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NINA warnt die Bevölkerung: Dortmunder Feuerwehr setzt eine kostenlose Warn-App für Notfall-Informationen ein

Die Bevölkerung zu warnen gehört zu den Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes.

Die Bevölkerung zu warnen gehört zu den Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes. Fotos: Alex Völkel

Seit Anfang des Jahres 2017 versendet die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Dortmund Mitteilungen über die Warn-App NINA an die Bürger der Stadt Dortmund. Der Name NINA ist die Abkürzung für Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Einsatzleitstelle der Feuerwehr Dortmund ist an das Meldesystem angeschlossen

André Lüddecke. Foto: Stadt Dortmund

André Lüddecke. Foto: Stadt Dortmund

Die Bevölkerung zu warnen gehört zu den Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes. Seit 2013 ist dafür das Modulare Warnsystem (MoWaS) in Betrieb. Es wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf Basis des Satellitengestützten Warnsystems (SatWas) entwickelt und den Ländern für Warnzwecke des Katastrophenschutzes zur Verfügung gestellt.

Seit Anfang des Jahres 2017 ist die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Dortmund an das MoWaS angeschlossen und somit in der Lage, Mitteilungen über die Warn-App NINA an die Bürger der Stadt Dortmund zu versenden. Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des BBK warnt deutschlandweit und auf Wunsch standortbezogen vor Gefahren wie Unwetter, Hochwasser und anderen sogenannten Großschadenslagen. Sie ist damit ein wichtiger Kanal für die Warnung der Bevölkerung in Deutschland.

Die Warn-App NINA ist kostenlos verfügbar über den App-Store sowie den Google Play Store.

Die Warn-App NINA ist kostenlos verfügbar über den App-Store sowie den Google Play Store.

Im ersten Halbjahr konnten bereits mehrere Meldungen zu Funden von Weltkriegsbomben sowie Rauchbelästigungen bei Großbränden als Warnmeldungen an die Dortmunder Bürger herausgegeben werden. Die Nutzer können diese Warnungen für ihren Standort als sogenannte „Push-Benachrichtigung“ abonnieren. NINA löst dann – abhängig von den individuellen Einstellungen – einen Alarm aus, um auf eingehende Warnungen aufmerksam zu machen.

Standortdaten werden nicht übermittelt

Durch NINA werden zu keinem Zeitpunkt Standortdaten an das BBK oder seine Partner übermittelt. Die Standortüberprüfung erfolgt nur auf dem Gerät. Nutzer können für weitere Orte zusätzliche Push-Benachrichtigungen abonnieren, da das MoWaS deutschlandweit funktioniert.

Die Warn-App NINA ist kostenlos verfügbar über den App-Store sowie den Google Play Store. Für andere Betriebssysteme steht unter www.warnung.bund.de eine Website zur Verfügung, die für die mobile Nutzung optimiert wurde und die Bürger ebenfalls über alle aktuellen MoWaS-Warnungen in Deutschland informiert. Neben der eigentlichen Warnung werden auch Verhaltenshinweise und allgemeine Notfalltipps von Experten gegeben, die den Nutzern dabei helfen sollen sich auf mögliche Gefahren vorzubereiten.

Nun gilt es, die Warn-App bei den Dortmunder Bürgern zu bewerben, um einen möglichst großen Nutzerkreis zu etablieren.

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