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Dortmund stark vertreten: Anja Butschkau führt den SPD-Arbeitnehmerflügel in NRW an – Nachfolgerin von Armin Jahl

Vertreten die Dortmunder AfA in Bund und Land (v.l.): Bianca Hermann, Anja Butschkau, Ulrich Piechota und der Vorsitzende der AfA-Region Westliches Westfalen Manfred Sigges. Foto: SPD Dortmund 

Vertreten die Dortmunder AfA in Bund und Land (v.l.): Bianca Hermann, Anja Butschkau, Ulrich Piechota und der Vorsitzende der AfA-Region Westliches Westfalen Manfred Sigges. Foto: SPD Dortmund

Die Delegierten der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer*innenfragen (AfA) der SPD haben in Gelsenkirchen auf ihrer Landeskonferenz einen neuen Vorstand gewählt. Neue Landesvorsitzende ist die Dortmunder Landtagsabgeordnete Anja Butschkau, die die AfA in NRW wieder zur wichtigsten SPD-Arbeitsgemeinschaft machen will.

Anja Butschkau will als AfA den Schulterschluss mit den Gewerkschaften in NRW suchen

Damit folgt eine Dortmunderin auf einen Dortmunder, denn sie löst Armin Jahl ab, der nicht mehr kandidierte. Die Dortmunder SPD bleibt damit weiterhin stark in der AfA vertreten. So wird Butschkau von der stellvertretenden Vorsitzenden Bianca Hermann unterstützt. Zudem wurde der Dortmunder AfA-Vorsitzende Ulrich Piechota von der Landeskonferenz erneut für den AfA-Bundesvorstand nominiert, dem dieser bereits seit zwei Jahren angehört.

Butschkau will sich für eine starke AfA  einsetzen und den Schulterschluss mit den Gewerkschaften in NRW suchen: „Die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen wieder stärker gehört werden. Es gibt viele Themen, die wir in den nächsten Jahren anpacken wollen.

Die Mitbestimmung in den Betrieben muss in Zeiten, in denen Großkonzerne systematisch Betriebsratsarbeit verhindern, gestärkt werden – gerade im Niedriglohnbereich. Wir wollen außerdem aufzeigen, was politisch getan werden muss, damit vom digitalen Wandel in der Arbeitswelt nicht nur die Arbeitgeber, sondern vor allem die Arbeitnehmer profitieren.

Stärkung der dualen Ausbildung und des Handwerksmeisters ist ein wichtiges Thema

Ein weiteres Thema ist die Stärkung der dualen Ausbildung und des Handwerksmeisters. Diese sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, die für Qualität und Qualifikation stehen. Schließlich ist mir die Gleichberechtigung von Frau und Mann in der Arbeitswelt wichtig. Noch immer sind Frauen beim Gehalt und der Berücksichtigung in Führungspositionen benachteiligt.“

„Mit den personellen und inhaltlichen Entscheidungen die auf der Landeskonferenz getroffen wurden, sieht sich auch die Dortmunder AfA in ihrer Arbeit bestätigt.“ so Ulrich Piechota AfA Vorsitzender in Dortmund und weiter „ die Themen gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit werden für die AfA und die Gewerkschaften noch für lange Zeit die zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft bleiben.“

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