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Gottesdienst zum „Tag der Arbeit“: Kirchen und Gewerkschaften für Vielfalt und Verschiedenheit

Um die Gleichwertigkeit aller Menschen ging es am Montag im Ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Arbeit in der Propsteikirche. Foto: Michael Bodin/ pdp

Um die Gleichwertigkeit aller Menschen ging es im Ökumenischen Gottesdienst. Foto: Michael Bodin/ pdp

Mit Blick auf den 1. Mai hatten die Katholische und die Evangelische Kirche in Dortmund sowie der Dortmunder DGB zum Ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Arbeit eingeladen.

Kritik an der „demokratie- und fremdenfeindliche Ausgrenzungsrhetorik der Rechtspopulisten“

Zum Thema „Alle verschieden – alle gleich wert!“ gestalteten Jutta Reiter, Vorsitzende des DGB Dortmund, Pfarrer Michael Vogt, Stellv. Stadtdechant (Katholische Kirche), Pfarrer Friedrich Stiller (Evangelische Kirche) und der Frauenchor Cantamus aus Dortmund Marten die Feier in der Propsteikirche.

In einem Wortbeitrag brachte Jutta Reiter die Sorge von Christen und Gewerkschaftern um die Demokratie zum Ausdruck. Sie wandte sich gegen die „demokratie- und fremdenfeindliche Ausgrenzungsrhetorik der Rechtspopulisten“.

Dortmunder Kirchen fordern „Respekt vor dem Wunder der Verschiedenheit“ ein

In der Predigt betonte Michael Vogt, dass gerade Vielfalt und Verschiedenheiten eine Gesellschaft weiterbringen würden. Es gehe nicht um Gleichheit, sondern um den „Respekt vor dem Wunder der Verschiedenheit“. Jeder Mensch sei ein Geschenk Gottes und in seiner Individualität einzigartig. Erst ein solches Menschenbild führe zu einem Verständnis von Humanität, Menschenwürde und Gerechtigkeit.

Das Thema wurde im Gottesdienst außerdem in Texten, Liedern, einer Video-Einspielung und einer Spielszene aufgegriffen. An den Gottesdienst schloss sich der Maiempfang des Oberbürgermeisters in der Bürgerhalle des Rathauses an.

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