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Neue Räume und mehr Angebote: Die Suchtberatung der Caritas Dortmund ist in die Stefanstraße umgezogen

In der Stefanstraße 2 in der Dortmunder City ist die Suchtberatung jetzt Zuhause.

Die Suchtberatung des Caritasverbands Dortmund hat neue Räume bezogen.

Es ist geschafft: Die Suchtberatung des Caritasverbands Dortmund hat neue schöne Räume in der Stefanstraße 2/Ecke Ostenhellweg bezogen. Bisher war der Hauptteil der Suchtberatung am Katholischen Centrum/Propsteihof ansässig, dazu gab es einen zweiten Standort an der Hansastraße. Mit dem Umzug in die Stefanstraße befindet sich die gesamte Suchtberatung nun unter einem Dach.

Anonymität: Vermieter kam der Caritas beim Thema Schallschutz entgegen

In der Stefanstraße 2 in der Dortmunder City ist die Suchtberatung jetzt Zuhause.

In der Stefanstraße 2 in der Dortmunder City ist die Suchtberatung jetzt Zuhause.

Christoph Gehrmann, Abteilungsleiter Jugendhilfe und Soziale Dienste, freut sich über den neuen Standort: „Die Suchtberatung sollte immer noch fußläufig in der Innenstadt erreichbar sein. Denn das sind die bisherigen Klienten gewöhnt. Doch letztendlich war der Umzug eben dem Platzmangel am Propsteihof geschuldet“, erläutert Gehrmann.

Wichtig war für den Caritasverband, dass jeder Mitarbeiter sein eigenes Büro hat und genug Platz für einen kleinen Tisch und Stühle vorhanden ist. „Ein Therapiegespräch macht man eben nicht über den Schreibtisch hinweg“, so Gehrmann.

Und auch der Vermieter kam der Caritas entgegen. So wurde gemeinsam geklärt, welchen Schallschutz etwa die Türen bieten müssen. Schließlich sichert der Verband absolute Anonymität zu. Was in den Büros besprochen wird, bleibt auch dort.

Einzelgespräche mit Suchtexperten, aber auch größere Runden werden angeboten

Inhaltlich besteht das bisherige Angebot weiter beziehungsweise wird erweitert. „Die eigentliche Vorgehensweise hat sich nicht verändert“, weiß der Abteilungsleiter. Es gibt nach wie vor Einzelgespräche mit Suchtexperten, aber auch größere Runden, in denen sich Betroffene austauschen und gegenseitig motivieren können, abstinent zu leben.

Dass ein solches Angebot in Dortmund dringend nötig ist, zeigt die gestiegene Nachfrage. Alleine im Bereich der Spielsucht steige sie stetig an. „Da können wir jetzt mehr machen.“ Denn der neue Standort bietet zusätzliche Gruppenräume.

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