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Der Kunstbetrieb zeigt Arbeiten von Vanessa von Wendt

Arbeiten von Vanessa von Wendt sind im Kunstbetrieb zu sehen.

Arbeiten von Vanessa von Wendt sind im Kunstbetrieb zu sehen.

Von Joachim vom Brocke

„Odem“ (Atem) ist der Titel der ersten Ausstellung von Vanessa von Wendt in Dortmund. Die Vernissage ist am morgigen Samstag, 22. November, um 18 Uhr im Kunstbetrieb an der Gneisenaustraße 30 mit einer Einführung durch die Kunsthistorikern Simone Rikeit.

Erstmals Ausstellung in Dortmund zu sehen

Lange hat es gedauert, bis sich die Künstlerin und ihre Arbeiten in Dortmund vorstellen durfte. Drei Jahre lang arbeitete sie nahe an der Stadtgrenze, in der Nachbarstadt Herdecke; inzwischen ist Vanessa von Wendt mit ihrem Atelier in der Hauptstadt Berlin gezogen.

Den Kunstbetrieb-Galeristinnen Sabine Spieckermann und Anke Droste ist die erste Ausstellung in Dortmund zu verdanken. Sie hatten mit der 30-jährigen Künstlerin  während einer Ausstellung in der Katholischen Akademie in Schwerte Kontakt geknüpft. So haben Kunstinteressierte nun auch hier die Möglichkeit, sich mit dem künstlerischen Schaffen von Vanessa von Wendt vertraut zu machen.

Bei Vanessa von Wendt steht der Mensch im Mittelpunkt der Arbeiten

Arbeiten von Vanessa von Wendt sind im Kunstbetrieb zu sehen.

„Odem“ (Atem) lautet der Titel der Ausstellung von Vanessa von Wendt.

Zu sehen sind zum Teil recht großformatige, doch auch zahlreiche kleinere Arbeiten aus den letzten Jahren. „Im Mittelpunkt meiner Arbeiten“, so sagt sie, „steht der Mensch“. Dies wird auf vielen Bildern deutlich. Oft sitzen einsame Menschen in Raumkonstruktionen, die durch wenige Linien, zum Beispiel Tellern, angedeutet werden.

Doch auch Tiere gesellen sich dazu, wie zum Beispiel das Schwein. Henri Matisse und Max Beckmann haben Einflüsse auf die Arbeiten von Vanessa von Wendt bereits seit Studienzeiten. Sie selbst beschäftigt sich vorher mit „jede Menge Bildern aus dem Internet“. Erst nach und nach entwickelt sich die künstlerische Idee, die meist mit Acryl auf Leinwand entsteht.

Künstlerin war Meisterschülerin bei Markus Lüpertz 

Vanessa von Wendt studierte Freie Künste mit dem Schwerpunkt Malerei von 2005 bis 2011 an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Sie war Meisterschülerin bei Markus Lüpertz und besuchte die Klasse von Siegfried Anzinger. Mehrere Ausstellungen von ihr gab es bereits im Hamburg, Köln, Dessau, Berlin, Rom, Madrid – und jetzt für vier Wochen in Dortmund. Bei der Eröffnung am Samstag ist Vanessa von Wendt dabei. Gelegenheit, mit der jungen Künstlerin ins Gespräch zu kommen.

 

Mehr Informationen:

  • Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 22. November, 18 Uhr, im Kunstbetrieb an der Gneisenaustraße 30.
  • Sie kann bis zum 20. Dezember besichtigt werden.
  • Öffnungszeiten: montags bis freitags von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 13 Uhr oder nach Vereinbarung.
  •  www.derkunstbetrieb.de

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