauamt). Foto: Stadt Dortmund

Nahmen das Hinweisschild in Betrieb (v.l.): Baudezernent Martin Lürwer, Martin Baranowski (Sierzega Elektronik) und Frank Spies (Tiefbauamt).

Insgesamt werden im Stadtgebiet Dortmund (verteilt auf alle Stadtbezirke) 28 Dialogdisplays installiert. Folgende Standorte wurden gemeinsam mit den Bezirksvertretungen festgelegt:

Innenstadt-Nord:

  • Gut-Heil-Straße 32 Lünener Straße 16

Innenstadt-Ost:

  • Prinz-Friedrich-Karl-Straße 67
  • Berliner Straße 40

Innenstadt-West:

  • Kreuzstraße 136
  • Arminiusstraße (gegenüber Haus-Nr. 11)

Aplerbeck:

  • Wittbräucker Straße 84
  • Sölder Straße 69
  • Aplerbecker Straße 498
  • Wittbräucker Straße 213

Brackel:

  • Flughafenstraße 71 (Tankstelle)
  • Asselburgstraße 14

Eving:

  • Evinger Straße (östl. Haus-Nr. 626 – Ecke Rauher Kamp)
  • Deutsche Straße (gegenüber Haus-Nr. 84)

Hörde:

  • Preinstraße 85
  • Am Remberg 15

Hombruch:

  • Olpketalstraße (gegenüber Haus-Nr. 96)
  • Baroper Straße 380

Huckarde:

  • Arminiusstraße (Einmündung Huckarder Heide)
  • Hangeneystraße 48

Lütgendortmund:

  • Kleybredde 42 (Einfahrt Schulparkplatz)
  • Schulte-Heuthaus-Straße 35 (gegenüber Haus-Nr. 38)
  • Menglinghauser Straße 355

Mengede:

  • Schlossstraße (40 Meter südlich Einmündung Kräutergarten)
  • Dröwerstraße (gegenüber Einmündung Butzstraße)
  • Groppenbruger Straße 7 

Scharnhorst:

  • Hostedder Straße 51
  • Husener Eichwaldstraße 281 b
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