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Ein bekanntes Nordstadt-Gesicht mit neuer Aufgabe: Annette Kritzler wird Quartiersmanagerin im Quartier Nordmarkt

Annette Kritzler ist neue Quartiersmangerin für den Nordmarkt. Foto: Ole Steen

Annette Kritzler ist neue hauptamtliche Quartiersmangerin für den Nordmarkt. Foto: Ole Steen

Sie ist eines der bekanntesten Gesichter der Nordstadt und ein Mensch mit vielen „Hüten“: Sie macht die Borsigplatz(ver)führungen, organisiert ehrenamtlich die BVB-Gründerzeit, engagiert sich beim Hoeschparkverein und beim Runden Tisch BVB/Borsigplatz, arbeitet als Museumspädagogin und vieles mehr. Nun kommt ein neuer „Hut“ hinzu – ein besonders großer: Annette Kritzler ist das neue Gesicht im Quartiersmanagement der Nordstadt.

Quartiersmanagement hat mehr Personal für die Arbeit rund um den Nordmarkt

Annette Kritzler wurde am Montag offiziell im neuen Job begrüßt. Foto: Ole Steen

Annette Kritzler wurde am Montag offiziell im neuen Job begrüßt. Foto: Ole Steen

Im Umfang einer halben Stelle übernimmt sie die Aufgabe als Quartiersmanagerin für das Quartier Nordmarkt. Das Team des Quartiersmanagements begrüßte die neue Kollegin gemeinsam mit Uta Wittig-Flick und Heike Lindenblatt, vom Bereich Stadterneuerung und Quartiersentwicklung im Amt für Wohnen und Stadterneuerung, an ihrer zukünftigen Wirkungsstätte, dem Nordmarkt.

Veit Hohfeld, Geschäftsführer der Stadtteil-Schule Dortmund, die das Quartiersmanagement gemeinsam mit der StadtRaumKonzept GmbH im Auftrag der Stadt Dortmund betreibt, freute sich über das Ergebnis des Auswahlverfahrens: „Mit Annette Kritzler erweitern wir noch einmal die Kompetenzen unseres Teams.“

Die Diplom-Geografin übernimmt die Nachfolge von Devrim Ozan, der als Quartiersmanager speziell für das Schleswiger Viertel zuständig war und im Januar diese Tätigkeit beendet hatte. „Allerdings wird die Zuständigkeit von Annette Kritzler neu definiert“, erläuterte Martin Gansau, der in der operativen Arbeit im Nordmarktquartier im Umfang einer halben Stelle tätig bleibt und zudem die Aufgabe des Büroleiters fortführt.

Im Gegenzug wird das Engagement im Schleswiger Viertel zurückgefahren

Andreas Horst im Gespräch mit einer Polizeistreife

Die Arbeit des Quartiershausmeisters Andreas Horst (links) wird weitergeführt. Archivfoto: Klaus Hartmann

Da nach eigener Aussage im Schleswiger Viertel viele der vereinbarten Ziele wie die Verbesserung der Immobiliensituation (es gibt u.a. neue regeltreue Eigentümer), die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen und die kleinräumige Vernetzung der Akteure in großen Teilen erreicht seien, rücke der Nordmarkt selbst stärker in den Mittelpunkt.

Als Anlaufstelle ist hier vor allem der erweiterte „Raum vor Ort“ zu nennen. Zudem wird das Projekt des Quartiershausmeisters weitergeführt. Vor allem für die Ordnungspartnerschaften wird das Quartier im Visier bleiben.

Der Nordmarkt als sogenanntes „Fokusquartier“ der Stadterneuerung wird im Gegenzug entsprechend erweitert. Am Nordmarkt sollen der nachbarschaftliche Austausch intensiviert und die Mitwirkung der Bewohnerschaft gefördert werden. Auch das Veranstaltungsangebot soll weiterentwickelt werden.

„Ich freue mich, dass ich in meiner neuen Arbeit nun auch mal an mein Studium anknüpfen kann“, freut sich die Diplom-Geografin. Im Gegenzug zur halben Stelle beim Quartiersmanagement wird sie die museumspädagogische Arbeit aufgeben, die sie bisher als freie Mitarbeiterin geleistet hat. „Ein liebgewonnenes Kind“, räumt sie ein. Doch die Termin-Jonglage wäre einfach zu kompliziert geworden.

„Borsigplatz(ver)führungen“ und ehrenamtliches Engagement werden weitergehen

Annette Kritzler bei einer ihrer Führungen - diese Arbeit setzt sie fort. Foto: Alex Völkel

Annette Kritzler bei einer ihrer Führungen – diese Arbeit setzt sie fort. Archivfoto: Alex Völkel

Allerdings weitergehen wird ihre Arbeit als Stadtführerin. Mit den „Borsigplatz(ver)führungen“ und der Arbeit im Quartiersmangement verfügt Kritzler damit über zwei feste Standbeine.

Anders als die Arbeit für das Museum will sie ihre ehrenamtliche Arbeit nicht reduzieren: „Das wird nicht tangiert“, versichert die engagierte und beliebte Nordstädterin.

Anders als manche ihrer VorgängerInnen muss Kritzler nicht erst Netzwerke aufbauen. „Das war und ist mein Tagesgeschäft“. Das Netzwerken will sie nun „in der Mitte der Nordstadt“ noch weiter intensivieren. „Der Nordmarkt ist der Ort mit der größten Herausforderung“, betont Annette Kritzler. Sie freut sich auch auf die Zusammenarbeit mit den neuen KollegInnen: „Das ist ein phantastisches Team.“

Weitere Informationen:

  • Das Quartiersmanagement Nordstadt wird mit Mitteln des Landes NRW und der Stadt Dortmund über das Stadterneuerungsprogramm „Soziale Stadt NRW Dortmund Nordstadt“ finanziert. 
  • Mehr zum Projekt und die Kontaktmöglichkeiten und Zuständigkeiten gibt es als PDF zum Download: Flyer QM

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