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Millionenschwere Zukunftsinvestition: Rewe Dortmund baut ab 2018 ihr neues Frischelager auf der Westfalenhütte

Auf der Brachfläche der ehemaligen Sinteranlage der Westfalenhalle wird REWE bauen.

Auf der Brachfläche der ehemaligen Sinteranlage der Westfalenhalle wird REWE bauen.

Gute Nachrichten für Dortmund und die Nordstadt: REWE Dortmund investiert einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in seinen neuen zentralen Frischestandort. Er wird ab dem Jahr 2018 auf der Fläche der ehemaligen Sinteranlage auf der Westfalenhütte entstehen. Dann werden die beiden Frischelager in Wesel und an der Zentrale in Asseln aufgelöst. Auch die beiden Töchter Doego und Bubi werden auf die Hütte ziehen. Die Erschließung erfolgt über die neue Rüschebrinkstraße.

Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten – Neueinstellungen und weitere Ausbildungsplätze

Die Westfalenhütte in der Nordstadt.

Die Westfalenhütte in der Nordstadt.

Das ist eine Investition in die Zukunft: Durch die Wahl des Standortes  sind die Wege für die rund 600 Dortmunder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin kurz. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten, zusätzlich wird der neue Standort außerdem zu Neueinstellungen und weiteren Ausbildungsplätzen führen.

„Wir haben uns nach zahlreichen Analysen zu möglichen Standorten – nicht nur auf Dortmunder Stadtgebiet – klar für einen Standort in Dortmund entschieden“, erklärt Andreas Schmidt, Vorstandsvorsitzender REWE Dortmund.

Die Standortwahl ist auch ein Beleg für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Stadt Dortmund, der REWE sich bewusst ist.

Ein weiterer positiver Aspekt: kürzere Wege in der Logistik durch die Zusammenlegung der bisherigen Lagerstandorte (Frischdienstlager in Dortmund und Wesel, Bubi Frischdienst eG, Doego Fruchthandel und Import eG) und somit noch frischere Ware und erhöhte Warenverfügbarkeit in den REWE-Märkten.

Mitte 2018 Fertigstellung des ersten Bauabschnitts

Seit dem 12.12.2011 besteht der rechtskräftige Bebauungsplan für das Areal. Ein städtebaulicher Vertrag zwischen der Stadt Dortmund und dem Vorbesitzer der Fläche, ThyssenKrupp, liegt seit 2012 vor. Mit dem Erwerb des Grundstücks ist Dortmund Logistik GmbH in diesen Vertrag eingetreten, der die Umsetzung sämtlicher Maßnahmen aus dem Bebauungsplan regelt.

Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt haben im September 2015 begonnen; Baureifmachung  und Erschließung dieses ersten Bauabschnitts werden noch bis etwa Mitte 2018 andauern. Bis Ende 2020 sollen die Bodenauffüllungen im zweiten Bauabschnitt durchgeführt werden.

Bodenarbeiten: Täglich rollen so rund 3.000 bis 6.000 Tonnen Bodenmaterial auf das Gelände

Auf der Brachfläche der ehemaligen Sinteranlage der Westfalenhalle wird REWE bauen.

Auf der Brachfläche der ehemaligen Sinteranlage der Westfalenhalle wird REWE bauen.

Zurzeit wird per Lkw zusätzliches Bodenmaterial angeliefert, um die Höhenunterschiede auf dem Gelände – diese belaufen sich auf rund drei bis neun Meter – auszugleichen. Täglich rollen so rund 3.000 bis 6.000 Tonnen Bodenmaterial auf das Gelände.

Es wird vor Ort mit Kalk angereichert und zur Verdichtung des Untergrunds eingesetzt: Dies ist notwendig, um den hohen Anforderungen an Stabilität und Standfestigkeit gerecht zu werden, die z.B. ein Hochregallager mit sich bringt.

Bisher sind im ersten Bauabschnitt etwa 330.000 m3 Boden und andere Baustoffe verbaut worden, insgesamt werden rund 1,8 Millionen Kubikmeter Bodenmassen eingebracht. Die Arbeiten werden während der gesamten Bauzeit vor Ort durch ein Ingenieurbüro überwacht, alle kontrollbehördlichen Genehmigungen liegen vor.

Erschließung über »neue« Rüschebrinkstraße

Die Erschließung des Areals erfolgt über die Rüschebrinkstraße, auf der zur Entlastung der Anwohner eine Tempo-30-Zone sowie eine separate Linksabbiegerspur für den Baustellenverkehr eingerichtet wurden.

Zur besseren Anbindung ist vorgesehen, die Rüschebrinkstraße voraussichtlich ab Frühjahr 2017 nach Westen zur »neuen« Rüschebrinkstraße zu verschwenken. Wesentliches Ziel ist es, die bestehenden Wohngebiete an der »alten« Rüschebrinkstraße vom Durchgangsverkehr zu entlasten.

Die ÖPNV-Anbindung durch die Buslinie 427 bleibt weiter bestehen. Zum Schutz vor Lärmemissionen werden die Lärmschutzwälle zwischen dem Logistikstandort und der Wohnbebauung an der Rüschebrinkstraße erhöht.

 

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