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Individuelle Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF): Die Antragsphase hat begonnen

KünstlerInnen und Kreative aus allen Sparten und Berufen können Anträge stellen. Foto: Vladimir Wegener/ECCE

KünstlerInnen und Kreative aus allen Sparten und Berufen können Anträge stellen. Foto: Vladimir Wegener/ECCE

KünstlerInnen und Kreative aus allen Sparten und Berufen der Kultur, der Kunst und der Kreativwirtschaft, Kulturinstitutionen und Netzwerke sowie Städte im Ruhrgebiet können jetzt Anträge zur Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen von KünstlerInnen und Kreativen stellen.

Künstlerische und kreative AkteurInnen, Gruppen und Einrichtungen können Anträge stellen

Dieses Angebot der NRW-Landesinitiative IKF wird vom european centre for creative economy (ecce) im Ruhrgebiet erprobt und ist Grundlage für ein späteres NRW-weites Programm.

Einzelne künstlerische und kreative AkteurInnen oder Gruppen können Förderanträge in drei Aktionsbereichen einreichen: für die persönliche Entwicklung, für kurzfristige Aktionen oder für längerfristige thematische Projekte.

Kulturelle Institutionen, Dachverbände und freie Kulturträger sowie Städte und Projektträger können ebenfalls ab sofort Anträge für strukturbildende Programme stellen, die KünstlerInnen und Kreative in ihrem Arbeitsumfeld unterstützen.

Landesinitiative soll die Arbeitsbedingungen für KünstlerInnen verbessern

Christina Kampmann ist NRW-Ministerin für Familie, Kinde.r, Jugend, Kultur und Sport

Christina Kampmann ist NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.

ecce steht allen AntragstellerInnen schon im Vorfeld der Antragserstellung beratend zur Seite und entwickelt das Programm im Austausch mit AkteurInnen aus Kultur und Kreativwirtschaft kontinuierlich weiter.

Hintergrund der Landesinitiative IKF ist eine Umfrage der Prognos AG aus dem Jahr 2015: 75 Prozent der befragten Kreativen und KünstlerInnen in NRW gaben an, dass sie gern mehr in NRW arbeiten würden, doch die Arbeitsbedingungen dafür nicht optimal wären.

Um diese Bedarfe aufzugreifen, hat das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) des Landes Nordrhein-Westfalen im Juli 2016 die Landesinitiative IKF gestartet und zu einem Handlungsschwerpunkt im Kulturförderplan NRW gemacht.

Kampmann: „Das Kulturland NRW soll noch attraktiver werden.“

„Mit der Landesinitiative zur Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF) wollen wir Künstlern in NRW bessere Arbeits- und Lebensbedingungen bieten. Das Kulturland NRW soll dadurch sowohl für regionale und nationale als auch für internationale Künstler noch attraktiver werden.“, erklärte Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein- Westfalen, zum Start der Initiative.

Online-Bewerbung: www.kreativ-quartiere.de/kuenstlerfoerderung

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