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Nächtliche Sprengung eines Fahrkartenautomaten am Bahnhof in Dortmund-Scharnhorst endete für den Täter tödlich

Auf dem Bahnhof in Scharnhorst fand die Explosion statt. Karte: www.mapz.com

Auf dem Bahnhof in Scharnhorst fand in der Nacht zu Dienstag die Explosion statt. Karte: www.mapz.com

Am Bahnhof in Dortmund-Scharnhorst gab es am heutigen Dienstag (21.03.2017) um 2.08 Uhr eine lautstarke Explosion, bei der ein 31-jähriger Dortmunder tödlich verletzt wurde. Dies teilen Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Fahrkartenautomat aufgesprengt – Täter verletzte sich dabei selbst

Ersten Ermittlungen nach hatte der Mann versucht, einen auf einem Bahnsteig stehenden Fahrkartenautomaten aufzusprengen. Er wurde jedoch infolge der Sprengwirkung von der Frontverkleidung des Fahrkartenautomaten getroffen, wodurch er sich u. a. schwere Kopfverletzungen zuzog. Diese waren so schwer, dass der Notarzt nicht mehr viel machen konnte – er starb noch bei der Reanimation.

Freund des Toten wurde in Tatortnähe festgenommen – Tatbeteiligung bestritten

In Tatortnähe wurde ein 26 Jahre alter Freund des Verstorbenen vorläufig festgenommen. Dieser ist verdächtig, an der Sprengung des Fahrkartenautomaten beteiligt gewesen zu sein. Er hat dies jedoch im Rahmen seiner Beschuldigtenvernehmung bestritten und wurde mittlerweile wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

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