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„lokal willkommen“ in Dortmund: Drei Sprachcafés für Flüchtlinge schaffen Raum für Begegnung und Integration

Das Sprachcafé im Stephanus Gemeindehaus in Wickede ist das erste von drei Cafés.

Das Sprachcafé im Stephanus Gemeindehaus in Wickede ist das erste von drei Cafés.

Das Pilotprojekt „lokal willkommen“ der Stadt in Kooperation mit dem Caritasverband für die Stadtbezirke Brackel und Aplerbeck weitet sein Angebot zur Begegnung und zum Austausch deutlich aus. Im April werden drei Sprachcafés ihre Pforten öffnen.

Drei Sprachcafés eröffnen im April in Wickede, Aplerbeck und Brackel

Den Beginn machte jetzt das Sprachcafé im Stephanus Gemeindehaus, Meylantstraße 85, in Wickede. Die neue Einrichtung für Kontakte ist immer montags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

An der Eröffnungsfeier des Kooperationsprojektes mit der Ev. Kirchengemeinde Dortmund-Wickede, dem Ev. Bildungswerk und dem Projekt Ankommen e.V. nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Kooperationspartner teil. Die Begrüßung übernahm der Leiter des Sozialamtes Jörg Süshardt.

Die weiteren Sprachcafés in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst e.V., dem Projekt Ankommen e.V., der Flüchtlingshilfe Aplerbeck e.V., dem Ev. Bildungswerk und der Kath.Gemeinde St. Clemens eröffnen am 9. April, 15.30 Uhr, im Gemeindehaus St. Ewaldi, Egbertstraße 12, in Aplerbeck und am 30. April, 15 Uhr, im Gemeindehaus St. Clemens, Flughafenstraße 50, in Brackel.

Cafés sollen Flüchtlingen helfen, Deutschkenntnisse anzuwenden und zu vertiefen 

Die neue Einrichtung für Kontakte ist immer montags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Die neue Einrichtung für Kontakte ist immer montags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Die Sprachcafés schaffen Raum für Begegnung und Integration, sollen Orte für interkulturelle Verständigung und Austausch sein. „Aber auch geflüchteten Menschen die Möglichkeit geben, ihre erworbenen Deutschkenntnisse anzuwenden und zu erweitern, denn das Anwenden der deutschen Sprache ist genauso wichtig wie das Erlernen der Sprache“, so Jörg Süshardt., Leiter des Sozialamtes.

Bei Kaffee und Tee kann man sich in lockerer Atmosphäre kennenlernen, unterhalten, lachen und einfach Zeit miteinander verbringen.

Sprachcafés sind ohne ehrenamtliche Unterstützung undenkbar. Ein Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe ist vielseitig. Viele Flüchtlinge, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben, wünschen sich mehr Kontakt zu Einheimischen. Diese Nachfragen häufen sich im Büro „lokal willkommen“. Dabei fällt auf, dass der Bedarf nicht immer gedeckt werden kann.

Ehrenamtliche Unterstützung von Flüchtlingen wird weiter dringend benötigt

Die Begrüßung bei der Eröffnung übernahm Jörg Süshardt, der Leiter des Sozialamtes.

Die Begrüßung bei der Eröffnung übernahm Jörg Süshardt, der Leiter des Sozialamtes.

Vor allem in den Bereichen Erwerb der deutschen Sprache, Nachhilfeunterricht, Kinderbetreuung, Freizeitgestaltung und Patenschaften wird noch Unterstützung benötigt.

Von dem Zusammenwirken profitieren alle: es entstehen Bekanntschaften, gute Nachbarschaften und wertvolle Freundschaften. So wird Integration keine Einbahnstraße, sondern ein Weg, den die neuen und alteingesessenen Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Stadtbezirken gemeinsam beschreiten.

Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, meldet sich bei Rebecca Dettling und Ella Mönch im Büro „lokal willkommen“, Brackeler Hellweg 146, (Montag, Dienstag, Freitag von 9 bis 12 Uhr, Donnerstag von 14 bis 17 Uhr), Tel. 50-28705/06, E-Mail: lokalwillkommen1@stadtdo.de

Das Pilotprojekt „lokal willkommen“ läuft seit Oktober 2016

Am 1. Oktober 2016 ging das Pilotprojekt der Stadt Dortmund „lokal willkommen in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Dortmund e.V. für die Stadtbezirke Brackel und Aplerbeck an den Start. Seitdem konnten die Fachkräfte des Integrationsteams vor Ort mehr als 120 geflüchteten Familien in unterschiedlichen Angelegenheiten helfen und somit bessere Voraussetzungen für eine gelingende Integration schaffen.

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