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Ausstellung „Arm der Bewegung“ von pro-Dortmund e.V. und VVN-BdA beleuchtet die Entwicklungen in der AfD

Die Ausstellung will Entwicklungen der AfD aufzeigen. Foto: Veranstalter

Die Wanderausstellung der VVN/BdA will Entwicklungen in der AfD aufzeigen. Fotos: Veranstalter

Die Ausstellung Der „Arm der Bewegung“ über die Alternative für Deutschland (AfD) ist bis zum 24. Mai im AWO-Stadtzentrum Dortmund  zu sehen. Der Verein pro-dortmund e.V. und die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes/Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) haben sie nach Dortmund geholt.

AfD ist zugleich Produkt und Motor einer breiten völkisch-nationalistischen Bewegung

Björn Hecke ist für die Veranstalter der gefährlichste Scharfmacher. Foto: Veranstalter

Björn Hecke ist für die Veranstalter der gefährlichste Scharfmacher.

Für die AusstellungsmacherInnen ist die AfD zugleich Produkt und Motor einer breiten völkisch-nationalistischen Bewegung, die sich wiederum in Form von Straßenmobilisierungen, Zeitschriften, Online-Medien usw. zeigt. Die gegenwärtige Parteiführung profitiert zwar z.B. von Pegida, will aber gleichzeitig mit den Dresdenern Galgenschwingern nicht völlig in eins gesetzt werden.

Ganz anders der aufstrebende Flügel um Björn Höcke, der die AfD explizit als „Bewegungspartei“ weiter entwickeln möchte.  „Es soll niemand sagen können, er hätte nicht gewusst, in welchem Beziehungsgeflecht sich die AfD bewegt und worin ihre konkreten politischen Ziele bestehen“, sagte Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA,  bei der Ausstellungseröffnung.

Die AfD entspreche jenen rechten Kreisen der 20er Jahre, die später mit der NSDAP zusammengingen. Die AfD sei keine Partei „besorgter Bürger“, sondern sie wolle diese Republik verändern. „Sie will weit zurück hinter alles, wofür Generationen gekämpft haben. Mit dem Kölner Parteitag hat die AfD noch einmal einen Schritt weiter nach rechts gemacht.  Programmatisch bewegt sich das Wahlprogramm im Rahmen des AfD-Parteiprogramms: antisozial, demokratie- und emanzipationsfeindlich, nationalistisch, rassistisch, militaristisch“, so Sander.

Die Ausstellung ist mit Blick auf die Landtags- und Bundestagswahlen entstanden

Die Ausstellung, die im Zusammenhang mit den Landtagswahlen und der Bundestagswahl in diesem Jahr erstellt wurde, läuft bis zum 24. Mai 2017 und
ist während der Öffnungszeiten des AWO-StadtZentrums, Klosterstr. 8-10 in Dortmund-Mitte, zu sehen: montags – mittwochs 8 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr und freitags bis 13 Uhr sowie für Gruppen nach Vereinbarung.  Kontakt dazu per Mail: gus.deventer@arcor.de.

Mehr zur Ausstellung gibt es hier als PDF zum Download: der_arm_der_bewegung_flyer_afd-ausstellung

Die Dortmunder Vereine pro-dortmund e.V. und die VVN/BdA zeigen die Wanderausstellung im AWo-Foyer.

Die Dortmunder Vereine pro-dortmund e.V. und die VVN/BdA zeigen die Wanderausstellung im AWO-Foyer.

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Ein Gedanke zu “Ausstellung „Arm der Bewegung“ von pro-Dortmund e.V. und VVN-BdA beleuchtet die Entwicklungen in der AfD

  1. Pro-Dortmund e.V. Beitrags Autor

    Öffentliche Mitgliederversammlung von Pro-Dortmund e.V.

    Pro-Dortmund e.V. ( steht für Vielfalt, Demokratie und Toleranz ) veranstaltet am Freitag, dem 19. Mai 2017 um 13.00 Uhr im AWO-StadtZentrum, Klosterstraße 8-10 in Dortmund-Mitte eine öffentliche Mitgliederversammlung. Hauptthema ist ein Vortrag des Journalisten Rainer Zunder über das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus Januar d.J. zum NPD-Verbotsverfahren und seine Bewertung. Was bedeutet das Urteil „Kein Verbot der NPD wegen fehlender Anhaltspunkte für eine erfolgreiche Durchsetzung ihrer verfassungsfeindlichen Ziele“ für die Zukunft.

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