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Interessante Rundgänge: Dortmund in 3D erkunden – Einweihung des virtuellen Stadtmodells im Rathaus

virtuelle 3D-Stadtmodell von DortmundSeit Montag (24.04.2017) wird das virtuelle 3D-Stadtmodell von Dortmund im Rathaus auf einer Videowand präsentiert und – das ist ein absolutes Novum – jede/r Interessierte kann sich in diesem Modell frei bewegen und Dortmund aus jeder gewünschten Perspektive betrachten.

Multitouch-Displays mit intuitive Bedienung für  unterschiedliche 3D-Modelle

Ermöglicht wird dies durch den Einsatz eines Multitouch-Displays, dessen intuitive Bedienung – ähnlich der Bedienung eines Smartphones – dem Nutzer das interaktive Navigieren durch virtuelle 3D-Modelle ermöglicht. Die dafür erforderliche Viewer-Technologie wurde von der TU Dortmund in Abstimmung mit dem Vermessungs- und Katasteramt entwickelt.

Mit dieser Technik kann eine ganze Palette verschiedenster Anwendungen zur Verfügung gestellt werden. Über einfache Auswahlfelder werden unterschiedliche 3D-Modelle abgerufen, die dann aus verschiedenen Perspektiven, im gewünschten Maßstab präsentiert werden.

Dazu zählen aktuell neben dem flächendeckenden Bestandsmodell von Dortmund eine Darstellung der historischen Dortmunder Innenstadt um 1600 sowie die Planungs- und Bestandsdarstellung des Deutschen Fußballmuseums.

Dortmund im Jahr 1600 erleben – Planungen werden transparenter

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Videoanimationen aktueller Planungsvorhaben zu betrachten. Die Modell- und Animationspalette kann erweitert bzw. ergänzt werden, so dass auch zukünftige Planungsvorhaben mit dieser Technik im Rathaus präsentiert werden können.

Die Visualisierung verschiedener Planungsvarianten und ihre optische Wirkung im örtlichen Bestand dienen unter anderem der Öffentlichkeitsarbeit und somit zur transparenten Bürgerbeteiligung. Auch zur politischen Erörterung und somit anschaulichen Beratung kann die Installation zur Vermeidung von Fehlplanungen genutzt werden.

Planungen können durch die interaktive Steuerung individuell aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden und deren Wirkung auf das Stadtbild erörtert werden. Die bisherige Begrenzung auf Einzelbilder oder vorgefertigte Filme wird somit zu einem umfassenden Angebot bei städtebaulichen Fragestellungen erweitert.

 

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