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„.der kunstbetrieb“ bietet Vermarktungs- und Präsentationsmöglichkeiten für Nordstadt-Künstler

derkunstbetrieb, Atelier und Ausstellungraum an der Gneisenaustraße

derkunstbetrieb, Atelier und Ausstellungraum an der Gneisenaustraße. Sabine Spieckermann im Ausstellungsraum. Foto: Klaus Hartmann

Von Joachim vom Brocke

Die Kinder aus dem Umfeld der Gneisenaustraße hatten es ganz schnell raus: an der Tür der Galerie .der kunstbetrieb. hingen ab und an Rätsel. Meist waren die Aufgaben fix gelöst und später gab es zum Dank für die Galeristinnen selbstgemalte Bilder, die inzwischen den Eingangsbereich zieren.

Kleine Galerie hat einen großen Interessenten- und Freundeskreis gewonnen

derkunstbetrieb, Atelier und Ausstellungraum an der Gneisenaustraße. Anke Droste, Malerei und Fotografie. Droste im Atelier über dem Roto Theater. Foto: Klaus Hartmann

derkunstbetrieb, Atelier und Ausstellungraum an der Gneisenaustraße. Anke Droste, Malerei und Fotografie. Droste im Atelier über dem Roto Theater. Foto: Klaus Hartmann

Genau seit dem 10. 10. 2010 hat .der kunstbetrieb. geöffnet. Sabine Spieckermann und Anke Droste angestrebtes Ziel war es, im leer gewordenen Ladenlokal gegenüber vom Blücherpark „Künstlern aus der Nordstadt Gelegenheit geben, ihre Arbeiten zu zeigen und zu vermarkten“, erläutert Sabine Spieckermann die Idee. Anfangs ein kühnes Vorhaben. Doch nach inzwischen 16 unterschiedlichsten Ausstellungen hat die kleine Galerie längst einen großen Interessenten- und Freundeskreis gewonnen. Nicht nur in der Nordstadt, auch darüber hinaus.

KünstlerInnen wie Almut Rybarsch, Thomas Paul, Sylvia Reuße,  Arthur A. Wojtczak, Anne Jannik, Mathes Schweinberger, Paola Manzur oder Mohammed Taghi Ghorbanali, die fast sämtlich in der Nordstadt leben und künstlerisch tätig sind, haben Sabine Spieckermann und Anke Droste eine Plattform gegeben, ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Präsentationen, Workshops und Projekte

Dabei ist es nicht geblieben. Zusätzlich wurde im Rahmen der Internationalen Woche auf dem Nordmarkt ein Workshop für Kinder geboten. Oder Almut Rybarsch baute mit Kindern im letzten Jahr in der Museumsnacht fantastische Drachen. Eine Ausstellung, die an diesem Samstag um 18 Uhr zu Ende geht, steht unter dem Thema „Sah ich, als ich seh’n anfing“, das aus einem Liebesgedicht von Bertolt Brecht entnommen wurde.

„Was fällt Ihnen ein, wenn Sie diesen Vers lesen“ fragten die Dortmunder Galeristinnen. Über 50 Kulturschaffende waren dem Ruf gefolgt und hielten ihre Assoziationen zum Thema in 84 Positionen auf einer kleinen Fläche von 20 mal 20 Zentimetern fest. „Musiker nahmen teil, eine Schauspielerin, Journalisten oder Autorinnen,“ freut sich Sabine Spieckermann über das sehr positive Echo nicht nur bei den Teilnehmern, sondern ebenso bei den Besuchern. Erfolgreiche Premiere war bei der Museumsnacht in diesem Jahr.

Ausstellungs- und Arbeitsraum zugleich

derkunstbetrieb, Atelier und Ausstellungraum an der Gneisenaustraße

derkunstbetrieb, Atelier und Ausstellungraum an der Gneisenaustraße, daneben das Roto Theater

Sabine Spieckermann hat Kunst studiert, ist Info-Grafikerin, war journalistisch tätig und unterrichtete im Haus Busch in Hagen. „Im Bereich Infografik kann ich auch hier im Kunstbetrieb arbeiten“, sagt sie. Zusammen mit Anke Droste, die ihr Atelier im gleichen Haus hat, werden außerdem Kunstkurse für Kinder und Erwachsene angeboten oder Workshops in den Bereichen Fotografie, Grafik, Malerei oder Schulungen in Bildbearbeitung und Layout.

Mehr Informationen:

.der kunstbetrieb., Gneisenaustraße 30, ist außerhalb der Schulferien montags bis freitags von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet, samstags von 11 bis 13 Uhr oder nach Vereinbarung.

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