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Es gibt einen neuen Treffpunkt für Gruppen und Vereine in Eving: Die Räume stehen ab April kostenlos zur Verfügung

Dr.Michael und Dr. Marja Anders-Hoepgen sowie Frank Czwikla freuen sich, dass es bald losgehen kann.

Dr.Michael und Dr. Marja Anders-Hoepgen sowie Frank Czwikla freuen sich, dass es bald losgehen kann.

Einen kostenlosen Treffpunkt für Gruppen und Vereine schaffen die AWO und das Mediziner-Ehepaar Dr. Anders-Hoepgen ab April in der Evinger Mitte. In einem seit Jahren leerstehenden Ladenlokal im Erdgeschoss des August-Wagner-Platzes 2-4 – im selben Gebäude sind auch das Seniorenbüro und die Bezirksverwaltungsstelle untergebracht – entsteht derzeit der neue Treffpunkt, für den noch ein griffiger Name gesucht wird.

Gruppen ohne kommerzielles Interesse können sich melden

Gruppen und Vereine können sich melden, wenn sie den Raum kostenlos nutzen wollen. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltung bzw. das Angebot keine kommerziellen Interessen verfolgt und sich auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegt.

Dr. Marja und Dr. Michael Anders-Hoepgen stellen die rund 90 Quadratmeter großen Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Die Arbeiterwohlfahrt sorgt für die Möblierung. Interessierte Organisationen können sich für die Raumnutzung an Cordula von Koenen wenden. Die AWO-Mitarbeiterin sitzt im benachbarten Seniorenbüro und wird sich auch um die Raumvergabe kümmern.

Die Räume sollen nicht nur für regelmäßige Angebote, sondern auch für einmalige Nutzungen zur Verfügung stehen, erklärt Frank Czwikla, Leiter der AWO-Baukommission. Das können beispielsweise Vortrags- und Informationsveranstaltungen sein: Für maximal 40 Personen wird hier voraussichtlich Platz sein.

Vor allem Informationsveranstaltungen rund um die Themen Pflege, Bewegung und Gesundheit wünscht sich Dr. Michael Anders-Hoepgen. „Wie bekommen z.B. viele Fragen rund um das Thema Pflege gestellt, die mit der hausärztlichen Versorgung nichts zu tun haben oder weit darüber hinausgehen. „Da wäre es schön, wenn es entsprechende Informationsangebote geben könnte. Wir versprechen uns da Entlastung und auch Synergien“, so Anders-Hoepgen.

Seniorenbüro beteiligt sich ebenfalls – interessantes Ergänzungsangebot für Eving

Das Ärzte-Ehepaar stellt die Räume kostenlos zur Verfügung, die AWO sorgt für die Möblierung.

Das Ärzte-Ehepaar stellt kostenlos Räume kostenlos, die AWO wird für Möbel sorgen. Fotos: Alex Völkel

Genau hier kommt das Seniorenbüro ins Spiel: Das Team würde gerne Informationsangebote in den neuen Räumlichkeiten anbieten. Gesundheit, Pflege und Bewegung wären Themen. So könnte es hier neben Vortragsveranstaltungen auch regelmäßige Bewegungsangebote geben.

Aber auch die Freizeitgestaltung von Menschen im Stadtteil ist für das Büro ein wichtiger Aspekt. Auch hier kann der neue Treffpunkt, der ab April offiziell eröffnet werden soll, nützlich sein. Denn an geeigneten Räumen für Gruppen herrscht in Eving Mangelware.

Die städtische Begegnungsstätte ist stark frequentiert und ausgelastet; die anderen (AWO)-Angebote in Lindenhorst und Brechten sind relativ weit entfernt. Daher sieht Czwikla den neuen Treffpunkt nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung für die bestehenden Angebote.

Auch wenn die Hausarzt-Praxis die Räume kostenlos zur Verfügung stellt, wird die Einrichtung im Alltag mit den Eheleuten Anders-Hoepgen nichts zu tun haben. Um die Vermittlung kümmert sich Cordula von Koenen. Interessierte können sich bereits jetzt melden.

Kontakt für Gruppen:

  • „Treffpunkt Eving“
    August-Wagner-Platz 2-4, Eving
  • Raumvergabe:
    Cordula von Koenen
    (im Seniorenbüro Eving)
    Telefon: 0231 50-29661
    Mail: c.koenen@awo-dortmund.de

 

Ein Gedanke zu “Es gibt einen neuen Treffpunkt für Gruppen und Vereine in Eving: Die Räume stehen ab April kostenlos zur Verfügung

  1. Ћ

    Eine vorbildliche Initiative der Vermieter! Räumliche „Konkurrenz“ kann es gar nicht geben, weil es nicht genug ortsgebundene Angebote für Menschen geben kann. Hoffentlich regt dieses Engagement andere Immobilienbesitzer (inkl. Immobilienfonds) an, gleiches zu tun, nämlich ihren Besitz den Bürgern der Stadt zu öffnen. Für Information, Unterhaltung und Integration: Jetzt ist die Zeit gekommen für Humanismus.

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