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Bildungslandschaft im Umbruch: Die Hälfte der Schulleiter der Berufskollegs in Dortmund geht Ende Juli in Rente

Vier der acht Berufskollegleiter in Dortmund wurden jetzt in den Ruhestand verabschiedet.

Vier der acht Leiter der Dortmunder Berufskollegs verabschieden sich jetzt in den Ruhestand.

Umbruch: Vier Leitungen der insgesamt acht Berufskollegs, die maßgeblich die Bildungslandschaft in Dortmund geprägt haben, gehen zum 31. Juli in den Ruhestand.

Vier Schulleiter geben den Staffelstab an die nächste Generation weiter

Dr. Erich Embacher war seit 2004 Schulleiter des Karl-Schiller-Berufskollegs, Reiner Gehring seit 2009 Schulleiter des Konrad-Klepping-Berufskollegs, Ulrich Lenßen seit 2003 Schulleiter des Fritz-Henßler-Berufskollegs und Heinz Mai seit 2000 Schulleiter des Leopold-Hoesch-Berufskollegs. Nun geben sie den Staffelstab an die nächste Generation weiter.

Für alle vier Leiter besaß das Thema Schulentwicklung und damit auch die Entwicklung der Region einen ganz besonderen Stellenwert. Mit größtem Engagement vertraten sie die Interessen der Schulform, ihrer Kollegen- und Schülerschaften in allen Gremien und Netzwerken.

Gemeinsames Ziel: Eine gute Bildung für alle Jugendlichen in Dortmund

Dr. Erich Embacher war Sprecher des 2013 gestarteten fünfjährigen Entwicklungsvorhabens des NRW-Ministeriums für Schule und Weiterbildung, der Stadt Dortmund und der acht Berufskollegs in städtischer Trägerschaft zur „Weiterentwicklung der Berufskollegs zu einem Regionalen Berufsbildungszentrum (RBZ)“.

Reiner Gehring war Sprecher der örtlichen Schulleitungskonferenz und damit im Schulausschuss vertreten. In den letzten Jahren hat er im Rahmen der Projektkoordination das RBZ-Entwicklungsvorhaben entscheidend mitgeprägt und vorangebracht.

Ulrich Lenßen vertrat die Berufskollegs in der Arbeitsgemeinschaft der Jugendberufshilfe und engagierte sich dort besonders für die Jugendlichen, die Schwierigkeiten beim Übergang in Ausbildung und Beschäftigung haben.

Heinz Mai war über viele Jahre Mitglied der Bildungskommission und des Beirates Übergang Schule – Arbeitswelt. Er hat die Einführung des zentralen Anmeldesystems Schüler Online maßgeblich mitgestaltet.

800 Lehrkräfte sowie 21.500 Schülerinnen und Schüler in über 1000 Klassen

Allen Schulleitern lag nicht nur die eigene Schule am Herzen. Sie haben sich gemeinsam und im Verbund mit Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft dafür eingesetzt, gute Bildung für alle Jugendlichen in Dortmund anzubieten und damit einen wesentlichen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Dortmund geleistet.

In den acht städtischen Berufskollegs unterrichten rund 800 Lehrkräfte 21.500 Schülerinnen und Schüler in über 1000 Klassen.

Daniela Schneckenburger (Dezernentin für Schule, Jugend und Familie der Stadt Dortmund), Martina Raddatz-Nowack (Leiterin Fachbereich Schule der Stadt Dortmund), Karsten Mielke (Schulfachlicher Dezernent der Bezirksregierung Arnsberg, Fachrichtung Technik), und Ulrich Rüffin (Schulfachlicher Dezernent der Bezirksregierung Arnsberg, Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung) sagten dem Quartett Danke für die erfolgreiche Arbeit.

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