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Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige in Dortmund: „Wegweiser“ berät zum Thema religiöse Radikalisierung

Salafisten-Demonstration in Dortmund

In Dortmund gibt es häufiger Kundgebungen und Buchverteilungen von Salafisten.

Ein Anruf bei der Hotline, ein Gespräch vor Ort, eine Begegnung bei einer Informationsveranstaltung – auf vielfältige Weise können Betroffene und Angehörige aus Dortmund sich zum Thema religiöse Radikalisierung und gewaltbereitem Salafismus Hilfe holen, seitdem die neue Beratungsstelle des NRW-Präventionsprogramms „Wegweiser“ im Dezember seine Arbeit in Dortmund aufgenommen hat.

Wegweiser-Internetseite und Sprechstunden in Dortmund eingerichtet

Dortmund ist die fünfte NRW-Kommune, wo eine „Wegweiser“-Anlaufstelle eingerichtet wird.

Dortmund ist die fünfte NRW-Kommune, wo eine „Wegweiser“-Anlaufstelle eingerichtet wurde.

„Uns ist es wichtig, dass die Hemmschwelle möglichst gering ist und jeder, der sich zum Thema informieren möchte, den Zugang zu uns findet,“ so das Team der Beratungsstelle, die beim Multikulturellen Forum am Friedensplatz 7 angesiedelt ist.

Montags bis freitags ist das Team von 9 bis 18 Uhr unter der Telefonhotline 0231/53214614 erreichbar. Wer sein Anliegen lieber persönlich klären möchte, kann dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr auch ohne vorherige Anmeldung in die Beratungsstelle kommen.

Informationen zum Beratungsangebot sowie die Kontaktdaten finden Ratsuchende ab sofort auf der Webseite www.wegweiser-dortmund.de.

Angebote für Angehörige und Freunde sowie für Multiplikatoren

Erreichen möchte das Wegweiser-Team neben den ratsuchenden, gefährdeten jungen Menschen vor allem Personen, die eine Radikalisierung bei einer ihnen nahestehenden Person befürchten.

„Dies können zum Beispiel Familienmitglieder, Freunde, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen oder auch ArbeitskollegInnen sein.“ Aber auch lokale Akteure, Fachstellen, Netzwerkpartner und MultiplikatorInnen sowie die breite Öffentlichkeit können sich an die Beratungsstelle wenden.

Den Ratsuchenden bieten die „Wegweiser“-MitarbeiterInnen umfassende, individuelle, mehrsprachige und kultursensible Beratung und Begleitung und erarbeitet gemeinsam mit ihnen Lösungsstrategien und neue Perspektiven.

Hierbei beziehen die BeraterInnen alle relevanten Akteure wie z.B. die Schule, das Jugendamt, das Jobcenter oder Fachstellen in den Betreuungsprozess mit ein. Beratung, Begleitung, Prävention – mit diesen drei Komponenten möchte „Wegweiser“ religiösen Radikalisierungstendenzen entgegenwirken und den Jugendlichen Zukunftsperspektiven in unserer Gesellschaft ermöglichen.

Mehr Details zu „Wegweiser Dortmund“:

  • Hotline: 0231 / 53214614
  • Erreichbarkeit: Mo.-Fr.: 9.00-18.00 Uhr
  • E-Mail: info@wegweiser-dortmund.de
  • Internet: www.wegweiser-dortmund.de
  • Anlaufstelle vor Ort: Friedensplatz 7, 44135 Dortmund
  • Sprechstunde ohne vorherige Anmeldung: dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr

Mehr dazu auf Nordstadtblogger.de:

„Wegweiser“-Beratungsstelle: Stadt und Land engagieren sich in Dortmund verstärkt in der Salafismus-Prävention

 

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