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Dreh auf und spar! Verbraucherzentrale und das dlze informieren über Einsparmöglichkeiten beim Duschen

Helene Schulte-Bories und Andrea Blömer geben Tipps zum Geld- und Wassersparen.

Helene Schulte-Bories und Andrea Blömer geben Tipps zum Geld- und Wassersparen.

Von Sascha Fijneman

Haben sie beim Duschen schonmal daran gedacht, bares Geld einsparen zu können und dabei noch etwas für die Umwelt zu tun? Wenn ja, gehören Sie damit eher zur Minderheit. Aus diesem Grund informiert die Verbraucherzentrale Dortmund am kommenden Wochenende von heute (15. September 2017) bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr auf dem 15. Dortmunder Immobilienmarkt in der Berswordthalle über dieses Thema.

Beim Duschen Wasser und Geld sparen ohne Komfort zu verlieren

Dabei geht es den Beteiligten nicht nur darum, den Menschen die finanziellen Einsparmöglichkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus soll den Verbrauchern verdeutlicht werden, dass sie durch bewussteren Umgang mit natürlichen Ressourcen auch einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

Zusammen mit dem Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz (dlze) wird die Verbraucherzentrale Dortmund einen Stand betreiben, an dem Interessierte unter anderem die Möglichkeit haben werden, ihre eigenen Duschkosten mit Hilfe eines digitalen Duschrechners zu ermitteln.

Darüber hinaus stehen sie den Besuchern mit unzähligen Tipps und Tricks rund ums Thema zur Verfügung. Zusätzlich wurden hilfreiche Broschüren gedruckt, die kurze Anleitungen sowohl zur Feststellung des eigenen Verbrauchs, als auch zur Optimierung desgleichen enthalten.

„Mit der passenden Ausstattung und der richtigen Einstellung spart man bei warmem Wasser, ohne Komfort zu verlieren.“ erklärt Helene Schulte-Bories, Leiterin der Verbraucherzentrale Dortmund.

Mit kleinen Änderungen im Bad kann man schon sehr viel erreichen

Mit diesem Motiv wirbt die Verbraucherzentrale für ihre Duschaktion. Foto: gilaxia/gettyimages.de

Mit diesem Motiv wirbt die Verbraucherzentrale für ihre Duschaktion. Foto: gilaxia/gettyimages.de

So kann zum Beispiel ein Durchflussbegrenzer, der für ein paar Cent in jedem Baumarkt erhältlich ist, schon enorme Wirkung erzielen. Doch Vorsicht: Vor einer solchen Installation gilt es einige Parameter zu berücksichtigen. Die Duschkopföffnungen sind standardisiert. Es passen also alle herkömmlichen Durchflussbegrenzer.

In manchen Duschköpfen kann bereits ein solcher eingebaut sein. Am wichtigsten ist jedoch zu wissen, dass es unter Umständen zu Problemen mit diversen Durchlauferhitzern kommen kann, die auf bestimmte Druckverhältnisse angewiesen sind. Im schlimmsten Falle schaltet sich das Gerät dann ab.Deshalb ist es auf jeden Fall ratsam, einen Heizungs- und Sanitärfachmann zu Rate zu ziehen. Wer dennoch eher auf die Heimwerkermethode setzt, sollte sich zumindest die Typenbezeichnung, die in den meisten Fällen irgendwo am Korpus des Geräts zu finden ist, notieren und sich im Baumarkt hinsichtlich der Kompatibilität des Durchflussbegrenzers beraten lassen.

Bei elektronischer Warmwasseraufbereitung sind unter Umständen Zuschüsse möglich

Acht Minuten unter der Dusche kosten in NRW durchschnittlich zwischen 0,60 Euro und 1,10 Euro, abhängig von der jeweiligen Aufbereitungsart des Warmwassers. Am teuersten nehmen sich hierbei durch Strom betriebene Durchlauferhitzer aus.

Wer in seiner Wohnung ausschließlich auf solche angewiesen ist, um warmes Wasser aufzubereiten, hat sogar die Möglichkeit, bei den zuständigen Behörden Zuschüsse zu beantragen. Die ist vor allem für Erwerbslose und Geringverdiener interessant.

Wer am Wochenende verhindert sein sollte, kann sich trotzdem online einen Überblick über das Angebot der Verbraucherzentrale verschaffen. Außerdem steht auch hier unter www.verbraucherzentrale.nrw/duschrechner das Tool zur Verfügung, um die eigenen Duschkosten zu ermitteln.

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